Günther macht das Halbfinale klar

Das Halbfinale im Bergsträßer Fußball-Kreispokal steht. Durch einen 2:1-Erfolg beim Kreisoberliga-Zweiten TV Lampertheim hat Verbandsligist ET Wald-Michelbach am Freitagabend als viertes Team den Einzug in die Vorschlussrunde des Wettbewerbs geschafft. Neben den Überwäldern spielen auch der SV Unter-Flockenbach, die FSG Riedrode und der Überraschungsbezwinger der SG Unter-Abtsteinach, Starkenburgia Heppenheim, um den Einzug ins Pokalfinale.

„Wir haben uns ein bisschen schwergetan“, gab Lothar Strusch, Pressewart der Wald-Michelbacher, nach der Partie in Lampertheim zu. Er bescheinigte dem Gastgeber eine starke und couragierte Leistung, sah den Sieg aber dennoch als verdient an, weil „wir uns mehr Chancen herausgespielt haben“. Da diese aber zunächst nicht genutzt wurden, konnte der TV die Begegnung gerade nach dem zwischenzeitlichen Ausgleichstreffer bis in die Schlussphase offenhalten.

Die Eintracht fand gut in die Partie und konnte schon in der Anfangsphase einige gute Gelegenheiten durch Jan Gebhardt, Malcom Darffour und Johannes Günther verbuchen. Die Lampertheimer agierten aus einer massiven Defensive heraus und suchten ihr Glück über Konter – was auch das eine oder andere Mal gelang, ohne dass dabei aber ein Tor heraussprang. Die beste Möglichkeit in der ersten Hälfte hatte Darffour fünf Minuten vor der Pause, als er nach einer Flanke von Daniel Sachs frei zum Kopfball kam, diesen aber knapp am Tor vorbeisetzte.

Nach dem Wechsel verstärkte Wald-Michelbach zwar den Druck, hatte aber Glück, dass Lampertheims Philipp Hensel in der 52. Minute nur die Oberkante der Latte traf. Fünf Minuten später dann aber die Führung für die Gäste, als Gebhardt nach einem langen Pass von Boubacar Siby durchstartete und aus spitzem Winkel zum 1:0 traf. Die ET wollte das 2:0 nachlegen, doch der TV kam noch einmal zurück. In der 73. Minute war Dennis Kecskemeti nach einem Eckball zur Stelle und traf zum 1:1.

Der Wald-Michelbacher Trainer Ralf Ripperger reagierte und brachte mit Vassilis Chatzigiannakis einen weiteren schnellen Mann für die Außenbahn, der dann auch noch weiter für Betrieb sorgte. Der Druck wurde zunehmend stärker und in der 81. Minute fiel die Entscheidung: Nach Vorarbeit von Chatzigiannakis vollendete Günther zum 2:1 für Wald-Michelbach. In den letzten Minuten hätten die Gäste angesichts weiterer Möglichkeiten beispielsweise für Etienne Imsirovic noch erhöhen können.

„Wir hatten insgesamt vier Aluminiumtreffer, aber am Ende hat auch das 2:1 gereicht, um ins Halbfinale einzuziehen“, sagte Strusch, der nach einer guten Vorbereitung auch zuversichtlich dem Rundenauftakt am kommenden Samstag gegen Viktoria Urberacht entgegenblickt. „Es haben mit Dennis Schitz, Michael Klinger und Lars-Eric Schwinn noch drei Stammkräfte gefehlt, die in dieser Wochen wieder dazustoßen werden. Somit haben wir alle Mann an Bord, das sieh recht gut aus“, so Strusch.