+++ Nächste Spiele Verbandsliga Süd : Sa 1.10.16 ETW gegen FV Bad Vilbel Beginn: 16 Uhr+++ ++Kreisoberliga Bergstr. So 2.10.16 ETW1b gegen Stburgia Heppenheim Beginn: 15 Uhr + ++

ETW belohnt sich nicht für den Kampf

 

 

Wald-Michelbach. Durch ein Tor in der Nachspielzeit verlor Eintracht Wald-Michelbach gestern Abend das Spitzenspiel in der Fußball-Verbandsliga Süd beim Tabellenführer Spvgg. Neu-Isenburg mit 0:1. Die Gastgeber hatten zwar mehr Spielanteile, aber kaum Chancen. ETW-Torwart Toni Cosic bekam dagegen kaum etwas zu tun, auch weil seine Vorderleute eine hervorragende Arbeit verrichteten. Die Innenverteidigung mit Tobias Hastert und Almedin Besic ließ kaum etwas zu, davor räumten Dalio Memic oder auch Srdan Stojnic ab.

 

„Schade, dass der Kampf der Mannschaft nicht belohnt wurde“, sagte ETW-Pressesprecher Lothar Strusch und fügte gleich an: „Jetzt wollen wir uns die Punkte am Samstag zu Hause gegen Bad Vilbel holen.“ Angesichts der vielen Ausfälle -mit Malcom Darffour bekam ein Stürmer eine Ruhepause - waren die Wald-Michelbacher vor 130 Zuschauern sehr defensiv eingestellt. Bis auf einen Kopfball hatte Neu-Isenburg auch nichts vorzuweisen.

 

Auf der Gegenseite erspielten sich die Gäste Möglichkeiten. So scheiterte Juric in der 14. Minute nach einer Freistoßflanke des überragenden Hastert. Dann setzte er in der 35. Minute mit einem Steilpass Kavak in Szene, der aus vollen Lauf aber aus 20 Metern übers Tor schoss. In der Nachspielzeit vergab Kavak eine weitere Möglichkeit. Mit der Einwechslung von Andre Roth in der 58. Minute, der auch gleich eine Chance hatte, setzte die ETW weitere Akzente. In der 70. Minute kamen auch noch Jens Bundschuh und Nachwuchsstürmer David Schmidt. Im Zusammenspiel mit Schmidt und Strkalj hatte Bundschuh die größte Chance der Partie, doch er zeigte Nerven und scheiterte am Neu-Isenburger Torwart, der den Ball mit der Faust noch von der Linie boxte (73.).

 

Als sich die Wald-Michelbacher schon so langsam über den Punkt freuen konnten, schlug in der Nachspielzeit der groß gewachsene Verteidiger Marco Betz zu, der in der Schlussphase immer mit nach vorne ging und den Ball schließlich nach einer Linksflanke zum 1:0 einköpfe. ET Wald-Michelbach: Cosic - Wogawa, Memic, Heckmann (70. Bundschuh), Kavak (58. Roth), Besic, Stojnic, Schitz (70. Schmidt), Hastert, Juric, Strkalj. Tor: 1:0 Betz (90.+1). Zuschauer: 130. Beste ETW-Spieler: Hastert, Besic, Stojnic. Schiedsrichter: Werner (Rüsselsheim). beg

 

Sven Helfrich fällt mehrere Wochen aus

 

 

Der nächste im ETW-Lazarett: Torwart Sven Helfrich. Archivbild: Alexander Scheuber

 

 

Wald-Michelbach. Eintracht Wald-Michelbach hat die nächste Hiobsbotschaft zu verdauen, denn mit Torwart Sven Helfrich bricht der nächste Leistungsträger für längere Zeit weg. Der Keeper zog sich beim 3:1-Sieg gegen Germania Großkrotzenburg am Samstag einen Innenbandriss im Knie zu. Helfrich, der die Partie zunächst noch zu Ende spielte, muss zwar nicht operiert werden, wird jedoch mindestens sechs Wochen pausieren müssen. „Das ist vor allem für den Spieler ein Tiefschlag. Sven Helfrich war in einer hervorragenden Verfassung – für mich auch der beste Torhüter in der Verbandsliga –, der uns bei vielen knappen Partien mit seinen Paraden im Spiel gehalten hat“, sagte ETW-Trainer Sebastian Haag.

Im heutigen Pokalspiel (Anpfiff: 20 Uhr) beim FC Fürth wird Toni Cosic im Tor stehen. In Absprache mit Imre Knyaz wird dann von Spiel zu Spiel entschieden, wer die Handschuhe anzieht. Auch die Fürther müssen übrigens auf ihren Stammtorhüter verzichten, denn Pascal Schmitt brach sich gegen Höchst die Hand. „Der FC Fürth ist ein physisch starker Gegner mit großer Kampfkraft“, sagte Haag über den letztjährigen Klassenkonkurrenten. Nichtsdestotrotz wollen die Wald-Michelbacher heute gewinnen, um eine Runde weiterzukommen.

Am Samstag (16 Uhr) geht die Reise in der Verbandsliga dann zur SG Bruchköbel. Das ist eines der liebsten Auswärtsspiele für die ETW, denn bereits in der vergangenen Saison feierte man gemeinsam mit den Gastgebern ihr Oktoberfest. Die Wald-Michelbacher reisen als Tabellenführer mit einer zusätzlichen Portion Motivation an und wollen alles dransetzen, nach dem Spiel nicht mit leeren Händen beim Bier zu sitzen.

„Wir haben viele Spiele sehr knapp für uns entschieden. Das müssen wir uns immer vor Augen führen. Wir haben die Gegner leider noch so dominiert“, gibt Trainer Haag zu, der seine Mannschaft für ihre Laufbereitschaft, Mentalität und Flexibilität lobt. In der Tat scheint es so, als ob die ETW in dieser Saison so schnell nichts umwerfen kann. Gerade auswärts ist die Bilanz mit vier Siegen und 12:0 Toren makellos. Gastgeber Bruchköbel hat dagegen noch kein Heimspiel gewonnen und erst zwei Unentschieden geholt. In der Tabelle liegt Bruchköbel mit elf Punkten auf Platz elf, kurz vor der Abstiegsregion.

Angesichts der Verletztenmisere machen sich Sebastian Haag und Co-Trainer Ralf Ripperger natürlich ihre Gedanken, was im Training eventuell ändern könnten. „Wenn es muskuläre Probleme sind, dann kann man etwas an der Intensität machen. Aber das sind wirklich alles Verletzungen, wofür niemand etwas kann. In dieser Häufung und der kurzen Zeit habe ich so etwas noch nicht erlebt“, sagte Haag. Der Coach hat aber auch erkannt, dass sich die derzeit Kalt gestellten weiter einbringen und beispielsweise die Mannschaft von außen anfeuern. „Die Jungs stecken ihre Verletzungen gut weg und können damit umgehen“, sieht Haag einen großen Mannschaftsgeist – einer der Gründe für den derzeitigen Erfolg. beg

Wald-Michelbach genießt den Blick auf die Tabelle

VERBANDSLIGA Nach 3:1-Sieg ist Eintracht Erster

WALD-MICHELBACH - (jz), Der SV Eintracht Wald-Michelbach hat am Samstag mit einem 3:1 (0:1)-Heimsieg gegen Germania Großkrotzenburg die Tabellenführung in der Fußball-Verbandsliga übernommen. Noch nie waren die Überwälder in der Verbandsliga Tabellenerster.

Doch es war ein hartes Stück Arbeit für die Mannschaft von Trainer Sebastian Haag gegen das Schlusslicht, das sich keineswegs wie ein Abstiegskandidat präsentierte, in der ersten Halbzeit sogar mehr vom Spiel hatte und mit einer Führung in die Pause ging. „Das war verdient“, attestierte ETW-Pressesprecher Lothar Strusch. Erst eine taktische Umstellung von Trainer Haag brachte Besserung. Hastert rückte von der Innenverteidigung in die Offensive und unterstützte Darffour. Und dieser konnte sich in der Folge gut in Szene setzen, traf gleich zweimal (50., 52.). In der 77. Minute sorgte dann Roth mit dem 3:1 für die Enstcheidung. Zuvor hatten die Gäste Druck gemacht, doch die ETW-Defensive um Abwehrchef Memic stand sicher. „Wir können den Augenblick jetzt genießen“, freute sich Strusch.

Tore: 0:1 Wissel (19.), 1:1, 2:1 Darffour (50., 52.), 3:1 Roth (77.). – Schiedsrichter: Icli (Ober-Lautern). – Zuschauer: 150. – Beste ETW-Spieler: Darffour, Roth, Hastert, Helfrich.

Malcom Darffour überragt
Wald-MIchelbach, 19.09.2016
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Wald-MIchelbach. Die Wald-Michelbacher Eintracht hat den Sprung an die Tabellenspitze der Fußball-Verbandsliga Süd geschafft. Mit 3:1 bezwangen die Überwälder das Schlusslicht Germania Großkrotzenburg, doch die Gastgeber taten sich lange sehr schwer. „Das war ein hart erkämpfter Sieg, die Gäste traten nicht wie ein Tabellenletzter auf, sondern hielten die Begegnung offen“, sagte ET-Pressewart Lothar Strusch.

Die Eintracht fand zunächst gut in die Partie und hatte schon in der zweiten Minute die erste Chance, als ein Volley-Knaller von Johann Wogawa knapp über die Latte zischte. Doch die Gäste hielten dagegen und gestalteten die Begegnung ausgeglichen. Zwar hatte die ET Pech, dass ein Foul an Andre Roth vom Schiedsrichter aus dem Strafraum herausgelegt wurde – der Freistoß brachte nichts ein –, doch dann schlugen die Gäste zu: In der 19. Minute setzte Wissel den Ball über den Innenpfosten zum 1:0 ins Wald-Michelbacher Netz.

Daran hatte die Eintracht erst einmal zu knabbern, zumal ihr Großkrotzenburg durch eine kompakte Leistung das Leben schwer machte. So musste Torwart Sven Helfrich in der 27. Minute einen gefährlichen Aufsetzer parieren. Auf Seiten der Gastgeber hatte der stark aufspielende Malcom Darffour zweimal Pech, als seine Abschlüsse im letzten Moment noch abgeblockt wurden.

In der Pause reagierte Trainer Sebastian Haag und stellte um. Er brachte den angeschlagenen Dennis Schitz und beorderte Tobias Hastert ins Mittelfeld, was schnell Wirkung zeigte. Die Eintracht ging so mit neuem Schwung in die zweite Hälfte und schaffte dank eines schnellen Doppelpacks des überragenden Darffours die Wende. In der 50. Minute verwertete er ein Zuspiel von Jens Bundschuh und nur zwei Minuten später war er mit einem Kopfball zur umjubelten 2:1-Führung zur Stelle. Zwei weitere Minuten darauf fast das dritte Tor, doch zunächst wurde ein Schuss von Roth abgewehrt, den Abpraller setzte Hastert aus 17 Metern knapp über das Tor.

Doch Großkrotzenburg gab sich noch nicht geschlagen und spielte auf den Ausgleich. So musste Dalio Memic nach einer Stunde vor zwei freien Gegenspielern retten. In der 67. Minute eine große Rettungstat von Helfrich, als Bundschuh bei einem Rückpass den gegnerischen Waas übersehen hatte, der alleine auf das ET-Tor zulief, jedoch am überragenden Wald-Michelbacher Torwart scheiterte. So überstanden die Gastgeber diese Phase und sorgten in der 77. Minute für die Entscheidung. Dieses Mal war es Darffour, der die Vorarbeit leistete und Roth mustergültig bediente, der somit keine Probleme hatte, zum 3:1-Endstand zu vollstrecken. „Das erste Mal seit langem wieder Tabellenführer, das werden wir jetzt erstmal genießen“, sagte Strusch. ET Wald-Michelbach: Helfrich, Fischer (46. Stojnic), Wogawa, Memic, Bundschuh, Heckmann, Darffour, Fetsch (46. Schitz), Hastert, Roth (82. Kavak), Strkalj. Tore: 0:1 Wissel (19.), 1:1, 2:1 Darffour (50./52.), 3:1 Roth (77.). Schiedsrichter: Icli (Oberlauda). - Zuschauer: 150. - Beste Spieler: Darffour, Roth, Hastert/Röhl. jün

Eintracht Wald-Michelbach – Germania Großkrotzenburg 3:1 (1:0)

 

VLS_SV-Eintracht-Wald-MichelbachVLS_FC_Germania_09_Grosskrotzenburg

 

Der Tabellenletzte reiste mit dem letzten Aufgebot in den Odenwald und hatte neben drei Spielern aus der zweiten Mannschaft nur den Trainer Christian Schönig auf der Ersatzbank sitzen. Dennoch schlugen sich die Germanen tapfer und waren mit dem Spitzenverein Eintracht vor 170 Zuschauern auf Augenhöhe. Die erst Gelegenheit verbuchte jedoch Wald-Michelbach. Nach einer Ecke in der dritten Minute landete ein Abschluss an der Latte des von Großkrotzenburgs Maximilian Christ gehüteten Tores. Mit der ersten eigenen Gelegenheit brachte Felix Wissel (13.) die Main-Kinziger in Führung, nachdem Robin Prey seinen Mitspieler Moritz Schlögl auf rechts bediente und dieser den Schützen in Szene setzte.

 

Nach dem Seitenwechsel, auch durch Umstellungen bedingt, erhöhten die Hausherren den Druck und drängten auf den Ausgleich. Der ließ nicht lange auf sich warten. Ähnlich wie der Führungstreffer der Gäste, ließ Malcom Darffour (50.) Christ keine Chance und schob flach rechts ein. Nur eine Minute später schockte Darffour die Germania wieder. Nach einer Flanke von rechts drehte Malcom per Kopfball das Spiel binnen kurzer Zeit zugunsten der Gastgeber. In der 69. Spielminute vergab Maximilan Waas die beste Chance der Gäste. Einen Rückpass zum Torhüter erlief sich Waas, konnte jedoch Sven Helfrich im Eintracht-Tor aus Kurzdistanz nicht überwinden. Für die Vorentscheidung sorgte Andre Roth (77.) nach einem Konter.

 

„Mit dem letzten Aufgebot haben wir ein achtbares Ergebnis geholt. Die Tabellensituation Zweiter gegen den Letzten war nicht zu erkennen. Es war auch ein Punkt für uns möglich gewesen“, resümierte Großkrotzenburgs Sportlicher Leiter Gerald Trageser.

 

 

 

Beitragsbild: Matchwinner gegen Großkrotzenburg: Wald-Michelbachs Doppeltorschütze Malcom Darffour (li.). Archivbild: Ersoy Göksen

Regenerieren gehört dazu

 

Wald-Michelbach. Verkehrte Welt in Wald-Michelbach: Während die Eintracht in der Fußball-Verbandsliga alle vier Auswärtsspiele gewann und dabei 6:0 Tore erzielte, stehen zu Hause bereits zwei Niederlagen zu Buche. Am Samstag (16 Uhr) soll jetzt aber der dritte Sieg dazukommen, denn der Tabellenzweite erwartet das Schlusslicht Germania Großkrotzenburg, das noch keinen Punkt geholt hat.

ETW-Trainer Sebastian Haag wird sich indes nicht allzu sehr am Gegner orientieren, sondern hat angesichts von fünf Spielen in zwei Wochen ein Projekt gestartet, das seine Mannschaft gut durch die anstrengende Zeit bringen soll. Dazu gehört natürlich auch die Regneration, die den Spielern immer wieder gegeben werden muss. Außerdem will Haag an Standardsituationen arbeiten, damit die Wald-Michelbacher torgefährlicher werden.

Die vielen Ausfälle will der ETW-Trainer im Übrigen nicht immer thematisiert wissen. „Verletzte gehören zum Sport dazu. Sie kommen ja auch wieder zurück“, sagte Haag und lobte stattdessen sein Team für dessen Leistung beim 1:0-Sieg gegen Türk Gücü Friedberg, „eine richtig starke Mannschaft.“ Die aus unteren Klassen gekommenen Neuzugänge haben inzwischen den Anschluss gefunden und sich auch körperlich weiterentwickelt, um das schnellere Spiel in der Verbandsliga zu bewältigen. So erzielte auch Yunus Kavas, der von der SG Heddesheim gewechselt war, in Friedberg das „goldene Tor.“

Nicht ganz so schlimm ist die Verletzung von Andre Roth, der genauso wie Dennis Schitz, der sich eine Platzwunde zugezogen hatte, wieder ins Training eingestiegen ist. Auch Timo Fischer, der zuletzt zwei Wochen berufsbedingt nicht mittrainieren konnte, hat sich zurückgemeldet. Den zweiten Platz mit einem Punkt Rückstand auf Spitzenreiter VfB Ginsheim relativiert Haag dahingehend etwas, „weil man mit ein zwei Niederlagen auch schnell wieder Sechster oder Siebter ist. Das haben wir selbst schon erlebt und wissen es daher einzuschätzen“ Der Masterplan liege darin, bis zur Winterpause nicht mehr als sechs Punkte Rückstand auf Platz eins oder zwei zu haben - dann ist die Eintracht im Aufstiegsrennen dabei. beg

Bergstraße 16.09.2016

 

Platz eins lockt ETW

 

Eintracht Wald-Michelbach hat am Samstag (16 Uhr) vor eigenem Publikum gegen den Tabellenletzten Germania Großkrotzenburg die Chance, sich an die Tabellenspitze zu setzen. Spitzenrieter VfB Ginsheim ist am Wochenende spielfrei. Gerade einmal einen Punkt Rückstand weist die Mannschaft von Trainer Sebastian Haag auf den Platz an der Sonne auf.

Noch nie war die Eintracht in der Verbandsliga auf Tabellenplatz eins notiert. Alleine das dürfte Ansporn genug sein, drei Punkte gegen Schlusslicht Großkrotzenburg einzustreichen. Doch ETW-Pressesprecher Lothar Strusch weiß auch, wie ärgerlich gerade jetzt ein Ausrutscher seines Teams wäre. Und so warnt der Funktionär eindringlich davor, das Spiel auf die leichte Schulter zu nehmen. Zudem hat die Eintracht große Personalsorgen. Immerhin rückt Andre Roth wieder ins Team. Auch Dennis Schitz ist wieder ins Training eingestiegen.

Engert baut auf Heimstärke

 

 

 

 

Wald-Michelbach. Etwas verwundert war Uwe Engert, Trainer des Fußball-Kreisoberligisten Eintracht Wald-Michelbach II, durchaus, als er den Spielbericht der Partie beim TSV Auerbach las. Die Darstellung der Bergsträßer konnte er nicht so ganz nachvollziehen. „Wenn es so dargestellt wird, dass wir praktisch 90 Minuten an die Wand gespielt worden sind und durch eine halbe Chance zum Ausgleich kommen, dann ist es schon verwunderlich, wenn dann vom TSV Torwart Daniel Maas als bester Spieler genannt wird“, so Engert. Der Trainer schildert das Ganze deutlich anders, denn gerade in der ersten Hälfte habe Auerbach kaum Land gesehen. Zudem sei die Eintracht in der Schlussphase nach dem Ausgleich drauf und dran gewesen, noch den Siegtreffer zu erzielen. „Da wäre sicher noch etwas mehr für uns drin gewesen“, ist Engert überzeugt.

Mehr als ein Punkt soll es jedenfalls am Sonntag (15 Uhr) werden, wenn die Verbandsligareserve die KSG Mitlechtern zu Gast hat. Richtig rund läuft es bei der KSG bislang nicht, dennoch warnt der Eintracht-Trainer nachdrücklich davor, die Grün-Weißen auf die leichte Schulter zu nehmen: „In der Truppe ist richtig Qualität. Ich bin mir sicher, dass es nur eine Frage der Zeit ist, ehe die KSG den Schalter umlegt.“ Engert baut auf die Heimstärke seiner Schützlinge: „Wir sollten den Dreier einfahren, um uns auf diese Weise möglichst schnell auch von unten abzusetzen.

Nicht im Tabellenkeller hängenbleiben und schnellstmöglich den Anschluss ans Mittelfeld herstellen, das ist auch das Ziel der KSG Mitlechtern, die nach drei Niederlagen in Folge durchaus schon einigermaßen unter Druck steht. „Auf der anderen Seite haben wir mit Einhausen und Unter-Flockenbach nun auch gegen zwei Topteams verloren, wobei wir gerade gegen Flockenbach eine weitgehend ordentliche Leistung zeigten, der Gegner uns aber in Sachen Cleverness und Effizienz voraus war und somit auch nicht unverdient gewonnen hat“, sagt KSG-Coach Christian Schmitt im Blick zurück auf die jüngste 0:3-Heimniederlage zurück.

Die ETW II sieht Schmitt deutlich stärker aufgestellt als noch in der vergangenen Saison. „Trainer Uwe Engert hat anscheinend einen gewissen Stamm, mit dem er arbeiten kann und somit sind auch die Ergebnisse von Beginn an andere. Uns erwartet ein starker Gegner, aber für uns muss es weiterhin erst einmal darum gehen, auf uns selbst zu schauen, unsere vorhandenen Defizite aufzuarbeiten und weiter an unseren Stärken zu arbeiten“, gibt Schmitt die Marschroute vor.

Helfrich hält die Null auswärts fest
Wald-Michelbach, 12.09.2016
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Wald-Michelbach. Mit dem vierten Auswärtssieg in Folge hat Eintracht Wald-Michelbach am Samstag den zweiten Platz in der Fußball-Verbandsliga Süd erobert. Beim 1:0 gegen Türk Gücü Friedberg zeigten die stark ersatzgeschwächten Odenwälder (sechs Stammspieler fehlten) eine hervorragende Mannschaftsleistung. „Teufelskerl“ Sven Helfrich hielt die Null fest. So parierte er kurz vor Schluss gegen Chekmazov aus fünf Metern. „Da hatten die Zuschauer den Ball schon drin gesehen“, sagte ETW-Pressesprecher Lothar Strusch.

Die Heimfahrt aus der Wetterau wurde im Bus feuchtfröhlich, zumal bekannt wurde, dass die Spvgg. Oberrad keine Berufung gegen das „Flutlichturteil“ einlegen wird und die ETW sich die drei Punkte damit endgültig gutschreiben kann.

Andre Roth war zwar nach Friedberg mitgefahren, doch Leistenprobleme machten seinen Einsatz unmöglich - damit fehlte der ETW die komplette etatmäßige Offensivreihe. Doch es sprangen andere Spieler in die Bresche, mit Wogawa, Heckmann und Yunus Kavak, der in der 37. Minute auch das Tor des Tages erzielte, standen drei Neuzugänge in der Startelf.

„Das was taktisch, läuferisch und kämpferisch absolut überzeugend“, lobte Strusch die Mannschaft, die immerhin am Mittwoch schon ein Spiel absolviert hatte. Im Sturm war Malcom Darffour erwartungsgemäß auf sich allein gestellt. Er rackerte aber und hatte auch Chancen, als er aus 15 Metern volley vorbeischoss (26.) und auch einen 18-Meter-Flachschuss (33.) nicht im Ziel unterbringen konnte. Kurz zuvor hatte Helfrich seiner Mannschaft gegen Bell Bell das 0:0 gerettet.

Nach einem Pass von Strkalj hatte erneut Darffour eine gute Chance (35.), ehe dann das Tor fiel: Wieder hatte Ivan Strkalj mit einem Querpass vorbereitet, Kavak schloss aus 18 Metern flach und platziert ab (37.). Kurz vor der Pause scheiterte Chekmazov dann noch aus zwölf Metern an Helfrich.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte Türk Gücü den Druck und hatte zwei Möglichkeiten. Auf der Gegenseite mussten die Gastgeber immer wieder Vorstöße der Wald-Michelbacher durch taktische Fouls unterbinden und bekamen deswegen unter anderem vier gelbe Karten. Besic köpfte am Tor der Platzherren vorbei (58.), und Kavak verpasste in der 78. Minute seinen zweiten Treffer aus 20 Metern. Auch Jens Bundschuh, der ein großes Laufpensum absolvierte, hatte mit einem Distanzschuss keinen Erfolg (80.). So blieb es bis zum Abpfiff spannend, aber Helfrich war auch in seine vierten Auswärtsspiel nicht zu bezwingen. ET Wald.Michelbach: Helfrich - Wogawa (90.+1 Kappes), Bundschuh, Heckmann, Kavak (84. Juric), Darffour (90.+2 Schmidt), Besic, Fetsch, Stojnic, Hastert, Strkalj. Tor: Kavak (37.). Zuschauer: 100. Schiedsrichter: Stotece (Mörfelden). Beste Spieler: Helfrich, Besic, Hastert, Bundschuh. beg

Sechs Punkte an einem Tag für die Eintracht

VERBANDSLIGA 1:0 auf dem Platz, 3:0 am Grünen Tisch

WALD-MICHELBACH - (jz/kar). An einem Tag hat Fußball-Verbandsligist Eintracht Wald-Michelbach sechs Punkte verbucht: Am Samstagvormittag wurden den Odenwäldern drei Zähler vom abgebrochenen Oberrad-Spiel gutgeschrieben, am Abend siegten sie mit 1:0 (1:0) bei Türk Gücü Friedberg.

Es war der vierte Erfolg im vierten Auswärtsspiel für die Wald-Michelbacher, die in der Ferne zudem ohne Gegentor bleiben. Die Mannschaft von Trainer Sebastian Haag trotzte der Personalmisere und kam dank einer guten Gesamtleistung verdient zum Erfolg.

Sechs Stammspieler fehlten, darunter Abwehrchef Memic. Ohne Gebhardt und Roth, der kurzfristig ebenfalls ausgefallen war, in der Offensive waren die Überwälder gezwungen, ihre Taktik zu verändern. Doch das gelang, da alle Spieler an einem Strang zogen. In der 38. Minute sorgte Kavak nach Vorarbeit von Strakalj mit einem satten Schuss aus 18 Metern für das 1:0 für Wald-Michelbach und damit bereits für die Entscheidung.

Zwar übten die Gastgeber in der zweiten Halbzeit mehr Druck aus, ETW-Keeper Helfrich aber war zur Stelle und rettete seinem Team unter anderen in der 85. Minute mit einer Glanzparade die drei Punkte.

Tor: 0:1 Kavak (38.). – Schiedsrichter: Scotece (Mörfelden). – Zuschauer: 120. – Beste ETW-Spieler: Helfrich, Besic, Stojnic, Bundschuh.

Klassenleiter Harald Vorndran hat entschieden: Das am 25. August wegen Flutlichtausfalls abgebrochene Verbandsligaspiel zwischen der SpVgg Oberrad und Eintracht Wald-Michelbach wird mit 3:0 Toren für die Eintracht gewertet. So stand es zum Zeitpunkt des Abbruchs in der 82. Minute. Der klare Spielstand, die Restspielzeit von lediglich acht Minuten sowie die deutlich sichtbare Überlegenheit der Odenwälder gegen nur noch zehn Oberrader waren ausschlaggebend für Vorndrans Beschluss. Der Klassenleiter sprach von einer „geringen Wahrscheinlichkeit, in der verbleibenden Spielzeit noch signifikant eine Ergebniskorrektur zu erreichen. Alle Aspekte schließen aus meiner Sicht eine Neuansetzung aus.“

Der Beschluss ist rechtskräftig, da Oberrad am Samstag Rechtsmittelverzicht erklärte.

ETW: Die richtige Antwort gegeben

Wald-Michelbach. Respekt vor der Leistung von Eintracht Wald-Michelbach: Angesichts der personellen Ausfälle war der 3:0-Heimsieg am Mittwochabend in der Fußball-Verbandsliga gegen TS Ober-Roden doppelt wertvoll. Bereits am Samstag (18 Uhr) tritt die ETW beim Tabellennachbarn Türk Gücü an. Um an der Tabellenspitze dranzubleiben, brauchen die Überwälder wieder einen Auswärtssieg, auch wenn das bei dem heimstarken Gegner schwer wird.

ETW-Trainer Sebastian Haag konnte nach dem Erfolg gegen Ober-Roden erst einmal durchatmen. „Die Mannschaft hat die Antwort auf die Niederlage gegen Alsbach gegeben“, freute sich der Coach über die Leistung. In der ersten Hälfte habe zwar taktisch nicht alles gestimmt, doch die Wald-Michelbacher suchten, so wie es Haag vorgegeben hatte, die Zweikämpfe und führten diese gut. Das war noch das Manko gegen Alsbach gewesen.

Während Stürmer Malcom Darffour wieder im Vollbesitz seiner Kräfte war und auch 90 Minuten auf dem Platz stand, musste Torwart Sven Helfrich auf die Zähne beißen und spielte wegen Rückenproblemen mit einem Schmerzmittel. „Er hat in der ersten Hälfte auch eine hundertprozentige Chance vereitelt“, lobte Haag seinen Keeper.

Am Kader in Friedberg wird sich im Vergleich zum Mittwoch nichts ändern. Dalio Memic, der gegen Ober-Roden gesperrt war, fehlt aus beruflichen Gründen. beg

Eintracht Wald-Michelbach setzt am Samstag nach Friedberg einen Fanbus ein. Abfahrt ist um 14.30 Uhr in der Neckarstraße. Eine Zustiegsmöglichkeit gibt es diesmal auch in Weinheim. Anmeldungen nimmt Josef D’Apuzzo (Telefon: 0151/40102375) entgegen.

 

Trainer Haag fehlt die halbe Mannschaft

 

WALD-MICHELBACH - (jz). Am Samstag (18 Uhr) muss Fußball-Verbandsligist Eintracht Wald-Michelbach bei Türk Gücü Friedberg antreten, doch das nächste Puntkspiel rückt bei den Überwäldern fast ein wenig in den Hintergrund angesichts der personellen Probleme, mit der die Mannschaft von Trainer Sebastian Haag derzeit akut zu kämpfen hat.

 

Angreifer Jan Gebhardt wird aufgrund eines Bänderrisses in diesem Jahr nicht mehr spielen, auch Marcel Weyrauch und Rene Brunner werden 2016 wohl nicht mehr im Aufgebot der Überwälder zu finden sein. Marino hat eine Lungenentzündung, Schitz zuletzt eine sieben Zentimeter lange Platzwunde an der Stirn. Memic fällt aus beruflichen Gründen aus. Kurzum: Haag fehlt in Friedberg die halbe Mannschaft.

 

Ziel bis zur Winterpause: Kontakt zur Spitze halten

 

„Ich muss jetzt schauen, welche Spieler gut drauf sind und vom eigentlichen System etwas abrücken“, sagt der Wald-Michelbacher Coach zähneknirschend, denn das Spiel der Eintracht, das ganz auf Offensive ausgerichtet ist, wird es unter diesen Voraussetzungen vorerst nicht mehr geben. Ziel der Überwälder bis zur Winterpause ist nun, den Kontakt zur Tabellenspitze aufrechtzuerhalten mit nicht mehr als sechs Punkten Differenz. Nur so sei es möglich, glaubt Haag, nach der Winterpause in Bestbesetzung noch einmal anzugreifen.

 

 

Marco Fetsch kann auch Angriff

 

FUSSBALL AKTUELL Zwei Tore des Abwehrspielers beim 3:0 der ETW / Auch Fehlheim sackt drei Punkte ein

BERGSTRASSE - (kar/bot/nico/ ü). Aufatmen beim VfR Fehlheim: Der Aufsteiger kam gestern Abend in der Fußball-Verbandsliga zu einem 3:1-Sieg beim SV Geinsheim, verbesserte sich auf einen Nichtabstiegsplatz. Eintracht Wald-Michelbach liegt gar auf Rang drei, rechnet man die drei Punkte aus dem abgebrochenen Spiel vor zwei Wochen in Oberrad hinzu. Gruppenliga-Aufsteiger TV Lampertheim bleibt indes nach der neuerlichen Niederlage im Tabellenkeller kleben.

 

Verbandsliga: Eintracht Wald-Michelbach – TS Ober-Roden 3:0 (1:0). Marco Fetsch hat sich in den vergangenen Jahren nicht unbedingt als Torschütze vom Dienst hervorgetan. Doch die Wald-Michelbacher Personalnot im Angriff beflügelte den Abwehrspieler: Mit seinem Doppelpack hatte er maßgeblichen Anteil am verdienten Heimsieg der Wald-Michelbacher.

Dass der Erfolg am Ende so deutlich wurde, lag an einem energischen Zwischenspurt der Eintracht um die 60. Minute herum. Zuvor war Ober-Roden ein gleichwertiger Gegner, hatte zwei dicke Torchancen und Wald-Michelbach in diesen Szenen das Glück des Tüchtigen: Torwart Sven Helfrich parierte gegen Fritsch (16.) und Hesse (41.) hervorragend. Aufgrund der Steigerung in einem temporeichen, guten Spiel erachtete ETW-Pressewart Strusch den Sieg als verdient.

Jetzt ist auch Darffour krank

Wald-Michelbach, 07.09.2016
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Wald-Michelbach. Seinen Optimismus verliert Sebastian Haag so schnell nicht. Nachdem dem Trainer von Eintracht Wald-Michelbach aber nun auch Jan Gebhardt länger ausfällt und am Montagabend im Training Malcom Darffour wegen einer Viruserkrankung das Bett hüten musste, hatte der Coach erst einmal zu schlucken: Schließlich drohen heute (20 Uhr) im Heimspiel der Fußball-Verbandsliga Süd gegen TS Ober-Roden nicht nur alle Stürmer auszufallen, auch sonst geht die ETW personell auf dem Zahnfleisch. „Wir sind am Limit angelangt“, gibt Haag zu.

Bei der 0:1-Heimniederlage am Samstag gegen den FC Alsbach zog sich nämlich Dennis Schitz eine sieben Zentimeter lange Platzwunde am Kopf zu, die im Krankenhaus genäht werden musste. Er fällt zumindest bis zur nächsten Woche aus. Abwehrchef Dalio Memic hat sich kurz vor Schluss noch die gelb-rote Karte eingehandelt und ist heute gesperrt, am Samstag ist er dann in Friedberg beruflich verhindert. Außerdem klagte Torwart Sven Helfrich über Rückenbeschwerden, so konnte Haag gestern Morgen noch nicht genau sagen, wer heute überhaupt aufläuft. „Sicherlich werden auch Neuzugänge spielen“, sagte der Trainer, der jetzt erst einmal auf Schadensbegrenzung aus ist.

„Es ist schade, dass wir unsere Auswärtsauftritte wieder nicht mit einem Heimsieg vergolden konnten. Es fehlt scheinbar die Courage, den letzten Schritt können wir noch nicht gehen“, sagte Haag. Ziel sei es eigentlich gewesen, so lange wie möglich an der Spitze dranzubleiben. „Sollten wir gegen Ober-Roden nicht gewinnen, werden wir das nicht halten können“, sagte der Trainer und fügte an: „Sicherlich tritt Ober-Roden in unserer jetzigen Situation nicht als Außenseiter in Wald-Michelbach an.“

Das Spiel wurde vom ersten Rückrundenspieltag Anfang Dezember vorgezogen, in Ober-Roden gewann die ETW zum Saisonauftakt 1:0 – das Tor erzielte Jan Gebhardt. Der Stürmer wird 2016 jedoch nicht mehr spielen, sagte Haag. Am Donnerstag wird Gebhardt am Syndesmoseband sowie Außen- und Innenband, die allesamt gerissen sind, operiert. „Das sah zunächst gar nicht so schlimm aus“, sagte Haag über die in Hanau zugezogene Verletzung. Bei einem Zweikampf sei ein Gegenspieler Gebhardt aufs Bein gefallen – mit schwerwiegenden Folgen. „In der vergangenen Saison hatte André Roth die gleiche Verletzung am Syndesmoseband und fiel ein halbes Jahr aus. Wir hoffen, dass es bei Jan schneller geht“, sagte Haag. beg

Zu wenige Torchancen herausgespielt

Wald-Michelbach. Eintracht Wald-Michelbach gehen in der Fußball-Verbandsliga langsam die Spieler aus. Nachde mit Jan Gebhardt seit vergangener Woche der nächste Stürmer längere Zeit ausfällt (Brunner ist ebenfalls noch nicht einsatzbereit), holte sich Kapitän Dalio Memic bei der 0:1-Heimniederlage gegen den FC Alsbach kurz vor Schluss eine gelb-rote Karte wegen Unsportlichkeit ab (85.) und ist am Mittwoch gegen TS Ober-Roden gesperrt. Dazu verletzte sich Dennis Schitz in der 80. Minute bei einem Zusammenstoß mit Alsbachs Vukovic am Kopf so schwer, dass er mit dem Krankenwagen abgeholt werden musste. Seine Platzwunde wurde mit mehreren Stichen genäht - er dürfte aber nicht lange ausfallen, hoffen die Verantwortlichen.

„Wir müssen uns neu erfinden“, sagte ETW-Trainer Sebastian Haag angesichts der Ausfälle von Gebhardt und Brunner im Sturm. „Wenn die klar herausgespielten Torchancen fehlen“, meinte der Coach, „wird auch ein Heimsieg schwer.“ Der sollte aber eigentlich als „Vergoldung“ der zwei Auswärtserfolge her. In den entscheidenden Momenten war der Gast „gedanklich einen Tick schneller“, erkannte Haag neidlos an. Für die Eintracht gilt: „Wir müssen mehr Torchancen kreieren“, um weiterhin in der Verbandsliga Süd oben mitspielen zu können. Der Coach lobte das Auftreten von Neuzugang Yunus Kavak, der zum zweiten Mal über die vollen 90 Minuten auflief. Nachdem außer Malcom Darffour die anderen Offensivkräfte derzeit nicht einsatzfähig sind, will sich Haag für die kommenden Begegnungen etwas überlegen. Die Nächste steht am Mittwoch an: bereits das „Rückspiel“ zu Hause gegen TS Ober-Roden.

Spielausschussvorsitzender Josef D’Apuzzo sprach von einem „blöden Tor“, mit dem Marcel Daniel in der 71. Minute die Heimniederlage besiegelte. Denn nach einer mehr oder wenigen chancenlosen ersten Hälfte auf beiden Seiten kamen die Hausherren nach der Pause gerade in Schwung, als es nach einem Standard plötzlich im eigenen Kasten klingelte. D’Apuzzo erhofft sich zumindest jetzt die drei Punkte am grünen Tisch aus dem Spiel in Oberrad. Das Sportgericht tagt am Dienstag.

„Die Verletzung von Schitz passt leider in unsere Verletzungsserie“, meinte ETW-Pressewart Lothar Strusch fast schon fatalistisch. Gebhardt wird am Donnerstag operiert. Möglicherweise fällt er danach zwei bis drei Monate aus. Strkalj und Kavak hatten in der Partie gegen Alsbach die Aufgabe, in der Spitze auszuhelfen. Die Gäste spielten sehr defensiv aus einer massierten Deckung heraus. Das führte dazu, dass sich die Partie in der ersten Hälfte sehr ereignisarm präsentierte. Wenn es Torgelegenheiten gab, dann nur aus Standards. Mit der Einwechslung von Darffour nach der Pause wurde das ETW-Spiel etwas lebhafter. Auch die Entscheidung von Trainer Haag, Hastert ins Mittelfeld zu beordern, sorgte für mehr Schwung. Doch gerade als die Einheimischen Druck aufbauten, fiel das entscheidende Gegentor, als Daniel einen Kopfball nach einer Freistoß-Flanke unhaltbar im Netz versenkte. In der 74. Minute hatte Alsbach sogar noch die Riesenchance aufs 0:2, das der ETW-Keeper aber mit einer Glanzparade verhinderte. Benders Schuss lenkte er noch über die Latte. Doch auch die Hausherren hatten ihre Möglichkeiten. Kurz vor der Pause schoss Roth aus spitzem Winkel, der Gäste-Torwart parierte. In der 67. Minute war Darffour nach einer Roth-Flanke einschussbereit, aber Moritz klärte zur Ecke. Ein Unentschieden wäre auf jeden Fall gerecht gewesen, meinte Strusch. Denn Alsbach hatte sich bis zur Führung keine wirklich hundertprozentige Chance herausgearbeitet. In der Schlussphase, als die ETW alles nach vorn warf, hatten noch einmal Bundschuh und Hastert gute Möglichkeiten, aber es sollte nicht mehr sein. Der Gegner verkürzte geschickt die Zeit mit drei Auswechslungen und rettete den Vorsprung über die Zeit. Eintracht Wald-Michelbach: Helfrich, Fischer (29. Fischer), Memic, Bundschuh, Kavak, Besic, Fetsch (46. Darffour), Schitz (80. Wogawa), Hastert, Roth, Strkalj. Tor: 0:1 Daniel (71.). Schiedsrichter: Reisert. Zuschauer: 230. tom

FUSSBALL Eintracht Wald-Michelbach verliert gegen Alsbach 0:1 / Schitz mit Platzwunde ins Krankenhaus

WALD-MICHELBACH - Es war ein Tag zum Vergessen für die Eintracht aus Wald-Michelbach: Mit 0:1 (0:0) musste sich der Fußball-Verbandsligist am Samstag dem FC Alsbach geschlagen geben. Zudem verletzte sich Schitz nach einem Zusammenprall und musste ins Krankenhaus.

In der 80. Minute wurde die Partie für zehn Minuten unterbrochen, nachdem ETW-Spieler Schitz aus vollem Lauf mit einem Gegenspieler zusammengeprallt war und sich eine größere Platzwunde an der Stirn zugezogen hatte. Schitz kam mit dem Rettungswagen sofort ins Krankenhaus. Es war der unrühmlich Abschluss einer Partie, die von Anfang an unter keinem guten Stern stand aus Sicht der ETW.

Ohne Torjäger Gebhardt (siehe Infokasten) fehlte der Elf von ETW-Trainer Sebastian Haag gegen Alsbach der entscheidende Impuls in der Offensive und am Ende auch Zählbares. Alsbach habe zudem sehr defensiv agiert, wie ETW-Pressesprecher Lothar Strusch beobachtete, was es den Gastgebern unter diesen Voraussetzungen alles andere als leicht machte, sich in der Offensive entscheidend in Szene zu setzen. Chancen waren denn auch Mangelware in einem alles in allem eher taktisch geprägten Spiel. Und während die ETW ihre wenigen Torgelegenheiten diesmal nicht nutzen konnte, brauchte es auf der Seite von Alsbach in der 71. Minute einen Marcel Daniel, der in der entscheidenden Phase des Spiels nach einem Freistoß des ehemaligen ETW-Spielers Fröhlich genau richtig stand, um den Ball zum 1:0-Endstand für Alsbach ins Tor zu setzen. ETW-Torwart Helfrich bewahrte seine Mannschaft kurz darauf mit einer starken Parade vor einer höheren Niederlage. Wegen Unsportlichkeit musste in der 85. Minute zudem Memic mit Gelb-Rot vom Platz. Strusch: „Wir haben das Spiel etwas verschlafen.“

Tor: 0:1 Daniel (71.). – Schiedsrichter: Reisert (Rödermark). – Zuschauer: 230. – Besonderes Vorkommnis: Gelb-Rot für Memic (85., ETW) wegen Unsportlichkeit. – Beste ETW-Spieler: geschlossene Leistung.

FUSSBALL Eintracht-Reserve bezwingt Anatolia

Eintracht Wald-Michelbach II – Anatolia Birkenau 4:2 (1:1). Erster Erfolg für Eintracht Wald-Michelbach II. Zu verdanken hatten die Gastgeber den Sieg ihrem Torhüter Knyaz, der mehrere Chancen von Gürsoj, Atav und Saglam vereitelte. Zu feiern hatte unterdessen auch Wald-Michelbachs Spielführer Tobias Back, der nach mehrwöchiger verletzungsbedingter Pause ein gelungenes Comeback feierte.

Ausgleich folgt der Doppelschlag

Lothar Strusch, Pressesprecher der Wald-Michelbacher Heimelf, stellte fest: „Unser Erfolg fiel glücklich, aber nicht unverdient aus.“ In der Tat bewiesen die Wald-Michelbacher Kampfgeist und ließen sich auch durch einen 1:2-Rückstand nicht aus dem Rhythmus bringen. Dem Ausgleich durch Heckmann (53.) folgte der Doppelschlag mit Treffern von Erdogan und David Rauch (80., 83.). Damit war die Begegnung dann endgültig durch.

Tore: 1:0 David Schmidt (2.), 1:1 Serdar Özbek (27.), 1:2 Kenan Yücel (47.), 2:2 Heckmann (53.), 3:2 Erdogan (80.), 4:2 David Rauch (83.). – Schiedsrichter: Hallstein (Griesheim). – Zuschauer: 150. – Beste Spieler: Knyaz, Schmidt, Erdogan/Aydogan, Özbek, Kenan Yücel.

intracht Wald-Michelbach – Spvgg. 03 Neu-Isenburg 3:2 (2:2)

VLS_SV-Eintracht-Wald-Michelbach VLS_Spvgg. Neu-Isenburg

Nach 90 Minuten konnte kaum einer der Neu-Isenburger erklären, warum sie mit leeren Händen da standen. „Wir haben gegen einen tief agierenden Gegner, der kaum über die Mittellinie kam, verloren. Vom Kampf und von der Einstellung her waren wir gut, haben aber drei Gegentore bei fünf Chancen kassiert. Und zwar zum Teil sehr kuriose Tore“, versuchte 03-Coach Peter Hoffmann die Niederlage zu erklären. Dabei hatte das Spiel gut für die Hugenottenstädter angefangen. Partick Albert hatte nach einer Viertelstunde die Gäste in Führung gebracht, die Malcom Darffour nach Vorarbeit von Jan Gebhardt postwendend egalisierte. Eintracht-Neuzugang Ivan Strkalj gelang in der 25. Spielminute die Wende. Seinen Schuss fälschte Neu-Isenburgs Albert ab, sodass Lazar Kacarevic im 03-Tor keine Chance hatte. Den feldüberlegenen Gästen gelang in der 31. Minute der Ausgleich. Nach einer Flanke von Daniel Sachs köpfte Aljoscha Atzberger zum 2:2-Pausenstand.

Auch nach dem Seitenwechsel spielte die Spielvereinigung druckvoll. Doch bis auf die eine Kopfballgelegenheit von Mario Rhein (80.), die Wald-Michelbachs Dennis Schitz mit einem Fallrückzieher vor der Torlinie klärte, blieben klare Torchancen aus. So reichte den Südhessen ein Treffer von Gebhardt (60.) – 25-Meter-Schuss in den Winkel – aus, den zweiten Saisonsieg im zweiten Spiel zu feiern.

„Die Taktik unseres Trainers ging voll auf. Wir haben aus der Defensive heraus einen vielumjubelten Sieg geholt. Neu-Isenburg hatte mehr Ballbesitz, doch die wichtigen Tore haben wir gemacht“, resümierte Wald-Michelbachs Pressesprecher Lothar Strusch. „Es gibt auch solche Spiele. Die Tore entscheiden und Wald-Michelbach hat seine gemacht und auch verdient gewonnen.“, lautete das Fazit von Hoffmann.

Tore: 0:1 Albert (15.), 1:1 Darffour (16.), 2:1 Strkalj (25.), 2:2 Atzberger (31.), 3:2 Gebhardt (60.).

Die Neuzugänge sind hungrig nach Erfolg
Wald-Michelbach, 04.07.2016
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Leserbrief
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Wald-Michelbach. Die Vorfreude auf die neue Runde ist ihnen allen gemein. Und die Motivation, in der Fußball-Verbandsliga etwas reißen zu wollen, sich zu profilieren, Fuß zu fassen und sich dann möglicherweise für höhere Aufgaben zu empfehlen. Die Eintracht Wald-Michelbach stellte bei einem Tag der offenen Tür jetzt ihre Neuzugänge für die kommende Saison in der ersten und zweiten Mannschaft vor.

Als „kleinen, aber edlen Verein“ hatte zuvor Eintracht-Präsident Peter Bihn den Club charakterisiert. „Gegebene Zusagen werden bei uns eingehalten“, betonte Bihn. Um unter dem Schmunzeln der Anwesenden hinzuzufügen: „Wenn etwas vergessen wird, dann müsst ihr daran erinnern.“ Die Neuzugänge, die ihn bisher noch nicht kennen, „werden mich sicher bald kennenlernen“, fügte der Präsident mit dem ihm eigenen trockenen Humor an.

Gespannt auf die Runde

Er blicke gespannt und mit Freude auf die neue Runde, sagte er. Bihn erwähnte darüber hinaus die Verantwortlichen an vorderster Front beim SV Eintracht. Etwa den Spielausschussvorsitzenden Josef „Seppl“ D’Apuzzo, die beiden Trainer Sebastian Haag (Erste) und Uwe Engert (1b). Darüber hinaus aber auch Sportdirektor Amir Imsirovic, Torwarttrainer Michael Löb, Physiotherapeut Stefan Trautmann und Kassenwart Wolfgang Wojcik. Er gehe davon aus, so der Präsident, dass die ETW in der kommenden Saison sportlich weiterkomme und sich vielleicht auch etwas besser positionieren könne. Zwei Drittel des Teams spielten schon lange zusammen und bildeten ein festes Fundament. Jedoch, meinte Bihn, „ist die Klasse sehr ausgeglichen“. Die sportliche Leitung habe es sehr gut „hingekriegt“, lobte er, gute Leute zu verpflichten und sei dabei trotzdem den Vereinsprinzipien treu geblieben. Besonders freute es ihn, mit Goran Abdulrazzak den ersten Flüchtling in der 1b integrieren zu können.

Trainer Haag freute sich, mit einem breiteren Kader in die neue Saison gehen zu können. Drei Abgängen stünden sechs Neuzugänge gegenüber. Zu manchen von diesen sei der Kontakt aus früheren Zeiten nie ganz abgebrochen, andere Spieler habe man gezielt angesprochen, weil man von deren Wechselabsichten erfahren habe. Weitere wiederum seien auf die Eintracht zugekommen - etwa weil sie gerne einmal Verbandsliga-Luft schnuppern wollten. Wie Haag betonte, waren bei der Verpflichtung die Positionen auf dem Platz „erst einmal zweitrangig“. Vielmehr sei es dem Verein wichtig gewesen, „dass die Spieler menschlich reinpassen“. Der Rest werde sich geben. Unter den Neuen sind seinen Worten nach „ambitionierte Leute“. Die wenigsten kämen aus den oberen Klassen und seien damit „hungrig nach Erfolg“. Unter der Moderation von Seppl D’Appuzzo stellten sich die Neuzugänge vor. Der 27-jährige Johann Wogowa verdiente sich seine ersten fußballerischen Sporen in Wald-Michelbach und spielte dann acht Jahre in Unter-Flockenbach. „Es wurde jetzt Zeit für neue Herausforderungen“, begründete er seinen Wechsel. In der kommenden Runde wolle er sich in der ersten Mannschaft „oft einbringen“. Ebenfalls aus Unter-Flockenbach kommt der gleichaltrige Simon Heckmann, der sich auf die anspruchsvolle Aufgabe in der höheren Klasse freut. Er hat seine sportlichen Wurzeln bei der SG Wald-Michelbach.

Lennart Kappes aus Birkenau ist heiß auf die Herausforderungen, die ihn zusammen mit der Eintracht in der Verbandsliga erwarten. Der 23-jährige Yunus Kavak, ebenso wie Giovanni Marino aus Heddesheim, erhofft sich „viele Einsätze“ in der kommenden Runde. Marino wiederum, mit 32 Jahren der „Senior“ der Neuen, strebt eine „eine tolle und verletzungsfreie Saison“ an. Er wolle gerne den jungen Spielern seine Erfahrung weitergeben. Einer von diesen ist etwa der 20-jährige Goran Ratkovic, der von Arminia Ludwigshafen in den Überwald wechselt. In der 1b strebt Talha Erdogan, der vom FSV Erbach zur Eintracht kam, „eine gute Saison mit einer jungen Mannschaft an“. Tayfun Büyükodabasi kommt von Türkspor wieder zurück an seine alte Wirkungsstätte, wo er bereits in der Jugend aktiv war. Goran Abdulrazzak, der vor acht Monaten als Flüchtling von Syrien in den Überwald kam, spielte in seiner Heimat bereits Fußball, sagte er. tom


Wald-Michelbach. Eine rundum gelungene Fußballwoche liegt hinter dem TSV Aschbach. Der Verein richtete die Ortsmeisterschaft der Gemeinde Wald-Michelbach aus, die erwartungsgemäß mit der Eintracht Wald-Michelbach die in der höchsten Liga startende Mannschaft durch einen 4:2-Erfolg im Finale gegen das Überraschungsteam des FC Odin Schönmattenwag gewann. „Es waren durchweg sehr faire und gute Spiele, die Zuschauerresonanz war sehr erfreulich und vor allem hat auch das Wetter gehalten. Es hat auch keine nennenswerten Verletzten gegeben. Die Woche hat richtig Spaß gemacht“, zog Thomas Hindenlang vom TSV ein durchweg positives Fazit und zollte auch den Schiedsrichtern ein Lob für deren tadellose Leistung. Halbfinale: TSV Aschbach - FC Schönmattenwag 1:2: Die Mannschaft des neuen Spielertrainers Jan Schörling bestätigte auch im ersten Halbfinale die starken Auftritte in den Gruppenspielen. Der B-Ligist lieferte dem Gastgeber ein ausgeglichenes Spiel, das er am Ende nicht unverdient gewann. Patrick Brand brachte die Gäste nach 28 Minuten mit 1:0 in Führung, doch Daniel Jäger schaffte fünf Minuten vor der Pause den 1:1-Ausgleich für die Kreisoberliga-Absteiger. Unmittelbar nach Wiederbeginn legte Schönmattenwag aber wieder durch Brand das 2:1 vor. Die Aschbacher drängten in der Folgezeit auf den erneuten Ausgleich, doch viel mehr als ein gefährlicher Kopfball von Nick Weihrauch, der jedoch auf der Linie geklärt wurde, sprang dabei nicht heraus. Der FC Odin hielt die Führung und stand damit als erster Finalteilnehmer fest. ET Wald-Michelbach - SV Affolterbach 5:2: Auch wenn sich die Affolterbacher gegen den Verbandsligisten gut aus der Affäre zogen, war der Sieg für die Eintracht nie in Gefahr. Schon zur Pause lagen die Wald-Michelbacher durch ein Eigentor (17.) sowie zwei Treffer von Neuzugang Yunus Kavak (25.) und Malcom Darffour (31.) mit 3:0 in Führung. Jannik Müller verkürzte zwar nach 54 Minuten zum 1:3 für den A-Ligisten, doch Simon Heckmann stellte den Drei-Tore-Vorsprung wieder her (64.). Im Gegenzug traf Serkan Keskin zum 2:4, doch schon sechs weitere Minuten darauf stellte Andrej Juric den 5:2-Endstand her und besiegelte den Einzug der ET ins Endspiel. Wald-Michelbach vergab auch noch einen Elfmeter. Spiel um Platz 5: Türkspor Wald-Michelbach - SG Wald-Michelbach 1:9: Mit nur elf Mann angetreten, war der C-Liga-Titelfavorit gegen den Kreisoberligisten hoffnungslos unterlegen und musste eine deftige Klatsche hinnehmen. Gero Lammer mit drei Toren (6./12./28.), Neuzugang Markus Knapp (16.) und Florian Schmitt (29.) sorgten bei einem Eigentor für die 5:1-Pausenführung der SG. Nach dem Wechsel bauten die Wald-Michelbacher die Führung weiter aus. Sebastian Prasch, bisheriger Co-Spielertrainer, der nun auch seinen Pass nachholte und der SG so auch auf dem Platz zur Verfügung steht, machte das halbe Dutzend voll (52.), David Schmidt (60.), Abdi (64.) und Andreas Rebscher (90.) sorgten für den Endstand. Spiel um Platz 3: TSV Aschbach - SV Affolterbach 6:7: Was sich wie ein Ergebnis nach einem Elfmeterschießen liest, waren die torreichsten 90 Minuten bei der Wald-Michelbacher Ortsmeisterschaft. „Beide Mannschaften gingen angesichts des vierten Spiels innerhalb weniger Tage mitten in der Vorbereitung auf dem Zahnfleisch. Das erklärt die hohe Fehlerzahl auf beiden Seiten und damit auch das ungewöhnlich hohe Ergebnis“, meinte Hindenlang zu der Begegnung der beiden A-Ligisten. Beim „Tag der offenen Tür“ wechselte mehrfach die Führung, am Ende hatten die Affolterbacher die Nase knapp vorne. „Die Stürmer haben die Patzer dankend angenommen, für die Zuschauer war es eine lustige Sache“, schmunzelte Hindenlang. Die Torfolge: 0:1 Hilman (4.), 1:1, 2:1 Carsten Weihrauch (9./13.), 2:2 Hilman (24.), 3:2 D. Fink (36.), 3:3 Dörsam (52.), 4:3 Nick Weihrauch (56.), 4:4 Keskin (61.), 5:4 D. Fink (67.), 5:5 Keskin (69.), 5:6 Müller (77.), 6:6 Nick Weihrauch (77.), 6:7 Sattler (82.). Endspiel: ET Wald-Michelbach - FC Schönmattenwag 4:2: Dank einer starken Leistung bot der B-Ligist dem Verbandsligisten über 90 Minuten hinweg die Stirn. „Schönmattenwag hat das in der Defensive richtig gut gemacht. Die ET war zwar erwartungsgemäß klar überlegen, doch der FC Odin hat die Partie lange offen gehalten und sich sogar noch die eine oder andere weitere Chance erarbeitet“, war Hindenlang voll des Lobes für die Elf von Spielertrainer Jan Schörling. Ungeachtet dessen bezeichnete er die Eintracht als verdienten Sieger: „Die Klasse der Wald-Michelbacher hat sich schließlich durchgesetzt.“

Die Begegnung nahm zunächst den erwarteten Lauf, als Fetsch (11.) und Tobias Hastert (34.) die ET mit 2:0 in Front brachten. Doch Schönmattenwag schaffte nach 38 Minuten den 1:2-Anschlusstreffer durch Max Wilhelm. Nach einer Stunde stellten die Wald-Michelbacher dann aber die Weichen auf Sieg durch die Treffer von Lennart Kappes (60.) und Andre Roth (68.). Aber der FC Odin gab sich noch nicht geschlagen und konnte noch einmal durch Patrick Walter auf 2:4 verkürzen (78.). Mehr ließ die Eintracht dann aber doch nicht mehr zu und konnte so die verdiente Ortsmeisterschaft feiern.

Die Siegerehrung nahmen Bürgermeister Joachim Kunkel und der Zweite Vorsitzende des TSV, Klaus Weihrauch, vor. Sie übergaben der Eintracht den Wanderpokal. jün


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