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A-Jugend JFV Wald-Michelbach/Abtsteinach Krombacher-Kreispokal-Sieger  2017


Uns fehlt im Moment einfach das Glück“

Wald-Michelbach, 27.11.2017
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27.11.2017 05:00
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Wald-Michelbach. Der SV Eintracht Wald-Michelbach musste gestern in der Fußball-Verbandsliga Süd mit einem 0:1 gegen den Tabellenzweiten Türk Gücü Friedberg die dritte Niederlage in Folge hinnehmen, doch diese kam mehr als unglücklich für die Überwälder zustande. „Die Mannschaft hat den Gästen einen großen Kampf geliefert und hätte sich zumindest ein Unentschieden absolut verdient gehabt, aber im Moment fehlt uns einfach etwas das Glück. Aber die Leistung gibt Anlass zur Hoffnung, dass wir uns in der zweiten Saisonhälfte noch aus dem Tabellenkeller herausarbeiten können“, sagte ET-Pressewart Lothar Strusch.

Die Eintracht lieferte dem Spitzenteam, das mit bis dato 60 Treffern die mit Abstand torgefährlichste Offensivreihe der Verbandsliga aufzubieten hat, eine Partie auf Augenhöhe. „Das war ein unheimlich intensives Spiel“, merkte Strusch an, auch wenn es aufgrund zweier bestens eingestellen Defensivabteilungen insgesamt nur wenig klare Chancen gab.

Bei der Eintracht waren die Voraussetzungen denkbar ungünstig, denn die beiden etatmäßigen Angreifer René Brunner und Malcom Darffour hatten nach der vergangenen Partie eine Sperre erhalten. So konnte Trainer Ralf Ripperger mit Hasbi Artun nur noch eine etatmäßige Spitze aufbieten – der sich dann aber auch noch in der 13. Minute verletzte und vom Platz musste.

Kurz zuvor hatte ET-Schlussmann Marcel Jährling die Gastgeber vor dem Rückstand bewahrt, als er einen abgefälschten Freistoß von Friedbergs Torjäger Baris Özdemir gerade noch abwehren konnte (12.). Die erste Gelegenheit für die Eintracht folgte in der 17. Minute, als Ryotaro Tomizawa nach schöner Vorarbeit der im Mittelfeld stark aufspielenden Marco Fetsch und Etienne Imsirovic alleine aufs gegnerische Tor zusteuerte, jedoch am herauseilenden Keeper Kamber Koc scheiterte. In der 25. Minute ging dann ein Flachschuss von Özdemir knapp vorbei. „Mehr war von der Offensive der Gäste in der ersten Hälfte nicht zu sehen“, sagte Strusch und hob die gute Defensivarbeit der Wald-Michelbacher hervor.

Gleich nach dem Wechsel verpasste die ET den Führungstreffer. Nach einer Ecke von Imsirovic verlängerte Almedin Besic am kurzen Pfosten den Ball mit dem Kopf zu Srdan Stojnic, der am langen Pfosten stehend jedoch an die Latte köpfte (48.). Sechs Minuten später dann die spielentscheidende Szene: Florian Decise zimmerte eine Freistoß durch die Mauer hindurch zum 1:0 für Friedberg ins Eck – Jährling war hier chancenlos.

Doch die Wald-Michelbacher gaben sich nicht geschlagen und bäumten sich in der Folgezeit gegen die drohende Niederlage auf – auch nach einer fast zehnminütigen Unterbrechung, als ein Zuschauer aus Friedberg ärztlich versorgt und mit dem Krankenwagen in ein Krankenhaus gebracht werden musste. So verpassten Berk Kocahal und Tomizawa nach einer guten Stunde gute Gelegenheiten, in der 65. Minute wurde Kocahal im Strafraum umgestoßen, doch der von den Wald-Michelbachern geforderte Pfiff von Schiedsrichter Reisert blieb aus. Nur noch einmal kamen die Gäste gefährlich vor das Tor der Eintracht, doch Jährling reagierte gegen Luki Matondo prächtig (80,).

Bis in die Schlussphase drängte die ET auf den Ausgleich und hatte auch noch einige Möglichkeiten. Die beste davon vergab Tomizawa, der nach einer Freistoßflanke von Imsirovic jedoch in Koc seinen Meister fand (90.). „Das 1:1 wäre sicherlich möglich gewesen, doch wir hatten einfach kein Glück mehr“, sagte Strusch. Durch die Niederlage rutschte die ET auf den 14. Platz ab. „Mit solch einer Leistung sollte es uns aber möglich sein, noch aus der Abstiegszone herauszukommen“, so der Pressewart. ET Wald-Michelbach: Jährling, Memic, Bundschuh, Imsirovic, Schitz, Besic, Fetsch, Stojnic, Artun (13. Schwinn, 72. Weyrauch), Kocahal, Tomizawa. Tore: 0:1 Decise (56.). Schiedsrichter: Reisert (Rödermark). - Zuschauer: 130. - Beste ET-Spieler: Stojnic, Besic, Fetsch, Imsirovic. jün


Joker Ismaeli erfüllt seine Aufgabe

Wald-Michelbach, 27.11.2017
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27.11.2017 05:00
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Wald-Michelbach. „Der Punktgewinn war für uns durchaus etwas glücklich, doch das gehört eben auch manchmal dazu“, sagte Lothar Strusch, Pressewart von Eintracht Wald-Michelbach, nach dem 2:2 der zweiten Mannschaft im Heimspiel gegen die KSG Mitlechtern. Vor allem in den ersten 45 Minuten präsentierten sich die Gäste bärenstark, weshalb die Wald-Michelbacher mit dem 0:1-Rückstand zur Pause glimpflich davongekommen sind.

„Die Gäste standen in der Abwehr sehr stabil, haben kaum etwas zugelassen. In der Offensive verfügten sie mit Steffen Schmitt und Carsten Bitsch zwei Akteure, die immer wieder für Alarm gesorgt haben“, zeigte sich Strusch von der Leistung der KSG durchaus beeindruckt. Carsten Bitsch war es schließlich auch, der für das 0:1 in der 14. Minute sorgte: Nach einer Freistoßflanke von Eckert war der Angreifer mit dem Kopf zur Stelle und markierte den Führungstreffer.

In der 26. Minute hatte Steffen Schmitt die Gelegenheit, die Führung auszubauen, verfehlte jedoch das Tor ebenso wie Jonas Bitsch in der 38. Minute, der nur das Außennetz traf.

Nach der Pause ging die ETW II die Angelegenheit aber etwas aggressiver an und kam gleich besser ins Spiel. Dies trug in der 51. Minute Früchte, als Lennart Kappes nach einem Doppelpass mit Widera eiskalt den Ball zum 1:1 in den Maschen versenkte. Doch der nächste Jubel galt wieder der KSG: In der 70. Minute brachte Gerig den Ball in den Strafraum, wo Julian Schneider lauerte und den berühmten Tick schneller war als Eintracht-Keeper Zinela. Doch mit dem Auswärtssieg der Mitlechterner sollte es nichts werden, denn da hatte der nach der Pause eingewechselte Majid Ismaeli etwas dagegen, der eine lange Freistoßflanke von Müller unhaltbar mit dem Kopf ins Tor verlängerte und somit in der 85. Minute für den 2:2-Endstand sorgte. Eintracht Wald-Michelbach II: Zinela - Sarnowski (46. Jaap), Beisel, Bauer, Laudi (46. Widera), Müller, Engert, Kappes, D. Schmidt, Nerabi (46. Ismaeli), Kolcak. KSG Mitlechtern: Heckmann - J. Bitsch, Ripper, Tremper, Eckert, L. Schneider, S. Schmitt, Carsten Bitsch, G. Schneider, Christian Bitsch, J. Schneider. Eingewechselt: Gerig, Olad. Tore: 0:1 Carsten Bitsch (14.), 1:1 Kappes (51.), 1:2 J. Schneider (70.), 2:2 Ismaeli (85.). Beste Spieler: Müller, Engert, Kappes - Tremper, Carsten Bitsch. Schiedsrichter: Paul (Langen) - Zuschauer: 70. gie


Rene Brunner ist nicht zu halten

Wald-Michelbach, 25.09.2017
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25.09.2017 05:00
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Wald-Michelbach. Lang feierten Spieler und Fans von Eintracht Wald-Michelbach am Samstagabend noch auf dem Oktoberfest der SG Bruchköbel. Mit dem 4:2-Sieg beim Tabellenletzten im Rücken, schmeckte das Bier besonders gut - und einen ließen sie im Festzelt öfter hochleben: Rene Brunner war mit drei Toren der Mann des Spiels und gab die Komplimente artig an die Mannschaft zurück.

Teamgeist zeichnet die Mannschaft von Trainer Ralf Ripperger aus, die viele schon vor der Saison abgeschrieben haben. Doch immer, wenn es ganz wichtig ist, schlagen die Wald-Michelbacher zu. Sieben Punkte hatte ETW-Präsident Peter Bihn aus den Spielen in Bruchköbel und dann am kommenden Sonntag zu Hause gegen den 1. Hanauer FC und am 3. Oktober gegen FC 07 Bensheim gefordert, um am Tabellenende Luft zu bekommen. Drei sind schon im Sack, und der Vereinsboss selbst konnte am Samstag nach dem Spiel erst einmal beruhigt in Urlaub fahren.

In der Wald-Michelbacher Anfangsformation stand das erste Mal wieder der „Zweikämpfer“ Marco Fetsch, und auch der lange verletzte Dennis Schitz wurde in der zweiten Hälfte wie Melvin Schmitt eingewechselt. Gleich in der ersten Viertelstunde machten die Gäste viel Betrieb. Zweimal Brunner und Kolcak scheiterten aber am Bruchköbeler Torwart. Das 0:1 in der 16. Minute durch einen Kopfball von Aalaoui war dann eine kalte Dusche. Der starke Ozan Kolcak, der später angeschlagen aus dem Spiel musste, erzielte in der 34. Minute den Ausgleich: Eine hohe Flanke nahm er mit der Brust an, drehte sich um seinen Gegenspieler und schoss fast schon im Liegen ins lange Eck. Nach Pass von Imsirovic legte Brunner schnell die Führung nach (36.), doch Marra erneut per Kopfball glich nochmals aus (42.). Zum psychologisch wichtigen Zeitpunkt kam postwendend die erneute Wald-Michelbacher Führung durch Brunner, der aus vollem Lauf traf (44.). „Rene Brunner war einfach nicht zu halten“, kommentierte ETW-Pressesprecher Lothar Strusch.

Nach dem Seitenwechsel versuchte Bruchköbel alles, doch große Chancen waren Mangelware. Allerdings dauerte es auch bis zur 87 . Minute, ehe Brunner die Partie mit dem 4:2, seinem neunten Saisontreffer, endgültig entschieden hatte. Der eingewechselte Berk Kocahal hatte vorbereitet. Zuvor schoss David Schmidt nach einem Querpass von Brunner an die Latte (79.), und Brunner selbst war in der 82. Minute zu uneigennützig. „Er hätte noch mehr Tore erzielen können, wenn er etwas egoistischer gewesen wäre“, meinte Strusch. ET Wald-Michelbach: Jährling - Memic, Bundschuh, Imsirovic, Brunner, Darffour, Besic, Fetsch (64. Schmitt), Stojnic, Schmidt (80. Kocahal), Kolcak (64. Schitz). Tore: 1:0 Aalaoui (16.), 1:1 Kolcak (34.), 1:2 Brunner (36.), 2:2Marra (42.), 2:3, 2:4 Brunner (44./87.). Zuschauer: 200. Schiedsrichter: Urbanczyk (Würzburg). Beste ET-Spieler: Brunner, Fetsch, Darffour, Kolcak. beg


Sieben Punkte in drei Spielen

Wald-Michelbach, 22.09.2017
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22.09.2017 05:00
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Wald-Michelbach. Die SG Bruchköbel feiert am Samstag ihr Oktoberfest, und Spieler und Fans von Eintracht Wald-Michelbach feiern dann traditionell mit. Vor der zünftigen Party wird aber ab 16 Uhr Fußball gespielt, und in der Verbandsliga steht ein Kellerduell an. Die Gastgeber holten erst einen Punkt, während die ETW mit sieben Punkten auf dem 15. und damit auf einem Abstiegsplatz steht. „In dieser Klasse sagt es überhaupt nichts aus, wenn eine Mannschaft Tabellenletzter ist“, warnte ETW-Vorsitzender Peter Bihn, den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen.

Der Vereinsboss ist zufrieden mit der Entwicklung der neuformierten Mannschaft. „Ich habe damit gerechnet, dass es sieben oder acht Spiele dauert, bis wir uns zurechtfinden. Vielleicht geht es ja ein bisschen schneller“, sagte Bihn. Die Auswärtsspiele bei Rot-Weiß Frankfurt, Vatanspor und Ober-Roden hätten auch allesamt gewonnen werden können. Auch bei der jüngsten 1:3-Heimniederlage sei man nicht chancenlos gegen den neuen Tabellenführer gewesen, meinte Bihn: „Uns wurden drei Handelfmeter nicht gegeben. Beim Stand von 0:0 und 0:2 hätte es sonst vielleicht anders ausgehen können. Nichtsdestotrotz war der Sieg von Bad Vilbel verdient.“ Spielerisch laufe es schon recht ansehnlich, so Bihn, dass noch Fehler gemacht werden und etwas die Cleverness fehlt, sei nicht ungewöhnlich. Nach dem Spiel in Bruchköbel hat die ETW gegen den Hanauer FC (1.10.) und FC 07 Bensheim (3.10.) zwei Heimspiele in zwei Tagen. „Aus diesen drei Spielen müssen sieben Punkte her“, gibt Bihn eine „Marschtabelle“ vor.

Die personelle Lage bessert sich. So konnte zuletzt Dalio Memic das erste Mal über 90 Minuten spielen. In der zweiten Mannschaft überzeugten Marco Fetsch und Melvin Schmitt  zusammen mit dem 18-jährigen Etienne Imsirovic im Mittelfeld beim 4:0-Heimsieg gegen den FV Hofheim. Bihn: „Besser kann man das nicht spielen.“ Wieder zur Verfügung steht auch Malcom Darffour. beg


Joker stechen zweimal - 4:0

Wald-Michelbach, 18.09.2017
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18.09.2017 05:00
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Wald-Michelbach. Es hat zwar lang gedauert, ehe Eintracht Wald-Michelbach II gegen den FV Hofheim den Sack zugemacht hat, doch am Ende wurde es dann sehr deutlich. Mit 4:0 fertigte die Verbandsligareserve die Elf vom Rhein ab und holte damit drei wichtige Punkte, um im unteren Tabellenbereich ein wenig Luft zu bekommen.

„Zwar hat es lang nicht danach ausgesehen, doch wir haben zum Schluss doch noch ein Ergebnis bekommen, das gerecht ist und auch die Verhältnisse entsprechend darstellt“, sagte ETW-Pressewart Lothar Strusch und verwies auf die deutliche Überlegenheit, die die Gastgeber an den Tag legten. Diese hatte insbesondere damit zu tun, dass die Eintracht im mit Erstmannschaftsspielern ergänzten Mittelfeld ein deutliches Übergewicht hatte, das die Grundlage bildete, um die Offensivkräfte ein ums andere Mal in Szene zu setzen.

Schon in Durchgang eins beherrschte die Heimmannschaft die Szenerie, kam jedoch trotz guter Gelegenheiten zunächst zu keinem Torerfolg. Das sollte sich unmittelbar nach dem Seitenwechsel aber ändern, denn bereits in der 46. Minute traf der erst in der Pause eingewechselte Jonas Jaap in seiner ersten Aktion aus kurzer Distanz zum 1:0. In der Schlussphase legte die Eintracht dann richtig nach. Melvin Schmitt verwandelte in der 84. Minute einen umstrittenen Foulelfmeter. In der 88. Minute glückte Maximilian Gärtner nach Querpass von Jaap das 3:0, ehe in der Schlussminute der eingewechselte Jeremy Reuß für das zweite Jokertor des Spiels sorgte. Eintracht Wald-Michelbach II: Zinela - Imsirovic, Beisel, Laudi (46. Jaap), Schmitt, Fetsch, Schitz, Gärtner, Nerabi (88. Blessing), K. Kolcak (63. Reuß), Wierz. Tore: 1:0 Jaap (46.), 2:0 Schmitt (84., Foulelfmeter), 3:0 Gärtner (88.), 4:0 Reuß (90.). Beste Spieler: Imsirovic, Schmitt, Fetsch - Buzyer. Schiedsrichter: Sen (Groß-Gerau) - Zuschauer: 60. gie


Zinela ist Fels in der Brandung

Birkenau, 28.08.2017
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28.08.2017 05:00
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Birkenau. Wenn man es positiv sieht, kann man feststellen, dass Anatolia Birkenau auch im zweiten Spiel unter der Regie von Interimscoach Saban Atav ohne Niederlage geblieben ist. Ganz so positiv fällt der Blick von Atav selbst auf das 0:0 vor heimischem Publikum gegen Eintracht Wald-Michelbach II nicht aus: „Wir haben alles versucht, haben das Tempo hochgehalten, haben uns Chancen herausgespielt, doch uns hat in diesem Spiel irgendwie das Glück gefehlt. Trotz bester Chancen ist uns kein Treffer geglückt.“

Gerade in der zweiten Hälfte drängte die Anatolia vehement auf die Führung. Doch neben einer großen Portion Pech kam noch ein sehr gut aufgelegter Eintracht-Torwart hinzu: Joy Mathias Zinela, der das erste Spiel für die ET absolvierte, entpuppte sich als Fels in der Brandung und machte gleich mehrere Birkenauer Möglichkeiten zunichte.

„Da konnten wir uns schon in der einen oder anderen Situation bei unserem Torwart bedanken, der uns mit erstklassigen Reflexen im Spiel gehalten hat“, hatte auch Eintracht-Trainer Sascha Amend für seinen Schlussmann ein Extralob parat. In der heftigsten Drangphase der Anatolia ergaben sich bisweilen Konterchancen für die Überwälder. Zwar blieben diese allesamt ohne Ertrag, sorgten aber für die notwendige Entlastung.

Amend sah in dem torlosen Unentschieden ein gerechtes Ergebnis: „Die Anatolia war zwar schon überlegen und hatte gerade in der zweiten Hälfte etliche gute Chancen, doch wir haben zu jeder Zeit kämpferisch dagegengehalten.“ Auch Atav hatte ein Lob für die ET übrig: „Man muss schon sagen, dass sie das richtig gut gemacht haben. Sie haben alles hineingeworfen, um kein Tor zu kassieren.“ Anatolia Birkenau: Yozkoyunu - M. Yücel, Haklaj, Ö. Yücel, E. Atav, Gürsoy, Acik, Güner, Mertkaan Saglam, S. Atav, K. Yücel. Eingewechselt: Altandishli. Eintracht Wald-Michelbach II: Zinela - Blessing, Sarnowski, Jaap, Bauer, Otsato, Wideral, Beisel, Kolcak, Gärtner, Nerabi. Eingewechselt: Laudi, Müller, Cetinkaya. Beste Spieler: Haklaj, M. Yücel - Zinla, Sarnowski, Bauer. Schiedsrichter: Hildenbeutel (Steinbach) - Zuschauer: 80. gie


Aufwärtstrend nach der Pause

Friedberg, 14.08.2017
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14.08.2017 05:00
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Friedberg. „Es ist wieder deutlich geworden, dass wir einige Talente in der Mannschaft haben, die aber auch noch etwas Zeit brauchen“, sagte Lothar Strusch, Pressewart von Eintracht Wald-Michelbach, nach der deutlichen 2:6-Auswärtsniederlage im Spiel der Fußball-Verbandsliga bei Türk Gücü Friedberg.

Allerdings muss in diesem Zusammenhang angemerkt werden, dass es die nicht zu geringen Teilen neu formierten Überwälder mit einer bärenstarken Truppe zu tun hatten, der wohl nicht umsonst von einigen zugetraut wird, bei der Vergabe der Meisterschaft ein Wörtchen mitzureden. Vor allem in der ersten Hälfte sahen die Wald-Michelbacher kaum Land, weshalb es auch wenig verwunderlich war, dass sie zur Pause mit 0:4 zurücklagen. Baris Özdemir (6., 45.), Masse Bell Bell (12.) und Jonathan Tesfaldet (31.) erzielten die Treffer für die Platzherren.

Nach der Pause präsentierte sich die Eintracht aber wesentlich besser und ging mit mehr Aggressivität zu Werke. Der Lohn ließ nicht allzu lange auf sich warten: Brunner setzte sich über die Außenbahn durch und flankte auf David Schmidt, der unbedrängt zum Abschluss kam und erfolgreich abschloss (65.). Sollte da doch vielleicht noch ein wenig Hoffnung aufkeimen? Zumindest kam die ETW zu Gelegenheiten und hätte das Ergebnis durchaus noch enger gestalten können.

Doch Grund zum Jubeln gab es erst einmal wieder aufseiten der Friedberger. Zunächst gelang Alit Usic das 5:1 (80.), ehe Selim Aljusedic (86.) das halbe Dutzend für die Gastgeber vollmachte. Dennoch schlugen sich die Odenwälder im zweiten Durchgang sehr wacker, auch wenn es letztlich vom blanken Ergebnis her erst einmal ganz anders aussieht. Als einen kleinen Lohn für die deutliche Steigerung in den zweiten 45 Minuten gab es kurz vor dem Schlusspfiff noch den zweiten Treffer: René Brunner erlief einen Pass von Nerabi und schloss sicher ab, als die Friedberger sich im Zusehen übten (89.).

Eine Verstärkung für die Offensive hat die ETW noch in Melvin Schmitt gefunden, der vom Gruppenligisten SV Unter-Flockenbach in den Überwald wechselt und ab dem nächsten Spieltag spielberechtigt ist. „Wir waren schon länger an ihm dran und sind froh, dass er nun unterschrieben hat“, so Strusch. Eintracht Wald-Michelbach: Jährling - Bundschuh, Imsirovic, Brunner, Darffour, Besic, Stojnic, Artun (46. Weyrauch), Tomizawa, Schmidt (78. Schwinn), Kolcak (68. Nerabi). Tore: 1:0 Özdemir (6.), 2:0 Bell Bell (12.), 3:0 Tesfaldet (31.), 4:0 Özdemir (45.), 4:1 Schmidt (65.), 5:1 Usic (80.), 6:1 Aljusevic (86.), 6:2 Brunner (89.). Bester ETW-Spieler: Imsirovic. Schiedsrichter: Safi (Erlensee) - Zuschauer: 100. gie

Gerigs 16-Meter-Knaller sitzt

Mitlechtern, 14.08.2017
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14.08.2017 05:00
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Mitlechtern. „Die Mannschaft hat sich gut präsentiert. Das war sehr ansehnlich und weitaus besser als am vergangenen Sonntag“, freute sich Achim Tremper, Spielausschussvorsitzender der KSG Mitlechtern, nach dem 2:1-Heimerfolg gegen Eintracht Wald-Michelbach II, der die deutliche 0:6-Packung aus dem Gastspiel in Groß-Rohrheim aus der Vorwoche schon beinahe wieder vergessen machte.

Vor allem die erste Hälfte gehörte eindeutig den Mitlechternern. Sie gestalteten klar das Spiel und sorgten mit einem konsequenten Pressing dafür, dass die Verbandsligareserve gar nicht recht zur Entfaltung kam. Trotz der deutlichen Überlegenheit verpasste es die KSG allerdings, aus der Überlegenheit auch Profit in Form von Zählbarem zu schlagen. „Es kam bei den Offensivaktionen einfach nichts Zwingendes heraus“, stellte Tremper fest.

Das rächte sich, denn unmittelbar nach dem Seitenwechsel gelang Baris Saci mit der ersten richtig guten Gelegenheit die Führung für die ETW II (46.). Dabei profitierte er von Unaufmerksamkeiten in der KSG-Defensive, die sich gedanklich ganz offenbar noch in der Kabine befand. Allerdings machten die Platzherren schnell klar, dass sie nicht unbedingt geschockt waren. Sie drängten auf den Ausgleich und wurden dann auch belohnt. Andreas Schaab war es, der nach einer Eckballhereingabe zur Stelle war und den Ball mit einer schönen Direktabnahme im Wald-Michelbacher Gehäuse unterbrachte. Damit aber nicht genug: Nachdem Eckert in der 69. Minute noch die Latte traf, machte es Simon Gerig eine Minute später mit einem satten 16-Meter-Knaller besser und sicherte so den „Dreier“ - 2:1. KSG Mitlechtern: Krauß - J. Bitsch, Kiessler, Ripper, Tremper, Eckert, Gerig (89. Mohamed Mohamod), L. Schneider (75. C. Bitsch), Schmitt, G. Schneider (57. Schaab), J. Schneider. Eintracht Wald-Michelbach II: Blessing - Müller (46. Otsato/75. da Silva-Arnold)), Beisel, Kappes, Gärtner, Arnold, Steiger, Jaap, Widera (46. Sarnowski), Saci, Bauer. Tore: 0:1 Saci (46.), 1:1 Schaab (68.), 2:1 Gerig (70.). Beste Spieler: Schmitt - geschlossene Mannschaftsleistung. Schiedsrichter: Mucha (Sensbachtal) - Zuschauer: 90. Anatolia Birkenau - TV Lorsch 0:2: Anatolia Birkenau muss weiter auf die ersten Punkte in der neuen Saison warten. Zwar kam die Mannschaft recht gut gegen den TV Lorsch ins Spiel, doch zeichnete sich mit der Zeit ab, dass der Gegner durchaus gewillt war, etwas Zählbares mitzunehmen. In der ersten Hälfte hatten die Platzherren drei sehr gute Gelegenheiten, aus denen eigentlich die Führung resultieren muss. Unmittelbar nach dem Seitenwechsel bekamen sie für die Nachlässigkeit im Abschluss die Quittung. Bünyamin Kanarya war es, der bei einer unglücklichen Abwehraktion den Ball in den eigenen Maschen unterbrachte (46.).

Dieser Treffer wirkte wie ein Schock auf die Anatolia, bei der das Spiel nur noch dahinplätscherte. Nach einem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung nutzte schließlich Lars Hilman die fehlende Zuordnung, um den zweiten Treffer für die Klosterstädter zu erzielen. „Lorsch war spielerisch nicht unbedingt überzeugend, doch sie haben Willen gezeigt und sich die Punkte durch ihren Kampf auch redlich verdient“, würdigte Murat Cin, Sportlicher Leiter der Anatolia, den Auftritt der „Turner“. Anatolia Birkenau: Yozkoyunu - Kanarya (69. Acik), U. Yücel, Mete Saglam (46. Atav), Ö. Yücel, Haklaj, Gürsoy, Mertkaan Saglam (78. Eroglu), Özcan, Güner, K. Yücel. Tore: 0:1 Kanarya (46., Eigentor), 0:2 Hilman (72.). Beste Spieler: keine - Engelhardt, Arfai, Schmitt. Schiedsrichter: Kalyoncu (Hattersheim) - Zuschauer: 30. gie

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Rene Brunner explodiert mit zwei Toren

 

Wald-Michelbach, 07.08.2017

 

Leserbrief

 

Wald-Michelbach. Der Saisonstart von Eintracht Wald-Michelbach lässt hoffen: Mit 2:1 gewann die neuformierte Mannschaft am Samstag in der Fußball-Verbandsliga gegen den FC Alsbach. Das Derby war wie in den Vorjahren packend, drei Platzverweise und 330 Zuschauer brachten Stimmung in die Bude. Und am Ende jubelten die Spieler um Trainer Ralf Ripperger über einen verdienten Sieg, boten die Wald-Michelbacher doch gerade in der ersten Hälfte eine bärenstarke Leistung.

„Diese drei Punkte sind wichtig, gerade mit Blick auf die drei Auswärtsspiele in Folge“, sagte ETW-Pressesprecher Lothar Strusch. Insbesondere Stürmer Rene Brunner erlebte eine Leistungsexplosion und legte mit seinen beiden Toren den Grundstein. In der Innenverteidigung war auf Besic und Stojnic sowie außen über Bundschuh und Neuzugang Ozan Kolcak Verlass. Immerhin sieben Spieler aus dem Kader der Vorsaison standen in der Anfangself. Dabei gab es mit Marcel Weyrauch, der in der vergangenen Runde nur drei Spiele absolvieren konnte, und in der Vorbereitung nur zweimal im Training war, eine kleine Überraschung. Weyrauch überzeugte aber ebenso wie der erst 18-jährige Etienne Imsirovic aus der eigenen Jugend, der schon sehr abgeklärt spielte.

Mit viel Elan gingen die Wald-Michelbacher ins Spiel. Bereits in der 4. Minute zog Brunner nach Zuspiel von Bundschuh aus der Drehung ab - ein erster Warnschuss. In der 16. Minute stand es 1:0: Eine gefühlvolle Ecke von David Schmidt auf den kurzen Pfosten verlängerte Besic mit dem Kopf und Brunners Kopfball schlug unter die Latte ein. Spielwitz zeigte Schmidt, als er den Ball mit der Hacke auf Ryotaro Tomizawa legte, dessen Schuss noch auf der Linie geklärt wurde (22.). Bender hatte die erste Chance für die Gäste nach Gencer-Querpass. Doch das 2:0 machte die ETW: Im Liegen erkämpfte sich Imsirovic den Ball und legte auf Brunner, der aus vollem Lauf aus 15 Metern abschloss (39.). Nach einer Tätlichkeit musste Gencer mit der roten Karte vom Platz (42.), in Unterzahl kam Alsbach durch einen Freistoß von Sancak sowie Bender im Nachschuss noch einmal zu einer guten Möglichkeit.

Mit der gelb-roten Karte für Ozan Kolcak in der 59. Minute wegen wiederholten Foulspiels war es zahlenmäßig wieder ausgeglichen. Doch dann sah der kurz zuvor eingewechselte Juric wegen gefährlichen Spiels die rote Karte (74.). Jetzt war die ETW in Unterzahl und fing sich durch Philipp Ehmig mit einem Heber aus 20 Metern über den zu weit vor seinem Tor stehenden Marcel Jährling das 1:2 ein (86.). Die Partie wurde hektisch, zumal Weyrauch (69.) und Imsirovic mit Kopfball nach Artun-Freistoß (78.) zuvor das dritte Tor verpasst hatten. In der 88. Minute hielt Jährling mit seiner besten Tat gegen den freistehenden Engelhardt den Wald-Michelbacher Sieg fest. ET Wald-Michelbach: Jährling, Bundschuh, Imsirovic, Brunner, Besic, Stojnic, Artun (90.+1 K. Kolcak), Tomizawa, Schmidt (64. Juric), O. Kolcak, Weyrauch. Tore: 1:0, 2:0 Brunner (16./39.), 2:1 Ehmig (86.).

Zuschauer: 330. Schiedsrichter: Wensky (Neu-Isenburg). Beste Spieler: Brunner, Besic, Stojnic. beg

 


ETW II sorgt für Überraschung

Wald-Michelbach.Für eine Überraschung sorgte gestern die neu zusammengewürfelte zweite Mannschaft von Eintracht Wald-Michelbach, die zu Hause den Gruppenliga-Absteiger VfL Birkenau mit 2:1 besiegte. „Damit war wirklich nicht zu rechnen“, freute sich ETW-Pressesprecher Lothar Strusch über eine starke Leistung zum Auftakt in der Fußball-Kreisoberliga.

Bei einer besseren Chancenauswertung hätte das Ergebnis sogar höher ausgehen können, auf der anderen Seite ließ Marcel Jährling, der tags zuvor bereits im Tor der ersten Mannschaft stand, nur in der Nachspielzeit einen Treffer zu: Birkenaus neuer Co-Spielertrainer Florian Kneißl verkürzte, nachdem die ETW-Abwehr den Ball nicht wegbrachte. Kurz zuvor hatte Kevin Hiller aus 30 Metern ans Lattenkreuz getroffen, Kneißl schoss den Abpraller aus sechs Metern drüber.

Die Wald-Michelbacher dominierten die erste Hälfte. Schwinn legte auf Baris Saci, der aus zehn Metern freistehend vorbeischoss (13.). Schwinn (27.) und Steiger (39.) sorgten mit Kopfbällen für Gefahr, doch die Schlussphase der ersten Hälfte gehörte Birkenau: Jährling hielt zunächst einen Distanzschuss von Hannewald (42.) und dann auch einen eigentlich platziert geschossenen Strafstoß von Hiller (45.). In der Nachspieltzeit traf Morr die Latte - Jährling war noch mit der Hand dran. Hatten die Birkenauer das 1:0 erzielt, wäre die Partie möglicherweise anders ausgegangen. Stattdessen ging die ETW durch Saci in Führung, der mit der Pike den Ball unkonventionell genau ins Eck setzte (59.). Auf der Gegenseite scheiterte Manav aus zehn Metern (65.). Nach einer schönen Kombination und Querpass von Saci erhöhe schließlich Lars-Eric Schwinn auf 2:0 (66.). ETW-Kapitän Maximilian Gärtner vergab dann überhastet (74.) und schoss in der 80. Minute einen Foulelfmeter über das Tor. ET Wald-Michelbach II: Jährling - Blessing, Beisel, Jaap, Otsato (35. Engert), Saci (75. Cetinkaya), Schwinn, Müller (58. Imsirovic), Steiger, Gärtner, Nerabi. VfL Birkenau: Kahlenberg - Kohl, Manav (70. Eberle), Zink (61. Eberhard), Hiller, Morr, Dietrich, Klein, Kneißl, Schäfer (70. Haxhija), Hannewald. Tore: 1:0 Saci (59.), 2:0 Schwinn (67.), 2:1 Kneißl (90.+1). Zuschauer: 130. Schiedsrichter: Ayhan (Litzelbach). Beste Spieler: Jährling, Saci - geschlossene Leistung. FC Groß-Rohrheim - KSG Mitlechtern 6:0: „Mit so einer Leistung haben wir in Groß-Rohrheim nichts zu suchen“, sagte Mitlechterns Trainer Özcan Sahin. Zum Auftakt war noch viel Sand im KSG-Getriebe. Die Odenwälder machten zu viele Fehler im Spielaufbau. Zudem ging dem 0:1 eine krasse Fehlentscheidung voraus, so Sahin: „Sven Meyer legt sich den Ball an Andreas Schaab vorbei und tritt ihm in die Hacken und verschafft sich so einen Vorteil.“ Meyer legte in der 27. Minute quer und Malik brauchte nur noch einzuschieben. Bis zu diesem Zeitpunkt sei man noch gleichwertig gewesen, meinte der Trainer. Dem 2:0 durch Dolicanin ging ein Fehler in der Abwehr voraus (31.), der gleiche Spieler sorgte mit dem 3:0 mit einem schönen Sonntagsschuss für die Vorentscheidung (36.). Nach der Pause konnte die KSG nicht mehr viel entgegensetzen. KSG Mitlechtern: Kraus - Jonas Bitsch, Kiessler (41. Schmitt), Schaab, Tremper, Eckert, Laurin Schneider, Gerig, Carsten Bitsch (38. Ripper), Georg Schneider, Julian Schneider. Tore: Malik (27.), 2:0, 3:0 Dolicanin (31./36.), 4:0 Behlulaj, 5:0 Meyer (70.), 6:0 Yaz (87.). beg


Der dritte Titel in vier Jahren
Wald-Michelbach/Abtsteinach, 10.06.2017
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Wald-Michelbach/Abtsteinach. Durch die letzten beiden Siege sicherten sich die A-Juniorenfußballer des JFV Wald-Michelbach/Abtsteinach die Meisterschaft in der Kreisliga und komplettieren das „Triple“: Meisterschaft, Kreispokalsieg und Futsal-Hallenkreismeisterschaft. In den letzten beiden entscheidenden Spielen um die Meisterschaft zeigten die Überwälder keinerlei Nerven und besiegten den Tabellenvierten JFV Alsbach/Auerbach II 10:1 und den Drittplatzierten, die JSG Lörzenbach/Fürth/Reichelsheim, mit 11:0.

Resümee einer in allen Belangen überragenden Runde ist nicht nur Tabellenplatz eins, sondern auch ein Torverhältnis von 198:17 bei 30 Siegen, einem Unentschieden und lediglich einer Niederlage. Diese Erfolge sind Lohn harter Arbeit und einem Offensivfußball, der auf Ballkontrolle beruht und das Ziel hat, den Ball nach dem Verlust sofort wieder zu erobern. Diese Philosophie hat es möglich gemacht, dass sich jeder einzelne Spieler bestmöglich weiterentwickelt hat.

Für den JFV ist dies der dritte Aufstieg in die Gruppenliga, nachdem diese Generation bereits im C- und B-Juniorenbereich Kreismeister wurde. Seitdem Amir Imsirovic das Team im C-Juniorenalter übernommen hat, wurde jedes Jahr mindestens ein Titel geholt und so der Grundstein für die weiteren Erfolge, gelegt.

Hervorzuheben sind auch die jeweiligen Co-Trainer. In den letzten beiden Spielzeiten vermittelte Rütger Alexander der Mannschaft seine Erfahrungen und wurde diese Saison von Ralf Beisel beerbt, der ebenfalls eine hervorragende Arbeit leistete. JFV: Benedikt Arnold, Nino Arndt - Luca Bauer, Nils Helfrich, Timo Schröder, Leon Hintenlang, Maurice Engert, Lennart Brücher, Baris Saci, Ihsan Cetinkaya, Jonas Jaap, Yannic Beisel, Melvin Huber, Melis Ajdarpasic, Linus Maier, Marcel Getto, Moritz Spreng, Nico Falter, Oktay Karatas, Matheus Da Silva Arnold, Lennart Kappes, David Schmidt, Marco Amico, Torben Weber, Etienne Imsirovic.


Ein versöhnlicher Abschied
Wald-Michelbach, 29.05.2017
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Wald-Michelbach. Mit einem 4:0-Heimsieg gegen den Tabellenvierten TSV Vatanspor Bad Homburg beendete Eintracht Wald-Michelbach auf dem versöhnlichen sechsten Tabellenplatz eine aufregende Saison in der Fußball-Verbandsliga, wobei der Klassenerhalt letztlich schon frühzeitig geschafft wurde. Das letzte Spiel zeigte aber noch einmal, was unter Umständen mehr möglich gewesen wäre. So aber wird die ETW-Mannschaft in der nächsten Saison ein neues Gesicht bekommen. Vor dem Spiel wurden mit Sven Helfrich, Timo Fischer, Andre Roth und Jan Gebhardt sowie Kapitän Tobias Hastert, der wegen des Studiums nicht mehr regelmäßig trainieren kann, langjährige Spieler vom Spielausschussvorsitzenden Josef D’Apuzzo verabschiedet. Trainer Sebastian Haag wird einen Neuaufbau vornehmen müssen, wobei es auch neue Spieler und eine gute Perspektive gibt, meinte ETW-Pressesprecher Lothar Strusch. So habe ETW-Sportdirektor Amir Imsirovic zwei höherklassig erfahrene Torhüter verpflichten und eine Lücke schließen können.

Am Samstag mussten die Wald-Michelbacher ihre Innenverteidigung umstellen, denn Memic und Besic fielen aus. Timo Fischer und Srdan Stojnic übernahmen die Rolle, „und es war kein Bruch zu sehen“, lobte Strusch. In einem munteren Spiel hatten beide Mannschaften in der ersten Hälfte gute Chancen. Insbesondere Jan Gebhardt war hungrig nach einem „Abschiedstor“, das ihm aber erst mit dem vorentscheidenden 2:0 in der 71. Minute gelingen sollte. Brunner legte von der Torauslinie zurück, Weyrauch ließ durch und Gebhardt sagte Danke für seinen 18. Saisontreffer. Zuvor hatte Rene Brunner nach einem weiten Pass von Roth aus der eigenen Hälfte in der 52. Minute volley die Führung erzielt. In der Schlussphase schraubte die ETW das Ergebnis in die Höhe: Brunner legte uneigennützig quer auf Weyrauch, der zum 3:0 abschloss. Den vierten Treffer erzielte Brunner dann wieder selbst nach einer Kombination über Schmidt und Weyrauch (85.).

Dass es am Ende so deutlich ausgehen würde, damit war in der ersten Hälfte nicht zu rechnen. Die Gäste hatten durch Stoss (6./28.) oder auch König, der aus fünf Metern an Helfrich scheiterte, gute Chancen. Vatanspor operierte mit Abseitsfalle, die ETW hatte durch Gebhardt (2./10.), Strkalj (14.), sowie Darffour, dessen Nachschuss nach Freistoß von Hastert vor der Linie geklärt wurde, dennoch ihre Möglichkeiten. Tore sollten allerdings erst nach der Pause fallen. beg ET Wald-Michelbach: Helfrich - Fischer, Bundschuh, Brunner, Darffour (60. Weyrauch), Stojnic, Artun, Hastert, Roth (77. Kavak), Strkalj (68. Schmidt), Gebhardt. Tore: 1:0 Brunner (52.), 2:0 Gebhardt (71.), 3:0 Weyrauch (81.), 4:0 Brunner (85.). Zuschauer: 150. Schiedsrichter: Schröder (Frankfurt). Beste Spieler: Helfrich, Brunner, Roth, Gebhardt.


Keine Schützenhilfe für Neu-Isenburg
Wald-Michelbach, 22.05.2017
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Wald-Michelbach. Zu gerne hätte gestern Eintracht Wald-Michelbach das Zünglein an der Waage im Meisterschaftkampf der Fußball-Verbandsliga gespielt. Doch nach der 1:2-Niederlage beim Tabellenführer VfB Ginsheim bleibt es vor dem letzten Spieltag beim zwei Punkte Vorsprung der Ginsheimer auf Verfolger Spvgg. Neu-Isenburg. Besonders motiviert war ETW-Stürmer Jan Gebhardt, der in der kommenden Saison das Neu-Isenburger Trikot trägt. In der Schlussphase hatte Gebhardt nach Pässen von Darffour auch zwei Gelegenheiten und scheiterte aus spitzem Winkel an Torwart Langenstein, der mit dem Fuß rettete (84.) - vor 450 Zuschauern wollte der Ausgleich nicht fallen.

Im Mittelpunkt stand diesmal wieder Wald-Michelbachs Torhüter Sven Helfrich, der sich mehrmals auszeichnen konnte. Er verlässt den Verein am Saisonende ebenfalls. Helfrich wird mit den Sportfreunden Heppenheim in Verbindung gebracht.

In der 14. Minute war der ETW-Schlussmann bei einem Dropkick von Kwiaton aus 16 Metern aber machtlos. Einen Distanzschuss von Karabey boxte Helfrich dann von der Linie (30.), ehe er in der 34. Minute das zweite Mal geschlagen war: Nach einer Ecke köpfte Bednarz zum 2:0 ein (34.). Drei Minuten später unterlief Oliver Schmitt nach einer Gebhardt-Flanke beim Klärungsversuch mit dem Kopf ein Eigentor.

Nach dem Seitenwechsel brachte ETW-Trainer Sebastian Haag mit Marco Fetsch sowie die jungen David Schmidt und Lennart Kappes gleich drei neue Kräfte. Die Wald-Michelbacher waren auch zunächst am Drücker. So scheiterte Darffour aus 15 Metern (51.) und Gebhardt erlief sich einen Rückpass, ehe der Torwart mit einer Grätsche noch retten konnte (55.). Erst in der Schlussphase gab es dann wieder Chancen, wobei Helfrich gegen Görlich mit dem Fuß abwehrte (75.). ET Wald-Michelbach: Helfrich - Memic, Bundschuh, Brunner, Darffour, Stojnic, Artun (46. Schmidt), Hastert, Roth (46. Roth), Strkalj (46. Kappes), Gebhardt. Tore: 1:0 Kwiaton (14.), 2:0 Bednarz (34.), 2:1 Schmitt (Eigentor/37.). Beste ETW-Spieler: Helfrich, Bundschuh, Stojnic. Zuschauer: 450. Schiedsrichter: Glaser (Wiesbaden). beg


Torwart zieht gegen Brunner Notbremse

 

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Leserbrief

Wald-Michelbach. Eintracht Wald-Michelbach hat mit einem 4:1-Heimsieg gegen den FC 07 Bensheim den Klassenerhalt in der Fußball-Verbandsliga geschafft und gleichzeitig die Abstiegssorgen der Gäste zwei Spieltage vor Saisonende vergrößert. Vor 300 Zuschauern setzen sich die Überwälder deutlicher durch, als das Spiel eigentlich war.

In der 41. Minute ereignete sich die spielentscheidende Szene: Tobias Hastert hatte einen langen Pass auf Rene Brunner gespielt, der umkurvte den herauslaufenden Bensheimer Torwart Nino Suserski, der außerhalb seines Strafraums zur Notbremse griff und die rote Karte sah. Zu diesem Zeitpunkt stand es 1:1 und beide Mannschaften lieferten sich ein Spiel auf Augenhöhe mit Chancen auf beiden Seiten.

Für Eintracht Trainer Sebastian Haag war das letztlich die entscheidende Situation. „Klar, das hat das Spiel zu unseren Gunsten beeinflusst.“ FC 07-Spielertrainer Elton da Costa ärgerte sich mehr über den Ballverlust, der dem Gegner den Konter ermöglicht hatte, als über den Feldverweis. „Diese Fehler dürfen einfach nicht passieren.“

Die Bensheimer machten über die linke Seite mit dem überragenden da Costa, Budimir und Blüm viel Druck. So musste Jens Bundschuh bereits in der 3. Minute eine Grätsche gegen Budimir ausfahren. Nachdem da Costas Kopfball in der 28. Minute knapp vorbeiging, fand auch ein Flugkopfball von Schwerdt nichts sein Ziel. „Wir sind nicht so reingekommen, wie wir uns das vorgenommen haben. Bensheim hat das die ersten 25 Minuten sehr gut gemacht“, analysierte Haag. Etwas überraschend ging die ETW nach einer halben Stunde daher in Führung: Darffour legte bei einem Konter auf Brunner, dessen 15-Meter-Schuss an den Pfosten der aus der Abwehr mit aufgerückte Dalio Memic zum 1:0 abstaubte.

Bensheim bleibt aber gefährlich: Stojnic warf sich in einen Schuss von Schwerdt (33.), doch bei einem verdeckten 20-Meter-Aufsetzer von Zocco war Helfrich machtlos: 1:1 (35.). Kurz danach brannte es gleich mehrmals im Fünfmeterraum der ETW, Besic und Stojnic retteten aber mit vereinten Kräften gegen Schwerdt, Zocco und Wiesener, die im letzten Moment geblockt oder den Ball nicht richtig trafen. „Uns hat die letzte Entschlossenheit gefehlt, das Tor unbedingt machen zu wollen“, sagte da Costa mit Blick auf diese Chancen. „Wir haben die erste Halbzeit dominiert und hätten zur Pause vorne liegen müssen.“

Doch es kam anders. Bensheims zweiter Torhüter Florin Held war nach der roten Karte für Suserski kaum eingewechselt, da musste er schon hinter sich greifen. Nach einem Hastert-Freistoß verwandelte Almedin Besic schulmäßig mit einem Kopfballaufsetzer zum 2:1 (43.). „Das war ein gleich doppelter Nackenschlag für die Gäste“, sagte ETW-Pressesprecher Lothar Strusch.

Nach dem Seitenwechsel bäumte sich Bensheim durch da Costa (47.) und Yiltalo (51.), dessen 18-Meter-Schuss Helfrich hielt, zwar noch einmal auf. Doch mit zunehmender Spieldauer nutzten die Wald-Michelbacher den Platz: Jan Gebhardt blieb sein Tor bei einem 14-Meter-Kracher, den Held aus dem Winkel faustete, diesmal verwehrt (58.). Mit der Einwechslung von Artun und Fetsch entwickelte die ETW noch einmal neuen Druck. So legte in der 80. Minute Artun quer auf Fetsch, dessen Schuss Held zwar abwehrte, den Abpraller aber Ivan Strkalj mit einem sehenswerten halbseitigen Fallzieher zum 3:1 verwandelte. Der agile Brunner brauchte dann noch drei Anläufe, ehe er in der 83. Minute nach Pass von Artun mit einem Alleingang zu seinem verdienten Tor kam. Zuvor hatte der eingewechselte David Schmidt den Pfosten getroffen.

Mit drei Siegen und zuvor zwei Unentschieden in Folge legen die Wald-Michelbacher einen starken Endspurt hin. „Wenn wir nicht viel Pech und Verletzte gehabt hätten, könnten wir ganz woanders stehen“, meinte Strusch. Die beiden letzten Spiele beim Tabellenführer Ginsheim und zu Hause gegen den TSV Vatanspor kann die ETW aber jetzt ganz entspannt bestreiten. Eintracht Wald-Michelbach: Helfrich - Memic, Bundschuh, Brunner, Darffour (62. Fetsch), Besic, Stojnic, Hastert, Roth (46. Artun), Strkalj, Gebhardt (74. Schmidt). Tore: 1:0 Memic (30.), 1:1 Zocco (35.), 2:1 Besic (43.), 3:1 Strkalj (80.), 4:1 Brunner (83.). Zuschauer: 300. Schiedsrichter: Gonsior (Egelsbach). Bes. Vorkommnis: Rot für Suserski wg. Notbremse (Bensheim/41.). Beste Spieler: Hastert, Memic, Besic, Brunner - da Costa, Zocco, Budimir. beg/eh


Tobias Hastert sorgt für die Erlösung
Wald-Michelbach, 26.04.2017
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Wald-Michelbach. Den ersten der erhofften drei Heimsiege in Folge hat Fußball-Verbandsligist ET Wald-Michelbach gestern Abend eingefahren: Mit 3:1 schlug die Eintracht den Zweitletzten SV Geinsheim und rückte dadurch zumindest bis heute Abend auf den sechsten Platz vor. „Wir haben uns in der zweiten Halbzeit das Leben selbst etwas schwer gemacht, der Sieg ist aber aufgrund der klaren Mehrzahl an Chancen vollauf verdient“, sagte ET-Pressewart Lothar Strusch und sprach von drei wichtigen Punkten angesichts des geringen Abstands auf die ersten Abstiegsplätze.

Die Eintracht begann mit derselben Aufstellung wie im vergangenen Spiel – „ich glaube, zum ersten Mal in dieser Saison“, fügte Strusch an – und übernahm gegen eine sehr defensiv eingestellte Gästemannschaft auch gleich das Kommando. Der erste Aufreger schon nach fünf Minuten: Jan Gebhardt setzte sich an der Torauslinie geschickt durch, passte vors Tor, wo den Geinsheimern fast ein Eigentor unterlaufen wäre, wenn Torwart Geißler nicht mit einer Blitzreaktion den Ball von der Linie gekratzt hätte.

In der 22. Minute dann aber doch die verdiente Führung, als Rene Brunner nach einem schönen Anspiel von Malcom Darffour den Ball am herauseilenden Geißler vorbei zum 1:0 einschob. Und die ET blieb am Ball. In der 36. Minute fast das 2:0: Gebhardt flankte genau auf Darffour, der den Ball fünf Meter vor dem Tor mit der Brust annahm und sehenswert aus der Drehung abzog, jedoch haarscharf über die Latte traf.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Eintracht zunächst überlegen und als dann Andre Roth in der 59. Minute eine perfekte Hereingabe von Brunner zum 2:0 über die Linie drückte, schien schon eine Vorentscheidung gefallen zu sein. Doch Geinsheim bäumte sich nun gegen die drohende Niederlage auf und nutzte einen Patzer der Abwehr der Gastgeber zum postwendenden 1:2 durch Raths (64.). „Da haben wir den Ball nicht aus der Gefahrenzone wegbekommen“, so Strusch.

Nun witterten die Gäste ihre Chance und öffneten ihre Abwehr, wodurch sich der ET dann aber zahlreiche klare Chancen boten. „Da hätten wir das Spiel frühzeitig entscheiden können“, kommentierte Strusch die ausgelassenen Möglichkeiten. So dauerte es bis zur 84. Minute, bis Tobias Hastert mit einem Elfmeter im Nachschuss nach Foul am stark aufspielenden Dalio Memic endlich den Deckel für die Wald-Michelbacher draufmachte. Am nächsten Mittwoch geht es dann gegen den VfR Fehlheim. ET Wald-Michelbach: Helfrich, Memic, Bundschuh, Brunner, Darffour, Besic, Stojnic (31. Ratkovic), Hastert, Roth, Strkalj, Gebhardt (46. Weyrauch). Tore: 1:0 Brunner (22.), 2:0 Roth (59.), 2:1 Raths (64.), 3:1 Hastert (84./FE). Schiedsrichter: Faulhaber (Bad Homburg). - Zuschauer: 80. - Beste ET-Spieler: Memic, Darffour, Brunner. jün


Bergstraße 22.04.2017

Effektive Eintracht II sorgt früh für klare Verhältnisse

FUSSBALL SG nach Derbypleite weiter akut gefährdet

WALD-MICHELBACH - (phs). Die Effektivität hat im Wald-Michelbacher Ortsderby gestern Abend den Unterschied ausgemacht. In der Fußball-Kreisoberliga setzte sich die Eintracht II bei der SG mit 4:0 durch. Das Ergebnis ging insgesamt in Ordnung, wenn es auch etwas zu hoch ausgefallen ist. „Neben den Toren hatte die Eintracht eine weitere Chance“, so SG-Pressewart Mathieu Knapp.

Der große Vorteil der Verbandsliga-Reserve im Derby war die Kaltschnäuzigkeit. Beinahe jeder Torschuss im ersten Abschnitt war ein Treffer. Der überragende Schmidt brachte die Gäste mit einem Doppelpack auf die Erfolgsstraße, Heckmann stellte die Weichen schon in den ersten 45 Minuten für ETW II auf Sieg.

Den Gastgebern fiel gegen eine gut gestaffelte Eintracht-Defensive auch im zweiten Durchgang nicht viel ein. So bleibt die SG mit 30 Punkten akut gefährdet. Nur drei Zähler liegt die Mannschaft vor dem Abstiegsrelegationsplatz. Die Eintracht II dagegen hat sich durch den Erfolg etwas Luft verschafft und rangiert nun auf dem sechsten Tabellenplatz.

Tore: 0:1 Schmidt (10.), 0:2 Heckmann (15.), 0:3 Schmidt (38.), 0:4 Heckmann (63.). – Schiedsrichter: Mucha (Sensbachtal). – Zuschauer: 350. – Beste Spieler: keine/Juric, Schmidt.


ET reist mit Zuversicht an

 

Wald-Michelbach, 21.04.2017

 

 
Leserbrief

 

 

Wald-Michelbach. Gerade einmal sechs Punkte trennen in der Fußball-Verbandsliga Süd den Tabellenfünften, SG Bruchköbel, und den VfR Fehlheim auf Rang 14. dem zweiten direkten Abstiegsplatz. So stecken zwei Drittel der Mannschaften noch im Abstiegskampf, was ein spannendes Saisonfinale verspricht. Mittendrin ist die Wald-Michelbacher Eintracht. Mit 35 Zählern ist die Elf von Trainer Sebastian Haag derzeit Elfter.

Am kommenden Sonntag müssen die Überwälder nach der Osterpause beim unmittelbaren Konkurrenten FC Kalbach (15 Uhr) antreten, der die selbe Punktzahl aufweist, aufgrund des besseren Torverhältnisses jedoch auf Rang neun liegt. Nach dem verdienten 1:1-Unentschieden beim Tabellendritten FV Bad Vilbel hofft die ET nun, auch aus Kalbach etwas Zählbares mit nach Hause nehmen zu können. „Durch die starke Leistung in Bad Vilbel hat sich die Mannschaft viel Selbstvertrauen geholt“, sagt dann auch ET-Pressewart Lothar Strusch. Weiterer Anlass für den Optimismus liefert auch die personelle Lage, die sich weiter verbessert hat. So stehen in der Offensive mit Jan Gebhardt, Malcom Darffour und René Brunner die Stammkräfte zur Verfügung, zudem ist Nachwuchstalent David Schmidt von seiner USA-Reise zurückgekommen und kann ebenfalls mit den Kader rücken. „Im Angriff sind wir gut aufgestellt, aber auch in der Defensive sieht es gut aus“, sagte Strusch auch im Hinblick darauf, dass Srdan Stojnic einen guten Test am Mittwoch bei der zweiten Mannschaft gegen den SV Fürth ablieferte.

„Wir wollen in Kalbach für eine gute Ausgangslage für die beiden kommenden Mittwoch-Heimspiele sorgen“, hofft Strusch, sich dann entscheidende Luft auf die Abstiegsränge verschaffen zu können. „Wir sind guten Mutes, aber die Mannschaft muss wieder 100 Prozent bringen, denn angesichts der Situation darf man sich keine unnötigen Punktverluste erlauben.“ jün


WmbETArc028_17_08_2016.jpgBild: Hofmann . OZS . 17_08_2016 . 17.08.2016 . Wald-Michelbach / Waldmichelbach . ET Waldmichelbach / Eintracht Wald-Michelbach gegen Usinger FC Fußball / Fussball . Dalio Memic (ET Wald-Michelbach) ist enttäuscht / enttaeuscht, niedergeschlagen, unzufrieden

Dalio Memic: Vom Pechvogel zum Helden

Bad Vilbel. Sechs Spiele in Serie hatte der FV Bad Vilbel in diesem Jahr gewonnen und damit den Anschluss an die Tabellenspitze der Fußball-Verbandsliga hergestellt, doch an der Wald-Michelbacher Eintracht biss sich der Drittplatzierte gestern Abend die Zähne aus. Die Gäste erkämpften sich nach 90 leidenschaftlichen Minuten ein 1:1, das verdient war, wie ET-Pressewart Lothar Strusch unterstrich: „Das war eine tolle Leistung gegen einen sehr starken Gegner.“

Schon in der ersten Halbzeit lieferten sich beide Mannschaften ein temperamentvolles, umkämpftes Spiel. Die Eintracht ging die Partie defensiver an und ließ so nur wenige Chancen zu, konnte aber mit schnellen Gegenstößen immer wieder für Gefahr sorgen. So verbuchten die Gäste auch die erste klare Möglichkeit, doch René Brunner zielte aus zehn Metern über das Tor. „Da hätten wir in Führung gehenkönnen“, sagte Strusch. In der 33. Minute hatte die ET Glück, dass ein Freistoß von Osman hauchdünn am Tor vorbei zischte. Vier Minuten vor der Pause zwang Jan Gebhardt den gegnerischen Schlussmann Robin Orband wie zuvor schon André Roth per Schuss aus der Drehung erneut zu einer Parade.

In der zweiten Hälfte machte Bad Vilbel viel Druck, doch die ET-Abwehr stand sicher. Dann wurde es turbulent. In der 78. Minute gab es Elfmeter für den FV nach einem Foul von Dalio Memic, doch Grüter traf nur den Pfosten. Sechs Minuten später ballerte dieser sich den Frust darüber mit einem 18-Meter-Knaller in den Winkel zum 1:0 von der Seele. Doch postwendend schlug die Eintracht zurück: Elfmetersünder Memic war nach einer Hastert-Flanke zur Stelle und köpfte zum umjubelten 1:1 ein (85.). Und in der Nachspielzeit wäre Jan Gebhardt fast noch das 2:1 geglückt. ET Wald-Michelbach: Helfrich, Fischer (57. Artun), Memic, Bundschuh, Brunner, Darffour, Fetsch, Hastert, Roth (75. Weyrauch), Strkalj (84. Kavak), Gebhardt. Tore: 1:0 Grüter (84.), 1:1 Memic (85.). Schiedsrichter: Ulbrich (Büdingen). Zuschauer: 100. - Beste ET-Spieler: Fetsch, Hastert. jün


Die Neuzugänge sind hungrig nach Erfolg
Wald-Michelbach, 04.07.2016
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Eintracht Wald-Michelbach stellte die Neuzugänge für die erste Mannschaft vor. Unser Bild zeigt von links Spielausschussvorsitzender Josef D`Apuzzo, Trainer Sebastian Haag, Giovanni Marino, Lennart Kappes, Goran Ratkovic, Johann Wogawa, Yunus Kavak, Simon Heckmann, Amir Imsirovic sowie Präsident Peter Bihn. Bild: Kopetzky

Wald-Michelbach. Die Vorfreude auf die neue Runde ist ihnen allen gemein. Und die Motivation, in der Fußball-Verbandsliga etwas reißen zu wollen, sich zu profilieren, Fuß zu fassen und sich dann möglicherweise für höhere Aufgaben zu empfehlen. Die Eintracht Wald-Michelbach stellte bei einem Tag der offenen Tür jetzt ihre Neuzugänge für die kommende Saison in der ersten und zweiten Mannschaft vor.

Als „kleinen, aber edlen Verein“ hatte zuvor Eintracht-Präsident Peter Bihn den Club charakterisiert. „Gegebene Zusagen werden bei uns eingehalten“, betonte Bihn. Um unter dem Schmunzeln der Anwesenden hinzuzufügen: „Wenn etwas vergessen wird, dann müsst ihr daran erinnern.“ Die Neuzugänge, die ihn bisher noch nicht kennen, „werden mich sicher bald kennenlernen“, fügte der Präsident mit dem ihm eigenen trockenen Humor an.

Gespannt auf die Runde

Er blicke gespannt und mit Freude auf die neue Runde, sagte er. Bihn erwähnte darüber hinaus die Verantwortlichen an vorderster Front beim SV Eintracht. Etwa den Spielausschussvorsitzenden Josef „Seppl“ D’Apuzzo, die beiden Trainer Sebastian Haag (Erste) und Uwe Engert (1b). Darüber hinaus aber auch Sportdirektor Amir Imsirovic, Torwarttrainer Michael Löb, Physiotherapeut Stefan Trautmann und Kassenwart Wolfgang Wojcik. Er gehe davon aus, so der Präsident, dass die ETW in der kommenden Saison sportlich weiterkomme und sich vielleicht auch etwas besser positionieren könne. Zwei Drittel des Teams spielten schon lange zusammen und bildeten ein festes Fundament. Jedoch, meinte Bihn, „ist die Klasse sehr ausgeglichen“. Die sportliche Leitung habe es sehr gut „hingekriegt“, lobte er, gute Leute zu verpflichten und sei dabei trotzdem den Vereinsprinzipien treu geblieben. Besonders freute es ihn, mit Goran Abdulrazzak den ersten Flüchtling in der 1b integrieren zu können.

Trainer Haag freute sich, mit einem breiteren Kader in die neue Saison gehen zu können. Drei Abgängen stünden sechs Neuzugänge gegenüber. Zu manchen von diesen sei der Kontakt aus früheren Zeiten nie ganz abgebrochen, andere Spieler habe man gezielt angesprochen, weil man von deren Wechselabsichten erfahren habe. Weitere wiederum seien auf die Eintracht zugekommen - etwa weil sie gerne einmal Verbandsliga-Luft schnuppern wollten. Wie Haag betonte, waren bei der Verpflichtung die Positionen auf dem Platz „erst einmal zweitrangig“. Vielmehr sei es dem Verein wichtig gewesen, „dass die Spieler menschlich reinpassen“. Der Rest werde sich geben. Unter den Neuen sind seinen Worten nach „ambitionierte Leute“. Die wenigsten kämen aus den oberen Klassen und seien damit „hungrig nach Erfolg“. Unter der Moderation von Seppl D’Appuzzo stellten sich die Neuzugänge vor. Der 27-jährige Johann Wogowa verdiente sich seine ersten fußballerischen Sporen in Wald-Michelbach und spielte dann acht Jahre in Unter-Flockenbach. „Es wurde jetzt Zeit für neue Herausforderungen“, begründete er seinen Wechsel. In der kommenden Runde wolle er sich in der ersten Mannschaft „oft einbringen“. Ebenfalls aus Unter-Flockenbach kommt der gleichaltrige Simon Heckmann, der sich auf die anspruchsvolle Aufgabe in der höheren Klasse freut. Er hat seine sportlichen Wurzeln bei der SG Wald-Michelbach.

Lennart Kappes aus Birkenau ist heiß auf die Herausforderungen, die ihn zusammen mit der Eintracht in der Verbandsliga erwarten. Der 23-jährige Yunus Kavak, ebenso wie Giovanni Marino aus Heddesheim, erhofft sich „viele Einsätze“ in der kommenden Runde. Marino wiederum, mit 32 Jahren der „Senior“ der Neuen, strebt eine „eine tolle und verletzungsfreie Saison“ an. Er wolle gerne den jungen Spielern seine Erfahrung weitergeben. Einer von diesen ist etwa der 20-jährige Goran Ratkovic, der von Arminia Ludwigshafen in den Überwald wechselt. In der 1b strebt Talha Erdogan, der vom FSV Erbach zur Eintracht kam, „eine gute Saison mit einer jungen Mannschaft an“. Tayfun Büyükodabasi kommt von Türkspor wieder zurück an seine alte Wirkungsstätte, wo er bereits in der Jugend aktiv war. Goran Abdulrazzak, der vor acht Monaten als Flüchtling von Syrien in den Überwald kam, spielte in seiner Heimat bereits Fußball, sagte er. tom