Da hilft auch kein Lamentieren: Schiedsrichter Hartmann (Groß-Zimmern) stellte drei Wald-Michelbacher mit der gelb-roten Karte vom Platz. Unser Bild zeigt von links Jakob sowie Klein, Cabezas und Sigmund, die allesamt vom Feld flogen. Da hilft auch kein Lamentieren: Schiedsrichter Hartmann (Groß-Zimmern) stellte drei Wald-Michelbacher mit der gelb-roten Karte vom Platz. Unser Bild zeigt von links Jakob sowie Klein, Cabezas und Sigmund, die allesamt vom Feld flogen.

Hilflose Wald-Michelbacher versagen

 

 

Fußball: Der FC 07 Bensheim gewinnt das Verbandsliga-Derby vor 300 Zuschauern mit 6:1 / ETW schwächt sich durch drei Platzverweise selbst / Zeug ist fassungslos

 


BENSHEIM. Klare Worte fan d Oliver Zeug nach der herben 1:6-(0:3)-Klatsche von Eintracht Wald-Michelbach in der Fußball-Verbandsliga im Bergsträßer Derby beim FC 07 Bensheim. Vor allem in Sachen Einstellung gab sich der zum Saisonende scheidende Trainer fassungslos. "Ich weiß nicht, was in den Köpfen der Spieler vorging. Vielleicht haben sich einige davon blenden lassen, dass nur zwei absteigen", so Zeug. "In den nächsten beiden Spielen müssen wir uns anders präsentieren, so geht das nicht", ermahnte der ETW-Coach und packte seine Truppe bei der Ehre, "Jeder, der das Eintracht-Trikot trägt, muss es mit Stolz tun. Ich hoffe, dass jeder den Anstand hat, sich nochmal richtig reinzuhängen."

Den Übungsleiter dürfte besonders geärgert haben, dass die Niederlage und auch die Höhe des Ergebnisses in Ordnung gingen. Vor fast 300 Zuschauern in richtiger Derby-Kulisse beherrschten die Nullsiebener die Gäste klar, zudem leistete die ETW durch drei Platzverweise in der zweit en Hälfte rege Schützenhilfe.

Schon nach vier Minuten gingen die Gastgeber durch den überragenden Besim Reka in Führung, Benedikt Saltzer erhöhte kurz darauf aus kurzer Distanz nach einer Rückgabe von der Torauslinie auf 2:0 (8.). Die Eintracht - bei der der kurzfristig ausgefallene Almedin Besic im Abwehrzentrum schmerzlich vermisst wurde - erholte sich davon nicht und konnte nur eine gute Chance in der ersten Halbzeit vorweisen: Jan Gebhardt schlenzte den Ball frei stehend aus zehn Metern knapp am Pfosten vorbei (25.). Die Vorentscheidung fiel unter tatkräftiger ETW-Mithilfe direkt vor der Pause. Der kurz zuvor für den angeschlagenen Ilija Rupcic eingewechselte Nico Garotti verursachte einen Elfmeter, den Denis Holdschick zum 3:0 verwandelte. Das Spielchen setzte sich so auf nach dem Seitenwechsel fort. In der 51. Minute legte sich Pablo Cabezas bei einer Freistoßsituation verbal mit dem Schiedsrichter an und sah zweimal gelb - Platzverweis per Ampelkarte.

Der FC 07 Bensheim erhöhte in Überzahl den Druck sogar noch und kam zu vielen Möglichkeiten, die dann nach 77 Minuten zum unvermeidlichen vierten Treffer durch Reka führten, der einen Lattenabpraller ohne Mühe abstaubte. Zuvor hatten die Überwälder mit Kapitän Benjamin Sigmund nach wiederholtem Foulspiel den zweiten Gelb-Rot-Sünder zu beklagen. So konnte sich auch Saltzer mühelos per Kopfball zum zweiten Mal in die Torschützenliste eintragen (82.). Den Ehrentreffer erzielte Dennis Klein mit einem Kopfball (88.), Reka stellte den alten Abstand wieder her. Die dritte Ampelkarte für Klein unmittelbar danach wegen Foulspiels war nur noch Makulatur.

Mit 39 Punkten sind die Bensheimer der Eintracht (42) vor den zwei noch ausstehenden Spielen wieder bis auf drei Punkte auf die Pelle gerückt. "Wir hätten heute vieles klar machen können", stöhnte Oliver Zeug entsprechend.

Bensheims Trainer Lothar Buchmann war zufrieden: "Wir haben hochkonzentriert begonnen, ein en Teil unserer Möglichkeiten genutzt; dazu kam der günstige Umstand des dritten Tores direkt vor dem Pausenpfiff, das war quasi die Entscheidung. Ich ziehe den Hut vor der Moral und dem Charakter der Mannschaft, wie sie nach der Winterpause trainiert hat. Wenn wir trotzdem absteigen, brauchen wir uns wirklich keinen Vorwurf zu machen." mr

FC 07 Bensheim: Halfar - Eichhorn, Wenz, Bundschuh, Pfeifer - Reka, Holdschik (85. Sentürk), Saltzer (82. Wittmann), Schäfer - Piller, Kaffenberger (55. Gencer). Eintracht Wald-Michelbach: Meyer - Lauer, Jakob, Rupcic (42. Garotti) - Baucsek, Sigmund, Adamek (74. Oberle), Cabezas, Hastert (50. Klein), Roth, Gebhardt. Tore: 1:0 Reka (4.), 2:0 Saltzer (8.), 3:0 Holdschick (45., FE), 4:0 Reka (77.), 5:0 Saltzer (82.), 5:1 Klein (88.), 6:1 Reka (90.). Schiedsrichter: Hartmann (Groß-Zimmern). Zuschauer: 300. Besondere Vorkommnisse: G elb-Rot für Cabezas (ETW, 51.) wegen Meckern, Sigmund (ETW, 74.) wegen wdh. Foulspiel, Klein (ETW, 90.) wegen wdh. Foulspiel. Beste Spieler: Reka, Saltzer, Holdschick / keine.

 

WNOZ v. 14.05.2012

Unter Beschuss: Die Abwehr der Wald-Michelbacher (links Alexander Jakob, Mitte Torwart Philipp Meyer) hatte alle Mühe, sich der stürmenden Bensheimer (Spielführer Denis Holdschik) zu erwehren. Unter Beschuss: Die Abwehr der Wald-Michelbacher (links Alexander Jakob, Mitte Torwart Philipp Meyer) hatte alle Mühe, sich der stürmenden Bensheimer (Spielführer Denis Holdschik) zu erwehren.

Zeug kann FC07 nur beglückwünschen

 

Verbandsliga – Die Bensheimer besiegen im Kreisvergleich eine leblos wirkende Wald-Michelbacher Eintracht mit 6:1

 

 

Die Gastgeber lieferten bei ihrem sechsten Sieg im sechsten Heimspiel des Jahres erneut eine überzeugende Leistung ab: leidenschaftlich, willensstark, lauffreudig, druckvoll, torgefährlich. Das Team von Trainer Lothar Buchmann gibt im Abstiegskampf alles. Die Eintracht-Kicker hatten dagegen, zurückhaltend formuliert, nicht gerade einen Sahnetag erwischt. Mit Ausnahme der Anfangsminuten mit zwei Möglichkeiten für Gebhardt legten die Wald-Michelbacher einen blutleeren Auftritt aufs Parkett.
Der scheidende ETW-Coach Oliver Zeug bescheinigte seiner Elf, die während der zweiten Halbzeit drei Ampelkarten kassierte, allenfalls Gruppenliga-Niveau, lobte aber den Gegner: „Glückwunsch an Bensheim, das war Verbandsliga-Fußball.“
Nach einer guten Viertelstunde führten die Nullsiebener bereits mit 3:0, und Lothar Buchmann hatte schon früh das Gefühl, die Angelegenheit sei mehr oder weniger durch. „Zur Halbzeit war ich mir ganz sicher“, sagte er. Zwei Szenen standen exemplarisch für den Unterschied zwischen den Kontrahenten: Zunächst die Situation, die zum 2:0 für Bensheim führte. ETW-Schlussmann Meyer passte zu seinem Verteidiger Baucsek, der am rechten Strafraumeck eher ungeschickt hantierte. Dies nutzte Schäfer zur Balleroberung. Baucsek wusste sich nur noch mit einem Foul zu helfen: Elfmeter, den Holdschick sicher verwandelte (16.). Zwei Minuten später schickte Schäfer seinen Kollegen Pfeifer mit einem relativ optimistisch gehaltenen Pass auf die Reise. Das Zuspiel schien unerreichbar – das dachten wohl auch die Eintracht-Spieler und schalteten ab, während Pfeifer den Ball von der Außenlinie kratzte, auf Saltzer flankte, der unter freundlicher Beobachtung der ETW-Abwehr zum 3:0 vollendete (18.).
Nach dem Seitenwechsel und der schnellen Gelb-Roten Karte für Cabezas (50.) kontrollierten die Gastgeber in Überzahl das Geschehen. Unterhaltsam wurde es wieder in der Schlusssequenz, die mit der Gelb-Roten Karte für Sigmund eingeleitet wurde (73.). Die Nullsiebener spielten wieder überlegt nach vorne, erzielten drei weitere Treffer. Und auch Wald-Michelbach gelang ein Tor. Klein traf per Kopf zum 1:5 (84.), holte sich kurze Zeit später die Ampelkarte ab (90.).
Gründe für die schwache Darbietung der Gäste? Die 42 Zähler etwa, mit denen Sicherheit in Sachen Klassenerhalt und damit ein die-Runde-ist-gelaufen-Gefühl einhergehen? Die Frage müsse man stellen, räumte Oliver Zeug ein. Zumal während der Woche die (offiziell unbestätigte) Kunde auch nach Wald-Michelbach drang, aus der Verbandsliga würden statt der maximal vier nur zwei Clubs direkt absteigen. Zeug: „Das hatten die Spieler wohl im Hinterkopf.“
Bensheims Besim Reka stand nach dem Abpfiff indes mit einem breiten Grinsen auf dem Platz und nahm Glückwünsche für seine drei Tore entgegen. Reka ist ein Glücksgriff für den FC 07. In der Winterpause kam der Achtundzwanzigjährige ins Weiherhausstadion. Der Offensivakteur hat das Angriffspiel der Nullsiebener auf eine höhere Ebene gehoben. In elf Partien für seinen neuen Club hat er zehn Tore erzielt. Für ihn, der früher bereits für den FCA Darmstadt in der Verbandsliga spielte, ist diese Quote persönlicher Liga-Rekord. „Es passt einfach, ich spiele ja auch in einer guten Mannschaft“, stellte der Torjäger fest.

FC 07 Bensheim: Halfar, Eichhorn, Wenz, Bundschuh, Pfeifer, Reka, Holdschick (ab 85. Sentürk), Saltzer (ab 82. Wittmann), Schäfer, Piller, Kaffenberger (ab 55. Gencer).
Eintracht Wald-Michelbach: Meyer, Jakob, Baucsek, Sigmund, Cabezas-Quedenbaum, Lauer, Adamek (ab 72. Oberle), Hastert (ab 50. Klein), Rupcic (ab 43. Garotti), Roth, Gebhardt.
Tore: 1:0 Reka (5.), 2:0 Holdschick (16., Foulelfmeter), 3:0 Saltzer (18.), 4:0 Reka (75.), 5:0 Saltzer (80.), 5:1 Klein (84.), 6:1 Reka (88.). – Schiedsrichter: Hartmann (Groß-Zimmern). – Zuschauer: 350. – Besondere Vorkommnisse: Gelb-Rot für Cabezas (50.) wegen Meckerns, Sigmund (73.) und Klein (90./alle Eintracht) jeweils wegen wiederholten Foulspiels. – Beste Spieler: geschlossene Leistung/keine.

 

Echo-Online v. 14.05.2012

Nach neun Niederlagen „eine schöne Sache“

 

Gruppenliga – Wald-Michelbach II beendet Durststrecke und siegt 2:1 – Lampertheim kassiert empfindliche Niederlage


RW Darmstadt II – ET Wald-Michelbach II 1:2 (1:1). Am 26. Februar 2012 gewann Aufsteiger Eintracht Wald-Michelbach II zuletzt ein Punktspiel. 5:2 hieß es damals für die Elf von Trainer Uwe Engert gegen Lorsch. Neun Niederlagen folgten. Gestern aber feierte die ETW II wieder einen Erfolg. Bei RW Darmstadt II siegten die Überwälder verdient. „Das ist eine schöne Sache, wir haben uns gut präsentiert“, freute sich Wald-Michelbachs Pressesprecher Lothar Strusch. In Sachen Klassenerhalt sieht es mit dem Erfolg gegen Darmstadt nicht mehr ganz so schlecht aus. Gegen Langstadt hat die Eintracht II im vorletzten Spiel der Saison die Chance, sich in der Tabelle weiter nach vorne zu arbeiten.Eintracht Wald-Michelbach: Ripperger, Schörling (ab 90. Heiligenthal), Seltzer, Metz, Savanovic, Back, Erak, Merseburger (ab 78. Trautmann), Garotti, Oberle, Sadik (ab 76. Tunca).
Tore: 1:0 El-Issomi (35.), 1:1 Schörling (45.), 1:2 Sadik (72.). – Schiedsrichter: Mönicke (Hainburg). – Zuschauer: 50. – Beste ETW-Spieler: Metz, Ripperger, Savanovic.
VfR Bürstadt – FV Hofheim 1:3 (1:1). Der FV Hofheim ist Tabellenvierter. Und das ist sicher durchaus als Überraschung zu werten. Denn mit einem dünnen Kader starteten die Hofheimer in die zu Ende gehende Runde. Nur 14, 15 Spieler hatte Trainer Ludwig Walter zeitweise zur Verfügung. Doch irgendwie haben es die Hofheimer geschafft, sich mit Konstanz nach oben zu arbeiten. Ähnlich sieht es beim VfR Bürstadt aus. Trotz Trainingsbedingungen, die vor allem in den kalten Monaten eher schlecht als recht sind, gelang es VfR-Coach Karl-Heinz Göbel, sein Team zum besten Aufsteiger der Saison zu formen. Im Derby am Samstag setzte sich aber das in der Gruppenliga etabliertere Team durch, was die Leistungen beider Mannschaften in dieser Runde jedoch nicht schmälern dürfte.
VfR Bürstadt: Jakob, Fetzer, Ameis, Zweininger, Kautzmann, Scholl, Haser (ab 70. Torsten Ofenloch), Lahr, Schader, Schumacher (ab 70. Uhrig), Litters (ab 66. Ille).
FV Hofheim: Steiner, Bajrami, Patti, Flatt, Bräunig, Schwarz (ab 85. Henrik Wegerle), Gärtner (ab 81. Fricker), Rimer, Jardumdzi, Lehmann (ab 46. Willhardt), Mathias Wegerle.
Tore: 0:1 Gärtner (5.), 1:1 Eigentor Bajrami (6.), 1:2, 1:3 Rimer (58., 62.). – Schiedsrichter: Wagner (Hünfelden). – Zuschauer: 100. – Beste Spieler: geschlossene Leistung auf beiden Seiten.
SKG Ober-Beerbach – SV Unter-Flockenbach 2:4 (1:0). SVU-Trainer Mirko Schneider nutzte die Partie für Experimente. So ließ der Übungsleiter den A-Jugendlichen Marius Becker gegen das Schlusslicht ins Tor. Und Becker avancierte prompt zum besten Spieler bei den Gästen. Stammtorhüter Andreas Götz wird Becker jedoch vorerst nicht verdrängen können, dazu fehlt ihm die Erfahrung. Dennoch: Schneider gewann einige Erkenntnisse in Ober-Beerbach. Unter anderem die, dass es die Etablierten dann doch richten müssen, wenn es brennt. Denn nach einem 0:2-Rückstand fand der SVU erst in die Spur, als Schneider in der 60. Minute dreifach wechselte.
SV Unter-Flockenbach: Becker, Speicher, Wogawa, Eg, Heckmann, Malchow, Scalzio (ab 60. Dryzga), Murr, Erdem (ab 60. Cule), Bauer, Spitzer (ab 60. Cin).
Tore: 1:0 Plösser (3.), 2:0 Meier (48.), 2:1 Scalzio (61.), 2:2 Cule (67.), 2:3 Murr (73.), 2:4 Cin (80.). – Schiedsrichter: Lippert (Frankfurt). – Zuschauer: 100. – Beste SVU-Spieler: Becker, Eg.
SV Geinsheim – Tvgg Lorsch 6:1 (4:0). Die Turner boten keine Gegenwehr und gaben sich fast kampflos auf. „Unsere Einstellung war nicht in Ordnung, und die Mannschaft hat keinen Charakter gezeigt. Verständlich, dass ich schwer enttäuscht bin, denn wir haben uns zu keinem Zeitpunkt ernsthaft gewehrt“, sagte Tvgg-Trainer Stefan Wachtel.
Tvgg Lorsch: Grünig, Krämer, Müller, Busalt, Wickler, Schöneberg, Andreas Helwig (ab 58. Lerch), Zeug, Grimm, Stöckmann, Jochum (ab 70. Wachtel).
Tore: 1:0 Schetzke (11.), 2:0, 3:0 Auer (15., 31.), 4:0 Viveiros (33.), 4:1 Müller (58.), 5:1 Auer (61.), 6:1 Melchior (82.). – Schiedsrichter: Stübing (Breitenborn). – Zuschauer: 150. – Bester Tvgg-Spieler: Grünig.
FSV Schneppenhausen – TV Lampertheim 6:2 (4:2). Einen Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt musste die Elf von TVL-Trainer Marco Falkenstein hinnehmen. Deutlich verloren die Lampertheimer beim Tabellenachten, bei dem sie nur eine Halbzeit mithielten.

TV Lampertheim: Knecht, Denny Osswald, Schader (ab 77. Niklas Spurfeld), Simon, Meier, Bopp (ab 66. Marius Spurfeld), Florian Schmitt, Koch, Salzmann, Steffan (ab 66. Zimmermann), Schmidt.
Tore: 1:0 Lewis (15.), 2:0 Altan (16.), 2:1 Schmidt (22.), 3:1 Lewis (31.), 4:1 Hamdi (32.), 4:2 Bopp (36.), 5:2 Lewis (58.), 6:2 Frank (83.). – Schiedsrichter: Kuchler (Nidderau). – Zuschauer: 80. – Beste TVL-Spieler: geschlossene Leistung.

 

Echo-Online v. 14.05.2012

Nach acht Niederlagen in Folge atmet die ETW-Reserve auf

Fußball: Bei Rot-Weiß Darmstadt II gelingt den Wald-Michelbachern endlich wieder einmal ein Sieg im Abstiegskampf

DARMSTADT. Aufatmen bei Eintracht Wald-Michelbach II: Durch den ersten Sieg nach acht Niederlagen hat sich die Mannschaft von Trainer Uwe Engert im Abstiegskampf der Fußball-Gruppenliga alle Optionen offen gehalten. Bei der Zweitvertretung des Hessenligisten Rot-Weiß Darmstadt gewann die ET-Zweite verdient mit 2:1 (1:1). "Das war ganz wichtig, dass wir noch eine Chance haben", freute sich Pressesprecher Lothar Strusch über den Erfolg. Von Anfang an hatten die Gäste vor nur 50 Z uschauern - 30 davon waren mitgereiste ETW-Anhänger - im Quasi-Heimspiel ein leichtes Übergewicht im Spiel und an Chancen; doch auch Darmstadt präsentierte sich jederzeit gefährlich. So musste der starke Sebastian Metz schon früh auf der Linie klären (7.), Torwart Ralf Ripperger lenkte einen Kopfball an die Latte (20.).

Die Führung der Gastgeber fiel dann etwas überraschend nach einem Doppelpass durch El-Issumi (35.), doch noch vor der Pause markierte Schörling den Ausgleich, als er einen Freistoß per Kopf ins Tor verlängerte. Ripperger hielt zu Beginn des zweiten Abschnitts zunächst das Remis mit einer tollen Parade fest (56.), ehe Miroslav Savanovic sich ein Herz nahm, vier gegnerische Spieler umkurvte und auf Ali Sadik passte, der die viel umjubelte ET-Führung besorgte (72.). Von Darmstadt kam danach nicht mehr viel, die Engert-Elf spielte das Ergebnis souverän über die Zeit. mr Eintracht Wald-Michelbach II: Ripperger - Back, Metz, Erak, Selzer - Garotti, Oberle, Sadik (76. Tunca), Merseburger (78. Trautmann), Schörling (90. Heiligenthal) - Savanovic. Tore: 1:0 El-Issomi (35.), 1:1 Schörling (44.), 1:2 Sadik (72.). Schiedsrichter: Mönicke (Hainburg). Zuschauer: 50. Beste Spieler: keine / Ripperger, Metz, Savanovic.

 

WNOZ v. 14.05.2012

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