++Ergebnisse vom Wochenende Verbands-Liga Süd Sa 28.5.16 ETW gegen VFB Ginsheim 2:2 ++++ +++++Kreis-Oberliga So 29.5.16 ETW 1b gegen SG Einhausen 3:0 +++++++

Groß-Gerau / Rüsselsheim 30.05.2016

 

Ausgleich in der Nachspielzeit

Von Kostas Kounatidis

FUSSBALL-VERBANDSLIGA VfB Ginsheim verpasst Sieg knapp und wird Vierter

WALD-MICHELBACH. Ein 2:2 (1:0) brachte der VfB Ginsheim vom letzten Punktspiel in der Fußball-Verbandsliga Süd bei Eintracht Wald-Michelbach mit. Die Altrhein-Kicker beendeten die Spielzeit 2015/16 damit auf dem vierten Platz.

 

Kleinigkeiten waren letztendlich ausschlaggebend, weshalb den Ginsheimer Verbandsliga-Fußballern nach längerer Tabellenführung der Aufstieg in die Hessenliga nicht gelang. Meister wurde Viktoria Urberach, die Aufstiegsrelegation spielt Rot-Weiß Darmstadt.

 

„Es war ein schnelles, abwechslungsreiches Spiel. Beide Teams agierten mit offenem Visier, es gab viele und intensive Laufduelle und Zweikämpfe“, berichtete VfB-Pressewart Marcus Spahn. „Auch wenn wir das 2:2 erst in der Nachspielzeit eingefangen haben, das Remis war gerecht.“

 

Die Gäste versuchten den Gegner weit vom eigenen Tor zu halten, was auch über weite Strecken gelang. Lukas Manneck brachte das VfB-Team in Führung, als er einen durch Timo Fischer verschuldeten Handelfmeter verwandelte (26.). Wenig später schied Oliver Schmitt mit einer schweren Bänderverletzung aus, und Arkadiusz Serafin kam zum letzten Auftritt im VfB-Dress (34.). Die knappe Führung hielt bis kurz nach dem Seitenwechsel. „Zu einem recht ungünstigen Zeitpunkt“, so Spahn, fiel der Ausgleich: Jan Gebhardt bereitete vor, und Dennis Schitz, der nach einer halben Stunde eingewechselt wurde, hatte keine Mühe einzuschieben (50.).

 

Die Gäste brauchten nicht lange, um diesen Rückschlag zu verdauen. Sie sammelten sich wieder und drückten dem Spiel erneut ihren Stempel auf. Als Almir Besic Mehmet Yildirim im Strafraum foulte, gab es den zweiten Strafstoß für die VfB-Equipe. Diesmal trat Spielführer Jörg Finger an und brachte seine Farben erneut in Führung (75.).

 

Spielertrainer Carsten Hennig und Abwehrrecke Lazlo Vagi wurden in der Schlussphase eingewechselt, als sich die Gastgeber mit Vehemenz gegen die drohende Heimniederlage wehrten. Doch in der Nachspielzeit bereitete Gebhardt abermals vor, diesmal köpfte Schitz den verdienten Ausgleich. Zunächst herrschte Trübsal in den VfB-Reihen, doch als das Ergebnis aus Urberach eintraf, war klar: Auch ein Sieg hätte für den zweiten Tabellenplatz und die Aufstiegsrelegation nicht ausgereicht.

 

VfB Ginsheim: Langenstein – Pascali, Carbone, Bednarz, Manneck, Finger, Schmitt (34. Serafin), Halla (86. Vagi), Oriana, M. Yildirim (78. Hennig).

 

Tore: 0:1 Manneck (26./HE), 1:1 Schitz (50.), 1:2 Finger (75./FE), 2:2 Schitz (90.+2); Zuschauer: 150; Schiedsrichter: Kristek (Büdingen).

Bergstraße 30.05.2016

 

Doppelter Abschied

 

FUSSBALL Jannik Oberle und Thomas Baucsek verlassen Eintracht Wald-Michelbach

WALD-MICHELBACH - (jz). Im letzten Punktspiel der Saison musste sich Fußball-Verbandsligist Eintracht Wald-Michelbach mit einem Punkt zufrieden geben. Am Samstag reichte es für die Mannschaft von Trainer Sebastian Haag gegen den Tabellenvierten VfB Ginsheim nur zu einem 2:2 (0:1).

 

Zwei Foulelfmeter bescherten den Gästen einen Zähler. Ginsheim erwies sich als engagierter Gegner. Doch Wald-Michelbach hielt dagegen, womit sich ein sehenswertes Spiel entwickelte zwischen zwei Teams auf Augenhöhe. Eine starke Partie lieferte einmal mehr Jan Gebhardt ab.

 

Beim gelungenen Rundenabschluss verabschiedete die ETW ihre Spieler Jannik Oberle (SG Unter-Abtsteinach) und Thomas Baucsek (FC Ober-Abtsteinach). Vor allem der Abgang von Baucsek dürfte eine Lücke hinterlassen. Die Eintracht in der nächsten Saison verstärkt Lenhard Kappa (Oberliga-Jugend Viktoria Griesheim). „Er ist ein hoffnungsvolles Talent“, erläuterte ETW-Pressesprecher Lothar Strusch.

 

Tore: 0:1 Manek (26., Foulelfmeter), 1:1 Schitz (50.), 1:2 Finger (55., Foulelfmeter), 2:2 Schitz (90. + 1). – Schiedsrichter: Kristek (Büdingen). – Zuschauer: 150. – Beste ETW-Spieler: geschlossene Leistung.

An der Motivation soll es nicht liegen
Wald-Michelbach, 27.05.2016
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Wald-Michelbach. Für Eintracht Wald-Michelbach geht es in der Fußball-Verbandsliga praktisch um nichts mehr. Die Überwälder werden die Saison entweder als Achter oder Neunter beenden, was für eine Spielzeit recht beachtlich ist, die nach der Vorrunde alles andere als entzückend aussah.

Erst fehlten immens viele Spieler urlaubsbedingt, dann war die Truppe von Verletzungsproblemen geplagt, weshalb die Vorrunde eher zum Vergessen war. „Wir haben das System ein wenig umgestellt, die Verletzten kamen zurück, so dass wir sogar eine Phase hatten, in dem alle Spieler zur Verfügung standen“, sagt Trainer Sebastian Haag im Rückblick. Schon kamen die Erfolge und mit ihnen neues Selbstvertrauen. Die Mannschaft fand sich immer mehr und entwickelte sich. „Jeder hat dem anderen gegönnt, dass er gut verteidigt oder ein Tor schießt, was zuvor auch nicht so war. Das war ein klarer Schritt nach vorn“, erklärt der Übungsleiter. Nach dem klaren 8:0 gegen Schlusslicht FCA Darmstadt möchte die Eintracht am Samstag (17 Uhr) zum Saisonabschluss gegen den VfB Ginsheim noch mal nachlegen und sich idealerweise mit einem Sieg in die Sommerpause verabschieden. Dass der Umstand, dass es letztlich nur noch darum geht, welchen Platz man im Niemandsland der Tabelle einnehmen wird, sieht der Coach nicht als Motivationshemmnis: „Die Spieler wollen sich ordentlich verabschieden. Außerdem möchten wir den Saisonabschluss nach Spielende schön feiern. Das sollte Motivation genug sein.“

Außerdem werden vor der Partie einige Spieler verabschiedet. Neben Thomas Baucsek (zum FC Ober-Abtsteinach) werden noch Nico Garotti, Maximilian Spitzer und Jannik Oberle, der mit der SG Unter-Abtsteinach in Verbindung gebracht wird, den Verein verlassen. Haag hält sich bedeckt, wohin die Reise für diese Spieler gehen wird. Hinzu kommt noch Tobias Back, der künftig die zweite Mannschaft in der Kreisoberliga bereichert. gie

Groß-Gerau / Rüsselsheim 27.05.2016

 

Platz zwei ist noch drin

 

Von Kostas Kounatidis

FUSSBALL-VERBANDSLIGA Ginsheim in Wald-Michelbach gefordert

RÜSSELSHEIM (kkg). Eine bessere Inszenierung hätte sich der Terminplaner der Fußball-Verbandsliga Süd nicht wünschen können. Spitzenreiter Viktoria Urberach (66 Punkte) und der Tabellenzweite Rot-Weiß Darmstadt (64) machen am Finalspieltag (Samstag, 17 Uhr) den Meistertitel unter sich aus.

 

Dahinter können der FV Bad Vilbel (63) und der VfB Ginsheim (61) noch Vizemeister werden und so die Berechtigung für die Aufstiegsspiele zur Hessenliga im Zieleinlauf ergattern. Die Ginsheimer, bis vor vier Wochen noch ganz vorne dabei, müssen ihre Auswärtshürde gegen Eintracht Wald-Michelbach meistern, sind aber auch auf fremde Hilfe angewiesen.

 

Am Tabellenende wird nach FCA Darmstadt, KV Mühlheim und FC Fürth der vierte Absteiger gesucht. Germania Großkrotzenburg und FC Alsbach (beide 32) sowie die Reserve von Kickers Offenbach (30) sind in einem Fernduell die Kandidaten. Völlig entspannt kann sich der SV 07 Geinsheim das Treiben der Konkurrenz anschauen. Selbst spielfrei, haben die Nullsiebener schon die Ligazugehörigkeit gesichert.

 

„Das Saisonziel war der Klassenerhalt. Der Aufstieg war zunächst kein Thema. Als der Ligaverbleib vorzeitig gesichert wurde und der Aufstieg doch noch zum Thema wurde, war die Last auf die Psyche offensichtlich zu schwer“, meint VfB-Trainer Artur Lemm rückblickend. Im letzten Punktspiel geht es nun darum, mit einem Sieg das bisher Erreichte noch einmal zu toppen. „Eine starke Saison zu einer hervorragenden machen“, so Lemm weiter. „Die beste Defensive bleiben und die 64 Punkte vollmachen“ sind die Ziele beim Saisonfinale.

 

Sollte es doch noch für die Vizemeisterschaft reichen – bei Punktgleichheit mit Rot-Weiß Darmstadt hätten die Kicker vom Altrhein den Vorteil im direkten Vergleich – werden die Aufstiegsspiele „ein zusätzliches Highlight“, so Lemm. „Doch dafür bräuchten wir fremde Hilfe.“

 

Der voraussichtliche VfB-Kader: Langenstein (Erb) – Frey, Vagi, Carbone, Pascali, Manneck, Bednarz, Finger, Halla, Kwiaton, Oriana, M. Yildirim, Attia, Hennig, Serafin, Schmitt.

Die Klasse ist gesichert, somit ist „alles top“
Wald-Michelbach, 27.05.2016
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Wald-Michelbach. „Alles top“, sagt Uwe Engert, Trainer des Fußball-Kreisoberligisten Eintracht Wald-Michelbach II, wenn er an den 3:1-Auswärtssieg seiner Mannschaft bei der KSG Mitlechtern am vergangenen Spieltag zurückdenkt. „Wir wollten in diesem Spiel den Klassenerhalt klarmachen, was uns gelungen ist. Deshalb bin ich auch voll und ganz zufrieden.“

Durchwachsen fällt freilich das Fazit aus, wenn bei der Verbandsligareserve auf den gesamten Rundenverlauf geschaut wird. Alles andere als zufriedenstellend verlief die Vorrunde. Extrem viele Ausfälle durch Urlauber und eine immense Verletztenanzahl, die nicht zuletzt auch das Resultat der Überlastung einzelner Spieler durch die urlaubsbedingten Ausfälle war, sorgten dafür, dass die Überwälder in der Hinrundentabelle auf Rang 15 landeten.

Viel angenehmer gestaltet sich hingegen der Blick auf die Rückrundentabelle, wo die Eintracht hinter den Spitzenteams gleich auf Platz vier thront. „Wir haben uns stabilisiert und alles hat sich zum Guten gewendet“, so Engert. Doch klar ist auch: Mit einer weniger verkorksten Vorrunde hätten sich die Wald-Michelbacher ein Zittern bis zur Zielgerade locker ersparen können.

Im letzten Saisonspiel am kommenden Sonntag (15 Uhr) hat die ETW II noch einmal einen Gegner zu Gast, für den es um alles geht. „Die SG Einhausen muss auf jeden Fall gewinnen, um zumindest die theoretische Chance zu wahren, noch einmal ins Aufstiegsgeschäft eingreifen zu können“, weiß Engert, dass es der Gegner ist, der unter Druck steht - und gleichzeitig noch auf einen Ausrutscher des VfL Birkenau hoffen muss. „Wir können dagegen völlig befreit aufspielen.“

Voraussichtlich werden etliche Spieler die Mannschaft verlassen, darunter auch Leistungsträger wie Jan Schörling, den es zum FC Odin Schönmattenwag zieht. Gespräche mit potenziellen Neuzugängen laufen, werden sich aber vermutlich noch eine Weile hinziehen.

Bergstraße 21.05.2016

 

8:0, ETW feiert höchsten Saisonsieg

 

WALD-MICHELBACH - (kar). Es war standesgemäß, was Eintracht Wald-Michelbach gestern Abend abgeliefert hat: Mit 8:0 (4:0) bezwang der neue Tabellenachte der Fußball-Verbandsliga Süd das abgeschlagene Schlusslicht FCA Darmstadt (jetzt 17:177 Tore, ein Punkt aus 31 Spielen).

 

Der Gegner habe im Rahmen seiner bescheidenen Möglichkeiten dagegen gehalten, sagte Wald-Michelbachs Pressewart Lothar Strusch nach dem höchsten Saisonsieg. So musste ein Freistoß zur Führung herhalten (Hastert traf in den Winkel, 18.), und als Darffour das 2:0 erzielte, waren schon 34 Minuten gespielt. Danach aber nahm die Partie den erwarteten Verlauf. Immerhin einmal musste ETW-Torwart Helfrich eingreifen: Er parierte gegen Konjicija (29.). Bis zum Abpfiff ließ Wald-Michelbach Ball und Gegner laufen, wobei Torjäger Gebhardt im Duell gegen FCA-Keeper Babiuch nur einmal siegreich blieb. Das 6:0 war Gebhardts 24. Saisontreffer.

 

In Sachen Zugänge ist WaldMichelbach auf Suche, insbesondere fürs Mittelfeld. Ein Dutzend Spieler haben sich im Training vorgestellt, eine Entscheidung in Sachen Verpflichtung wird bis nächste Woche erwartet.

 

Tore: 1:0 Hastert (18,), 2:0 Darffour (34.), 3:0 Fischer (37.), 4:0 Darffour (42.), 5:0 Demir (5.,Eigentor), 6:0 Gebhardt (67.), 7:0 Memic (78.), 8:0 Weyrauch (80). – Schiedsrichter: Trumpfheller (Erbach). – Zuschauer: 90. – Beste Spieler: Weyrauch, Darffour, Hastert, Gebhardt.

Jan Schörling ebnet den Weg
Mitlechtern, 23.05.2016
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Mitlechtern. Erleichterung herrschte gestern bei der Einracht Wald-Michelbach II. Durch einen 3:1-Sieg bei der KSG Mitlechtern brachten die Überwälder den Klassenerhalt in der Fußball-Kreisoberliga unter Dach und Fach. „Der Sieg ist nicht unverdient. Zwar war das Chancenverhältnis weitgehend ausgeglichen, aber die Wald-Michelbacher haben im Gegensatz zu uns ihre Gelegenheiten genutzt“, fasste KSG-Vertreter Achim Tremper die Partie zusammen.

Die Zuschauer sahen ein flottes Spiel mit Strafraumszenen auf beiden Seiten. Die KSG erwischte dabei den besseren Auftakt. Schon in der fünften Minute kam Philipp Groß für die Gastgeber in aussichtsreicher Position zum Schuss, verzog aber, in der 17. Minute zielte Heiko Schmidt knapp vorbei. Die Gäste kreuzten erst in der 28. Minute gefährlich vor dem KSG-Tor auf – und gingen prompt in Führung: Tolga Erak nutzte eine Uneinigkeit in der Mitlechterner Hintermannschaft zum 1:0. Trotz weiterer Möglichkeiten auf beiden Seiten blieb es dabei bis zur Pause. So setzte Edin Bender seinen Schuss knapp am Mitlechterner Gehäuse vorbei (35.), zwei Minuten später segelte auf der Gegenseite ein Kopfstoß von Carsten Bitsch knapp über die Latte. Ebenfalls per Kopfball scheiterte der Wald-Michelbacher Jan Schörling aus kurzer Distanz (40.), während Mohamad Hodroj nach schönem Zuspiel von Julian Rettig alleine aufs Wald-Michelbacher Tor zu lief, jedoch an Torwart Cosic hängen blieb. Fünf Minuten nach Wiederbeginn schraubte sich Hodroj dann aber nach einer Flanke von Julian Schneider in die Höhe und setzte seinen Kopfball zum 1:1 über die ET-Linie. Doch ein erneuter Abstimmungsfehler in der Mitlechterner Defensive brachte die ET-Zweite abermals in Führung. Dieses Mal war es Jan Schörling, der sich nicht zweimal bitten ließ und zum 2:1 abschloss. Schörling hätte schon in der 53. Minute treffen können, doch da hatte sich Christoph Schneider gerade noch in seinen Schuss geworfen. Die KSG wollte sich jedoch noch nicht geschlagen geben und warf nun alles nach vorne, um doch noch den erneuten Ausgleich erzielen zu können, doch die sich bietenden Gelegenheit wurden nicht mehr genutzt. So kam es, wie es kommen musste: In der 88. Minute liefen die Gastgeber in einen Konter, den Garotti für die Wald-Michelbacher zum 3:1-Endstand verwertete. Die KSG verpasste durch die Niederlage, sich am TV Lorsch vorbei auf den sechsten Platz vorzuschieben, während sich die ET-Zweite als Tabellenachter aller Sorgen entledigte. KSG Mitlechtern: Heckmann, Uhlir (16. Schmidt), C. Schneider, Seitz, Tremper, Rettig (78. Abdirahman), Hodroj, C. Bitsch, Gerig (55. Oymak), J. Schneider, Groß. ET Wald-Michelbach II: Cosic, Fischer, Back, Schörling, Manuel Selzer, Erak, Fetsch, Bender (43. Pudic, 56. Bender), Hirschberg (46. Marcel Selzer), Garotti, Rauch. Tore: 0:1 Erak (27.), 1:1 Hodroj (50.), 1:2 Schörling (67.), 1:3 Garotti (88.).

Da wartet auf uns ein Riesenbrocken“

Wald-Michelbach, 04.05.2016
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Wald-Michelbach. Beste Stimmung herrscht derzeit beim Fußball-Verbandsligisten Eintracht Wald-Michelbach. Die Mannschaft von Trainer Sebastian Haag ist in diesem Jahr noch ungeschlagen, die letzte Niederlage datiert sogar auf den 7. November 2015. Damit haben sich die Überwälder längst aus der Abstiegszone verabschiedet und sich zur zweiterfolgreichsten Mannschaft in der Rückrunde gemausert. Aktuell rangiert Wald-Michelbach auf Platz acht und befindet sich dort jenseits von Gut und Böse.

Rundum zufrieden war man bei der ET mit dem vergangenen Wochenende, als die erste Mannschaft mehrere Stammspieler an die zweite Mannschaft abgab – die dann auch die wichtige Kreisoberliga-Begegnung gegen die SG Riedrode 4:2 gewann –, dem Spitzenteam der Spvgg. Neu-Isenburg aber dennoch ein 0:0-Unentschieden abtrotzte. „Da haben einige Spieler aus der Zweiten, die zum Teil dort nur Ersatz waren, ein tolles Debüt gefeiert. und großen Einsatzgeist und Emotionalität gezeigt. Deshalb war das ein Riesenerfolg für uns“, war der Trainer „extrem zufrieden“ mit seiner Mannschaft.

Für die jüngste Erfolgsserie nennt Haag zwei Hauptgründe. „Zum einen haben wir in der Winterpause die beiden lange verletzten André Roth und Marcel Weyrauch wieder zurückbekommen, zum anderen haben wir bei Ballbesitz unser System umgestellt, was beides gefruchtet hat. Das war dann zwar ein schwieriges Spiel zum Auftakt im neuen Jahr beim FC Alsbach, der Sieg dort hat der Mannschaft aber zusätzliches Selbstvertrauen gegeben.“

Aus dieser Situation heraus leitet Haag aber auch eine Forderung für die nächste Saison ab. „Die Vorrunde hat gezeigt, dass der Kader zu klein ist, um vier, fünf Verletzte kompensieren zu können. Das reicht nicht in dieser stark besetzten Klasse. Deshalb müssen wir den Kader unbedingt vergrößern.“ Hier weist der Trainer auch darauf hin, dass die ET in diesem Jahr nur wenig Verletzungspech zu beklagen hatte – was er als weiteren Grund für die guten Ergebnisse ansieht.

So hat in der Rückrunde nur eine Mannschaft noch besser abgeschnitten als die Eintracht: RW Darmstadt, der aktuelle Tabellenführer – bei dem heute Abend die Wald-Michelbacher gastieren (19.30 Uhr). Für Haag (Bild) ist der Gegner eine große Herausforderung: „Ähnlich wie wir sind die Darmstädter nicht so gut in die Runde gestartet, haben sich dann aber gefunden und zuletzt sehr erfolgreich gespielt. Sie haben zusammen mit Neu-Isenburg das gerade in individueller Hinsicht am stärksten besetzte Team in der Verbandsliga. Das wird ein Riesenbrocken für uns.“

Gleichwohl baut Haag auf die Stärke seiner Elf. „Die Spieler, die am Sonntag in der Zweiten aufliefen, kommen wieder zu der Ersten hinzu, sodass wir eine gute Mannschaft zur Verfügung haben werden. Wir werden in Darmstadt alles geben, um etwas zu holen. Ich erhoffe mir einen Punkt, wir werden aber dennoch versuchen, in Darmstadt zu gewinnen.“ Fehlen wird dabei weiterhin nur René Brunner, der noch an einem Muskelfaserriss laboriert. „Vielleicht wird er nächste Woche wieder ins Training einsteigen können“, hofft Haag auch auf dessen Rückkehr. jün

Standards sorgen für Gefahr
Wald-Michelbach, 29.04.2016
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Wald-Michelbach. Während die anderen Teams der Fußball-Verbandsliga am vergangenen Wochenende dem Ball hinterherjagten, durften die Kicker von Eintracht Wald-Michelbach die Füße hochlegen. Spielfrei - für ET-Trainer Sebastian Haag war dies zu diesem Zeitpunkt optimal: „Wir haben zuvor sehr viel investiert, die Wochen waren körperlich und mental sehr anstrengend. Deshalb konnten wir ein freies Wochenende sehr gut gebrauchen.“

Erholung war angesagt bei den Überwäldern, denn nicht nur das Wochenende war frei, auch die Trainingseinheiten unter der Woche wurden in Freizeit umgewandelt. „Die Mannschaft ist körperlich fit, da macht es keinen Unterschied, ob man eine Woche trainiert oder nicht“, so Haag. Zwar dauerte es in der Folge eine Trainingseinheit lang, ehe die Mannschaft wieder richtig reinkam, aber bereits kurz darauf war der Erfolg der einwöchigen Auszeit zu erkennen: „In der zweiten und dritten Einheit war zu sehen, dass alle auch wieder deutlich mehr Lust haben zu spielen.“ Der Akku scheint also sowohl körperlich als auch mental aufgeladen zu sein.

Stärkste Mannschaft der Liga

Am morgigen Samstag (16 Uhr) gastiert nun die Spvgg. Neu-Isenburg im Überwald, für Haag weiter der Topfavorit auf die Meisterschaft. „Neu-Isenburg besitzt aus meiner Sicht die stärkste Mannschaft der Liga. Ich bin mir sicher, dass sie am Ende auch ganz oben stehen wird. Für uns ist das natürlich eine ganz große Herausforderung“, weiß Haag. Die große Stärke des Tabellenzweiten sind die Standardsituationen. „Aufgrund der Größe der Spieler ist Neu-Isenburg bei Standards brandgefährlich. Wir sollten deshalb darauf achten, dass wir dem Gegner da nicht allzu viele Gelegenheiten bieten“, so der Trainer.

Ansonsten soll der Blick aber primär erst einmal auf das eigene Team gelenkt werden. „Das müssen wir auch deshalb, weil wir einige Ausfälle haben und deshalb auch nur erst kurzfristig sagen können, wie die Mannschaft aussehen wird“, so Haag, der in der Partie auf René Brunner, André Roth und Nico Garotti verzichten muss.

Almedin Besic wird in der kommenden Saison übrigens weiter das Trikot der Eintracht tragen. Der Innenverteidiger hat seine Zusage für ein weiteres Jahr gegeben. „Es wurde zwar kolportiert, dass er uns verlassen würde, doch das stand niemals zur Debatte“, erklärt der Coach, der froh ist, weiter auf den Abwehrspieler bauen zu können. „Das ist umso wichtiger, weil mit Thomas Baucsek uns der zweite Innenverteidiger ja verlassen wird. Es ist immer besser, wenn nicht alles neu aufgestellt werden muss, sondern etwas Kontinuität gewahrt bleibt.“ gie

Der Perfektionist fühlt sich pudelwohl

 

Wald-Michelbach, 20.04.2016

 

 

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7

 

 

 

Wald-Michelbach. Eigentlich ist er kaum zu halten: Wenn Jan Gebhardt den Turbo anwirft, sehen die Abwehrspieler oft nur die 33 auf seinem Rücken. Der Wald-Michelbacher ist nicht nur der schnellste Spieler in der Fußball-Verbandsliga, sondern auch ihr Top-Torjäger. Eigentlich zu gut für die Klasse, hat der 25-jährige Gebhardt jetzt wieder für die nächste Saison bei der Eintracht zugesagt - trotz Anfragen aus Ober- und Regionalliga.

2011 kam Jan Gebhardt von der U23-Mannschaft des SV Darmstadt 98 zur ETW. Es sollte für beide Seiten ein Glückfall sein. Der Spieler fühlt sich in Wald-Michelbach, wo das Gesamtpaket einfach stimme, pudelwohl - und der Verein weiß, was man an diesem „Ankerspieler“, wie ihn der Vorsitzende Peter Bihn bezeichnet, hat: „Durch seine Spielweise und seine Tore ist er eine Art Lebensversicherung.“ Bihn, der selbst ein enges Verhältnis zu Gebhardt und dessen Familie hat, freut sich, dass damit eine „Königspersonalie“ vom Tisch ist.

„Es läuft super“

Auch Jan Gebhardt weiß, was er am Verein, der seine Zusagen auch einhält, hat. „Ich traue mir schon zu, noch in der Ober- oder Regionalliga zu spielen“, sagte Gebhardt, der am liebsten mit der ETW höherklassig am Ball wäre. Nach der starken Rückrunde, wo die Wald-Michelbacher noch kein Spiel verloren und sich aus dem Tabellenkeller auf den achten Platz vorgearbeitet haben, geht der Blick selbstbewusst in die Zukunft. „Es läuft super. Es war immer mein Ziel, eine Klasse höher zu spielen. Warum sollten wir nicht nächste Runde angreifen können“, sagte Gebhardt, der nach seinen 30 Treffern in der vergangenen Saison diesmal auch schon wieder 22 Mal getroffen hat.

Beim TSV Günterfürst begann Gebhardt mit dem Fußballspielen, drei Jahre war er anschließend in der Oberliga-Jugend von Viktoria Griesheim am Ball. Nach einem halben Jahr beim SV Waldhof, wo er sich aber nicht wohlfühlte, ging es zurück nach Griesheim in die A-Jugend-Bundesliga. Über die A-Jugend des SV Darmstadt 98 stand Gebhardt im Regionalligakader der „Lilien“, aufgrund einer Verletzung spielte es bis zu seinem Wechsel nach Wald-Michelbach in der U23-Mannschaft.

Berufliche Karriere

Parallel zum Fußball verfolgt Single Gebhardt konsequent seine berufliche Karriere. Im vergangenen Jahr wurde er mit seinem dualen BWL-Studium fertig. Drei Monate an der Uni, drei Monate beim Arbeitgeber und daneben noch Training und Spiel - „das war schon ganz schön anstrengend und zeitaufwendig“, gibt Gebhardt zu, der sich selbst als Perfektionisten bezeichnet: „Ich will es immer auf höchstem Niveau schaffen.“ Mit 1,8 machte er seinen Abschluss und bekam beim Arbeitsgerätehersteller Stihl in Dieburg, wohin der Erbacher inzwischen auch hingezogen ist, einen guten Job. Dort will er Karriere machen. Während des Studiums habe sich nämlich abgezeichnet, dass eine Profilaufbahn nicht mit dem Beruf vereinbar gewesen wäre - auch nicht für einen Sprinter wie Jan Gebhardt, der früher als Leichtathlet die 100 Meter in 10,9 Sekunden lief.

Immer Leistung gebracht

Während die Mannschaft der ETW in den vergangenen Jahren nicht gerade durch Konstanz auffiel, brachte Jan Gebhardt immer seine Leistung, selbst wenn es nicht gut für das Team lief. Er bereite sich eben immer professionell vor und gebe in jedem Spiel sein Bestmögliches - kein Wunder, dass ihn die ETW Jahr für Jahr halten will. Mit Trainer Sebastian Haag, unter dem auch Gebhardts Sturmpartner Rene Brunner aufblühte, mache es viel Spaß und die Mannschaft harmoniere derzeit sehr gut. „Wenn wir nicht diese sehr bescheidene Hinrunde gehabt hätten, wäre sogar noch der Aufstieg drin gewesen“, glaubt Gebhardt. Jetzt wolle man eben weiter jedes Spiel gewinnen, dann werde man schon sehen, wo die Eintracht am Ende in der Tabelle landet.

Am Wochenende sind die Wald-Michelbacher spielfrei. Gebhardt macht sich keine Sorgen, dass der Lauf dadurch unterbrochen werden könnte. Im Gegenteil: „Wir hatten viele Spiele mit hoher Intensität. Jetzt können wir einmal eine Woche durchschnaufen.“ beg

 

 

 

Der Perfektionist fühlt sich pudelwohl

 

Wald-Michelbach, 20.04.2016

 

 

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Wald-Michelbach. Eigentlich ist er kaum zu halten: Wenn Jan Gebhardt den Turbo anwirft, sehen die Abwehrspieler oft nur die 33 auf seinem Rücken. Der Wald-Michelbacher ist nicht nur der schnellste Spieler in der Fußball-Verbandsliga, sondern auch ihr Top-Torjäger. Eigentlich zu gut für die Klasse, hat der 25-jährige Gebhardt jetzt wieder für die nächste Saison bei der Eintracht zugesagt - trotz Anfragen aus Ober- und Regionalliga.

2011 kam Jan Gebhardt von der U23-Mannschaft des SV Darmstadt 98 zur ETW. Es sollte für beide Seiten ein Glückfall sein. Der Spieler fühlt sich in Wald-Michelbach, wo das Gesamtpaket einfach stimme, pudelwohl - und der Verein weiß, was man an diesem „Ankerspieler“, wie ihn der Vorsitzende Peter Bihn bezeichnet, hat: „Durch seine Spielweise und seine Tore ist er eine Art Lebensversicherung.“ Bihn, der selbst ein enges Verhältnis zu Gebhardt und dessen Familie hat, freut sich, dass damit eine „Königspersonalie“ vom Tisch ist.

„Es läuft super“

Auch Jan Gebhardt weiß, was er am Verein, der seine Zusagen auch einhält, hat. „Ich traue mir schon zu, noch in der Ober- oder Regionalliga zu spielen“, sagte Gebhardt, der am liebsten mit der ETW höherklassig am Ball wäre. Nach der starken Rückrunde, wo die Wald-Michelbacher noch kein Spiel verloren und sich aus dem Tabellenkeller auf den achten Platz vorgearbeitet haben, geht der Blick selbstbewusst in die Zukunft. „Es läuft super. Es war immer mein Ziel, eine Klasse höher zu spielen. Warum sollten wir nicht nächste Runde angreifen können“, sagte Gebhardt, der nach seinen 30 Treffern in der vergangenen Saison diesmal auch schon wieder 22 Mal getroffen hat.

Beim TSV Günterfürst begann Gebhardt mit dem Fußballspielen, drei Jahre war er anschließend in der Oberliga-Jugend von Viktoria Griesheim am Ball. Nach einem halben Jahr beim SV Waldhof, wo er sich aber nicht wohlfühlte, ging es zurück nach Griesheim in die A-Jugend-Bundesliga. Über die A-Jugend des SV Darmstadt 98 stand Gebhardt im Regionalligakader der „Lilien“, aufgrund einer Verletzung spielte es bis zu seinem Wechsel nach Wald-Michelbach in der U23-Mannschaft.

Berufliche Karriere

Parallel zum Fußball verfolgt Single Gebhardt konsequent seine berufliche Karriere. Im vergangenen Jahr wurde er mit seinem dualen BWL-Studium fertig. Drei Monate an der Uni, drei Monate beim Arbeitgeber und daneben noch Training und Spiel - „das war schon ganz schön anstrengend und zeitaufwendig“, gibt Gebhardt zu, der sich selbst als Perfektionisten bezeichnet: „Ich will es immer auf höchstem Niveau schaffen.“ Mit 1,8 machte er seinen Abschluss und bekam beim Arbeitsgerätehersteller Stihl in Dieburg, wohin der Erbacher inzwischen auch hingezogen ist, einen guten Job. Dort will er Karriere machen. Während des Studiums habe sich nämlich abgezeichnet, dass eine Profilaufbahn nicht mit dem Beruf vereinbar gewesen wäre - auch nicht für einen Sprinter wie Jan Gebhardt, der früher als Leichtathlet die 100 Meter in 10,9 Sekunden lief.

Immer Leistung gebracht

Während die Mannschaft der ETW in den vergangenen Jahren nicht gerade durch Konstanz auffiel, brachte Jan Gebhardt immer seine Leistung, selbst wenn es nicht gut für das Team lief. Er bereite sich eben immer professionell vor und gebe in jedem Spiel sein Bestmögliches - kein Wunder, dass ihn die ETW Jahr für Jahr halten will. Mit Trainer Sebastian Haag, unter dem auch Gebhardts Sturmpartner Rene Brunner aufblühte, mache es viel Spaß und die Mannschaft harmoniere derzeit sehr gut. „Wenn wir nicht diese sehr bescheidene Hinrunde gehabt hätten, wäre sogar noch der Aufstieg drin gewesen“, glaubt Gebhardt. Jetzt wolle man eben weiter jedes Spiel gewinnen, dann werde man schon sehen, wo die Eintracht am Ende in der Tabelle landet.

Am Wochenende sind die Wald-Michelbacher spielfrei. Gebhardt macht sich keine Sorgen, dass der Lauf dadurch unterbrochen werden könnte. Im Gegenteil: „Wir hatten viele Spiele mit hoher Intensität. Jetzt können wir einmal eine Woche durchschnaufen.“ beg

     
     
     
     
     
     
     
     
     
     

 

Sebastian Haag beim Austausch der Trainer-Elite

 

58. Internationaler Trainer-Kongress (ITK) des Bundes Deutscher Fußball-Lehrer (BDFL) vom 27. bis 29. Juli 2015 in Wolfsburg

 

Um „Aspekte des Coachings – elementare Grundvoraussetzungen für Erfolg im Fußball“ ging es beim Internationalen Trainer-Kongress des Bundes Deutscher Fußball-Lehrer (BDFL), der in den vergangenen Tagen in Wolfsburg stattfand.

 

Mit dabei war auch Sebastian Haag, der sich bei diesem Stelldichein der Fachleute über die neuesten Trends im Trainerwesen informierte.

 

Hansi Flick, Oliver Bierhoff, Dieter Hecking, Klaus Allofs, Thomas Schaaf, Jörg Schmadtke, Markus Hörwick, Marcus Sorg, Meikel Schönweitz, Bernd Stöber, Florian Kohfeldt, Achim Beierlorzer, Prof. Dr. Jan Mayer, Prof. Dr. Tim Meyer – die Liste der Top-Referenten während des 58. ITK des BDFL las sich wie ein „Who is Who“ des deutschen Fußballs. „ Mit diesen herausragenden Referenten ist uns eine interessante und äußerst informative Fortbildungsveranstaltung gelungen“, zeigte sich BDFL-Präsident Lutz Hangartner  mit dem Verlauf des Kongresses sehr zufrieden.

 

Die deutschen Fußballtrainer mit A-Lizenz und Fußball-Lehrer Lizenz sowie Kollegen aus Europa und Übersee, darunter 40 führende Trainer/Trainerausbilder aus 24 Ländern, trafen sich zur zentralen Fortbildung des BDFL vom 27. Juli bis 29. Juli 2015 in Wolfsburg.

 

Neben zahlreichen regionalen Fortbildungsangeboten des BDFL findet auch einmal jährlich der ITK statt, dieses Jahr zum ersten Mal in Wolfsburg, der Heimatstadt des doppelten DFB-Pokalsiegers (Frauen und Männer). Rund 900 Fußballtrainer waren bei der 58. Auflage des ITK dabei, um die Veränderungen im modernen Fußball näher zu beleuchten. Der BDFL ist der Berufsverband der vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) lizenzierten Fußballtrainer mit UEFA-A-Lizenz und UEFA-Pro-Lizenz. Die zentralen Aufgaben des Verbandes sind die Interessenvertretung des Berufsstandes und die Fortbildung der Trainer im Auftrag des DFB.

 

Mit DFB-Sportdirektor Hansi Flick und dem Manager der Nationalmannschaft Oliver Bierhoff gaben zwei Architekten des WM-Triumphs vor einem Jahr in Rio de Janeiro Einblicke in die Erfolgsgeschichte des deutschen Fußballs – „ein weiterer Beleg für unsere gute Zusammenarbeit mit dem DFB“, so der 1. Vizepräsident des BDFL Manfred Schaub.

„In spannenden Referaten und gut aufgebauten Praxis-Demonstrationen gab es eine ganze Reihe verwertbarer Erkenntnisse, die wertvoll in die künftige Arbeit eingebaut werden können“, so Sebastian Haag: „Hinweise aus Wissenschaft und Trainingslehre werden ebenso wie Anregungen zur Spieltaktik hilfreich sein.“

 



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