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ETW sagt Danke an  Paul und Björn Schmitt vom  Edeka Markt Wald-Michelbach für  das Neue ETW Outfit



ETW bleibt in der Verbandsliga

 

Wald-Michelbach, 28.05.2018

 

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Wald-Michelbach. Die Freude war Ralf Ripperger anzumerken. Und der Trainer von Eintracht Wald-Michelbach hatte sogar doppelten Grund dazu. Erstens feierte seine Mannschaft zum Abschluss der Saison in der Fußball-Verbandsliga nach einer überzeugenden Vorstellung einen klaren 3:0-Heimerfolg über den TSV Vatanspor Bad Homburg. Zweitens haben die Überwälder mit dem Sieg alle verbliebenen Zweifel beseitigt und den Klassenerhalt in trockene Tücher gebettet.

„Vor der Saison hatten uns viele schon abgeschrieben und sahen uns als sicheren Absteiger. Doch wir haben bewiesen, dass hartnäckige Arbeit sich auszahlt und wir auch weiterhin gute Fußballer in unseren Reihen haben“, sprach Ripperger in den höchsten Tönen von seinen Schützlingen. „Das ist eine tolle Truppe, die eine Riesenmoral bewiesen hat.“ Und genau dies gilt auch für den Auftritt im letzten Heimspiel, in dem die Eintracht von Beginn an keinen Zweifel daran ließ, dass sie sich fest vorgenommen hatte, den Platz als Sieger zu verlassen.

„Das Spiel verlief absolut positiv. Wir haben es geschafft, uns etliche Chancen herauszuspielen. Wir ließen zwar auch einiges liegen, doch die Art und Weise, wie die Mannschaft aufgetreten ist, hat mich schnell davon überzeugt, dass wir dieses Spiel für uns entscheiden werden“, skizziert Ripperger seinen Eindruck von einer Partie, die die Überwälder als verdienter Sieger beendeten.

Von Beginn an drückten die Platzherren dem Geschehen auf dem Platz den Stempel auf. Zu guten Möglichkeiten kamen die Wald-Michelbacher beinahe im Minutentakt, doch ein Treffer war ihnen zunächst nicht gegönnt. Teilweise hatten die Gäste aus Bad Homburg auch jede Menge Glück auf ihrer Seite. So etwa in der 6. Minute, als Eintracht-Angreifer Darffour aus 18 Metern den Innenpfosten traf, der Ball dann parallel zur Torlinie an den anderen Innenpfosten prallte, doch einfach nicht in das Tor wollte.

Trotz einer deutlichen Überlegenheit musste die Eintracht auf einen Treffer in den ersten 45 Minuten verzichten. Nach der Pause legte sich zunächst Vatanspor heftig ins Zeug und kam auch zu guten Möglichkeiten. Allerdings blieb der neue Offensivgeist der Gäste eher ein Strohfeuer.

Die Weichen auf Sieg stellte Luigi Crisafulli. In der 58. Minute kam er ins Spiel - und zeigte sich sofort hellwach. Gleich nachdem er den Platz betreten hatte, lief er nach vorn durch, wurde mustergültig bedient und vollendete mit seinem ersten Ballkontakt unter Gästekeeper Yurtas hindurch zur viel umjubelten Führung.

Der Bann war gebrochen, doch es dauerte bis zur Schlussphase, ehe die Eintracht nachlegte. Zunächst traf Srdan Stojnic per Kopf nach einer Kocahal-Flanke (87.), in der Nachspielzeit schlug erneut Joker Crisafulli zu und stocherte den Ball im Nachsetzen über die Linie.
Eintracht Wald-Michelbach: Zinela - Bundschuh, Imsirovic, Darffour, Fetsch, Stojnic, Artun (58. Crisafulli), Knauer, Kocahal, Weyrauch (82. Schmidt), Siby (88. Steiger).
Tore: 1:0 Crisafulli (58.), 2:0 Stojnic (87.), 3:0 Crisafulli (90.+3).
Beste ETW-Spieler: Imsirovic, Stojnic, Siby. Schiedsrichter: Hager (Ginsheim-Gustavsburg) - Zuschauer: 200.

 

Die Null soll wieder stehen

 

Wald-Michelbach, 04.05.2018

 

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Wald-Michelbach. Ganz eng beieinander liegen die Mannschaften in der Fußball-Verbandsliga. Die Eintracht Wald-Michelbach rangiert derzeit auf Platz zehn mit 37 Punkten, hat aber nur einen beziehungsweise zwei Zähler Vorsprung auf die ersten Abstiegsränge. Da hätte ein Heimsieg am vergangenen Samstag gegen den unmittelbaren Konkurrenten Viktoria Urberach sehr gut getan, aber die ET unterlag 2:3 und befindet sich weiter im Kampf um den Klassenerhalt.

„Das ist ein bisschen unglücklich für uns gelaufen“, sagt ET-Pressewart Lothar Strusch im Rückblick. Ihm ist klar, dass die Wald-Michelbacher wohl bis zum letzten Spieltag um den Verbleib in der Verbandsliga kämpfen müssen. Einsatz ist gerade auch am morgigen Samstag gefragt, denn dann tritt die Eintracht um 16 Uhr beim Tabellenvierten Viktoria Nidda an. „Das ist natürlich ein Hochkaräter mit einer sehr torgefährlichen Offensive“, weiß Strusch. Ein besonderes Auge werden wir die Überwälder auf Noah Michel werfen, der mit 28 Treffern die Torjägerliste der Verbandsliga anführt.

Dennoch zeigt sich der Pressewart zuversichtlich, dass für die Wald-Michelbach auch beim Viertplatzierten etwas drin ist: „Die Mannschaft hat sich in der Runde gut entwickelt und gerade in den vergangenen Wochen gute Spiele gezeigt. Auch beim Tabellendritten in Hanau hat sie sich sehr gut geschlagen und die Null gehalten. Wenn wir daran anknüpfen können, ist auch in Nidda ein Punkt drin.“ Dabei hofft er auch, dass die Spieler die Umstellung auf den Naturrasen schnell hinbekommen, da sie den Kunstrasen gewöhnt sind.

Für die Gastgeber geht es im Gegensatz zur ET nur noch darum, den vierten Tabellenplatz zu sichern, was für einen Aufsteiger ein hervorragendes Ergebnis wäre. Das Feld der abstiegsbedrohten Teams beginnt dann schon ab Rang acht, den die TS Ober-Roden mit 39 Punkten belegt. jün

 


Bihn: „Mit ihrer Arbeit sehr zufrieden“

 

Wald-Michelbach, 25.04.2018

 

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Wald-Michelbach. Beim Fußball-Verbandsligisten SV Eintracht Wald-Michelbach wurden jetzt die ersten wichtigen Weichen für die nächste Saison gestellt. Wie Präsident Peter Bihn gestern mitteilte, hat die ET die Verträge mit Erstmannschaftstrainer Ralf Ripperger und mit Sascha Amend, Coach der in der Kreisoberliga antretenden zweiten Mannschaft, für ein weiteres Jahr verlängert. Die Verpflichtung ist unabhängig von der Klassenzugehörigkeit.

„Wir sind sehr zufrieden mit der Arbeit der beiden. Unter ihrer Leitung verläuft der geplante Umbau und Verjüngungsprozess beider Teams hervorragend und wir wollen das mit Ripperger und Amend kontinuierlich fortführen. Unter ihrer Regie verläuft das so, wie ich mir das vorstelle“, erklärt Bihn im Gespräch mit unserer Sportredaktion.

Besonders schätzt er vor diesem Hintergrund an den Trainern, dass „sie gut mit jungen Spielern umgehen und auf sie zugehen können, was gerade für unsere Neuausrichtung von Bedeutung ist“. Und sie hätten auch keine Scheu davor, einmal einen arrivierten Spieler, wenn dessen Leistung nicht stimmt, auf die Bank zu setzen. Ripperger und Amend setzten zwar vorrangig auf die eigenen Stärken, seien aber auch sehr gut in der Lage, in bestimmten Situation auf den Gegner zu reagieren. „Sie sind taktisch sehr gut geschult“, unterstreicht Bihn, der auch mit der körperlichen Verfassung der Spieler zufrieden ist: „Beide Teams sind topfit und können 90 oder auch 100 Minuten volles Tempo gehen.“ Zudem gefällt ihm, dass die Zusammenarbeit zwischen den beiden Coaches funktioniere und sich beide auch mit dem Sportlichen Leiter Amir Imsirovic bestens verstehen würden. „Das passt alles sehr gut zusammen.“

Bei der Neuausrichtung setzt die Eintracht vor allem auch auf den Einbau von jungen Spielern aus der Umgebung, die in der eigenen Jugend ausgebildet werden, in den beiden Seniorenmannschaften. „Von der A-Jugend, die in der Gruppenliga in der Spitze mitspielt, werden über zehn Talente im Sommer zu den Aktiven hinzustoßen, die es dann in beiden Teams zu integrieren gilt. Hier gilt es einmal, den Jugendtrainern Amir Imsirovic und Rütger Alexander ein großes Dankeschön auszusprechen, die hier eine super Arbeit leisten. Die Jungs sind bestens ausgebildet und spielen taktisch nicht schlechter wie beispielsweise die A-Jugend vom SV Waldhof“, ist Bihn angetan von der Nachwuchsarbeit im JFV.

Ansonsten befindet sich die Kaderzusammenstellung bei der Eintracht noch am Anfang. „Wir haben die ersten Gespräche schon geführt, aber es ist noch zu früh, um hier schon klare Angaben machen zu können“, sagt Bihn. Veränderungen werde es aber geben, kündigt der ET-Präsident an. „Beispielsweise steht hinter der Weiterverpflichtung von Rene Brunner ein großes Fragezeichen, weil er sich im Sommer beruflich in den Raum Stuttgart verändern wird. Das ist bedauerlich, aber da kann man nichts machen.“

Natürlich hofft der Präsident, dass die Eintracht auch in dieser Saison den Klassenerhalt in der Verbandsliga schafft. „Im Moment sieht es gar nicht so schlecht aus“, sagte er im Hinblick auf die Ausbeute von vier Punkten aus den beiden vergangenen Begegnungen, doch „wir haben noch einige schwere Spiele vor der Brust“, weiß auch er, dass sich die Mannschaft keine großen Ausrutscher mehr erlauben darf, schließlich liegt das Feld noch so eng zusammen, dass zwei Drittel der Teams bis einschließlich dem sechsten Rang noch abstiegsgefährdet sind. So hofft er auf einen Heimsieg am Samstag, wenn es gegen Mitkonkurrent TS Ober-Roden geht: „Drei Punkte wären hier ein großer Schritt.“ jün

 


Darffour und Kocahal beleben das Spiel

 

Wald-Michelbach, 23.04.2018

 

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Wald-Michelbach. Drei hart erkämpfte und umso wichtige Punkte konnte Fußball-Verbandsligist Eintracht Wald-Michelbach am Samstag im Duell gegen den Tabellennachbarn Viktoria Urberach feiern. Die Gastgeber setzten sich nach 90 spannenden und temporeichen Minuten mit 3:1 Toren durch und konnten sich so weiter Luft auf die Abstiegszone verschaffen. Welche Bedeutung die Partie hatte, verdeutlichten auch zwei Rote Karten für den kurz zuvor eingewechselten Marcel Weyrauch auf ET-Seite und den Urberacher Tom Niegisch in der 78. Minute. „Beide Mannschaften waren mit vollen Einsatz bei der Sache und wollten unbedingt gewinnen“, so ET-Pressewart Lothar Strusch.

Die Eintracht erwischte den besseren Start und verzeichnete die ersten Gelegenheiten. So köpfte Dalio Memic nach Kopfballverlängerung von Malcom Darffour, dessen Rückkehr in die Startelf sich ebenso positiv bemerkbar machte wie die von Berk Kocahal, über das Tor (9.). Nach einem schönen Zuspiel in die Schnittstelle der Gästeabwehr scheiterte Dominik Knauer an Urberachs Torhüter Ole Schickedanz (15.) und drei Minuten später zielte Kocahal aus sechs Metern am Tor vorbei.

Aber auch die Gäste konnten ihre Gefährlichkeit deutlich machen. Nach einem Zuspiel des starken Schnitzer scheiterte Czerwinski aus Kurzdistanz an ET-Keeper Marcel Jährling (21.), eine Minute später setzte Sera den Ball aus zwölf Metern knapp vorbei. In der 36. Minute dann die Führung für Urberach, als Tom Niegisch aus 15 Metern zum 1:0 traf. Doch die Antwort der ET kam noch vor dem Pausenpfiff durch Darffour, der den Ball aus der Drehung von der Strafraumgrenze an den Innenpfosten und ins Tor setzte – 1:1 (44.).

Nach dem Wechsel konnte die Eintracht noch zusetzen und schafften dann auch durch einen Kopfball des starken Srdan Stojnic die 2:1-Führung (60.). Urberach hielt zwar weiter dagegen, doch die ET-Defensive stand nun. In der 78. Minute dann ein doppelter Platzverweis, als Weyrauch und Niegisch nach einem Foul aneinandergerieten, was Schiedsrichter Knarr jeweils mit Rot ahndete. In der 82. Minute dann die Entscheidung, als Kocahal ein Zuspiel des eingewechselten Ryotaro Tomizawa aus zwölf Metern zum 3:1 halbhoch abschloss. „Jetzt müssen wir zusehen, dass wir nächstes Wochenende im Heimspiel gegen TS Ober-Roden den nächsten Schritt machen“, sagte Strusch
ET Wald-Michelbach: Jährling, Memic, Bundschuh, Imsirovic, Besic, Fetsch (72. Fetsch), Stojnic, Darffour, Knauer, Kocahal, Crisafulli (62. Tomizawa).
Tore: 0:1 Niegisch (37.), 1:1 Darffour (45.), 2:1 Stojnic (61.), 3:1 Kocahal (83.).
Schiedsrichter: Knarr. - Zuschauer: 200. - Beste Spieler: Darffour, Memic, Stojnic/Schnitzer, Czerwinski. - Besonderes Vorkommnis: Rote Karte für Weyrauch (78./ET) und Niegisch (78./Urberach). jün

 


Überzeugender Auftritt bleibt ohne Lohn

 

Wald-Michelbach, 23.04.2018

 

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Wald-Michelbach. Der FC Groß-Rohrheim bleibt der erste Anwärter auf den Relegationsplatz in Richtung Gruppenliga. Im Gastspiel bei Eintracht Wald-Michelbach II setzten sich die Alemannen mit 1:0 durch und untermauerten damit ihren zweiten Tabellenplatz. Allerdings war in diesem Spiel der Fußballgott ganz ohne Zweifel ein Groß-Rohrheimer.

„Es war unglaublich. Wir hatten so unglaublich viele Chancen, doch wir haben es nicht verstanden, davon auch nur eine zu nutzen. Das hat sich gerächt, nun stehen wir mit leeren Händen da“, resümierte ETW-Pressewart Lothar Strusch.

In der 79. Minute war es der eingewechselte Adis Dolicanin, der seine Jokerqualitäten unter Beweis und den Spielverlauf völlig auf den Kopf stellte. Er wurde angespielt und schloss aus der Drehung trocken ab, wobei ET-Schlussmann Zinela zu allem Überfluss noch die Sicht versperrt war.
Eintracht Wald-Michelbach II: Zinela - Steiger, Jaap (66. Müller), Kanat (74. Gärtner), Helfrich, Artun, Schwinn, Schmidt, Nerabi, Kolcak (87. Sarnowski), Siby.
Tor: 0:1 Dolicanin (79.).
Beste Spieler: Kanat, Artun, Siby - Nolte, Bozic. Schiedsrichter: Petry (Otzberg) - Zuschauer: 70. gie

 

 

 

 


Das Finale unglücklich verpasst

 

Wald-Michelbach/Abtsteinach, 08.03.2018

 

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Wald-Michelbach/Abtsteinach. Erst war die Enttäuschung sehr groß, doch schließlich konnten die A-Jugendfußballer des JFV Wald-Michelbach/Abtsteinach auch stolz über das Erreichte sein: Die Odenwälder schieden im Halbfinale um die süddeutsche Futsal-Meisterschaft in Ehingen unglücklich aus und wurden Vierter.

Mit dem Gewinn Hessenmeisterschaft in der Halle und damit dem größten Erfolg in der jungen Vereinsgeschichte des JFV Wald-Michelbach/Abtsteinach hatten sich die A-Junioren für die Süddeutsche qualifiziert. Nach einem 3:1-Sieg im ersten Spiel gegen den württembergischen Meister SV Zimmern war das Halbfinale erreicht, denn zuvor hatte die SG Kuppenheim ebenfalls gegen Zimmern gewonnen. So konnten die Überwälder die anschließende 1:3-Niederlage gegen den südbadischen Meister verschmerzen. Der Finaleinzug wäre mit der Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft Ende März in Dortmund gleichzusetzen gewesen, jedoch musste sich die Mannschaft in einem hochdramatischen Spiel, das nach der regulären Spielzeit 3:3 endete, im Sechsmeterschießen dem bayrischen Meister FC Gundelfingen geschlagen geben. Das Endspiel gewann dann der FV Eppingen.

„Wir waren spielerisch die mit Abstand beste Mannschaft“, sagte JFV-Trainer Amir Imsirovic, der das Team mit Rütger Alexander betreut. Daher sei das Ausscheiden schade gewesen. „Die Gegner haben viel auf Physis gesetzt. Das war teilweise wie Eishockey“, meinte Imsirovic. Mit den Top vier Thorben Weber, Etienne Imsirovic, Dominik Knauer und Luigi Crisafulli vor Torwart Nils Helfrich hatte der JFV herrausragende Spieler auf der Platte stehen. Doch bei 18 Minuten Spielzeit war Rotation wichtig, so kamen auch Leon Renzland, Timo Schröder, Majid Ismaeli und Maurice Engert zum Einsatz. „In der Halle kann man sich nicht verstecken“, lobte Imsirovic alle Schützlinge, die nach vorn und hinten gleichermaßen Klasse zeigten. Darüber hinaus steckten Imsirovic und Knauer 90 Minuten in der ersten ETW-Mannschaft gegen Ober-Roden am Tag zuvor noch in den Knochen, auch Crisafulli spielte fast eine Halbzeit lang. „Das merkte man den Jungs an, soll aber keine Ausrede sein“, sagte der Trainer.

Auch der Jugendförderverein gratulierte der Mannschaft. „Nicht nur die sportlichen Leistungen sind hervorzuheben, sondern auch das Auftreten der A-Junioren in der Öffentlichkeit. Die Spieler und das Trainerteam haben den JFV nach außen hin in allen Bereichen würdig vertreten“, sagte Klaus Reibold, der sportliche Leiter des JFV, der sich auch für das Engagement der Eltern bedankte. Als Anerkennung bekommt das Team einen Zuschuss von 300 Euro für die Mannschaftskasse.

Außergewöhnlicher Jahrgang

Rund um den 1999er-Jahrgang haben die Wald-Michelbacher einen außergewöhnlichen Talentschuppen zusammen, der bereits in der C-Jugend, dann auch in der B- und A-Jugend den Aufstieg in die Gruppenliga schaffte. Von diesen Spielern wird man sicherlich noch einiges hören, ist sich nicht nur Amir Imsirovic, seines Zeichens auch Sportkoordinator bei Eintracht Wald-Michelbach, sicher. Derzeit belegen die A-Junioren den fünften Platz in der Gruppenliga, im Fokus stehe aber die frühzeitige Einbindung bei den Senioren. „Acht, neun Spieler sind, vornehmlich in der zweiten Mannschaft, ständig im Einsatz“, sagte Imsirovic. So habe sich beispielsweise Maurice Engert, Sohn des langjährigen Reservetrainers Uwe Engert, in der Abwehr zu einer Bank in der Kreisoberliga entwickelt. „Wir haben derzeit 31 Spieler, die 18 oder 19 Jahre alt sind“, sieht Imsirovic seinen Verein für die Zukunft bestens aufgestellt. beg

 

 

 

 


Crisafullis Flanke findet Berk Kocahal

 

Wald-Michelbach, 05.03.2018

 

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Wald-Michelbach. Mit dem hart erarbeiteten 1:0-Heimsieg gegen den Tabellensechsten Germania Ober-Roden startete Eintracht Wald-Michelbach am Samstag die Aufholjagd in der Fußball-Verbandsliga. Das Tor des Tages erzielte in der 67. Minute der überragende Berk Kocahal. Die Vorbereitung leistete der kurz zuvor eingewechselte Neuzugang Luigi Crisafulli mit einer millimetergenauen Flanke aus vollem Lauf auf den am langen Pfosten stehenden Kocahal, der nahm den Ball gut an und drosch das Leder unter die Latte.

„Die Mannschaft hat totale Geschlossenheit gezeigt und alles für den Erfolg getan“, war ETW-Trainer Ralf Ripperger über die drei Punkte erleichtert. „Ober-Roden hat uns sehr offensiv angegriffen, weshalb wir gerade in der ersten Hälfte etwas Probleme hatten, unsere Struktur zu halten. Trotzdem haben wir kaum eine echte Chance zugelassen“, sagte Ripperger. Dabei spielte den Wald-Michelbachern etwas in die Karten, dass Ober-Rodens Torjäger Marco Christophori (schon 17 Saisontreffer) nicht nicht mit von der Partie war.

Die Gastgeber hätten eigentlich schon vor der Pause in Führung gehen können. Alleine der agile Rene Brunner hätte zum Matchwinner werden können, doch blieb der Stürmer diesmal im Abschluss glücklos. So scheiterte Brunner bereits in der 10. Minute nach einer schönen Kombination über Imsirovic und Bundschuh allein vor dem Torwart an Christoph Kahl, der zum besten Spieler der Gäste wurde. In der 34. Minute sorgte Brunner wieder für Gefahr, war schneller als Kahl am Ball, wurde aber noch abgedrängt und sein Schuss noch auf der Linie geklärt. Zwei Minuten später traf Tomizawa nach Brunner-Hereingabe den Ball aus Kurzdistanz nicht richtig. Nach einem Steilpass von Tomizawa schoss Brunner aus spitzem Winkel an die Latte (38.).

Mit einem 22-Meter-Kracher eröffnete Jens Bundschuh die zweite Hälfte (49.). Nach einer Kocahal-Flanke köpfte Tomizawa vorbei (62.). Für den gelb-rot gefährdeten Marco Fetsch, der wie immer großen Einsatz zeigte,, war in der 59. Minute David Schmidt gekommen. Von Beginn an spielte Dominik Knauer, der mit Luigi Crisafulli vom SV Waldhof gekommen war. Mit seinem tollen Flankenlauf zum 1:0 fügte sich der junge Birkenauer ebenfalls gut ein. Der Trainer hatte bei seinen Umstellungen das richtige Händchen. „Nach dem Führungstreffer hatten wir mehrere klare Torchancen“, musste Ripperger allerdings mitansehen, wie „leider die falschen Entscheidungen getroffen wurden.“ Ober-Roden warf alles nach vorne und brachte zwei neue Offensivspieler. Das gab der ETW Raum für Konter, doch Brunner scheiterte dreimal am Torwart (80./86./88.). „Ein großes Kompliment an die Mannschaft für diese aufopferungsvolle Leistung, die uns wieder einmal gezeigt hat, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, lobte der Trainer, dessen Mannschaft sich erst einmal auf den zwölften Platz verbesserte.
ET Wald-Michelbach: Jährling - Memic, Bundschuh, Imsirovic, Brunner, Besic, Fetsch (59. Schmidt), Schitz, Kocahal (78. Schwinn), Knauer, Tomizawa (66. Crisafulli).
Tor: 1:0 Kocahal (67.).
Schiedsrichter: Haase (Frankfurt). Zuschauer: 200. Beste Spieler: Kocahal, Imsirovic, Bundschuh - Kahl. beg

 


Neuzugänge Siby und Kanat sind verletzt

 

Wald-Michelbach, 02.03.2018

 

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Wald-Michelbach. Mit einer Woche Verspätung macht sich Eintracht Wald-Michelbach an die Aufholjagd in der Fußball-Verbandsliga – vorausgesetzt das Heimspiel am Samstag (16 Uhr) gegen den Tabellensechsten Germania Ober-Roden kann überhaupt stattfinden.

Auch die Gäste waren am vergangenen Wochenende noch nicht im Einsatz und werden sicherlich noch nicht wissen, wo sie stehen. Die Vorbereitung bei der ETW jedenfalls verlief „relativ ordentlich“, wie Trainer Ralf Ripperger meinte. „Wir konnten vier Testspiele bestreiten und darüber hinaus auch die Neuzugänge in die Mannschaft integrieren. Leider ist unser absoluter Härtetest gegen den Hessenligisten Viktoria Griesheim ausgefallen, aber wir haben dennoch das Beste daraus gemacht“, sagte Ripperger. Am vergangenen Samstag wurden einige Spieler aus dem Kader der ersten Mannschaft beim 0:0 der Reserve im Wald-Michelbacher Derby eingesetzt. Außer Boubacar Siby und Enes Kanat ist derzeit niemand verletzt, und der Trainer glaubt, dass seine Mannschaft in einem besseren Fitnesszustand als zu Beginn der Hinrunde sei: „Nun müssen wir am Ball bleiben.“

Die Winter-Neuzugänge haben sich gut integriert. Boubacar Siby überzeuge durch seine Körperlichkeit und ruhige Art. Die beiden ganz jungen Dominik Knauer und Luigi Crisafulli haben ebenfalls einen positiven Eindruck hinterlassen. „Sie leben das vor, was leider nicht mehr selbstverständlich ist bei jungen Spielern. Absoluter Einsatz. Die Jungs sind ehrgeizig und wollen uns beim Erreichen unserer Ziele helfen. Dafür haben wir sie verpflichtet und können darüber glücklich sein“, sagte Ripperger. Enes Kanat und Samir Amini hatten zwischenzeitlich mit Verletzungen zu kämpfen. Dennoch habe man immer wieder ihr Potenzial sehen können.

Germania Ober-Roden sei zum Auftakt eine Herausforderung. Die Gäste haben viele Tore erzielt und sich als Aufsteiger in eine sehr gute Ausgangslage gebracht. „Die Germania spielt aggressiven, offensiven Fußball. Das 3:3 im Hinspiel war für uns bitter, weil wir einen zweifelhaften Elfmeter in den Schlussminuten hinnehmen mussten. Aber wir wissen, dass wir uns vor niemandem verstecken müssen. Wir werden arbeiten und alles dafür tun, die drei Punkte zum Auftakt bei uns zu behalten“, sagte Ripperger. beg

 


Eintracht Wald-Michelbach - Anatolia Birkenau (Sonntag, 15.15 Uhr): Die absolute Zufriedenheit dürfte nach dem 0:0 im Ortsderby gegen die SG im Lager der Eintracht Wald-Michelbach II nicht ausgebrochen sein. Es steht also an, gegen Anatolia Birkenau nun die maximale Punkteausbeute einzufahren. Aufgrund der Tatsache, dass die Birkenauer am vergangenen Wochenende wegen der Unbespielbarkeit des Platzes passen mussten, darf man gespannt sein, wie die Truppe von Trainer Armin Smajic 2018 aus den Startlöchern kommt. gie


JFV gewinnt Hessenmeisterschaft

 

Wald-Michelbach/Abtsteinach, 28.02.2018

 

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Wald-Michelbach/Abtsteinach. Die Fußball-A-Junioren des JFV Wald-Michelbach/Abtsteinach sind in der Halle nicht zu stoppen und sind jetzt auch die beste Futsal-Mannschaft Hessen. Die Hessenmeisterschaft im Futsal fand im nordhessischen Frankenberg statt. Bei dem Turnier trat der JFV im Spielmodus jeder gegen jeden als Vertreter der Region Darmstadt gegen die besten Mannschaften der fünf anderen hessischen Regionen an.

Durch einen 3:1-Sieg im ersten Spiel gegen die SG Orlen gelang der Mannschaft der Trainer Amir Imsirovic und Rütger Alexander ein guter Start ins Turnier. Im zweiten Spiel traf man dann auf den Hessenligisten JFV Viktoria Fulda, den man ebenfalls mit 3:1 bezwingen konnte. In der dritten und vierten Partie besiegten die Überwälder die JSG Calden und die JSG Nidderau jeweils mit 3:0. Durch diese vier Siege standen die Überwälder bereits ein Spiel vor Schluss als souveräner Hessenmeister fest. In der letzten Begegnung des Tages musste man sich aufgrund einiger Nachlässigkeiten gegen den Verbandsligisten FC Ederbergland mit 0:1 geschlagen geben. Dies änderte am Ergebnis des Turnieres nichts. Ausgezeichnet haben sich die Überwälder vor allem durch ihre enorm dominante und kombinationsreiche Spielweise, für die die Spieler von allen Seiten Zuspruch ernteten.

Bereits nächsten Sonntag reisen die A-Junioren des JFV dann als Vertreter Hessens zur Süddeutschen Futsal-Meisterschaft in die Gemeinde Ehningen der Kreisstadt Böblingen. Bild: Hessischer Fußball-Verband

 


Die Defensive steht bombenfest

 

Wald-Michelbach, 26.02.2018

 

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Wald-Michelbach. Das Ortsderby zum Start ins neue Fußballjahr fand keinen Sieger. Die SG Wald-Michelbach und Eintracht Wald-Michelbach II trennten sich torlos. Allerdings sollten die 350 Zuschauer ihr Kommen nicht bereuen, denn sie sahen keinesfalls ein langweiliges 0:0, sondern den Beweis, dass die eine oder andere Begegnung durchaus seinen Reiz haben kann, obwohl das „Salz in der Suppe“ fehlt.

Dass sich die Partie zu einer sehr reizvollen Sache entwickelte, hatte nicht zuletzt auch damit zu tun, dass die „gastgebende“ SG eine exzellente Mannschaftsleistung zeigte und es so schaffte, gegen die sehr stark bestückte ET nicht viel zuzulassen. „Wenn man sieht, mit welchen Spielern die Eintracht angetreten ist, dann hätten wir vor dem Spiel sofort ein Unentschieden angenommen. Es ist ja auch cool, gegen einen solchen Gegner einen Punkt zu holen, doch irgendwie ist es auch schade, dass es uns nicht gelungen ist, die große Überraschung zu schaffen“, sagte SGW-Coach Sebastian Prasch nach dem Spiel.

Insbesondere bezog er sich dabei auf den Umstand, dass seine Truppe einen gelungenen Defensivauftritt zeigte. Lediglich einmal musste Torwart Lieberknecht eingreifen und einen Ball ablaufen. „Die Eintracht hatte zwar mehr Ballbesitz und spielte sehr sauber, aber sie kamen am Ende eben nicht durch“, lobte Prasch die Abwehrarbeit seiner Mannschaft.

Die besseren Chancen hatte die SG in der Anfangsphase, als zweimal Gero Lammer die Möglichkeit hatte, jedoch einmal den Ball nicht kontrollieren konnte und dann das Tor per Kopf knapp verfehlte. Ebenso hatte Florian Schmitt die Führung auf dem Fuß.

Kurioserweise resultierten all diese Szenen aus der Phase, als noch beide Mannschaften gleich stark besetzt waren. Das änderte sich in der 26. Minute, als ET-Akteur Brunner nach ausgiebiger Meckerei erst Gelb sah, sich aber immer noch nicht beruhigte, was er mit Gelb-Rot quittiert bekam. Taktisch spielte die SG aber auch in Überzahl nach bewährtem Muster weiter.
SG Wald-Michelbach: Lieberknecht - Reibold, S. Hien, D. Schmitt, F. Schmitt, G. Lammer, A. Nerabi, Andreas Rebscher (77. V. Loenko), Jahn, D. Loenko, Theobald.
Eintracht Wald-Michelbach II: Zinela - Kanat (29. Jaap/68. Helfrich), Brunner, Fetsch, Bundschuh, Kappes (46. Beisel), Knauer, D. Schmidt, J. Nerabi, Siby, Crisafulli.
Besonderes Vorkommnis: Gelb-Rot für Brunner (26./ET) nach Reklamieren. Beste Spieler: geschlossene Mannschaftsleistungen. Schiedsrichter: Wandinger (Münster) - Zuschauer: 350. gie 


A-Junioren des JFV Wald-Michelbach/Abtsteinach gewinnen die Futsal-Regionenmeisterschaft Darmstadt

Die A-Junioren des JFV Wald-Michelbach/Abtsteinach gewinnen nach der Futsal-Kreismeisterschaft nun auch die Futsal-Regionenmeisterschaft der Region Darmstadt. In der ersten Partie konnten sich die Überwälder einen 1:0 Erfolg gegen den Hessenligisten TS Ober-Roden erspielen. In der zweiten Partie traf man auf Germania Eberstadt. Die Darmstädter besiegte man mit 3:2. In der dritten Begegnung schlug man den Ligakonkurrenten und Tabellenführer der Gruppenliga Darmstadt SKV Büttelborn klar mit 4:1. Mit dem 1:1 Unentschieden im letzten Spiel des Tages gegen die JSG Michelstadt/Günterfürst machte die Mannschaft um Kapitän Torben Weber den ersten Platz perfekt und qualifiziert sich für die Futsal-Hessenmeisterschaft, die kommendes Wochenende im nordhessischen Frankenberg stattfindet. Für die Schützling der Trainer Amir Imsirovic und Rütger Alexander war dieser Erfolg bereits der sechste Titel in den vergangenen zwei Spielzeiten.

 



Titel erfolgreich verteidigt

 

Wald-Michelbach, 29.01.2018

 

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Wald-Michelbach. Nach der erfolgreichen Titelverteidigung des Kreispokals in dieser Saison, konnten die A-Juniorenfußballer des JFV Wald-Michelbach/Abtsteinach auch den Kreismeistertitel im Futsal verteidigen. Bei der Endrunde blieben die Überwälder als einzige Mannschaft ohne Niederlage und überzeugten mit dem gewohnt gepflegten Kombinationsfußball.

Während der Begegnungen blitzte immer wieder hohe Spielfreunde und auch Spielwitz auf. Nicht zuletzt deshalb konnte das JFV-Team einige sehr schön herausgespielte Tore bejubeln und kann sich nun auch in diesem Jahr verdient als Futsal-Kreismeister betiteln, schließlich wurden in der Finalrunde starke Konkurrenten wie der Verbandsliga-Fünfte JFV Alsbach-Auerbach, die Gruppenliga-Konkurrenten vom JFV Bürstadt und der Heppenheimer Starkenburgia sowie Kreisligist JFV Biblis/Nordheim/Wattenheim ausgeschaltet.

In der Vorrunde hatten sich die Überwälder souverän in ihrer Gruppe mit vier Siegen in vier Spielen durchgesetzt. Den Auftakt machte ein 3:1-Erfolg gegen den FSV Rimbach, dem die Truppe von Trainer Amir Imsirovic ein 5:2 gegen den JFV Alsbach-Auerbach II folgen ließ. Mit 5:0 wurde die JSG Fürth/Lörzenbach geschlagen und mit dem 2:0 stand Wald-Michelbach/Abtsteinach als Gruppensieger und Finalteilnahmer fest.

Durch den ersten Platz bei der Kreismeisterschaft qualifiziert sich die Mannschaft um Kapitän Torben Weber für die Regionalmeisterschaft des Kreises Darmstadt.

 


A-Jugend JFV Wald-Michelbach/Abtsteinach Krombacher-Kreispokal-Sieger  2017



Joker Ismaeli erfüllt seine Aufgabe

Wald-Michelbach, 27.11.2017
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27.11.2017 05:00
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Wald-Michelbach. „Der Punktgewinn war für uns durchaus etwas glücklich, doch das gehört eben auch manchmal dazu“, sagte Lothar Strusch, Pressewart von Eintracht Wald-Michelbach, nach dem 2:2 der zweiten Mannschaft im Heimspiel gegen die KSG Mitlechtern. Vor allem in den ersten 45 Minuten präsentierten sich die Gäste bärenstark, weshalb die Wald-Michelbacher mit dem 0:1-Rückstand zur Pause glimpflich davongekommen sind.

„Die Gäste standen in der Abwehr sehr stabil, haben kaum etwas zugelassen. In der Offensive verfügten sie mit Steffen Schmitt und Carsten Bitsch zwei Akteure, die immer wieder für Alarm gesorgt haben“, zeigte sich Strusch von der Leistung der KSG durchaus beeindruckt. Carsten Bitsch war es schließlich auch, der für das 0:1 in der 14. Minute sorgte: Nach einer Freistoßflanke von Eckert war der Angreifer mit dem Kopf zur Stelle und markierte den Führungstreffer.

In der 26. Minute hatte Steffen Schmitt die Gelegenheit, die Führung auszubauen, verfehlte jedoch das Tor ebenso wie Jonas Bitsch in der 38. Minute, der nur das Außennetz traf.

Nach der Pause ging die ETW II die Angelegenheit aber etwas aggressiver an und kam gleich besser ins Spiel. Dies trug in der 51. Minute Früchte, als Lennart Kappes nach einem Doppelpass mit Widera eiskalt den Ball zum 1:1 in den Maschen versenkte. Doch der nächste Jubel galt wieder der KSG: In der 70. Minute brachte Gerig den Ball in den Strafraum, wo Julian Schneider lauerte und den berühmten Tick schneller war als Eintracht-Keeper Zinela. Doch mit dem Auswärtssieg der Mitlechterner sollte es nichts werden, denn da hatte der nach der Pause eingewechselte Majid Ismaeli etwas dagegen, der eine lange Freistoßflanke von Müller unhaltbar mit dem Kopf ins Tor verlängerte und somit in der 85. Minute für den 2:2-Endstand sorgte. Eintracht Wald-Michelbach II: Zinela - Sarnowski (46. Jaap), Beisel, Bauer, Laudi (46. Widera), Müller, Engert, Kappes, D. Schmidt, Nerabi (46. Ismaeli), Kolcak. KSG Mitlechtern: Heckmann - J. Bitsch, Ripper, Tremper, Eckert, L. Schneider, S. Schmitt, Carsten Bitsch, G. Schneider, Christian Bitsch, J. Schneider. Eingewechselt: Gerig, Olad. Tore: 0:1 Carsten Bitsch (14.), 1:1 Kappes (51.), 1:2 J. Schneider (70.), 2:2 Ismaeli (85.). Beste Spieler: Müller, Engert, Kappes - Tremper, Carsten Bitsch. Schiedsrichter: Paul (Langen) - Zuschauer: 70. gie


Rene Brunner ist nicht zu halten

Wald-Michelbach, 25.09.2017
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25.09.2017 05:00
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Wald-Michelbach. Lang feierten Spieler und Fans von Eintracht Wald-Michelbach am Samstagabend noch auf dem Oktoberfest der SG Bruchköbel. Mit dem 4:2-Sieg beim Tabellenletzten im Rücken, schmeckte das Bier besonders gut - und einen ließen sie im Festzelt öfter hochleben: Rene Brunner war mit drei Toren der Mann des Spiels und gab die Komplimente artig an die Mannschaft zurück.

Teamgeist zeichnet die Mannschaft von Trainer Ralf Ripperger aus, die viele schon vor der Saison abgeschrieben haben. Doch immer, wenn es ganz wichtig ist, schlagen die Wald-Michelbacher zu. Sieben Punkte hatte ETW-Präsident Peter Bihn aus den Spielen in Bruchköbel und dann am kommenden Sonntag zu Hause gegen den 1. Hanauer FC und am 3. Oktober gegen FC 07 Bensheim gefordert, um am Tabellenende Luft zu bekommen. Drei sind schon im Sack, und der Vereinsboss selbst konnte am Samstag nach dem Spiel erst einmal beruhigt in Urlaub fahren.

In der Wald-Michelbacher Anfangsformation stand das erste Mal wieder der „Zweikämpfer“ Marco Fetsch, und auch der lange verletzte Dennis Schitz wurde in der zweiten Hälfte wie Melvin Schmitt eingewechselt. Gleich in der ersten Viertelstunde machten die Gäste viel Betrieb. Zweimal Brunner und Kolcak scheiterten aber am Bruchköbeler Torwart. Das 0:1 in der 16. Minute durch einen Kopfball von Aalaoui war dann eine kalte Dusche. Der starke Ozan Kolcak, der später angeschlagen aus dem Spiel musste, erzielte in der 34. Minute den Ausgleich: Eine hohe Flanke nahm er mit der Brust an, drehte sich um seinen Gegenspieler und schoss fast schon im Liegen ins lange Eck. Nach Pass von Imsirovic legte Brunner schnell die Führung nach (36.), doch Marra erneut per Kopfball glich nochmals aus (42.). Zum psychologisch wichtigen Zeitpunkt kam postwendend die erneute Wald-Michelbacher Führung durch Brunner, der aus vollem Lauf traf (44.). „Rene Brunner war einfach nicht zu halten“, kommentierte ETW-Pressesprecher Lothar Strusch.

Nach dem Seitenwechsel versuchte Bruchköbel alles, doch große Chancen waren Mangelware. Allerdings dauerte es auch bis zur 87 . Minute, ehe Brunner die Partie mit dem 4:2, seinem neunten Saisontreffer, endgültig entschieden hatte. Der eingewechselte Berk Kocahal hatte vorbereitet. Zuvor schoss David Schmidt nach einem Querpass von Brunner an die Latte (79.), und Brunner selbst war in der 82. Minute zu uneigennützig. „Er hätte noch mehr Tore erzielen können, wenn er etwas egoistischer gewesen wäre“, meinte Strusch. ET Wald-Michelbach: Jährling - Memic, Bundschuh, Imsirovic, Brunner, Darffour, Besic, Fetsch (64. Schmitt), Stojnic, Schmidt (80. Kocahal), Kolcak (64. Schitz). Tore: 1:0 Aalaoui (16.), 1:1 Kolcak (34.), 1:2 Brunner (36.), 2:2Marra (42.), 2:3, 2:4 Brunner (44./87.). Zuschauer: 200. Schiedsrichter: Urbanczyk (Würzburg). Beste ET-Spieler: Brunner, Fetsch, Darffour, Kolcak. beg


Sieben Punkte in drei Spielen

Wald-Michelbach, 22.09.2017
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22.09.2017 05:00
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Wald-Michelbach. Die SG Bruchköbel feiert am Samstag ihr Oktoberfest, und Spieler und Fans von Eintracht Wald-Michelbach feiern dann traditionell mit. Vor der zünftigen Party wird aber ab 16 Uhr Fußball gespielt, und in der Verbandsliga steht ein Kellerduell an. Die Gastgeber holten erst einen Punkt, während die ETW mit sieben Punkten auf dem 15. und damit auf einem Abstiegsplatz steht. „In dieser Klasse sagt es überhaupt nichts aus, wenn eine Mannschaft Tabellenletzter ist“, warnte ETW-Vorsitzender Peter Bihn, den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen.

Der Vereinsboss ist zufrieden mit der Entwicklung der neuformierten Mannschaft. „Ich habe damit gerechnet, dass es sieben oder acht Spiele dauert, bis wir uns zurechtfinden. Vielleicht geht es ja ein bisschen schneller“, sagte Bihn. Die Auswärtsspiele bei Rot-Weiß Frankfurt, Vatanspor und Ober-Roden hätten auch allesamt gewonnen werden können. Auch bei der jüngsten 1:3-Heimniederlage sei man nicht chancenlos gegen den neuen Tabellenführer gewesen, meinte Bihn: „Uns wurden drei Handelfmeter nicht gegeben. Beim Stand von 0:0 und 0:2 hätte es sonst vielleicht anders ausgehen können. Nichtsdestotrotz war der Sieg von Bad Vilbel verdient.“ Spielerisch laufe es schon recht ansehnlich, so Bihn, dass noch Fehler gemacht werden und etwas die Cleverness fehlt, sei nicht ungewöhnlich. Nach dem Spiel in Bruchköbel hat die ETW gegen den Hanauer FC (1.10.) und FC 07 Bensheim (3.10.) zwei Heimspiele in zwei Tagen. „Aus diesen drei Spielen müssen sieben Punkte her“, gibt Bihn eine „Marschtabelle“ vor.

Die personelle Lage bessert sich. So konnte zuletzt Dalio Memic das erste Mal über 90 Minuten spielen. In der zweiten Mannschaft überzeugten Marco Fetsch und Melvin Schmitt  zusammen mit dem 18-jährigen Etienne Imsirovic im Mittelfeld beim 4:0-Heimsieg gegen den FV Hofheim. Bihn: „Besser kann man das nicht spielen.“ Wieder zur Verfügung steht auch Malcom Darffour. beg


Joker stechen zweimal - 4:0

Wald-Michelbach, 18.09.2017
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18.09.2017 05:00
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Wald-Michelbach. Es hat zwar lang gedauert, ehe Eintracht Wald-Michelbach II gegen den FV Hofheim den Sack zugemacht hat, doch am Ende wurde es dann sehr deutlich. Mit 4:0 fertigte die Verbandsligareserve die Elf vom Rhein ab und holte damit drei wichtige Punkte, um im unteren Tabellenbereich ein wenig Luft zu bekommen.

„Zwar hat es lang nicht danach ausgesehen, doch wir haben zum Schluss doch noch ein Ergebnis bekommen, das gerecht ist und auch die Verhältnisse entsprechend darstellt“, sagte ETW-Pressewart Lothar Strusch und verwies auf die deutliche Überlegenheit, die die Gastgeber an den Tag legten. Diese hatte insbesondere damit zu tun, dass die Eintracht im mit Erstmannschaftsspielern ergänzten Mittelfeld ein deutliches Übergewicht hatte, das die Grundlage bildete, um die Offensivkräfte ein ums andere Mal in Szene zu setzen.

Schon in Durchgang eins beherrschte die Heimmannschaft die Szenerie, kam jedoch trotz guter Gelegenheiten zunächst zu keinem Torerfolg. Das sollte sich unmittelbar nach dem Seitenwechsel aber ändern, denn bereits in der 46. Minute traf der erst in der Pause eingewechselte Jonas Jaap in seiner ersten Aktion aus kurzer Distanz zum 1:0. In der Schlussphase legte die Eintracht dann richtig nach. Melvin Schmitt verwandelte in der 84. Minute einen umstrittenen Foulelfmeter. In der 88. Minute glückte Maximilian Gärtner nach Querpass von Jaap das 3:0, ehe in der Schlussminute der eingewechselte Jeremy Reuß für das zweite Jokertor des Spiels sorgte. Eintracht Wald-Michelbach II: Zinela - Imsirovic, Beisel, Laudi (46. Jaap), Schmitt, Fetsch, Schitz, Gärtner, Nerabi (88. Blessing), K. Kolcak (63. Reuß), Wierz. Tore: 1:0 Jaap (46.), 2:0 Schmitt (84., Foulelfmeter), 3:0 Gärtner (88.), 4:0 Reuß (90.). Beste Spieler: Imsirovic, Schmitt, Fetsch - Buzyer. Schiedsrichter: Sen (Groß-Gerau) - Zuschauer: 60. gie


Zinela ist Fels in der Brandung

Birkenau, 28.08.2017
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28.08.2017 05:00
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Birkenau. Wenn man es positiv sieht, kann man feststellen, dass Anatolia Birkenau auch im zweiten Spiel unter der Regie von Interimscoach Saban Atav ohne Niederlage geblieben ist. Ganz so positiv fällt der Blick von Atav selbst auf das 0:0 vor heimischem Publikum gegen Eintracht Wald-Michelbach II nicht aus: „Wir haben alles versucht, haben das Tempo hochgehalten, haben uns Chancen herausgespielt, doch uns hat in diesem Spiel irgendwie das Glück gefehlt. Trotz bester Chancen ist uns kein Treffer geglückt.“

Gerade in der zweiten Hälfte drängte die Anatolia vehement auf die Führung. Doch neben einer großen Portion Pech kam noch ein sehr gut aufgelegter Eintracht-Torwart hinzu: Joy Mathias Zinela, der das erste Spiel für die ET absolvierte, entpuppte sich als Fels in der Brandung und machte gleich mehrere Birkenauer Möglichkeiten zunichte.

„Da konnten wir uns schon in der einen oder anderen Situation bei unserem Torwart bedanken, der uns mit erstklassigen Reflexen im Spiel gehalten hat“, hatte auch Eintracht-Trainer Sascha Amend für seinen Schlussmann ein Extralob parat. In der heftigsten Drangphase der Anatolia ergaben sich bisweilen Konterchancen für die Überwälder. Zwar blieben diese allesamt ohne Ertrag, sorgten aber für die notwendige Entlastung.

Amend sah in dem torlosen Unentschieden ein gerechtes Ergebnis: „Die Anatolia war zwar schon überlegen und hatte gerade in der zweiten Hälfte etliche gute Chancen, doch wir haben zu jeder Zeit kämpferisch dagegengehalten.“ Auch Atav hatte ein Lob für die ET übrig: „Man muss schon sagen, dass sie das richtig gut gemacht haben. Sie haben alles hineingeworfen, um kein Tor zu kassieren.“ Anatolia Birkenau: Yozkoyunu - M. Yücel, Haklaj, Ö. Yücel, E. Atav, Gürsoy, Acik, Güner, Mertkaan Saglam, S. Atav, K. Yücel. Eingewechselt: Altandishli. Eintracht Wald-Michelbach II: Zinela - Blessing, Sarnowski, Jaap, Bauer, Otsato, Wideral, Beisel, Kolcak, Gärtner, Nerabi. Eingewechselt: Laudi, Müller, Cetinkaya. Beste Spieler: Haklaj, M. Yücel - Zinla, Sarnowski, Bauer. Schiedsrichter: Hildenbeutel (Steinbach) - Zuschauer: 80. gie


Aufwärtstrend nach der Pause

Friedberg, 14.08.2017
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14.08.2017 05:00
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Friedberg. „Es ist wieder deutlich geworden, dass wir einige Talente in der Mannschaft haben, die aber auch noch etwas Zeit brauchen“, sagte Lothar Strusch, Pressewart von Eintracht Wald-Michelbach, nach der deutlichen 2:6-Auswärtsniederlage im Spiel der Fußball-Verbandsliga bei Türk Gücü Friedberg.

Allerdings muss in diesem Zusammenhang angemerkt werden, dass es die nicht zu geringen Teilen neu formierten Überwälder mit einer bärenstarken Truppe zu tun hatten, der wohl nicht umsonst von einigen zugetraut wird, bei der Vergabe der Meisterschaft ein Wörtchen mitzureden. Vor allem in der ersten Hälfte sahen die Wald-Michelbacher kaum Land, weshalb es auch wenig verwunderlich war, dass sie zur Pause mit 0:4 zurücklagen. Baris Özdemir (6., 45.), Masse Bell Bell (12.) und Jonathan Tesfaldet (31.) erzielten die Treffer für die Platzherren.

Nach der Pause präsentierte sich die Eintracht aber wesentlich besser und ging mit mehr Aggressivität zu Werke. Der Lohn ließ nicht allzu lange auf sich warten: Brunner setzte sich über die Außenbahn durch und flankte auf David Schmidt, der unbedrängt zum Abschluss kam und erfolgreich abschloss (65.). Sollte da doch vielleicht noch ein wenig Hoffnung aufkeimen? Zumindest kam die ETW zu Gelegenheiten und hätte das Ergebnis durchaus noch enger gestalten können.

Doch Grund zum Jubeln gab es erst einmal wieder aufseiten der Friedberger. Zunächst gelang Alit Usic das 5:1 (80.), ehe Selim Aljusedic (86.) das halbe Dutzend für die Gastgeber vollmachte. Dennoch schlugen sich die Odenwälder im zweiten Durchgang sehr wacker, auch wenn es letztlich vom blanken Ergebnis her erst einmal ganz anders aussieht. Als einen kleinen Lohn für die deutliche Steigerung in den zweiten 45 Minuten gab es kurz vor dem Schlusspfiff noch den zweiten Treffer: René Brunner erlief einen Pass von Nerabi und schloss sicher ab, als die Friedberger sich im Zusehen übten (89.).

Eine Verstärkung für die Offensive hat die ETW noch in Melvin Schmitt gefunden, der vom Gruppenligisten SV Unter-Flockenbach in den Überwald wechselt und ab dem nächsten Spieltag spielberechtigt ist. „Wir waren schon länger an ihm dran und sind froh, dass er nun unterschrieben hat“, so Strusch. Eintracht Wald-Michelbach: Jährling - Bundschuh, Imsirovic, Brunner, Darffour, Besic, Stojnic, Artun (46. Weyrauch), Tomizawa, Schmidt (78. Schwinn), Kolcak (68. Nerabi). Tore: 1:0 Özdemir (6.), 2:0 Bell Bell (12.), 3:0 Tesfaldet (31.), 4:0 Özdemir (45.), 4:1 Schmidt (65.), 5:1 Usic (80.), 6:1 Aljusevic (86.), 6:2 Brunner (89.). Bester ETW-Spieler: Imsirovic. Schiedsrichter: Safi (Erlensee) - Zuschauer: 100. gie

Gerigs 16-Meter-Knaller sitzt

Mitlechtern, 14.08.2017
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14.08.2017 05:00
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Mitlechtern. „Die Mannschaft hat sich gut präsentiert. Das war sehr ansehnlich und weitaus besser als am vergangenen Sonntag“, freute sich Achim Tremper, Spielausschussvorsitzender der KSG Mitlechtern, nach dem 2:1-Heimerfolg gegen Eintracht Wald-Michelbach II, der die deutliche 0:6-Packung aus dem Gastspiel in Groß-Rohrheim aus der Vorwoche schon beinahe wieder vergessen machte.

Vor allem die erste Hälfte gehörte eindeutig den Mitlechternern. Sie gestalteten klar das Spiel und sorgten mit einem konsequenten Pressing dafür, dass die Verbandsligareserve gar nicht recht zur Entfaltung kam. Trotz der deutlichen Überlegenheit verpasste es die KSG allerdings, aus der Überlegenheit auch Profit in Form von Zählbarem zu schlagen. „Es kam bei den Offensivaktionen einfach nichts Zwingendes heraus“, stellte Tremper fest.

Das rächte sich, denn unmittelbar nach dem Seitenwechsel gelang Baris Saci mit der ersten richtig guten Gelegenheit die Führung für die ETW II (46.). Dabei profitierte er von Unaufmerksamkeiten in der KSG-Defensive, die sich gedanklich ganz offenbar noch in der Kabine befand. Allerdings machten die Platzherren schnell klar, dass sie nicht unbedingt geschockt waren. Sie drängten auf den Ausgleich und wurden dann auch belohnt. Andreas Schaab war es, der nach einer Eckballhereingabe zur Stelle war und den Ball mit einer schönen Direktabnahme im Wald-Michelbacher Gehäuse unterbrachte. Damit aber nicht genug: Nachdem Eckert in der 69. Minute noch die Latte traf, machte es Simon Gerig eine Minute später mit einem satten 16-Meter-Knaller besser und sicherte so den „Dreier“ - 2:1. KSG Mitlechtern: Krauß - J. Bitsch, Kiessler, Ripper, Tremper, Eckert, Gerig (89. Mohamed Mohamod), L. Schneider (75. C. Bitsch), Schmitt, G. Schneider (57. Schaab), J. Schneider. Eintracht Wald-Michelbach II: Blessing - Müller (46. Otsato/75. da Silva-Arnold)), Beisel, Kappes, Gärtner, Arnold, Steiger, Jaap, Widera (46. Sarnowski), Saci, Bauer. Tore: 0:1 Saci (46.), 1:1 Schaab (68.), 2:1 Gerig (70.). Beste Spieler: Schmitt - geschlossene Mannschaftsleistung. Schiedsrichter: Mucha (Sensbachtal) - Zuschauer: 90. Anatolia Birkenau - TV Lorsch 0:2: Anatolia Birkenau muss weiter auf die ersten Punkte in der neuen Saison warten. Zwar kam die Mannschaft recht gut gegen den TV Lorsch ins Spiel, doch zeichnete sich mit der Zeit ab, dass der Gegner durchaus gewillt war, etwas Zählbares mitzunehmen. In der ersten Hälfte hatten die Platzherren drei sehr gute Gelegenheiten, aus denen eigentlich die Führung resultieren muss. Unmittelbar nach dem Seitenwechsel bekamen sie für die Nachlässigkeit im Abschluss die Quittung. Bünyamin Kanarya war es, der bei einer unglücklichen Abwehraktion den Ball in den eigenen Maschen unterbrachte (46.).

Dieser Treffer wirkte wie ein Schock auf die Anatolia, bei der das Spiel nur noch dahinplätscherte. Nach einem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung nutzte schließlich Lars Hilman die fehlende Zuordnung, um den zweiten Treffer für die Klosterstädter zu erzielen. „Lorsch war spielerisch nicht unbedingt überzeugend, doch sie haben Willen gezeigt und sich die Punkte durch ihren Kampf auch redlich verdient“, würdigte Murat Cin, Sportlicher Leiter der Anatolia, den Auftritt der „Turner“. Anatolia Birkenau: Yozkoyunu - Kanarya (69. Acik), U. Yücel, Mete Saglam (46. Atav), Ö. Yücel, Haklaj, Gürsoy, Mertkaan Saglam (78. Eroglu), Özcan, Güner, K. Yücel. Tore: 0:1 Kanarya (46., Eigentor), 0:2 Hilman (72.). Beste Spieler: keine - Engelhardt, Arfai, Schmitt. Schiedsrichter: Kalyoncu (Hattersheim) - Zuschauer: 30. gie

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Rene Brunner explodiert mit zwei Toren

 

Wald-Michelbach, 07.08.2017

 

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Wald-Michelbach. Der Saisonstart von Eintracht Wald-Michelbach lässt hoffen: Mit 2:1 gewann die neuformierte Mannschaft am Samstag in der Fußball-Verbandsliga gegen den FC Alsbach. Das Derby war wie in den Vorjahren packend, drei Platzverweise und 330 Zuschauer brachten Stimmung in die Bude. Und am Ende jubelten die Spieler um Trainer Ralf Ripperger über einen verdienten Sieg, boten die Wald-Michelbacher doch gerade in der ersten Hälfte eine bärenstarke Leistung.

„Diese drei Punkte sind wichtig, gerade mit Blick auf die drei Auswärtsspiele in Folge“, sagte ETW-Pressesprecher Lothar Strusch. Insbesondere Stürmer Rene Brunner erlebte eine Leistungsexplosion und legte mit seinen beiden Toren den Grundstein. In der Innenverteidigung war auf Besic und Stojnic sowie außen über Bundschuh und Neuzugang Ozan Kolcak Verlass. Immerhin sieben Spieler aus dem Kader der Vorsaison standen in der Anfangself. Dabei gab es mit Marcel Weyrauch, der in der vergangenen Runde nur drei Spiele absolvieren konnte, und in der Vorbereitung nur zweimal im Training war, eine kleine Überraschung. Weyrauch überzeugte aber ebenso wie der erst 18-jährige Etienne Imsirovic aus der eigenen Jugend, der schon sehr abgeklärt spielte.

Mit viel Elan gingen die Wald-Michelbacher ins Spiel. Bereits in der 4. Minute zog Brunner nach Zuspiel von Bundschuh aus der Drehung ab - ein erster Warnschuss. In der 16. Minute stand es 1:0: Eine gefühlvolle Ecke von David Schmidt auf den kurzen Pfosten verlängerte Besic mit dem Kopf und Brunners Kopfball schlug unter die Latte ein. Spielwitz zeigte Schmidt, als er den Ball mit der Hacke auf Ryotaro Tomizawa legte, dessen Schuss noch auf der Linie geklärt wurde (22.). Bender hatte die erste Chance für die Gäste nach Gencer-Querpass. Doch das 2:0 machte die ETW: Im Liegen erkämpfte sich Imsirovic den Ball und legte auf Brunner, der aus vollem Lauf aus 15 Metern abschloss (39.). Nach einer Tätlichkeit musste Gencer mit der roten Karte vom Platz (42.), in Unterzahl kam Alsbach durch einen Freistoß von Sancak sowie Bender im Nachschuss noch einmal zu einer guten Möglichkeit.

Mit der gelb-roten Karte für Ozan Kolcak in der 59. Minute wegen wiederholten Foulspiels war es zahlenmäßig wieder ausgeglichen. Doch dann sah der kurz zuvor eingewechselte Juric wegen gefährlichen Spiels die rote Karte (74.). Jetzt war die ETW in Unterzahl und fing sich durch Philipp Ehmig mit einem Heber aus 20 Metern über den zu weit vor seinem Tor stehenden Marcel Jährling das 1:2 ein (86.). Die Partie wurde hektisch, zumal Weyrauch (69.) und Imsirovic mit Kopfball nach Artun-Freistoß (78.) zuvor das dritte Tor verpasst hatten. In der 88. Minute hielt Jährling mit seiner besten Tat gegen den freistehenden Engelhardt den Wald-Michelbacher Sieg fest. ET Wald-Michelbach: Jährling, Bundschuh, Imsirovic, Brunner, Besic, Stojnic, Artun (90.+1 K. Kolcak), Tomizawa, Schmidt (64. Juric), O. Kolcak, Weyrauch. Tore: 1:0, 2:0 Brunner (16./39.), 2:1 Ehmig (86.).

Zuschauer: 330. Schiedsrichter: Wensky (Neu-Isenburg). Beste Spieler: Brunner, Besic, Stojnic. beg

 


ETW II sorgt für Überraschung

Wald-Michelbach.Für eine Überraschung sorgte gestern die neu zusammengewürfelte zweite Mannschaft von Eintracht Wald-Michelbach, die zu Hause den Gruppenliga-Absteiger VfL Birkenau mit 2:1 besiegte. „Damit war wirklich nicht zu rechnen“, freute sich ETW-Pressesprecher Lothar Strusch über eine starke Leistung zum Auftakt in der Fußball-Kreisoberliga.

Bei einer besseren Chancenauswertung hätte das Ergebnis sogar höher ausgehen können, auf der anderen Seite ließ Marcel Jährling, der tags zuvor bereits im Tor der ersten Mannschaft stand, nur in der Nachspielzeit einen Treffer zu: Birkenaus neuer Co-Spielertrainer Florian Kneißl verkürzte, nachdem die ETW-Abwehr den Ball nicht wegbrachte. Kurz zuvor hatte Kevin Hiller aus 30 Metern ans Lattenkreuz getroffen, Kneißl schoss den Abpraller aus sechs Metern drüber.

Die Wald-Michelbacher dominierten die erste Hälfte. Schwinn legte auf Baris Saci, der aus zehn Metern freistehend vorbeischoss (13.). Schwinn (27.) und Steiger (39.) sorgten mit Kopfbällen für Gefahr, doch die Schlussphase der ersten Hälfte gehörte Birkenau: Jährling hielt zunächst einen Distanzschuss von Hannewald (42.) und dann auch einen eigentlich platziert geschossenen Strafstoß von Hiller (45.). In der Nachspieltzeit traf Morr die Latte - Jährling war noch mit der Hand dran. Hatten die Birkenauer das 1:0 erzielt, wäre die Partie möglicherweise anders ausgegangen. Stattdessen ging die ETW durch Saci in Führung, der mit der Pike den Ball unkonventionell genau ins Eck setzte (59.). Auf der Gegenseite scheiterte Manav aus zehn Metern (65.). Nach einer schönen Kombination und Querpass von Saci erhöhe schließlich Lars-Eric Schwinn auf 2:0 (66.). ETW-Kapitän Maximilian Gärtner vergab dann überhastet (74.) und schoss in der 80. Minute einen Foulelfmeter über das Tor. ET Wald-Michelbach II: Jährling - Blessing, Beisel, Jaap, Otsato (35. Engert), Saci (75. Cetinkaya), Schwinn, Müller (58. Imsirovic), Steiger, Gärtner, Nerabi. VfL Birkenau: Kahlenberg - Kohl, Manav (70. Eberle), Zink (61. Eberhard), Hiller, Morr, Dietrich, Klein, Kneißl, Schäfer (70. Haxhija), Hannewald. Tore: 1:0 Saci (59.), 2:0 Schwinn (67.), 2:1 Kneißl (90.+1). Zuschauer: 130. Schiedsrichter: Ayhan (Litzelbach). Beste Spieler: Jährling, Saci - geschlossene Leistung. FC Groß-Rohrheim - KSG Mitlechtern 6:0: „Mit so einer Leistung haben wir in Groß-Rohrheim nichts zu suchen“, sagte Mitlechterns Trainer Özcan Sahin. Zum Auftakt war noch viel Sand im KSG-Getriebe. Die Odenwälder machten zu viele Fehler im Spielaufbau. Zudem ging dem 0:1 eine krasse Fehlentscheidung voraus, so Sahin: „Sven Meyer legt sich den Ball an Andreas Schaab vorbei und tritt ihm in die Hacken und verschafft sich so einen Vorteil.“ Meyer legte in der 27. Minute quer und Malik brauchte nur noch einzuschieben. Bis zu diesem Zeitpunkt sei man noch gleichwertig gewesen, meinte der Trainer. Dem 2:0 durch Dolicanin ging ein Fehler in der Abwehr voraus (31.), der gleiche Spieler sorgte mit dem 3:0 mit einem schönen Sonntagsschuss für die Vorentscheidung (36.). Nach der Pause konnte die KSG nicht mehr viel entgegensetzen. KSG Mitlechtern: Kraus - Jonas Bitsch, Kiessler (41. Schmitt), Schaab, Tremper, Eckert, Laurin Schneider, Gerig, Carsten Bitsch (38. Ripper), Georg Schneider, Julian Schneider. Tore: Malik (27.), 2:0, 3:0 Dolicanin (31./36.), 4:0 Behlulaj, 5:0 Meyer (70.), 6:0 Yaz (87.). beg


Der dritte Titel in vier Jahren
Wald-Michelbach/Abtsteinach, 10.06.2017
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Wald-Michelbach/Abtsteinach. Durch die letzten beiden Siege sicherten sich die A-Juniorenfußballer des JFV Wald-Michelbach/Abtsteinach die Meisterschaft in der Kreisliga und komplettieren das „Triple“: Meisterschaft, Kreispokalsieg und Futsal-Hallenkreismeisterschaft. In den letzten beiden entscheidenden Spielen um die Meisterschaft zeigten die Überwälder keinerlei Nerven und besiegten den Tabellenvierten JFV Alsbach/Auerbach II 10:1 und den Drittplatzierten, die JSG Lörzenbach/Fürth/Reichelsheim, mit 11:0.

Resümee einer in allen Belangen überragenden Runde ist nicht nur Tabellenplatz eins, sondern auch ein Torverhältnis von 198:17 bei 30 Siegen, einem Unentschieden und lediglich einer Niederlage. Diese Erfolge sind Lohn harter Arbeit und einem Offensivfußball, der auf Ballkontrolle beruht und das Ziel hat, den Ball nach dem Verlust sofort wieder zu erobern. Diese Philosophie hat es möglich gemacht, dass sich jeder einzelne Spieler bestmöglich weiterentwickelt hat.

Für den JFV ist dies der dritte Aufstieg in die Gruppenliga, nachdem diese Generation bereits im C- und B-Juniorenbereich Kreismeister wurde. Seitdem Amir Imsirovic das Team im C-Juniorenalter übernommen hat, wurde jedes Jahr mindestens ein Titel geholt und so der Grundstein für die weiteren Erfolge, gelegt.

Hervorzuheben sind auch die jeweiligen Co-Trainer. In den letzten beiden Spielzeiten vermittelte Rütger Alexander der Mannschaft seine Erfahrungen und wurde diese Saison von Ralf Beisel beerbt, der ebenfalls eine hervorragende Arbeit leistete. JFV: Benedikt Arnold, Nino Arndt - Luca Bauer, Nils Helfrich, Timo Schröder, Leon Hintenlang, Maurice Engert, Lennart Brücher, Baris Saci, Ihsan Cetinkaya, Jonas Jaap, Yannic Beisel, Melvin Huber, Melis Ajdarpasic, Linus Maier, Marcel Getto, Moritz Spreng, Nico Falter, Oktay Karatas, Matheus Da Silva Arnold, Lennart Kappes, David Schmidt, Marco Amico, Torben Weber, Etienne Imsirovic.


Ein versöhnlicher Abschied
Wald-Michelbach, 29.05.2017
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Wald-Michelbach. Mit einem 4:0-Heimsieg gegen den Tabellenvierten TSV Vatanspor Bad Homburg beendete Eintracht Wald-Michelbach auf dem versöhnlichen sechsten Tabellenplatz eine aufregende Saison in der Fußball-Verbandsliga, wobei der Klassenerhalt letztlich schon frühzeitig geschafft wurde. Das letzte Spiel zeigte aber noch einmal, was unter Umständen mehr möglich gewesen wäre. So aber wird die ETW-Mannschaft in der nächsten Saison ein neues Gesicht bekommen. Vor dem Spiel wurden mit Sven Helfrich, Timo Fischer, Andre Roth und Jan Gebhardt sowie Kapitän Tobias Hastert, der wegen des Studiums nicht mehr regelmäßig trainieren kann, langjährige Spieler vom Spielausschussvorsitzenden Josef D’Apuzzo verabschiedet. Trainer Sebastian Haag wird einen Neuaufbau vornehmen müssen, wobei es auch neue Spieler und eine gute Perspektive gibt, meinte ETW-Pressesprecher Lothar Strusch. So habe ETW-Sportdirektor Amir Imsirovic zwei höherklassig erfahrene Torhüter verpflichten und eine Lücke schließen können.

Am Samstag mussten die Wald-Michelbacher ihre Innenverteidigung umstellen, denn Memic und Besic fielen aus. Timo Fischer und Srdan Stojnic übernahmen die Rolle, „und es war kein Bruch zu sehen“, lobte Strusch. In einem munteren Spiel hatten beide Mannschaften in der ersten Hälfte gute Chancen. Insbesondere Jan Gebhardt war hungrig nach einem „Abschiedstor“, das ihm aber erst mit dem vorentscheidenden 2:0 in der 71. Minute gelingen sollte. Brunner legte von der Torauslinie zurück, Weyrauch ließ durch und Gebhardt sagte Danke für seinen 18. Saisontreffer. Zuvor hatte Rene Brunner nach einem weiten Pass von Roth aus der eigenen Hälfte in der 52. Minute volley die Führung erzielt. In der Schlussphase schraubte die ETW das Ergebnis in die Höhe: Brunner legte uneigennützig quer auf Weyrauch, der zum 3:0 abschloss. Den vierten Treffer erzielte Brunner dann wieder selbst nach einer Kombination über Schmidt und Weyrauch (85.).

Dass es am Ende so deutlich ausgehen würde, damit war in der ersten Hälfte nicht zu rechnen. Die Gäste hatten durch Stoss (6./28.) oder auch König, der aus fünf Metern an Helfrich scheiterte, gute Chancen. Vatanspor operierte mit Abseitsfalle, die ETW hatte durch Gebhardt (2./10.), Strkalj (14.), sowie Darffour, dessen Nachschuss nach Freistoß von Hastert vor der Linie geklärt wurde, dennoch ihre Möglichkeiten. Tore sollten allerdings erst nach der Pause fallen. beg ET Wald-Michelbach: Helfrich - Fischer, Bundschuh, Brunner, Darffour (60. Weyrauch), Stojnic, Artun, Hastert, Roth (77. Kavak), Strkalj (68. Schmidt), Gebhardt. Tore: 1:0 Brunner (52.), 2:0 Gebhardt (71.), 3:0 Weyrauch (81.), 4:0 Brunner (85.). Zuschauer: 150. Schiedsrichter: Schröder (Frankfurt). Beste Spieler: Helfrich, Brunner, Roth, Gebhardt.


Keine Schützenhilfe für Neu-Isenburg
Wald-Michelbach, 22.05.2017
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Wald-Michelbach. Zu gerne hätte gestern Eintracht Wald-Michelbach das Zünglein an der Waage im Meisterschaftkampf der Fußball-Verbandsliga gespielt. Doch nach der 1:2-Niederlage beim Tabellenführer VfB Ginsheim bleibt es vor dem letzten Spieltag beim zwei Punkte Vorsprung der Ginsheimer auf Verfolger Spvgg. Neu-Isenburg. Besonders motiviert war ETW-Stürmer Jan Gebhardt, der in der kommenden Saison das Neu-Isenburger Trikot trägt. In der Schlussphase hatte Gebhardt nach Pässen von Darffour auch zwei Gelegenheiten und scheiterte aus spitzem Winkel an Torwart Langenstein, der mit dem Fuß rettete (84.) - vor 450 Zuschauern wollte der Ausgleich nicht fallen.

Im Mittelpunkt stand diesmal wieder Wald-Michelbachs Torhüter Sven Helfrich, der sich mehrmals auszeichnen konnte. Er verlässt den Verein am Saisonende ebenfalls. Helfrich wird mit den Sportfreunden Heppenheim in Verbindung gebracht.

In der 14. Minute war der ETW-Schlussmann bei einem Dropkick von Kwiaton aus 16 Metern aber machtlos. Einen Distanzschuss von Karabey boxte Helfrich dann von der Linie (30.), ehe er in der 34. Minute das zweite Mal geschlagen war: Nach einer Ecke köpfte Bednarz zum 2:0 ein (34.). Drei Minuten später unterlief Oliver Schmitt nach einer Gebhardt-Flanke beim Klärungsversuch mit dem Kopf ein Eigentor.

Nach dem Seitenwechsel brachte ETW-Trainer Sebastian Haag mit Marco Fetsch sowie die jungen David Schmidt und Lennart Kappes gleich drei neue Kräfte. Die Wald-Michelbacher waren auch zunächst am Drücker. So scheiterte Darffour aus 15 Metern (51.) und Gebhardt erlief sich einen Rückpass, ehe der Torwart mit einer Grätsche noch retten konnte (55.). Erst in der Schlussphase gab es dann wieder Chancen, wobei Helfrich gegen Görlich mit dem Fuß abwehrte (75.). ET Wald-Michelbach: Helfrich - Memic, Bundschuh, Brunner, Darffour, Stojnic, Artun (46. Schmidt), Hastert, Roth (46. Roth), Strkalj (46. Kappes), Gebhardt. Tore: 1:0 Kwiaton (14.), 2:0 Bednarz (34.), 2:1 Schmitt (Eigentor/37.). Beste ETW-Spieler: Helfrich, Bundschuh, Stojnic. Zuschauer: 450. Schiedsrichter: Glaser (Wiesbaden). beg


Torwart zieht gegen Brunner Notbremse

 

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Leserbrief

Wald-Michelbach. Eintracht Wald-Michelbach hat mit einem 4:1-Heimsieg gegen den FC 07 Bensheim den Klassenerhalt in der Fußball-Verbandsliga geschafft und gleichzeitig die Abstiegssorgen der Gäste zwei Spieltage vor Saisonende vergrößert. Vor 300 Zuschauern setzen sich die Überwälder deutlicher durch, als das Spiel eigentlich war.

In der 41. Minute ereignete sich die spielentscheidende Szene: Tobias Hastert hatte einen langen Pass auf Rene Brunner gespielt, der umkurvte den herauslaufenden Bensheimer Torwart Nino Suserski, der außerhalb seines Strafraums zur Notbremse griff und die rote Karte sah. Zu diesem Zeitpunkt stand es 1:1 und beide Mannschaften lieferten sich ein Spiel auf Augenhöhe mit Chancen auf beiden Seiten.

Für Eintracht Trainer Sebastian Haag war das letztlich die entscheidende Situation. „Klar, das hat das Spiel zu unseren Gunsten beeinflusst.“ FC 07-Spielertrainer Elton da Costa ärgerte sich mehr über den Ballverlust, der dem Gegner den Konter ermöglicht hatte, als über den Feldverweis. „Diese Fehler dürfen einfach nicht passieren.“

Die Bensheimer machten über die linke Seite mit dem überragenden da Costa, Budimir und Blüm viel Druck. So musste Jens Bundschuh bereits in der 3. Minute eine Grätsche gegen Budimir ausfahren. Nachdem da Costas Kopfball in der 28. Minute knapp vorbeiging, fand auch ein Flugkopfball von Schwerdt nichts sein Ziel. „Wir sind nicht so reingekommen, wie wir uns das vorgenommen haben. Bensheim hat das die ersten 25 Minuten sehr gut gemacht“, analysierte Haag. Etwas überraschend ging die ETW nach einer halben Stunde daher in Führung: Darffour legte bei einem Konter auf Brunner, dessen 15-Meter-Schuss an den Pfosten der aus der Abwehr mit aufgerückte Dalio Memic zum 1:0 abstaubte.

Bensheim bleibt aber gefährlich: Stojnic warf sich in einen Schuss von Schwerdt (33.), doch bei einem verdeckten 20-Meter-Aufsetzer von Zocco war Helfrich machtlos: 1:1 (35.). Kurz danach brannte es gleich mehrmals im Fünfmeterraum der ETW, Besic und Stojnic retteten aber mit vereinten Kräften gegen Schwerdt, Zocco und Wiesener, die im letzten Moment geblockt oder den Ball nicht richtig trafen. „Uns hat die letzte Entschlossenheit gefehlt, das Tor unbedingt machen zu wollen“, sagte da Costa mit Blick auf diese Chancen. „Wir haben die erste Halbzeit dominiert und hätten zur Pause vorne liegen müssen.“

Doch es kam anders. Bensheims zweiter Torhüter Florin Held war nach der roten Karte für Suserski kaum eingewechselt, da musste er schon hinter sich greifen. Nach einem Hastert-Freistoß verwandelte Almedin Besic schulmäßig mit einem Kopfballaufsetzer zum 2:1 (43.). „Das war ein gleich doppelter Nackenschlag für die Gäste“, sagte ETW-Pressesprecher Lothar Strusch.

Nach dem Seitenwechsel bäumte sich Bensheim durch da Costa (47.) und Yiltalo (51.), dessen 18-Meter-Schuss Helfrich hielt, zwar noch einmal auf. Doch mit zunehmender Spieldauer nutzten die Wald-Michelbacher den Platz: Jan Gebhardt blieb sein Tor bei einem 14-Meter-Kracher, den Held aus dem Winkel faustete, diesmal verwehrt (58.). Mit der Einwechslung von Artun und Fetsch entwickelte die ETW noch einmal neuen Druck. So legte in der 80. Minute Artun quer auf Fetsch, dessen Schuss Held zwar abwehrte, den Abpraller aber Ivan Strkalj mit einem sehenswerten halbseitigen Fallzieher zum 3:1 verwandelte. Der agile Brunner brauchte dann noch drei Anläufe, ehe er in der 83. Minute nach Pass von Artun mit einem Alleingang zu seinem verdienten Tor kam. Zuvor hatte der eingewechselte David Schmidt den Pfosten getroffen.

Mit drei Siegen und zuvor zwei Unentschieden in Folge legen die Wald-Michelbacher einen starken Endspurt hin. „Wenn wir nicht viel Pech und Verletzte gehabt hätten, könnten wir ganz woanders stehen“, meinte Strusch. Die beiden letzten Spiele beim Tabellenführer Ginsheim und zu Hause gegen den TSV Vatanspor kann die ETW aber jetzt ganz entspannt bestreiten. Eintracht Wald-Michelbach: Helfrich - Memic, Bundschuh, Brunner, Darffour (62. Fetsch), Besic, Stojnic, Hastert, Roth (46. Artun), Strkalj, Gebhardt (74. Schmidt). Tore: 1:0 Memic (30.), 1:1 Zocco (35.), 2:1 Besic (43.), 3:1 Strkalj (80.), 4:1 Brunner (83.). Zuschauer: 300. Schiedsrichter: Gonsior (Egelsbach). Bes. Vorkommnis: Rot für Suserski wg. Notbremse (Bensheim/41.). Beste Spieler: Hastert, Memic, Besic, Brunner - da Costa, Zocco, Budimir. beg/eh


Tobias Hastert sorgt für die Erlösung
Wald-Michelbach, 26.04.2017
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Leserbrief

Wald-Michelbach. Den ersten der erhofften drei Heimsiege in Folge hat Fußball-Verbandsligist ET Wald-Michelbach gestern Abend eingefahren: Mit 3:1 schlug die Eintracht den Zweitletzten SV Geinsheim und rückte dadurch zumindest bis heute Abend auf den sechsten Platz vor. „Wir haben uns in der zweiten Halbzeit das Leben selbst etwas schwer gemacht, der Sieg ist aber aufgrund der klaren Mehrzahl an Chancen vollauf verdient“, sagte ET-Pressewart Lothar Strusch und sprach von drei wichtigen Punkten angesichts des geringen Abstands auf die ersten Abstiegsplätze.

Die Eintracht begann mit derselben Aufstellung wie im vergangenen Spiel – „ich glaube, zum ersten Mal in dieser Saison“, fügte Strusch an – und übernahm gegen eine sehr defensiv eingestellte Gästemannschaft auch gleich das Kommando. Der erste Aufreger schon nach fünf Minuten: Jan Gebhardt setzte sich an der Torauslinie geschickt durch, passte vors Tor, wo den Geinsheimern fast ein Eigentor unterlaufen wäre, wenn Torwart Geißler nicht mit einer Blitzreaktion den Ball von der Linie gekratzt hätte.

In der 22. Minute dann aber doch die verdiente Führung, als Rene Brunner nach einem schönen Anspiel von Malcom Darffour den Ball am herauseilenden Geißler vorbei zum 1:0 einschob. Und die ET blieb am Ball. In der 36. Minute fast das 2:0: Gebhardt flankte genau auf Darffour, der den Ball fünf Meter vor dem Tor mit der Brust annahm und sehenswert aus der Drehung abzog, jedoch haarscharf über die Latte traf.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Eintracht zunächst überlegen und als dann Andre Roth in der 59. Minute eine perfekte Hereingabe von Brunner zum 2:0 über die Linie drückte, schien schon eine Vorentscheidung gefallen zu sein. Doch Geinsheim bäumte sich nun gegen die drohende Niederlage auf und nutzte einen Patzer der Abwehr der Gastgeber zum postwendenden 1:2 durch Raths (64.). „Da haben wir den Ball nicht aus der Gefahrenzone wegbekommen“, so Strusch.

Nun witterten die Gäste ihre Chance und öffneten ihre Abwehr, wodurch sich der ET dann aber zahlreiche klare Chancen boten. „Da hätten wir das Spiel frühzeitig entscheiden können“, kommentierte Strusch die ausgelassenen Möglichkeiten. So dauerte es bis zur 84. Minute, bis Tobias Hastert mit einem Elfmeter im Nachschuss nach Foul am stark aufspielenden Dalio Memic endlich den Deckel für die Wald-Michelbacher draufmachte. Am nächsten Mittwoch geht es dann gegen den VfR Fehlheim. ET Wald-Michelbach: Helfrich, Memic, Bundschuh, Brunner, Darffour, Besic, Stojnic (31. Ratkovic), Hastert, Roth, Strkalj, Gebhardt (46. Weyrauch). Tore: 1:0 Brunner (22.), 2:0 Roth (59.), 2:1 Raths (64.), 3:1 Hastert (84./FE). Schiedsrichter: Faulhaber (Bad Homburg). - Zuschauer: 80. - Beste ET-Spieler: Memic, Darffour, Brunner. jün


Bergstraße 22.04.2017

Effektive Eintracht II sorgt früh für klare Verhältnisse

FUSSBALL SG nach Derbypleite weiter akut gefährdet

WALD-MICHELBACH - (phs). Die Effektivität hat im Wald-Michelbacher Ortsderby gestern Abend den Unterschied ausgemacht. In der Fußball-Kreisoberliga setzte sich die Eintracht II bei der SG mit 4:0 durch. Das Ergebnis ging insgesamt in Ordnung, wenn es auch etwas zu hoch ausgefallen ist. „Neben den Toren hatte die Eintracht eine weitere Chance“, so SG-Pressewart Mathieu Knapp.

Der große Vorteil der Verbandsliga-Reserve im Derby war die Kaltschnäuzigkeit. Beinahe jeder Torschuss im ersten Abschnitt war ein Treffer. Der überragende Schmidt brachte die Gäste mit einem Doppelpack auf die Erfolgsstraße, Heckmann stellte die Weichen schon in den ersten 45 Minuten für ETW II auf Sieg.

Den Gastgebern fiel gegen eine gut gestaffelte Eintracht-Defensive auch im zweiten Durchgang nicht viel ein. So bleibt die SG mit 30 Punkten akut gefährdet. Nur drei Zähler liegt die Mannschaft vor dem Abstiegsrelegationsplatz. Die Eintracht II dagegen hat sich durch den Erfolg etwas Luft verschafft und rangiert nun auf dem sechsten Tabellenplatz.

Tore: 0:1 Schmidt (10.), 0:2 Heckmann (15.), 0:3 Schmidt (38.), 0:4 Heckmann (63.). – Schiedsrichter: Mucha (Sensbachtal). – Zuschauer: 350. – Beste Spieler: keine/Juric, Schmidt.


ET reist mit Zuversicht an

 

Wald-Michelbach, 21.04.2017

 

 
Leserbrief

 

 

Wald-Michelbach. Gerade einmal sechs Punkte trennen in der Fußball-Verbandsliga Süd den Tabellenfünften, SG Bruchköbel, und den VfR Fehlheim auf Rang 14. dem zweiten direkten Abstiegsplatz. So stecken zwei Drittel der Mannschaften noch im Abstiegskampf, was ein spannendes Saisonfinale verspricht. Mittendrin ist die Wald-Michelbacher Eintracht. Mit 35 Zählern ist die Elf von Trainer Sebastian Haag derzeit Elfter.

Am kommenden Sonntag müssen die Überwälder nach der Osterpause beim unmittelbaren Konkurrenten FC Kalbach (15 Uhr) antreten, der die selbe Punktzahl aufweist, aufgrund des besseren Torverhältnisses jedoch auf Rang neun liegt. Nach dem verdienten 1:1-Unentschieden beim Tabellendritten FV Bad Vilbel hofft die ET nun, auch aus Kalbach etwas Zählbares mit nach Hause nehmen zu können. „Durch die starke Leistung in Bad Vilbel hat sich die Mannschaft viel Selbstvertrauen geholt“, sagt dann auch ET-Pressewart Lothar Strusch. Weiterer Anlass für den Optimismus liefert auch die personelle Lage, die sich weiter verbessert hat. So stehen in der Offensive mit Jan Gebhardt, Malcom Darffour und René Brunner die Stammkräfte zur Verfügung, zudem ist Nachwuchstalent David Schmidt von seiner USA-Reise zurückgekommen und kann ebenfalls mit den Kader rücken. „Im Angriff sind wir gut aufgestellt, aber auch in der Defensive sieht es gut aus“, sagte Strusch auch im Hinblick darauf, dass Srdan Stojnic einen guten Test am Mittwoch bei der zweiten Mannschaft gegen den SV Fürth ablieferte.

„Wir wollen in Kalbach für eine gute Ausgangslage für die beiden kommenden Mittwoch-Heimspiele sorgen“, hofft Strusch, sich dann entscheidende Luft auf die Abstiegsränge verschaffen zu können. „Wir sind guten Mutes, aber die Mannschaft muss wieder 100 Prozent bringen, denn angesichts der Situation darf man sich keine unnötigen Punktverluste erlauben.“ jün


WmbETArc028_17_08_2016.jpgBild: Hofmann . OZS . 17_08_2016 . 17.08.2016 . Wald-Michelbach / Waldmichelbach . ET Waldmichelbach / Eintracht Wald-Michelbach gegen Usinger FC Fußball / Fussball . Dalio Memic (ET Wald-Michelbach) ist enttäuscht / enttaeuscht, niedergeschlagen, unzufrieden

Dalio Memic: Vom Pechvogel zum Helden

Bad Vilbel. Sechs Spiele in Serie hatte der FV Bad Vilbel in diesem Jahr gewonnen und damit den Anschluss an die Tabellenspitze der Fußball-Verbandsliga hergestellt, doch an der Wald-Michelbacher Eintracht biss sich der Drittplatzierte gestern Abend die Zähne aus. Die Gäste erkämpften sich nach 90 leidenschaftlichen Minuten ein 1:1, das verdient war, wie ET-Pressewart Lothar Strusch unterstrich: „Das war eine tolle Leistung gegen einen sehr starken Gegner.“

Schon in der ersten Halbzeit lieferten sich beide Mannschaften ein temperamentvolles, umkämpftes Spiel. Die Eintracht ging die Partie defensiver an und ließ so nur wenige Chancen zu, konnte aber mit schnellen Gegenstößen immer wieder für Gefahr sorgen. So verbuchten die Gäste auch die erste klare Möglichkeit, doch René Brunner zielte aus zehn Metern über das Tor. „Da hätten wir in Führung gehenkönnen“, sagte Strusch. In der 33. Minute hatte die ET Glück, dass ein Freistoß von Osman hauchdünn am Tor vorbei zischte. Vier Minuten vor der Pause zwang Jan Gebhardt den gegnerischen Schlussmann Robin Orband wie zuvor schon André Roth per Schuss aus der Drehung erneut zu einer Parade.

In der zweiten Hälfte machte Bad Vilbel viel Druck, doch die ET-Abwehr stand sicher. Dann wurde es turbulent. In der 78. Minute gab es Elfmeter für den FV nach einem Foul von Dalio Memic, doch Grüter traf nur den Pfosten. Sechs Minuten später ballerte dieser sich den Frust darüber mit einem 18-Meter-Knaller in den Winkel zum 1:0 von der Seele. Doch postwendend schlug die Eintracht zurück: Elfmetersünder Memic war nach einer Hastert-Flanke zur Stelle und köpfte zum umjubelten 1:1 ein (85.). Und in der Nachspielzeit wäre Jan Gebhardt fast noch das 2:1 geglückt. ET Wald-Michelbach: Helfrich, Fischer (57. Artun), Memic, Bundschuh, Brunner, Darffour, Fetsch, Hastert, Roth (75. Weyrauch), Strkalj (84. Kavak), Gebhardt. Tore: 1:0 Grüter (84.), 1:1 Memic (85.). Schiedsrichter: Ulbrich (Büdingen). Zuschauer: 100. - Beste ET-Spieler: Fetsch, Hastert. jün


Die Neuzugänge sind hungrig nach Erfolg
Wald-Michelbach, 04.07.2016
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Eintracht Wald-Michelbach stellte die Neuzugänge für die erste Mannschaft vor. Unser Bild zeigt von links Spielausschussvorsitzender Josef D`Apuzzo, Trainer Sebastian Haag, Giovanni Marino, Lennart Kappes, Goran Ratkovic, Johann Wogawa, Yunus Kavak, Simon Heckmann, Amir Imsirovic sowie Präsident Peter Bihn. Bild: Kopetzky

Wald-Michelbach. Die Vorfreude auf die neue Runde ist ihnen allen gemein. Und die Motivation, in der Fußball-Verbandsliga etwas reißen zu wollen, sich zu profilieren, Fuß zu fassen und sich dann möglicherweise für höhere Aufgaben zu empfehlen. Die Eintracht Wald-Michelbach stellte bei einem Tag der offenen Tür jetzt ihre Neuzugänge für die kommende Saison in der ersten und zweiten Mannschaft vor.

Als „kleinen, aber edlen Verein“ hatte zuvor Eintracht-Präsident Peter Bihn den Club charakterisiert. „Gegebene Zusagen werden bei uns eingehalten“, betonte Bihn. Um unter dem Schmunzeln der Anwesenden hinzuzufügen: „Wenn etwas vergessen wird, dann müsst ihr daran erinnern.“ Die Neuzugänge, die ihn bisher noch nicht kennen, „werden mich sicher bald kennenlernen“, fügte der Präsident mit dem ihm eigenen trockenen Humor an.

Gespannt auf die Runde

Er blicke gespannt und mit Freude auf die neue Runde, sagte er. Bihn erwähnte darüber hinaus die Verantwortlichen an vorderster Front beim SV Eintracht. Etwa den Spielausschussvorsitzenden Josef „Seppl“ D’Apuzzo, die beiden Trainer Sebastian Haag (Erste) und Uwe Engert (1b). Darüber hinaus aber auch Sportdirektor Amir Imsirovic, Torwarttrainer Michael Löb, Physiotherapeut Stefan Trautmann und Kassenwart Wolfgang Wojcik. Er gehe davon aus, so der Präsident, dass die ETW in der kommenden Saison sportlich weiterkomme und sich vielleicht auch etwas besser positionieren könne. Zwei Drittel des Teams spielten schon lange zusammen und bildeten ein festes Fundament. Jedoch, meinte Bihn, „ist die Klasse sehr ausgeglichen“. Die sportliche Leitung habe es sehr gut „hingekriegt“, lobte er, gute Leute zu verpflichten und sei dabei trotzdem den Vereinsprinzipien treu geblieben. Besonders freute es ihn, mit Goran Abdulrazzak den ersten Flüchtling in der 1b integrieren zu können.

Trainer Haag freute sich, mit einem breiteren Kader in die neue Saison gehen zu können. Drei Abgängen stünden sechs Neuzugänge gegenüber. Zu manchen von diesen sei der Kontakt aus früheren Zeiten nie ganz abgebrochen, andere Spieler habe man gezielt angesprochen, weil man von deren Wechselabsichten erfahren habe. Weitere wiederum seien auf die Eintracht zugekommen - etwa weil sie gerne einmal Verbandsliga-Luft schnuppern wollten. Wie Haag betonte, waren bei der Verpflichtung die Positionen auf dem Platz „erst einmal zweitrangig“. Vielmehr sei es dem Verein wichtig gewesen, „dass die Spieler menschlich reinpassen“. Der Rest werde sich geben. Unter den Neuen sind seinen Worten nach „ambitionierte Leute“. Die wenigsten kämen aus den oberen Klassen und seien damit „hungrig nach Erfolg“. Unter der Moderation von Seppl D’Appuzzo stellten sich die Neuzugänge vor. Der 27-jährige Johann Wogowa verdiente sich seine ersten fußballerischen Sporen in Wald-Michelbach und spielte dann acht Jahre in Unter-Flockenbach. „Es wurde jetzt Zeit für neue Herausforderungen“, begründete er seinen Wechsel. In der kommenden Runde wolle er sich in der ersten Mannschaft „oft einbringen“. Ebenfalls aus Unter-Flockenbach kommt der gleichaltrige Simon Heckmann, der sich auf die anspruchsvolle Aufgabe in der höheren Klasse freut. Er hat seine sportlichen Wurzeln bei der SG Wald-Michelbach.

Lennart Kappes aus Birkenau ist heiß auf die Herausforderungen, die ihn zusammen mit der Eintracht in der Verbandsliga erwarten. Der 23-jährige Yunus Kavak, ebenso wie Giovanni Marino aus Heddesheim, erhofft sich „viele Einsätze“ in der kommenden Runde. Marino wiederum, mit 32 Jahren der „Senior“ der Neuen, strebt eine „eine tolle und verletzungsfreie Saison“ an. Er wolle gerne den jungen Spielern seine Erfahrung weitergeben. Einer von diesen ist etwa der 20-jährige Goran Ratkovic, der von Arminia Ludwigshafen in den Überwald wechselt. In der 1b strebt Talha Erdogan, der vom FSV Erbach zur Eintracht kam, „eine gute Saison mit einer jungen Mannschaft an“. Tayfun Büyükodabasi kommt von Türkspor wieder zurück an seine alte Wirkungsstätte, wo er bereits in der Jugend aktiv war. Goran Abdulrazzak, der vor acht Monaten als Flüchtling von Syrien in den Überwald kam, spielte in seiner Heimat bereits Fußball, sagte er. tom