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ETW sagt Danke an  Paul und Björn Schmitt vom  Edeka Markt Wald-Michelbach für  das Neue ETW Outfit



Naas ist in der Nachspielzeit zur Stelle

 

Wald-Michelbach, 08.11.2018

 

 

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Wald-Michelbach. Das Wald-Michelbacher Derby in der Fußball-Kreisoberliga hielt gestern Abend vor 300 Zuschauern, was es im Vorfeld versprochen hatte: ein gutes und packendes Spiel. In der Nachspielzeit erzielte Kim Naas nach einem Eckball den 3:2-Siegtreffer für die SG Wald-Michelbach, die sich damit für die 2:4-Hinspielniederlage gegen die ETW-Reserve revanchieren konnte.

„Das war schade. Wir hätten einen Punkt verdient gehabt“, meinte ETW-Sprecher Lothar Strusch, dessen Mannschaft durch Maximilian Gärtner zweimal in Führung gegangen war. Knackpunkt für die Eintracht war aber die Rote Karte in der 69. Minute für Srdan Stojnic nach einer Notbremse im Laufduell mit Gero Lammer. „Er ist ihm in die Hacken gelaufen, wenn der Schiedsrichter pfeift, muss er auch Rot geben, denn Stojnic war letzter Mann“, gab Strusch zu. Nach toller Vorarbeit von Andre Roth glich Gero Lammer in der 80. Minute zum 2:2 aus.

SGW-Torhüter Sven Helfrich zeigte in der 21. Minute eine Superparade und lenkte einen Volleyschuss von Torben Weber noch über die Latte. „Der war eigentlich nicht mehr zu halten“, meinte Strusch. In der 39. Minute war aber auch Helfrich machtlos, als der eingewechselte Maximilian Gärtner nach Vorarbeit von David Schmitt die Führung für die Gastgeber erzielte. Nach dem Seitenwechsel wurde die SG Wald-Michelbach stärker. Andre Roth steigerte sich enorm und machte viel Betrieb. Er bereitete in der 56. Minute auch den Ausgleich vor, als seine Hereingabe Jährling nicht festhalten konnte und Kim Naas nur noch abzustauben brauchte. Wenig später brachte Gärtner die ETW erneut in Führung, als er nach einem schönen Pass überlegt abschloss (60.). Die SGW gab aber nicht auf und wurde am Ende mit einem Dreier belohnt.
ET Wald-Michelbach II: Jährling - Beisel, Stojnic, Schmitt, Jaap (24. Gärtner/75. Bauer), Weber, Schröder, Imsirovic, Steiger, Hirschhausen (83. Engert), Weyrauch.
SG Wald-Michelbach: Helfrich - Gölz, Baum, Rebscher, Schmitt, Gero Lammer, Garotti, Naas, Jahn, Theobald, Roth.
Tore: 1:0 Gärtner (39.), 1:1 Naas (56.), 2:1 Gärtner (60.), 2:2 Gero Lammer (81.), 2:3 Naas (90.+2).
Bes. Vorkommnis: Rote Karte für Stojnic (ETW/69.), Zuschauer: 300. Beste Spieler: Weber, Hirschhausen, Gärtner - Roth, Rebscher, Theobald, Helfrich. beg

 


Wir haben etwas gutzumachen“

 

Wald-Michelbach, 07.11.2018

 

 

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Nach dem 5:1-Sieg beim VfL Birkenau will die SG Wald-Michelbach (von links Andre Roth und Kim Naas im Zweikampf) heute auch das Derby gegen die zweite Mannschaft von Eintracht Wald-Michelbach gewinnen. Bild: Philipp Reimer

 

 

Wald-Michelbach. Der Stachel bei der SG Wald-Michelbach angesichts der 2:4-Niederlage zum Saisonauftakt sitzt noch tief: „Wir haben unser Heimspiel verloren und haben jetzt etwas gutzumachen. Wir wollen dieses Spiel unbedingt gewinnen“, sagte SGW-Trainer Marco Flick vor dem heutigen Derby (19.30 Uhr) in der Fußball-Kreisoberliga gegen Eintracht Wald-Michelbach II. Flick verspricht sich ein hochklassiges Spiel zweier spielerisch starker Mannschaften.

Die SG Wald-Michelbach hat noch das Spiel gegen den FC Ober-Abtsteinach nachzuholen und steht derzeit auf dem sechsten Platz mit 26 Punkten. Für ganz vorne reicht das zwar nach der Hinrunde nicht, aber immerhin könnten die Wald-Michelbacher mit einem Sieg gegen den FCO mit dem Dritten TV Lampertheim gleichziehen. „Ich bin sehr glücklich über die Entwicklung, die die Mannschaft genommen hat“, sagte Flick. So habe sein Team auch beim jüngsten 5:1-Sieg in Birkenau Qualität gezeigt. „Das war ein hartes Stück Arbeit. Nicht zuletzt durch die frühe gelb-rote Karte gegen uns war das nicht so einfach, wie es das Ergebnis am Ende aussagt“, relativierte Flick den Erfolg.

Seine Mannschaft habe die Partie aber in der zweiten Hälfte souverän zu Ende gespielt und die Chancen verwertet. Mit 43:18 Toren hat die SGW ohnehin eine starke Bilanz und nach Tabellenführer FSG Riedrode die meisten Treffer erzielt. 18 Gegentore sind zusammen mit Bürstadt und ebenfalls Riedrode zudem die Bestwerte in der Abwehr.

Vor der SG-Offensive hat ETW-Trainer Sascha Amend Respekt. Nachdem die zweite Mannschaft zu Saisonbeginn sogar an der Spitze stand, hat sich die ETW inzwischen mit 22 Punkten auf dem achten Platz eingeordnet. Den letzten Sieg gab es allerdings vor fünf Spielen, als zu Hause überraschend der VfR Bürstadt 2:0 geschlagen wurde. Danach wurde nur noch ein 1:1 in Hofheim geholt, zuletzt verlor die ETW II 2:3 zu Hause gegen den FC Groß-Rohrheim.

„Im ersten Durchgang hätten wir die Partie für uns entscheiden können. Durch Unkonzentriertheiten haben wir den Gegner zurück ins Spiel gebracht und zum Toreschießen eingeladen“, sagte Amend und fügte an: „Die Saison ist zufriedenstellend, wobei wir den einen oder anderen Punkt mehr haben könnten.“

Die gleiche Einschätzung teilt sein Kollege Flick, der heute neben Dimitri Loenko (Meniskuseinriss) auch auf den beruflich verhinderten Sebastian Hien verzichten muss. Der Einsatz von Nico Garotti ist aufgrund einer muskulären Verletzung, die er sich in Birkenau zugezogen hat, fraglich. Auf ETW-Seite fallen Jan Sarnowski und Baris Saci aus.

„Ich bin mir sicher, dass die Eintracht gegen und wie im Hinspiel alles aus der ersten Mannschaft aufbieten wird, was geht. Dann ist es schon ein Stück schwerer zu gewinnen“, sagte Flick. beg

 


Hanau spielt wie der kommende Meister

 

Wald-Michelbach, 05.11.2018

 

 

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Wald-Michelbach. Der ältestes Fußballverein Hessens wird in der kommenden Saison in der Hessenliga spielen. Das ist jedenfalls der Eindruck bei Eintracht Wald-Michelbach nach der 1:4-Heimniederlage in der Verbandsliga Süd gegen den 1. FC Hanau 93. Der souveräne Tabellenführer zeigt eine exzellentes Spiel. „Einige unserer Zuschauer meinten, das sei die beste Mannschaft seit zehn Jahren gewesen, die sich in Wald-Michelbach vorstellte“, sagte ETW-Sprecher Lothar Strusch.

Auf der anderen Seite steigerten sich die Wald-Michelbacher gegen den Spitzenreiter enorm, sodass ETW-Sportdirektor Amir Imsirovic trotz der Niederlage sogar von der besten Saisonleistung sprach. „Das Ergebnis fiel viel zu hoch aus, wir wurden unter Wert geschlagen“, meinte Strusch. Mit dieser Leistung sollten gegen schwächere Gegner aber wieder Punkte möglich sein – das wollen die Wald-Michelbacher am kommenden Sonntag bei Germania Ober-Roden zeigen, die zum Auftakt mit 5:1 besiegt worden war.

Am Samstag fehlte gegen Hanau zwar Malcom Darffour, dafür war Stürmer Jan Gebhardt nach seiner Verletzungspause wieder dabei. Er hatte in der 2. Minute nach einem Steilpass von Imsirovic auch gleich eine Chance, sein Ball am herauslaufenden Torwart vorbei wurde aber noch auf der Linie gerettet. Vor 250 Zuschauer, davon zwei Busse aus Hanau, waren die Gäste kombinationssicher und selbstbewusst. In der 19. Minute erzielte Damar nach einer guten Kombination und einem Querpass die Führung für Hanau. Ansonsten stand die ETW-Defensive um dem wieder überragenden Boubacar Siby, der auch vorne Akzente setze, sicher. In der 43. Minute erkämpfte sich Gebhardt im Mittelfeld den Ball und leitete auf Luigi Crisafulli weiter. Der überlief den Torwart, wurde aber dann noch am Einschuss gehindert. Das hätte der Ausgleich sein können. Drei Minuten nach Wiederanpfiff wurde Gebhardt im Strafraum elfmeterreif gelegt, doch der Pfiff des ansonsten sicheren Schiedsrichters Schindler blieb aus. So konnte Damar nach einem Konter mit dem 2:0 schon für eine Vorentscheidung sorgen (53.).

Trotz des Rückstandes spielte die Eintracht mutig weiter. Ein Kopfball von Siby wurde vor der Linie geklärt (55.), Schwinn (52.) und Gebhardt aus Kurzdistanz scheiterten (66.). Mit einem Doppelschlag von Bicakci (75.) und Crews (78.) schraubten die Gäste das Ergebnis in die Höhe. Erst in der Schlussminute gelang Sancak nach einem Pfostenschuss von Gebhardt der verdiente Ehrentreffer. Zuvor hatten Gebhardt (80.) und auch der eingewechselte Lars-Eric Schwinn (86.) Möglichkeiten ausgelassen.
ET Wald-Michelbach: Wiegand - Jaap, Bundschuh, Imsirovic, Gebhardt, Schitz, Sancak, Stuckert, Knauer, Siby, Crisafulli (46. Schwinn).
Tore: 0:1, 0:2 Damar (20./53.), 0:3 Bicakci (75.), 0:4 Crews (78.), 1:4 Sancak (90.).
Zuschauer: 250. Schiedsrichter: Schindler (Leimen). Beste Spieler: Siby, Knauer / Damar, Prümm,

 


ETW II will sich für Aufwand belohnen

 

Wald-Michelbach, 02.11.2018

 

 

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Wald-Michelbach. Sascha Amend, der Trainer von Eintracht Wald-Michelbach II, ist im Blick zurück zufrieden mit dem jüngsten 1:1 im Gastspiel der Fußball-Kreisoberliga beim FV Hofheim: „Der Einsatz, die Laufbereitschaft und auch das Spielerische haben gestimmt, weshalb der Auftritt in Ordnung war. Gefehlt hat lediglich, dass wir uns für den betriebenen Aufwand auch noch mit Toren belohnen.“ Das soll möglichst im Heimspiel am Sonntag (14.45 Uhr) gegen den FC Groß-Rohrheim besser werden.

Einfach dürfte die Aufgabe nicht werden, zumal sich die Alemannia bislang als starke Auswärtsmannschaft präsentiert hat. „Das macht aber nichts, denn wir sind zu Hause auch stark und haben die Möglichkeit, das erfolgreich zu gestalten“, ist Amend sicher. Von daher ist es das Ziel, an das anzuknüpfen, was zuletzt in Hofheim gezeigt wurde. Ein größeres Fragezeichen steht lediglich hinter Jan Sarnowski, der von Knieproblemen geplagt wird. gie

 


Steigerung nach der Pause wird nicht belohnt

 

Frankfurt, 27.10.2018

 

 

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Frankfurt. Mit einer 0:3-Niederlage im Gepäck musste gestern Abend Fußball-Verbandsligist ET Wald-Michelbach die Heimreise vom Auswärtsspiel bei der SG Rot-Weiß Frankfurt antreten. Innerhalb der ersten halben Stunde stellten die Gasteber die Weichen auf Sieg. „Wir haben das Spiel in der ersten Hälfte verloren“, bekannte ET-Pressewart Lothar Strusch, der nach der Pause zwar eine nun dominierende Eintracht sah, die sich auch mehrere klare Möglichkeiten erarbeitete, aber „der Ball wollte einfach nicht rein. Ein, zwei Tore hätten wir schon verdient gehabt“.

Trainer Ralf Ripperger hatte vor dem Spiel einige Umstellungen vorgenommen, die jedoch nicht fruchteten. Zwar bot sich den Gästen schon nach zwei Minuten eine erste Möglichkeit, als Abdulrahman Sancak eine Hereingabe vors Frankfurter Tor brachte, an die Malcom Darffour jedoch nicht herankam. Doch dann waren die stark aufspielenden Frankfurter an der Reihe. Schon in der fünften Minute legten sie das frühe 1:0 nach einem Eckstoß vor, bei dem Philipp Topic den abgewehrten Ball zum Führungstreffer verwerten konnte. In der 17. Minute die gleiche Situation, wieder wurde ein Eckstoß von der ET abgewehrt und abermals stand Topic parat, um mit seinem zweiten Tor auf 2:0 zu erhöhen. „Da haben wir beide Male nicht gut verteidigt“, erklärte Strusch.

In der 24. Minute hatten die Gäste dann die Gelegenheit zum Anschlusstreffer, doch nach einer Flanke von Luigi Crisafulli köpfte Etienne Imsirovic den Ball über das Gehäuse. Wie man es besser macht, zeigte auf der Gegenseite Ozan Keskin, der nach einem langen Ball sogar auf 3:0 erhöhte (29.). „In dieser Szene ist unser Abwehrspieler ausgerutscht, das hat zu unserem Spiel gepasst“, sagte Strusch.

Ripperger reagierte in der Halbzeit und beorderte Boubacar Siby in die Abwehr zurück, der er nun wesentlich mehr Stabilität gab. Die ET kombinierte nun sicherer, bekam Oberwasser und verbuchte zwischen der 60. und 69. Minute drei Hundertprozentige durch den eingewechselten Frank Hirschhausen, der zweimal freistehend scheiterte, und Darffour, dessen Kopfball von der Linie geklärt wurde. „Die Steigerung in der zweiten Hälfte gibt Hoffnung für das letzte Vorrundenspiel gegen den ungeschlagenen Tabellenführer vom 1. Hanauer FC am nächsten Wochenende“, zog Strusch als Fazit.
ET Wald-Michelbach: Wiegand, Bundschuh, Siby, Schitz (46. Hirschhausen), Stojnic (72. Steiger), Imsirovic, Sancak, Knauer, Stuckert, Crisafulli, Darffour (72. Schwinn).
Tore: 1:0, 2:0 Topic (5./17.), 3:0 Keskin (29.).
Schiedsrichter: Karaliov (Altenbach). - Zuschauer: 150. - Beste Spieler: Siby, Imsirovic, Knauer. jün

 


Nach dem frühen 1:0 lange Zeit gelassen

 

Wald-Michelbach, 22.10.2018

 

 

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Wald-Michelbach. Der 4:0-Pflichtsieg über den SV Eintracht Altwiedermus war für Eintracht Wald-Michelbach in der Fußball-Verbandsliga ein härteres Stück Arbeit, als es das klare Ergebnis am Ende vermuten lässt.

Der Tabellenvorletzte wehrte sich nach Kräften, zudem verstanden es die Gastgeber trotz vieler Chancen nicht, das entscheidende zweite Tor zu machen. So musste beim Stand von 1:0 Torwart Wiegand in der 67. Minute zweimal nacheinander den Ausgleich des Aufsteigers verhindern und klärte auch in der 73. Minute im Herauslaufen gegen Sommer. Im Gegenzug erzielte Malcom Darffour mit einem Kopfball das erlösende 2:0. Der starke Darffour hatte die Gastgeber bereits nach fünf Minuten in Führung gebracht, als er eine genau getimte Ecke von Imsirovic unhaltbar aus fünf Metern mit dem Kopf versenkte.

Bereits in der ersten Hälfte hätten die Wald-Michelbacher, die auf den noch angeschlagenen Torjäger Jan Gebhardt verzichten mussten, die Partie entscheiden müssen. Imsirovic (6.) und Siby (15.) sowie Darffour und im Nachschuss Schwinn (19.) und auch Bundschuh aus 17 Metern vergaben aber Möglichkeiten. In der Schlussphase der ersten Hälfte lag das 2:0 in der Luft. Dennis Schitz, der erst im zweiten Spiel wieder dabei war und viel Dynamik brachte, köpfte aber vorbei (43.), Sancak scheiterte mit einem Volleyschuss (43.) und Darffour zielte aus 15 Metern zu ungenau.

In der 62. Minute traf Bundschuh nach Vorarbeit von Schwinn an den Pfosten – eine höhere Führung wäre längst verdient gewesen. Nach zwei Schreckmomenten für die ETW und dem zweiten Tor von Darffour verwandelte Siby schließlich einen an Jonas Jaap verschuldeten Foulelfmeter zum 3:0 (84.). Nach Vorarbeit von Sancak erzielte Darffour in der 86. Minute sein drittes Tor zum 4:0-Endstand.

„Altwiedermus hat uns alles abverlangt. Aber es ist ein Aufwärtstrend zu erkennen“, sagte ETW-Sprecher Lothar Strusch nach dem dritten Heimsieg in dieser Saison.
ET Wald-Michelbach: Wiegand - Bundschuh, Imsirovic, Darffour, Schitz (87. Schröder), Sancak, Schwinn (70. Schwinn), Knauer, Stuckert, Siby, Crisafulli.
Tore: 1:0, 2:0 Darffour (5./74.), 3:0 Siby (FE/84.), 4:0 Darffour (86.).
Zuschauer: 130. Schiedsrichter: Prölls (Ober-Ramstadt). Beste ETW-Spieler: Darffour, Imsirovic, Bundschuh, Siby. beg

 


Pressing schmeckt ET nicht

 

Wald-Michelbach, 22.10.2018

 

 

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Wald-Michelbach. „Das war wohl die beste Mannschaft, die sich in dieser Saison bislang bei uns vorgestellt hat“, sagte ETW-Pressewart Lothar Strusch und machte damit deutlich, dass Eintracht Wald-Michelbach II gegen einen TV Lorsch in einer solchen Verfassung noch nicht allzu viel ausrichten kann. Folgerichtig siegten die Klosterstädter im Überwald auch mit 3:1.

Schon in der Anfangsphase des Spiels wurde deutlich, wie die Marschroute der „Turner“ aussieht: frühes Pressing und schnelles Umschalten. Damit kamen die Platzherren irgendwie nicht sonderlich gut zurecht und wollten deshalb nicht richtig ins Spiel finden. Die Spielweise der Lorscher trug bereits nach vier Minuten die ersten Früchte. Nach einem Querpass kam Ben Kögel in Schussposition, der mit einem platzierten Flachschuss Zinela im Eintracht-Tor keine Abwehrmöglichkeit ließ.

Auch in der Folge hatten die Gäste weiter klar das Ruder in der Hand und erspielten sich weitere Gelegenheiten, die in der 24. Minute erneut zu einem Torerfolg führten. Jubeln durfte diesmal Marian Schumacher, der gleich drei Gegenspieler exzellent aussteigen ließ und die Kugel unhaltbar versenkte.

In Durchgang zwei kam die ET zwar besser in die Zweikämpfe, Zählbares kam aber zunächst nicht dabei heraus. Anders beim TV: Der eingewechselte Andreas Knaup stand bei einem Zuspiel von Kögel goldrichtig – 0:3 (70.). Wenigstens glückte dem ebenfalls eingewechselten Baris Saci mit einem Volleyschuss noch das Ehrentor (78.).
Eintracht Wald-Michelbach II: Zinela - Bauer, Engert, Beisel, Schmitt, Jaap, Schröder, Stojnic, Hirschhausen, Gärtner (46. Saci), Weyrauch.
Tore: 0:1 Kögel (4.), 0:2 Schumacher (24.), 0:3 Knaup (70.), 1:3 Saci (78.).
Beste Spieler: geschlossene Mannschaftsleistung - Scherer, Wegerle, Kögel, Schumacher. Schiedsrichter: Pakos (Darmstadt) - Zuschauer: 80. gie

 


Die Stellschrauben gedreht

 

Wald-Michelbach, 19.10.2018

 

 

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Wald-Michelbach. Wenn nicht gegen den SV Eintracht Altwiedermus, gegen wen will Eintracht Wald-Michelbach denn dann noch zu Hause gewinnen? Der Aufsteiger holte in fünf Auswärtsspielen erst ein Unentschieden und steht in der Tabelle der Fußball-Verbandsliga mit sieben Punkten auf den 15. Platz. Mit 5:19 Treffern auswärts sieht auch die Torbilanz von Altwiedermus nicht gerade rosig aus.

ETW-Trainer Ralf Ripperger will angesichts der Ausgeglichenheit der Klasse die Zahlen allerdings nicht überbewerten und warnt stattdessen: „Mit Eintracht Altwiedermus erwartet uns nun wieder, wie in fast jedem Spiel in der Verbandsliga, ein Gegner auf Augenhöhe. Da ist auch total egal, auf welchem Tabellenplatz der Gegner steht. Wir werden absolut gefordert sein.“

Ripperger will mit seiner Mannschaft zu Hause aber endlich mal wieder das wahre Leistungsniveau zeigen und den dritten Heimsieg einfahren: „Unser klares Ziel ist es, die Punkte in Wald-Michelbach zu behalten und alles für den Sieg zu tun.“ Nach der 1:2-Niederlage im letzten Heimspiel gegen Viktoria Urberach konnten die Wald-Michelbacher nach der englischen Woche durchatmen und hatten am vergangenen Wochenende spielfrei. „Diese Zeit tat gut, damit sich einige der angeschlagenen Spieler mal ein wenig erholen konnten, wir aber gleichzeitig mit der Mannschaft intensiv trainieren und an einigen Stellschrauben drehen konnten“, sagte Ripperger. Das sei auch dringend notwendig. „Wir müssen defensiv aus einer besseren Ordnung heraus agieren und in der Offensive wieder mit mehr Zielstrebigkeit Richtung Tor spielen. Wir haben es da den Gegnern in letzter Zeit deutlich zu einfach gemacht. Dieser unbedingte Wille, die Spiele für uns zu entscheiden, kam uns immer mal wieder ein wenig abhanden und wurde dann von den Gegnern brutal bestraft“, gibt der Trainer zu. Deshalb müsse sich seine Mannschaft auch meist den Vorwurf gefallen lassen, die verlorenen Punkte selbst zu verantworten. beg

 


Eintracht Wald-Michelbach II - TV Lorsch (Sonntag, 15.15 Uhr): Beim Gastspiel von Eintracht Wald-Michelbach II beim TV Lampertheim gab es einiges, was Trainer Sascha Amend vermisst hat, weshalb für ihn die 1:3-Pleite nichts weiter war als die logische Konsequenz. „Wir haben darüber gesprochen und klar gemacht, dass zum Fußball eben auch Einsatz, Laufbereitschaft und Zweikämpfe dazugehören. Dass bei einer jungen Mannschaft solche Spiele vorkommen können, gestehe ich ihr zu. Wichtig ist, die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen und zu lernen“, macht Amend deutlich, der sich sicher ist, dass im Heimspiel gegen den TV Lorsch wieder eine ganz andere Mannschaft auf dem Platz stehen wird.

 

Bei dem Gegner aus der Klosterstadt sieht der Eintracht-Coach jede Menge Qualität, dennoch lautet das Ziel drei Punkte. „Wir sind zu Hause ungeschlagen, was auch nach diesem Spiel der Fall sein soll. Wir haben den Anspruch, jedes Heimspiel zu gewinnen“, betont Amend. Fraglich ist, ob in der Partie Jan Sarnowski mitwirken kann, der an Knieproblemen laboriert. Wieder spielberechtigt ist Baris Saci.

 


Josef D’Apuzzo bei der ETW ausgezeichnet

 

Wald-Michelbach, 12.10.2018

 

 

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Wald-Michelbach. Er ist der Mann, der bei den Fußballern des SV Eintracht Wald-Michelbach die Arbeit im Hintergrund macht – ohne großes Aufsehen, dafür aber mit absoluter Zuverlässigkeit, und das schon seit 25 Jahren. Dadurch ist Josef „Seppel“ D’Apuzzo (rechts) längst nicht mehr wegzudenken, was den Spielbetrieb der beiden Mannschaften der ET anbelangt. Sein 25-jähriges Jubiläum als Spielausschussvorsitzender war dem Verein jetzt eine besondere Auszeichnung wert. „Das muss man erst einmal leisten“, hob Präsident Peter Bihn im Hinblick auf die lange Amtszeit seines getreuen Mitstreiters hervor. „Wir können unserem Seppel gar nicht genug Danke sagen für seine erbrachten Leistungen“, sagte Bihn, wenn man seine für den Verein aufgewendeten Stunden zusammenzähle, komme man auf eine stattliche Zahl. Als Anerkennung für seine geleistete Arbeit überreichte ihm der Präsident einen Gutschein. „Dies ist nur als Anerkennung gedacht. Man kann solch eine Tätigkeit gar nicht bezahlen“, unterstrich Bihn und hoffte, dass D’Apuzzo seine Tätigkeit noch einige Jahre ausüben werde. Unser Bild zeigt von links Bihn, den Zweiten Vorsitzenden Hans Kunkel und Kassenwart Wolfgang Wojcik. jün/Bild: Fritz Kopetzky

 


Imsirovic trifft fast noch zum Ausgleich

 

Wald-Michelbach, 08.10.2018

 

 

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Wald-Michelbach. „Das waren dann doch zu viele Ausfälle“, sagte Lothar Strusch, Pressewart von Fußball-Verbandsligist Eintracht Wald-Michelbach nach der 1:2-Niederlage im Heimspiel gegen Viktoria Urberach. Die sowieso schon personell angeschlagenen Gastgeber mussten in der Pause verletzungsbedingt auch noch auf Torjäger Jan Gebhardt verzichten. Und dennoch hätten sie in der Nachspielzeit fast noch den Ausgleich geschafft, denn Etienne Imsirovic setzte einen Freistoß an die Latte. „Das wäre dann aber schon glücklich gewesen, denn Urberach war ein abgebrühter und dynamischer Gegner, der immer gefährlich war“, erkannte Strusch an.

Die ET kam eigentlich gut in die Begegnung und hatten schon früh zwei gute Möglichkeiten. In der zweiten Minute kam Boubacar Siby nach einem Eckstoß zum Kopfball, doch Viktoria-Schlussmann Schickedanz parierte. Drei Minuten darauf der nächste Eckball, Jens Bundschuh setzte zu einem sehenswerten Flugkopfball an, der jedoch knapp vorbei ging.

Doch die Gäste zeigten schnell ihre Klasse und gingen mit der ersten klaren Möglichkeit auch schon in Führung: In der 17. Minute wurde Marco di Maria im Strafraum angespielt, zog aus der Drehung ab und setzte den Balll flach ins Eck zum 1:0 – trotz enger Bewachung hatte Siby die Aktion nicht verhindern können.

„Gegen einen in der Defensive sehr stabil agierenden Gegner hatten wir danach Schwierigkeiten, uns Chancen herauszuarbeiten“, berichtete Strusch. Bei einer der wenigen bediente Siby den frei im Strafraum stehenden Gebhardt, der den Ball jedoch nicht schnell genug unter Kontrolle brachte (27.). Auf der Gegenseite konnte ET-Torhüter Tim Wiegand gerade noch ein Eigentor nach einer unglücklichen Aktion von Philipp Stuckert verhindern. (29.). Urberach blieb die gefährlichere Mannschaft und verbuchte noch einen Lattentreffer von Michele Piarulli (35.).

Für den angeschlagen ins Spiel gegangenen Gebhardt kam in der Pause dann Nachwuchstalent Jonas Jaap, der aber nicht mehr Durchschlagskraft mitbrachte. Immerhin konnte Luigi Crisafulli nach guter Kombination für die ET abschließen, Schickedanz parierte aber mit Fußabwehr. Die Gäste sorgten dann in der 70. Minute für die Vorentscheidung, als abermals di Maria zur Stelle war und nach einer Hereingabe von der linken Außenbahn aus Kurzdistanz auf 2:0 erhöhte.

Die ET kam aber doch noch einmal heran, denn in der 85. Minute erzielte Frank Hirschhausen den 1:2-Anschlusstreffer. Und dann kam der Freistoß von Imsirovic, der im Gegensatz zum vergangenen Spiel aber nicht den Weg ins Tor fand. „Es ist gut, dass wir jetzt eine Pause bekommen“, sagte Strusch.
ET Wald-Michelbach: Wiegand, Bundschuh, Sancak, Schwinn, Stuckert, Siby, Knauer, Imsirovic, Crisafulli, Hirschhausen, Gebhardt (46. Jaap).
Tore: 0:1, 0:2 di Maria (16./70.), 1:2 Hirschhausen (85.).
Schiedsrichter: Ebert (Edingen-Neckarhausen) . - Zuschauer: 170. - Beste ET-Spieler: Imsirovic, Knauer, Siby. jün

 


In Unterzahl Punkt behalten

 

Darmstadt, 04.10.2018

 

 

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Darmstadt. Mit 2:0 lag Fußball-Verbandsligist ET Wald-Michelbach gestern beim Gastspiel bei Rot-Weiß Darmstadt schon in Führung, musste am Ende aber mit einem 2:2-Unentschieden leben. „In der ersten Hälfte hat die Mannschaft sehr stark aufgespielt und verdient geführt. Von daher ist es schon ein bisschen ärgerlich, dass wir den Sieg noch aus der Hand gegeben haben. Aufgrund der zweiten Halbzeit geht die Punkteteilung aber in Ordnung“, erklärte ETW-Pressewart Lothar Strusch.

Die Wald-Michelbacher begannen engagiert und gingen dann auch früh in Führung. In der 20. Minute setzte sich Youngster Torben Weber, der von Beginn an ran durfte, auf der Außenbahn durch, seine Hereingabe nahm Jan Gebhardt mit der Brust mit und erzielte eiskalt das 1:0. Beflügelt vom Führungstreffer spielten die Gäste weiter nach vorne und wurden belohnt. In der 41. Minute setzte Etienne Imsirovic einen fulminanten Freistoß unhaltbar unter die Latte des Darmstädter Tors und die Eintracht ging mit einer 2:0-Führung in die Pause.

Doch die Gastgeber gaben sich noch lange nicht auf und kamen mit neuem Schwung aus der Kabine. Schon in der 54. Minute schaffte Rot-Weiß den 1:2-Anschlusstreffer, als die Wald-Michelbacher den Ball nicht aus der Gefahrenzone wegbekamen und Emin Aykir, der nachgesetzt hatte, aus Kurzdistanz traf.

Nun bekamen die Darmstädter Oberwasser. In der 67. Minute sah der Wald-Michelbacher Srdan Stojnic die rote Karte wegen Notbremse, den fälligen Elfmeter verwertete Noel Wembacher zum 2:2-Ausgleich. Trotz Unterzahl wehrten sich die Gäste aber auch und hatten selbst sogar noch Möglichkeiten zum erneuten Führungstreffer. In der 72. Minute bekam die Eintracht einen Freistoß aus zehn Metern zugesprochen, nachdem der Darmstädter Schlussmann einen Rückpass aufgenommen hatte. Doch Gebhardts Schuss und der Nachschuss von Imsirovic wurden auf der Linie geklärt, beim folgenden Eckstoß köpfte Boubacar Siby den Ball auf die Lattenoberkante.

Aber auch die Darmstädter, die nun mehr vom Spiel hatten, verzeichneten noch ihre Möglichkeiten, die aber ebenso nicht genutzt wurden. „Die Mannschaft hat in Unterzahl sehr gut dagegengehalten. Insgesamt muss man schon sagen, dass das 2:2 ein dem Spielverlauf entsprechendes Unentschieden war“, so Strusch.
ET Wald-Michelbach: Wiegand, Bundschuh, Imsirovic, Fetsch (Schröder), Stojnic, Knauer, Weber, Stuckert, Siby, Crisafulli, Gebhardt.
Tore: 0:1 Gebhardt (20.), 0:2 Imsirovic (41.), 1:2 Aykir, 2.2 Wembacher (67./FE).
Schiedsrichter: Pfeiffer (Butzbach). Zuschauer: 150. - Beste ET-Spieler: Knauer, Stuckert. - Besonderes Vorkommnis: Rote Karte für Stojnic wegen Notbremse (67l./ET). jün

 


ET muss wieder mehr Torgefahr ausstrahlen

 

Wald-Michelbach, 28.09.2018

 

 

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Wald-Michelbach. Eintracht Wald-Michelbach unternimmt am Samstag (16 Uhr) gegen TS Ober-Roden den nächsten Anlauf, die Heimbilanz in der Fußball-Verbandsliga zu verbessern. Nachdem auch gegen den TSV Vatanspor Bad Homburg mit 0:1 verloren wurde, will Trainer Ralf Ripperger nun gegen den unmittelbaren Tabellenbachbarn aus Ober-Roden die Punkte behalten. Vielleicht ein gutes Omen: Gegen die Germania aus Ober-Roden gelang der Eintracht am ersten Sieltag der bisher einzige Heimsieg. „Wir haben es im letzten Spiel nicht geschafft, vor dem Tor noch konsequenter und zielstrebig genug zu sein, einen Treffer mit unbedingtem Willen zu erzielen. Trotz vieler Standardsituationen konnten wir nur wenig Torgefahr ausstrahlen und wurden dann selbst durch einen Eckball bestraft“, sagte Ripperger. Zu wenige Spieler hätten gegen Vatanspor zu ihrer Normalform gefunden. „Das müssen wir zusammen als Mannschaft und Trainerteam nun korrigieren und unter der Woche darauf hinarbeiten, am Wochenende wieder ein anderes Gesicht zu zeigen“, sagte der EW-Coach.

Unser Bild zeigt rechts den Wald-Michelbacher Malcom Darffour, der bisher drei Tore erzielen konnte, im Zweikampf gegen Bad Homburg. beg/Bild: Philipp Reimer

 


Wiegand hält Elfmeter

 

Wald-Michelbach, 24.09.2018

 

 

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Wald-Michelbach. Es bleibt dabei: Zu Hause kann Eintracht Wald-Michelbach in der Fußball-Verbandsliga derzeit nicht mehr gewinnen. Am Samstag gab es gegen TSV Vatanspor Bad Homburg mit 0:1 eine unglückliche Niederlage, die sich die Gastgeber aber selbst zuzuschreiben haben. „Der Sieg von Vatanspor ist nicht unverdient“, gab ETW-Pressesprecher Lothar Strusch zu. Nur im ersten Heimspiel zum Saisonauftakt gegen Germania Ober-Roden hatte die ETW einen Dreier eingefahren, zwischenzeitlich aber neun Punkte in vier Auswärtsspielen eingefahren.

Torwart Tim Wiegand war zwar der Turm in der Schlacht und bewahrte seine Mannschaft vor einem Rückstand – unter anderem hielt er in der 34. Minute auch einen Elfmeter –, aber in der 53. Minute war auch der ETW-Keeper machtlos: Luki Matondo schraubte sich nach einer Ecke, umringt von mehreren Wald-Michelbachern, am höchsten und köpfte zum 1:0 ein. Dabei konnte Wiegand zu diesem Zeitpunkt froh sein, überhaupt noch im Spiel zu sein. Schiedsrichter Geipel (Wiesbaden) hatte beim Foul an Chihab, das zum Elfmeter führte, Rot gegen den ETW-Torwart gezeigt. Nach Protesten der Wald-Michelbacher und nach Rücksprache mit dem Linienrichter beließ es der Unparteiische bei Gelb. Den platziert geschossenen Strafstoß von Chihab wehrte Wiegand anschließend ab.

Die Wald-Michelbacher hatten viele Freistöße, die aber nichts einbrachten. So schoss in der 12. Minute Imsirovic flach vorbei. Auf der Gegenseite musste Wiegand gegen Matondo in höchster Not retten (14.) und klärte auch gegen Sancak. Vatanspor spielte ein gutes Pressing, es war ein enges Spiel wie eigentlich immer in der Verbandsliga. Gebhardts Schuss aus spitzem Winkel wehrte der Torwart ab, den Abpraller schoss Siby aus 16 Metern über das Gehäuse. Auch Darffour scheiterte mit einem Flachschuss am Torhüter. In der 45. Minute forderten die Wald-Michelbacher vergeblich Elfmeter, als Gebhardt im Strafraum an seinem Gegenspieler schon vorbei war und dann vermeintlich gefoult wurde.

Nach dem 0:1 verstärkten die Wald-Michelbacher ihre Angriffsbemühungen. Darffour und Stojnic, der schließlich in die Spitze ging, behinderten sich aber nach Freistoßflanke von Imsirovic gegenseitig (65.), und einen Gebhardt-Schuss lenkte der Torwart an den Pfosten (67.). In der 77. Minute sah Youssef wegen wiederholten Foulspiels die gelb-rote Karte. Doch Kapital konnte die ETW aus der Überzahl nicht mehr schlagen. Schon in der Nachspielzeit wehrte Vatanspor-Keeper Deliktas einen Freistoß von Imsirovic und auch den Nachschuss von Stojnic ab. Danach zeigte der Schlussmann noch eine Fußabwehr gegen Gebhardt – die dritte Heimniederlage war perfekt.
ET Wald-Michelbach: Wiegand - Bundschuh, Imsirovic, Gebhardt, Darffour (68. Schwinn), Fetsch, Stojnic, Sancak (59. Crisafulli), Knauer, Stuckert, Siby.
Tore: 0:1 Matondo (53.).
Zuschauer: 150. Schiedsrichter: Geipel (Wiesbaden). Beste ETW-Spieler: Wiegand. beg

 


Die Heimbilanz soll verbessert werden

 

Wald-Michelbach, 21.09.2018

 

 

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Wald-Michelbach. Neun Punkte in vier Spielen auswärts, aber nur fünf Punkte in fünf Heimspielen – die Bilanz von Eintracht Wald-Michelbach in der Fußball-Verbandsliga soll am Samstag (16 Uhr) gegen den TSV Vatanspor Bad Homburg aufpoliert werden.

Zunächst aber einmal war ETW-Trainer Ralf Ripperger froh über den Sieg beim FFV Sportfreunde Frankfurt, denn damit halten sich die Wald-Michelbacher von den gefährdeten Plätzen fern. „Wir erwarten mit Vatanspor erneut einen spielstarken Gegner, der über viel Tempo verfügt und sich mit einigen Spielern sowie dem neuen Coach vor der Saison verstärkt hat. Unsere Aufgabe wird es sein, unser Spiel durchzubringen und den Gegner zu beschäftigen“, sagte Ripperger, der von seiner Mannschaft in der Defensive ein noch stabileres Auftreten erwartet und in der Offensive mehr Konsequenz sehen will.

Mit Jens Bundschuh, Joy Zinela und Lars Steiger sind drei Urlauber zurückgekehrt. Steiger steht allerdings wegen einer Verletzung nicht zur Verfügung. Dominik Knauer hat seine Strafe nach der roten Karte abgesessen und kam ebenso wie Boubacar Siby, der nach seiner Verletzung aus dem Spiel bei RW Walldorf schneller als gedacht zurückkam, schon im letzten Auswärtsspiel wieder zum Einsatz. Auch Torwart Marcel Jährling hat nach seiner Wadenverletzung bereits wieder ein Spiel in der zweiten Mannschaft absolviert. Dennis Schitz fällt weiterhin aus, macht in seiner Reha nach einem Muskelfaserriss aber gute Fortschritte. beg

 


Eintracht II will zurück zur Normalform

 

Wald-Michelbach, 21.09.2018

 

 

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Wald-Michelbach. „Keiner der Spieler hat Normalform erreicht, wir haben viele Fehler gemacht, waren zu ängstlich und haben uns den Schneid abkaufen lassen“, fasste Sascha Amend (Archivbild: Simon Hofmann), Trainer von Eintracht Wald-Michelbach, die 0:3-Niederlage in der Fußball-Kreisoberliga beim VfL Birkenau zusammen.

Das Passspiel war zu ungenau und die taktischen Anweisungen wurden nicht so umgesetzt, wie man es erwartet hatte. „Natürlich darf ein solches Spiel normalerweise nicht vorkommen, doch es kommt eben immer wieder mal vor. Für mich als Trainer ist es dann eben auch nicht so einfach, von außen einen neuen Impuls hineinzubringen, wenn die gesamte Mannschaft unter ihrem Limit spielt“, meinte Amend. Die Spieler waren nach der klaren Niederlage geknickt. „Wir mussten schon erst etwas Aufbauarbeit leisten, um dafür zu sorgen, dass wir im Kopf wieder frei werden. Wir wollen an die Leistungen anknüpfen, die wir zuvor gezeigt haben“, unterstreicht der ET-Coach.

Und dies soll bereits am Sonntag (15.15 Uhr) im Heimspiel gegen den SV Fürth der Fall sein. Obwohl es zuletzt bei den Weschnitztalern nicht mehr ganz so rund lief, weist Amend mit Nachdruck auf die Offensive der Grün-Weißen hin: „Da müssen wir jedenfalls höllisch aufpassen.“

Die Zweikämpfe annehmen

Eine Wiederholung der Vorstellung von Birkenau darf es bei der ETW II zumindest nicht geben. „Das bedeutet, dass wir auch wieder die Zweikämpfe annehmen müssen, denn die haben wir in Birkenau ja praktisch gar nicht geführt“, zeigt Amend deutlich an, was sich verbessern muss. Ausfallen werden bei den Wald-Michelbachern Jan Sarnowski (noch im Aufbautraining), Luca Bauer (Urlaub), Lukas Sieber (verletzt), Steven Müller (verreist) und möglicherweise auch der angeschlagene Yannic Beisel.

Ramadani droht auszufallen

Von Verletzungssorgen kann auch Ludwig Brenner, der Trainer des SV Fürth, ein Liedchen singen. Nicht nur der langfristige Ausfall von Ylli Cermjani schmerzt sehr, jetzt droht auch noch Torjäger Armend Ramadani auszufallen, der über Knieprobleme klagt. „Er ist derjenige bei uns, der die Tore macht und auch mal aus einer Einzelaktion heraus für einen Treffer sorgen kann. Ich hoffe, dass er spielen kann, denn er würde uns sehr fehlen“, weiß Brenner genau, was er an seinem Torgaranten hat. Ausfallen wird außerdem der rotgesperrte Johannes Arnold.

Nach einem sehr guten Start stotterte zuletzt der Motor des SV Fürth etwas, wobei aber immer noch nur ein Spiel verloren ging, weshalb Brenner mit der bisherigen Ausbeute unter dem Strich auch ganz zufrieden ist. „Ich hoffe, dass wir uns dann, wenn wir uns richtig gefunden haben, auch dauerhaft oben festsetzen können“, sagt der Fürther Trainer und deutet damit an, dass der Findungsprozess noch längst nicht abgeschlossen ist: „Wir sind noch auf der Suche und haben unsere Art und Weise, wie wir Fußball spielen wollen, noch nicht gefunden.“

Zuletzt haben die Grün-Weißen es mit einer etwas offensiveren Ausrichtung versucht, was dazu geführt hat, dass es in der zu Saisonbeginn bombenfest stehenden Defensive Lücken gegeben hat. Von daher soll beim Gastspiel in Wald-Michelbach zunächst wieder verstärkt auf das defensive Moment gesetzt werden: „Wir werden versuchen, wieder gut zu stehen und müssen zusehen, dass wir gut in die Zweikämpfe kommen.“

 


Auswärts wird geliefert

 

Wald-Michelbach, 17.09.2018

 

 

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Wald-Michelbach. Auswärts liefert Eintracht Wald-Michelbach in dieser Saison ab: Der 2:0-Sieg am Samstag beim FFV Sportfreunde Frankfurt war schon der dritte Dreier im vierten Spiel in der Fußball-Verbandsliga auf fremden Platz. An beiden Toren war auf Jan Gebhardt (Archivbild: Simon Hofmann) beteiligt, der jetzt auf sechs Saisontreffer kommt. In die Karten spielte den Gästen das Turbo-1:0 nach 30 Sekunden sowie ein Platzverweis der Frankfurter in der 18. Minute.

„Es war eine gute Leistung“, sagte ETW-Pressesprecher Lothar Strusch und verwies insbesondere darauf, dass seine Mannschaft ohne Gegentor blieb. In den letzten 20 Minuten wurde es jedoch einige Male gefährlich vor dem Tor von Tim Wiegand, der zusammen mit der starken Innenverteidigung Srdan Stojnic, Boubacar Siby und auch Philipp Stuckert den Kasten sauber hielt. Nach seiner Halsverletzung in Walldorf, die sich als nicht ganz so schlimm herausstellte, stand Siby das erste Mal wieder auf dem Platz und gab der Abwehr Sicherheit.

Vom Anstoß weg fiel die Führung, als Gebhardt aus spitzem Winkel abzog und Malcom Darffour den Schuss noch entscheidend zum 1:0 ins Tor ablenkte. In der 18. Minute leistete sich Okan Ikliz eine grobe Unsportlichkeit gegen seinen Gegenspieler und sah vom guten Schiedsrichter Reisert die rote Karte. Aber der Aufsteiger war trotz Unterzahl noch lange nicht geschlagen, zumal den Wald-Michelbachern Leichtsinnsfehler unterliefen. So musste Stojnic in der 20. Minute nach einer verunglückten Rückgabe in höchster Not vor der Linie klären. Gebhardts und Darffours Distanzschüsse (26./28.) wehrte der FFV-Torwart Toumpas ab.

Perfekt war der Zeitpunkt des 2:0 gleich nach Wiederanpfiff: Gebhardt wurde im Strafraum gefoult, trat dann selbst zum Elfmeter an und schickte den Torhüter ins falsche Eck (46.). Etwas glücklos im Abschluss war diesmal Malcom Darffour, der nach Pass von Sancak aus zehn Metern über das Tor schoss (57.) und auch in der 85. Minute einen Kopfball aus fünf Metern nicht im Kasten unterbringen konnte. So blieb es spannend, denn die Gastgeber warfen alles nach vorne. Wiegand musste gegen Kahsay retten (70.) und lenkte danach noch einen Kopfball mit Reflex über die Latte (79.).

Nach zwei, teilweise unglücklichen Niederlagen gegen die Spitzenteams SC 1960 Hanau und Walldorf konnten die Wald-Michelbacher wieder einen wichtigen Sieg verbuchen und kommen jetzt auf 14 Punkte.

Damit konnte auch ETW-Präsident Peter Bihn, wie er selbst nach dem Spiel meinte, beruhigt und zufrieden in den Urlaub fahren.
ET Wald-Michelbach: Wiegand - Imsirovic, Gebhardt, Darffour, Fetsch (70. Schwinn), Stojnic, Sancak, Knauer, Stuckert, Siby, Crisafulli.
Tore: 0;1, 0:2 Gebhardt (1./46.).
Zuschauer: 130. Schiedsrichter: Reisert (Rödermark). Beste ETW-Spieler: Gebhardt, Stojnic, Siby, Stuckert. beg

 


Birkenaus Nadelstiche sitzen

 

Birkenau, 17.09.2018

 

 

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Birkenau. Da war es plötzlich wieder, das berühmt-berüchtigte Spiel des VfL Birkenau, das schon so oft dafür verantwortlich war, dass für viele Gegner die Reisen in den Spenglerswald zu den unangenehmeren Aufgaben im Verlauf einer Saison zählen. Mit 3:0 besiegten die Platzherren Eintracht Wald-Michelbach II und ließen dabei von Beginn an keinen Zweifel daran, wer die Punkte verbuchen sollte.

„Wir haben kompakt gestanden und dann mit Nadelstichen nach vorn unser Glück gesucht. Mit dieser Spielweise ist die Eintracht nicht besonders gut zurechtgekommen“, sagte VfL-Pressewart Thomas Schmitt, der von einer sehr gelungenen Vorstellung der Birkenauer sprach. Besonders bemerkenswert wird der Erfolg vor allem, wenn berücksichtigt wird, dass die Schwarz-Grünen praktisch mit einer Notelf aufgelaufen sind. Nachdem schon vorab etliche Spieler passen mussten, sagte auch noch Kapucu kurzfristig ab, was die personelle Schieflage noch erhöhte. „Man muss aber den Hut davor ziehen, was diejenigen, die schließlich auf dem Platz standen, geleistet haben“, würdigte Schmitt die bemerkenswerte Mannschaftsleistung des VfL.

In der 12. Minute durfte der Anhang der Gastgeber erstmals jubeln. Sanchez flankte auf den freistehenden Sally Hick, der den Ball mit dem Kopf schön über ET-Schlussmann Schuch hinweg in die gegnerischen Maschen lupfte. Dominic Hannewald erhöhte in der Nachspielzeit der ersten Hälfte, als er bei einer Hereingabe von Kneißl nur noch verwerten musste.

Im zweiten Durchgang legte der eingewechselte Marcel Reich noch mal für die Birkenauer mit einem platzierten Schuss ins Eck nach (71.). Gelegenheiten für die Eintracht waren Mangelware. Die besten hatte Steven Müller, der einmal knapp das Ziel verfehlte (20.), ein anderes Mal an der Latte scheiterte (34.).
VfL Birkenau: Kahlenberg - Sevim, Zink (71. Halblaub), Hick (51. Aliev), Sanchez, Becker, Kohl, Kneißl, Randoll (65. Reich), Hannewald, Abaza.
Eintracht Wald-Michelbach II: Schuch (46. Zinela) - Engert, Beisel, Schmitt, Jaap, Weber, Saci (38. Imsirovic), Müller, Schröder, Hirschhausen, Weyrauch (66. Widera).
Tore: 1:0 Hick (12.), 2:0 Hannewald (45.+2), 3:0 Reich (71.).
Besonderes Vorkommnis: Gelb-Rot für Schröder (90.) nach Unsportlichkeit. Beste Spieler: geschlossene Mannschaftsleistungen. Schiedsrichter: Hallstein (Griesheim) - Zuschauer: 100. gie

 


ETW muss zum Aufsteiger

 

Wald-Michelbach, 14.09.2018

 

 

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Wald-Michelbach. Für Eintracht Wald-Michelbach wäre es in der Fußball-Verbandsliga mal wieder an der Zeit, nach den Niederlagen gegen die Topklubs Walldorf und SC 1960 Hanau wieder einen Sieg zu landen. Doch ob der ausgerechnet am Samstag (18 Uhr) beim starken Aufsteiger FFV Sportfreunde Frankfurt gelingt, bleibt abzuwarten.

Der Aufsteiger aus Frankfurt steht auf dem sechsten Platz, mit einem Punkt vor Wald-Michelbach Allerdings haben die Frankfurter nach dem 2:0-Sieg in Unter-Abtsteinach ihr Heimspiel gegen den TSV Vatanspor 0:2 verloren. Und auch am Dienstag gab es im Kreispokal eine 0:2-Niederlage bei der SG Westend Frankfurt. Die Wald-Michelbacher kamen dagegen beim Kreisoberligisten FV Hofheim mit einem 5:1-Sieg weiter. Dabei trugen sich auch die beiden Stürmer Jan Gebhardt und Malcom Darffour in die Torschützenliste ein. Mit diesem Duo im Angriff kann die ETW jeder Mannschaft Probleme bereiten. Nicht umsonst erzielten sie acht der bisher 15 ETW-Treffer. Torwart Marcel Jährling sammelte am Mittwoch bei der 1:3-Niederlage der zweiten Mannschaft in Riedrode Spielpraxis. Boubacar Siby und Lars Steiger sowie Dennis Schitz fallen verletzt aus. Die Eintracht setzt am Samstag wieder einen Fanbus ein. Abfahrt ist um 14.45 Uhr in der Neckarstraße. beg

 


Bei der Schlussoffensive fehlt nötiges Glück

 

Wald-Michelbach, 10.09.2018

 

 

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Wald-Michelbach. Mit 1:2 Toren musste sich Fußball-Verbandsligist ET Wald-Michelbach am Samstag vor eigenem Publikum dem SC 1960 Hanau geschlagen geben. „Das war der bislang stärkste Gegner, der beim Kampf um die Meisterschaft ein Wort mitreden wird“, erkannte ET-Pressewart Lothar Strusch, der angesichts des starken Auftritts der Gäste dann auch von einem verdienten Sieg sprach, auch „wenn ein Unentschieden möglich gewesen wäre, denn wir hatten in der Schlussphase noch einige gute Möglichkeiten, bei denen uns aber etwas das Glück gefehlt hat“.

Die Hanauer legten dann auch gleich los wie die Feuerwehr, schnürten die Gastgeber in der eigenen Hälfte ein und so mussten Marco Fetsch und Torhüter Tim Wiegand schon in den ersten fünf Minuten zweimal in höchster Not retten. Doch dann konnte sich die ET freischwimmen und selbst Akzente in der Offensive setzen. So verfehlten zwei gefährliche Kopfbälle von Jens Bundschuh nur knapp das Ziel. In der 21. Minute dann aber die Führung für die Gäste, als Semih Aydilek eine Hereingabe zum 1:0 verwertete. Die Eintracht zeigte sich aber nicht geschockt, hielt weiter dagegen und wurde belohnt: In der 31. Minute brach Jan Gebhardt, der ebenso wie Malcom Darffour wieder mit von der Partie war, nach Zuspiel von Frank Hirschhausen durch und traf zum 1:1.

Nun waren die Gastgeber wieder im Spiel. Ein Flachschuss von Fetsch verpasste knapp das Ziel (31.) und nach einem Freistoß von Etienne Imsirovic konnte Hanau den Ball gerade noch vor dem kopfballbereiten Srdan Stojnic abblocken. Doch die Gäste agierten weiter sehr selbstbewusst und waren immer gefährlich. Nach dem Wechsel verstärkten sie den Druck auf das ET-Tor und gingen in der 57. Minute erneut in Führung, als ein Schuss vo Torjäger Baris Özdemir vom Strafraumeck zum 2:1 im Winkel einschlug – „ein Sonntagstreffer“, wie Strusch erklärte.

Die Eintracht gab sich aber auch danach nicht geschlagen, zeigte weiterhin großes Engagement in einer immer umkämpfteren Begegnung und wäre in den letzten Minuten fast noch zum Ausgleich gekommen. In der 88. Minute setzte sich Gebhardt auf der Außenbahn durch und legte für Darffour auf, doch ein Gästeverteidiger konnte gerade noch abblocken. In der Nachspielzeit eine ähnliche Szene, wieder war Gebhardt links durch und passte vors Tor auf den einschussbereiten Lars-Eric Schwinn, doch wieder war ein Hanauer dazwischen.
ET Wald-Michelbach: Wiegand, Bundschuh, Stojnic, Fetsch, Stuckert, Crisafulli, Imsirovic, Sandzak, Hirschhausen (Schwinn), Gebhardt, Darffour.
Tore: 0:1 Aydilek (21.), 1:1 Gebhardt (31.), 1:2 Özdemir (57.).
Schiedsrichter: Mustafa (Wiesbaden). - Zuschauer: 180. - Beste Spieler: Wiegand, Fetsch, Stojnic. jün

 

 

 

 


Sprung an die Tabellenspitze

 

Wald-Michelbach, 08.09.2018

 

 

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Wald-Michelbach. Die ET Wald-Michelbach II ist neuer Spitzenreiter in der Fußball-Kreisoberliga. Durch einen 4:1-Sieg gestern Abend im Überwälder Derby gegen den FC Ober-Abtsteinach eroberte die Mannschaft von Trainer Sascha Amend die Tabellenführung im Bergsträßer Oberhaus. Die gut 200 Zuschauer sahen eine umkämpfte und phasenweise flotte Partie, bei der die Gastgeber am Ende ein klares Chancenplus verbuchen konnten. „Der Sieg ist verdient, die Mannschaft hat sehr gut und mit viel Tempo gespielt. Beim Gegner merkte man, dass einige Verletzte fehlten, mit etwas Glück hätte der FCO aber auch noch das eine oder andere Tor machen können“, so ET-Pressewart Lothar Strusch.

Die ET-Zweite fand gut in die Begegnung und verzeichnete schon erste Möglichkeiten durch Lars-Eric Schwinn (8./10.). Nachdem Ober-Abtsteinach die erste Drangphase überstanden hatte, kamen die Gäste besser in die Partie und konnten sich ihrerseits die erste Chance durch Philipp Kirschenlohr erarbeiten (18.). Nachdem auf der Gegenseite Maurice Engert einen Kopfball knapp über die Latte gesetzt hatte (27.), wurde der Ober-Abtsteinacher Manuel Selzer wieder einmal seinem Ruf als Freistoß-Experte gerecht, als er aus 18 Metern zum 1:0 für die Gäste traf – der Ball war von der Mauer noch abgefälscht worden (30.). Doch die ET hatte die passende Antwort parat, nur zwei Minuten später vollendete Tom Weyrauch einen schnellen Angriff über links mit dem Ausgleich zum 1:1.

Nach dem Wechsel zog die Eintracht dann aber davon. Zunächst sorgte Torben Weber nach einem Ballverlust der Gäste am eigenen Strafraum für die 2:1-Führung. Schwinn traf kurz danach die Latte des FCO-Gehäuses. Die Gastgeber hatten dann zwar Glück, dass Schiedsrichter Wegmann ein Foul an Florian Rixecker im Strafraumeck nicht ahndete (73.), im Gegenzug staubte Schwinn aber nach einem Lattenschuss von Engert zum 3:1 ab – die Vorentscheidung. Vier Minuten vor dem Ende stellte abermals Schwinn nach erneuter Hereingabe von Weber von der Außenbahn mit dem Tor zum 4:1 den Endstand her. „Wenn die Gäste beim Stand von 2:1 für uns den Elfmeter bekommen, hätte es noch einmal interessant werden können“, sagte Strusch, der dem FCO eine gute kämpferische Leistung attestierte.

Vor dem Anpfiff nahm ET-Präsident Peter Bihn noch eine Ehrung vor. So zeichnete er Josef D’Apuzzo für sein 25-jähriges Jubiläum als Fußball-Abteilungsleiter aus.
ET Wald-Michelbach II: Schuch, Bauer, Engert, Beisel, D. Schmitt, Jaap, Weber, Schwinn, Müller (46. Saci), Gärtner (46. Widera), Weyrauch.
FC Ober-Abtsteinach: Palkowski, Fading, Manuel Selzer, Kirschenlohr, Marcel Selzer, Rixecker, Nerabi, Bischof (77. Roth), Spreng, Beisel, Walz.
Tore: 0:1 Manuel Selzer (30.), 1:1 Weyrauch (32.), 2:1 Weber (60.). 3:1, 4:1 Schwinn (75./86.).
Schiedsrichter: Wegmann (Darmstadt). - Zuschauer: 200. - Beste Spieler: Schwinn, Weber,

 


Drittes Spiel gegen ein Spitzenteam

 

Wald-Michelbach, 07.09.2018

 

 

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Wald-Michelbach. Arg gebeutelt wurde Eintracht Wald-Michelbach am Mittwochabend bei der 1:3-Niederlage in der Fußball-Verbandsliga gegen Rot-Weiß Walldorf. Ist die Rote Karte für Dominik Knauer nach einer Notbremse noch zu verschmerzen, tut die schwere Verletzung von Boubacar Siby richtig weh. Der Abwehrspieler musste nach einem Zweikampf über eine halbe Stunde behandelt werden und kam mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus. „Wir wissen noch nichts Genaues. Boubacar hat sich eine muskuläre Verletzung im Hals-/Schulterbereich zugezogen und wird erst einmal ausfallen“, sagte ETW-Trainer Ralf Ripperger gestern morgen. Er hofft, dass am Samstag (18 Uhr) im Heimspiel gegen den SC 1960 Hanau die beiden Stürmer Jan Gebhardt und Malcom Darffour, die in Walldorf angeschlagen waren, wieder spielen können. „Wir haben ja auch dafür junge Spieler im Kader, die jetzt ihre Chance erhalten und zeigen können, was sie leisten können“, sagte Ripperger. Die Hanauer zählte Ripperger schon vor der Saison zu den Meisterschaftskandidaten. Nach dem 3:2-Sieg in Ober-Roden hat die Mannschaft auch den zweiten Platz erobert. Für die ETW ist es somit das dritte Spiel in Folge gegen den Ersten oder Zweiten. Und eine Woche später wartet beim FFV Sportfreunde Frankfurt die nächste Spitzenmannschaft. beg

 


Freudiges Wiedersehen ohne Geschenke

 

Wald-Michelbach, 07.09.2018

 

 

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Wald-Michelbach. Mit dem Saisonverlauf ist man im Lager von Fußball-Kreisoberligist Eintracht Wald-Michelbach II vollauf zufrieden. Vier Spiele, zehn Punkte, diese Bilanz kann sich sehen lassen. „Es läuft gut. Das Trainerteam mit Sascha Amend leistet eine ganz hervorragende Arbeit, es herrscht eine gute Stimmung und es verstehen sich alle gut. Es macht Spaß, in diesem Team mitzuarbeiten“, ist ETW-Teammanager Josef D’Apuzzo voll des Lobes.

Beim jüngsten 1:1 im Gastspiel bei Olympia Lorsch stand freilich auch das Glück Pate. Schließlich gerieten die Überwälder kurz vor Schluss erst in Rückstand, schafften aber praktisch mit der letzten Aktion in der Nachspielzeit doch noch den Ausgleich. Am heutigen Freitag (19.30 Uhr), wenn der FC Ober-Abtsteinach auf dem Sportplatz in der Rudi-Wünzer-Straße zugegen sein wird, soll freilich nicht das Glück entscheiden, sondern die tatsächliche Leistung. „Wir haben alle Möglichkeiten, um auch in diesem Spiel erfolgreich zu sein, doch wir dürfen natürlich den FCO nicht unterschätzen, zumal ein Derby immer einen ganz eigenen Charakter hat“, so D’Apuzzo, der „ein spannendes Spiel, viele Zuschauer und einen Sieg für uns“ auf den Wunschzettel für den Abend geschrieben hat.

Gäste personell angeschlagen

Freudig blicken die Wald-Michelbacher auch dem Wiedersehen mit Frank Mucha entgegen. Der jetzige FCO-Coach streifte sich schließlich fast zehn Jahre lang das Eintracht-Trikot über. Ein Wiedersehen mit den Ex-ET-Spielern Thomas Baucsek und Tolga Erak wird es hingegen nicht geben, da beide gegenwärtig an Muskelfaserrissen laborieren. Mucha freut sich derweil auch auf die Rückkehr nach Wald-Michelbach: „Es ist für mich schon ein wenig wie ein Heimkommen. Es sind viele Leute hier, die ich noch kenne. Doch es wäre mir noch lieber gewesen, wenn ich mit der kompletten Truppe anreisen könnte.“

Personell befindet sich der FCO durchaus in einer Schieflage, denn neben Baucsek und Erak fallen ja auch noch einige Spieler aus, die bereits seit längerer Zeit fehlen. „Das ist schon eine Notelf, die wir aufbieten werden, doch wir hoffen, trotzdem was reißen zu können“, so Mucha. Dass dies gegen die junge und laufstarke Truppe aus Wald-Michelbach alles andere als einfach wird, weiß er genau. „Wir müssen deshalb darauf achten, dass wir der Eintracht nicht den Raum geben, dass sie ihre Schnelligkeit ausnutzen kann. Wir müssen defensiv gut stehen und versuchen, über Konter selbst erfolgreich zu sein“, zeigt Mucha die Marschrichtung an.

 


Überraschung in Erlensee

 

Wald-Michelbach, 03.09.2018

 

 

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Wald-Michelbach. Mit dem 1:0-Sieg beim Tabellenführer 1. FC Erlensee sorgte Eintracht Wald-Michelbach gestern für eine Überraschung in der Fußball-Verbandsliga. Malcom Darffour erzielte in der 27. Minute das Tor des Tages, als er nach einer zu kurzen Abwehr aus 18 Metern nicht lange fackelte und flach ins lange Eck einschoss.

Aufsteiger Erlensee hatte zuvor 20 Tore erzielt – die ETW-Abwehr war aber nicht zu knacken. Torwart Tim Wiegand strahlte eine große Ruhe aus und war zur Stelle, wenn er gebraucht wurde. So schon in der 7. Minute, als er gegen Sebastian Wagner mit dem Fuß rettete. Das war auch die größte Chance der Gastgeber im ganzen Spiel. Zuvor hatte Darffour mit einem 16-Meter-Drehschuss bereits gezeigt, dass sich die Wald-Michelbacher nach dem Unentschieden zu Hause gegen Usingen auswärts die Punkte wieder zurückholen wollen. Die Überwälder zeigten eine gute Spielanlage und ließen nicht zuletzt durch die starken Leistungen von Stojnic und Bundschuh wenig zu. In der 37. Minute schoss allerdings Wagner aus abseitsverdächtiger Position übers Tor.

Nach dem Seitenwechsel zwang Gebhardt Erlensees Torhüter zu einer Fußabwehr (47.), Imsirovic setzte einen Freistoß übers Gehäuse (49.). Danach hatte wieder Wagner eine Möglichkeit aus zehn Metern (55.), in der 63. Minute klärte Wiegand einen zu kurzen Rückpass von Stojnic. Je länger das Spiel dauerte, umso sicherer wurden die Gäste und hatten durch Gebhardt nach Doppelpass mit Darffour (71.) sowie Crisafulli (79.) noch Chancen auf das 2:0. Symptomatisch für die Partie: In der 77. Minute nahm Wiegand nach einer weiten Flanke dem einschussbereiten Wagner den Ball vom Fuß. Erlensee wollte auch in der fünfminütigen Nachspielzeit kein Tor mehr gelingen, sodass die ETW den zweiten Sieg im zweiten Auswärtsspiel feierte. Am Mittwoch (19.30 Uhr) wartet bei Rot-Weiß Walldorf, der mit dem 4:1-Sieg gegen Rot-Weiß Frankfurt mit Erlensee an der Spitze gleichzog, die nächste schwere Auswärtsaufgabe.
ET Wald-Michelbach: Wiegand - Bundschuh, Imsirovic, Gebhardt (90. +3 Gärtner), Darffour, Fetsch (86. Schwinn), Stojnic, Sancak (62. Sancak), Knauer, Stuckert, Siby.
Tore: 0:1 Darffour (27.).
Schieds.: Wetteis (Fulda). Zuschauer: 300. Beste Spieler: Darffour, Wiegand, Stojnic, Bundschuh. beg

 


Luca Bauer hält die ET-Weste weiß

 

Lorsch, 03.09.2018

 

 

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Lorsch. Die Weste von Eintracht Wald-Michelbach II bleibt weiterhin weiß. Allerdings entgingen die Überwälder diesmal einer Niederlage nur sehr knapp. Sie konnten sich diesmal bei Luca Bauer bedanken, dem im Gastspiel bei Olympia Lorsch in der dritten Minute der Nachspielzeit doch noch der glückliche Ausgleich gelang - unter tätiger Mithilfe der Gastgeber.

Dem Tor ging ein Freistoß für die Wald-Michelbacher heraus, der von Weber aus 25 Metern in den Strafraum geschlagen wurde. Eigentlich war der Ball recht einfach zu verteidigen, da er auf Brusthöhe nach vorn kam. Ein Lorscher Verteidiger stoppte das Leder aber so ungeschickt mit der Brust, dass die Kugel urplötzlich direkt vor Bauer lag, der aus vier Metern nur noch verwerten musste.

„Über das Spiel hinweg gesehen, ist ein Unentschieden in Ordnung, doch die Art und Weise sowie der Zeitpunkt haben noch nicht viel mit Kreisoberliga zu tun“, sagte der merklich enttäuschte Olympia-Spielausschussvorsitzende Stephan Vogel. Umso bitterer ist der späte Ausgleich der Gäste, wenn berücksichtigt wird, dass die Klosterstädter kurz vor Ende der regulären Spielzeit erst zur Führung kamen, also zu einem Zeitpunkt, als sich jeder eigentlich schon mit einem torlosen Unentschieden abgefunden hatte. So war es in der 88. Minute Routinier Jürgen Peters, der aufgerückt war und eine Hereingabe von Cin mit dem Kopf zu verwerten vermochte.
Eintracht Wald-Michelbach II: Schuch - Engert, Beisel, Schmitt, Widera (46. Müller), Bauer, Weber, Saci (72. Jaap), Schröder, Hirschhausen, Weyrauch (78. Sarnowski).
Tore: 1:0 Peters (88.), 1:1 Bauer (90.+3).
Beste Spieler: Pankratz, Arsan, Neudecker - Engert, Weber. Schiedsrichter: Henninger (Bad Soden) - Zuschauer: 80. gie

 


Tim Wiegand ist zurück im Tor

 

Wald-Michelbach, 24.08.2018

 

 

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Wald-Michelbach. Eintracht Wald-Michelbach setzte mit dem 4:0-Sieg am Mittwochabend beim SV FC Sandzak Frankfurt ein Ausrufezeichen, und mit jetzt sieben Punkten sieht die Welt in der Fußball-Verbandsliga schon wieder ganz anders aus. Am Samstag (16 Uhr) erwarten die Wald-Michelbacher die Usinger TSG zum vierten Heimspiel und wollen an die gute Auswärtsleistung anknüpfen. „Wir konnten in Frankfurt wie erhofft wieder den Fußball zeigen, der uns charakterisieren soll. Wir haben stark gearbeitet und uns den Auswärtssieg total verdient. In den entscheidenden Momenten, hatte die Mannschaft die absolute Gier, das eigene Tor zu verteidigen. In der Offensive hätten wir noch den ein oder anderen Stich mehr setzen können, wenn nicht sogar müssen“, sagte ETW-Trainer Ralf Ripperger, der nach der 0:2-Derbyniederlage gegen die SG Unter-Abtsteinach eine Reaktion der Mannschaft sehen wollte – und die auch bekam.

Ripperger lobte die beiden Neuzugänge Tim Wiegand und Philipp „Toni“ Stuckert, die gute Leistungen zeigten. Der 23-jährige Tim Wiegand stand bis 2015 noch im ETW-Tor, wechselte aufgrund seines Bundeswehrdienstes dann aber zum SC Viktoria Hamburg und zuletzt SV Billstedt (Oberliga Hamburg). Nach der Verletzung von Marcel Jährlig hat die ETW damit eine Lücke im Tor geschlossen. Der 26-jährige Stuckert spielte in der U17 bei Eintracht Frankfurt und in der U19 beim SV Darmstadt 98. Zuletzt war der Verteidiger vier Jahre bei Germania Ober-Roden.

„Am Samstag wollen wir unbedingt gegen die Usinger TSG nachlegen. Usingen ist nicht gut in die Saison gestartet, aber wir wissen, dass wir einen harten Brocken erwarten. Usingen hat sich in den vergangenen Jahren immer über ein starkes Kollektiv definiert und uns in diesem Bereich auch schon eine Lehrstunde erteilt“, sagte Ripperger, der mit seiner Mannschaft jetzt aber gegen den Tabellenletzten (1 Punkt/3:10 Tore) unbedingt in der Erfolgsspur bleiben will.

 

Erstes Auswärtsspiel für ETW

 

Wald-Michelbach, 22.08.2018

 

 

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Wald-Michelbach. Nach drei Heimspielen und vier Punkten tritt Eintracht Wald-Michelbach heute Abend um 20 Uhr zum ersten Auswärtsspiel in der Fußball-Verbandsliga beim SV FC Sandzak in Frankfurt an. Die Gastgeber haben erst einen Sieg eingefahren, seien aber, so der ETW-Präsident Peter Bihn, eine gute Mannschaft. In der vergangenen Saison verlor die ETW auswärts und spielte unentschieden zu Hause. „Mal abwarten. Bis auf den starken Aufsteiger FC Erlensee, der auch schon 18 Tore geschossen hat, kann jeder jeden schlagen“, meinte Bihn. Sandzak habe zudem beim 0:6 gegen Erlensee zwei rote Karten bekommen.

Über das spielfreie Kerwewochenende konnten die Wald-Michelbacher die 0:2-Derbyniederlage gegen die SG Unter-Abtsteinach aufarbeiten. „Für mich gab es eine entscheidende Szene gleich nach der Pause. Der eingewechselte Malcom Darffour traf nur den Pfosten und im direkten Gegenzug ging die SGU in Führung“, sagte Bihn. Am Ende sei eine blutjunge ETW-Mannschaft auf dem Platz gestanden, der Sieg der erfahrenen SGU sei schließlich auch verdient gewesen. Erfreut zeigte sich der ETW-Präsident von der Resonanz des Derbys und spricht von etwa 750 Zuschauern, die der Partie den entsprechenden Rahmen verliehen. „Es war ein faires Spiel mit einem guten Schiedsrichter“, so Bihn. Viel mehr als die Niederlage gegen die SGU ärgert sich Bihn im Übrigen über das unnötige 2:2 gegen Aufsteiger SG Bornheim, als man den Sieg aus der Hand gab und Lehrgeld bezahlte. „Aber man muss mit der jungen Mannschaft auch etwas Geduld haben“, meinte der Präsident. Ein Fanbus fährt um 16.45 Uhr in der Neckarstraße ab.
Am Donnerstag (20 Uhr) holt die zweite Mannschaft in der Kreisoberliga bei der FSG Riedrode nach. Während die sechs Punkte nach zwei Spielen des Meisterschaftsfavoriten aus dem Ried keine Überraschung sind, hat die Eintracht-Reserve mit den Siegen gegen die SG Wald-Michelbach und Starkenburgia Heppenheim aufhorchen lassen.

„Was die derzeit spielen, ist sensationell“, sagte Bihn und lobte „die blutjunge Mannschaft für den herzerfrischenden, unbekümmerten Fußball, der alle begeistert.“ Bis auf den 27-jährigen Neuzugang David Schmitt seien alle Spieler 18 oder 19 Jahre alt. In Riedrode wird der ETW-Talentschuppen jetzt auf Herz und Nieren geprüft. „Auch eine Niederlage ist nicht schlimm, wir wollen schließlich nicht Meister werden“, ist Bihn gespannt, wie sich die Truppe von Sascha Amend aus der Affäre zieht. beg

 

 

 

 

 


4:1: ET-Zweite auf Platz zwei

 

Wald-Michelbach, 13.08.2018

 

 

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Wald-Michelbach. Sich möglichst schnell von der Abstiegszone entfernen, gab Sascha Amend, Trainer des Fußball-Kreisoberligisten ET Wald-Michelbach II, vor der Runde als Ziel aus. Nach zwei Spieltagen steht die ET-Zweite nun auf dem zweiten Tabellenplatz, und das nach zwei Siegen gegen Teams, die zum Favoritenkreis zählen. Nach dem 4:2-Auftaktsieg im Ortsderby gegen die SG Wald-Michelbach folgte gestern ein überraschend klares 4:1 gegen die ebenfalls hoch gehandelte Starkenburgia Heppenheim.

„Das war schon beeindruckend, wie die Mannschaft kombiniert hat. Da war ein Tor schöner als das andere herausgespielt“, zeigte sich ET-Pressewart Lothar Strusch vom Auftritt der jungen Mannschaft begeistert. Dabei räumte er ein, dass die erste halbe Stunde der Starkenburgia gehört habe, die dann auch einige gute Gelegenheiten verbuchte. Doch dann fanden die Gastgeber zu ihrem Spiel, mit schnellen Angriffen über die Außenbahnen nahmen sie die Gästeabwehr auseinander. Steven Müller (42.) und Srdan Stojnic (45.) schafften mit einem Doppelschlag die 2:0-Pausenführung, Lars-Eric Schwinn (73.) und Jonas Jaap (84.) erhöhten auf 4:0, ehe Laurat Jerlija der Ehrentreffer gelang (92.).
ET Wald-Michelbach II: Schuch, Engert (46. Bauer), Beisel, D. Schmitt, Jaap, Weber, Schitz (37. Hirschhausen), Stojnic, Müller (70. Weyrauch), Schwinn, Schröder.
Starkenburgia Heppenheim: Fuhrmann (47. Fickel), Weber, Wadowski, Breuer, Geist, Jerlija, Karadoruk, Freihaut (63. Bezouska), Bizer, Tremper, Wildenberg.
Tore: 1:0 Müller (42.), 2:0 Stojnic (45.), 3:0 Schwinn (73.), 4:0 Jaap (84.), 4:1 Jerlija (92.)..
Schiedsrichter: Bechtold (Oberzent). - Zuschauer: 80. - Beste Spieler: Weber, Stojnic, Jaap/Gei

 


Jan Gebhardt zahlt gleich zurück

 

Wald-Michelbach, 06.08.2018

 

 

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Wald-Michelbach. Angeführt von dem überragenden dreifachen Torschützen Jan Gebhardt feierte Eintracht Wald-Michelbach mit dem 5:2-Heimsieg gegen Germania Ober-Roden einen Traumstart in der Fußball-Verbandsliga Süd. Vor 200 Zuschauern boten die Gastgeber eine starke Leistung, auch wenn die drei Punkte in der zweiten Halbzeit nach dem zwischenzeitlichen 2:2-Ausgleich in Gefahr waren. Aber ausgerechnet in die Drangphase der Germania hinein, die zum Kreis der Meisterschaftsfavoriten gezählt wird, schlug Gebhardt zweimal zu. Beides Mal passte der ebenfalls sehr gut spielende Jens Bundschuh, der nach einer Stunde in die Zentrale rückte und sich mit Gebhardt blind verstand.

Das erste Saisontor aber erzielte Etienne Imsirovic in der 9. Minute, als Kapitän Bundschuh eine Ecke von Gebhardt verlängert hatte. Beide Mannschaften spielten trotz der Hitze mit viel Tempo, sodass es eine unterhaltsame Partie war. In der ersten Hälfte hatte die ETW mehr Chancen, und in der 31. Minute traf Gebhardt nach einem Bundschuh-Pass aus spitzem Winkel am herauslaufenden Torwart vorbei zum 2:0. Bis zum Pausenpfiff hätten Gebhardt bei einem Freistoß im Strafraum, Knauer und Darffour für das 3:0 und somit für die Entscheidung sorgen können.

So aber wurde es in der zweiten Hälfte noch einmal spannend. Ober-Roden wechselte zweimal und was nun besser im Spiel. Mit einem direkten Freistoß schaffte Hakimi in der 49. Minute den Anschlusstreffer vier Minuten später glich der eingewechselte Firat nach einer Freistoßverlängerung aus Kurzdistanz aus. Jetzt drohte die Partie zu kippen, zumal Torwart Jährling einen 16-Meter-Schuss von Hakimi gerade noch parieren konnte und das 2:3 verhinderte.

Aber die Eintracht hatte Jan Gebhardt. Bei seiner Verpflichtung nach einer unglücklichen Saison beim Hessenligisten Spvgg. Neu-Isenburg und einer langen Verletzungspause hatte der Torjäger noch gesagt, dass er einen Verein brauche, der ihm das Vertrauen gibt. Das tut die ETW, und Gebhardt zahlte gleich im ersten Spiel nach seiner Rückkehr zurück: In der 64. Minute ließ er nach einer Einzelleistung zwei Gegenspieler stehen und schloss aus 14 Metern zum 3:2 ab. Auch bei seinem dritten Tor hatte Bundschuh für Gebhardt vorgelegt (79.).

Zuvor schoss ETW-Neuzugang Sancak nach Gebhardt-Zuspiel aus zehn Metern nur an die Latte. Kurz nach seiner Einwechslung gelang Maximilian Gärtner schon in der Nachspielzeit das 5:2. Danach verschoss Stemann für Ober-Roden noch einen Elfmeter.
ET Wald-Michelbach: Jährling - Steiger, Bundschuh, Imsirovic (61. Crisafulli), Gebhardt (90. Gärtner), Darffour (82. Weber), Fetsch, Sancak, Knauer, Kocahal Siby.
Tore: 1:0 Imsirovic (9.), 2:0 Gebhardt (31.), 2:1 Hakimi (49.), 2:2 Firat (53.), 3:2, 4:2 Gebhardt (64./79.), 5:2 Gärtner (90.+2).
Zuschauer: 200. Schiedsrichter: Wegmann (Darmstadt). Beste ETW-Spieler: Gebhardt, Bundschuh, Siby. beg

 

Weber und Schwinn treffen doppelt

 

Wald-Michelbach, 06.08.2018

 

 

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Wald-Michelbach. Ein heißes Ortsderby lieferten sich gestern die SG Wald-Michelbach und die ET Wald-Michelbach II zum Auftakt der Saison in der Fußball-Kreisoberliga. Vor gut 250 Zuschauern bezwang dabei die ET-Zweite die aufgrund starker Neuzugänge hoch gehandelten Gastgeber mit 4:2 Toren – und das verdient, wie sich beide Seiten am Ende einig waren.

„Wir sind in der ersten Hälfte zweimal in Führung gegangen, haben aber beide Male prompt den Ausgleich kassiert. Nach dem 2:3 waren wir in Folge der gelb-roten Karte für die Eintracht wieder dran, aber dann bekamen wir auch einen Platzverweis und schließlich auch noch einen Konter zum 2:4. Wenn der Elfmeter für uns reingegangen wäre, wäre es vielleicht noch einmal spannend geworden. Auch wenn zwei Tore der ET aus Abseitsposition fielen, will ich den Erfolg des Gegners nicht schmälern, denn der Sieg geht in Ordnung“, sagte SG-Trainer Marco Flick.

„Wir haben gewusst, dass sich die SG in der Offensive sehr gut verstärkt hat, aber wir haben in der Defensive gut gestanden und gerade im Aufbauspiel den Ball gut durch die Reihen laufen lassen. Gewiss hätten wir den einen oder anderen Angriff besser zu Ende spielen müssen, aber wir haben noch junge Spielern, die noch lernen müssen, effektiver zu agieren. Wenn unser Torhüter Joy Zinela den Strafstoß am Schluss nicht gehalten hätte, wäre es vielleicht noch einmal eng geworden. Aber im Großen und Ganzen ist das 4:2 gerecht“, erklärte ET-II-Coach Sascha Amend.

Trotz der heißen Temperaturen schlugen beide Mannschaften von Beginn an ein hohes Tempo an. Schon nach neun Minuten legten die „Gastgeber“ die Führung vor, wobei sie hier von einem Fehler von ET-Schlussmann Zinela profitierten, der einen Rückpass verfehlte und den Ball zum 0:1 die Linie passieren lassen musste. Doch die Reserve des Verbandsligisten zeigte sich nicht geschockt, sondern schlug schnell zurück. Der stark aufspielende Torben Weber, der auf der rechten Außenbahn kaum zu halten war, war nur vier Minuten später zur Stelle und glich zum 1:1 aus.

Weiter ging es Schlag auf Schlag. 16 Minuten waren gespielt, als Neuzugang Andre Roth mit dem Tor zum 2:1 die SG wieder nach vorne brachte. Aber auch dieses Mal hatte die Führung nicht lange Bestand, denn im Gegenzug war es abermals Weber, der sich die prompte Chance zum 2:2 nicht entgehen ließ. „Wir hätten die Führungen besser verwalten müssen“, sagte dann auch Dirk Dell von der SG.

Nach dem Wechsel bekam die ET-Zweite zunächst Oberwasser, was an der schnellen, erstmaligen Führung lag, die Lars-Eric Schwinn nach nur drei Minuten erzielte. Als Schwinn dann gar auf 4:2 erhöhte (76.), schien die Partie gelaufen, doch die SG bekam in der 86. Minute einen Strafstoß zugesprochen. Peter Gölz lief an, doch Zinela parierte seinen Schuss und sicherte damit den Zwei-Tore-Vorsprung und schlussendlich auch den Sieg für die Eintracht.
SG Wald-Michelbach: Helfrich, Gölz, Baum, Rebscher (46. Jahn), Hien, G. Lammer, Garotti, Naas, D. Loenko, Theobald (79. F. Schmitt), Roth.
ET Wald-Michelbach II: Zinela, Engert (73. Bauer), Beisel, Weber (91. Saci), D. Schmitt, Jaap (78. Widera), Imsirovic, Stojnic, Schwinn, Schröder, Hirschhausen.
Tore: 1:0 Eigentor (9.), 1:1 Weber (13.), 2:1 Roth (16.), 2:2 Weber (17.), 2:3, 2:4 Schwinn (48.(76.).
Schiedsrichter: Werner. - Zuschauer: 250. - Besondere Vorkommnisse: gelb-rote Karten für Hirschhausen (53./ET) und Baum (61./SG) wegen Foulspiel. jün

 

Das Finale unglücklich verpasst

 

Wald-Michelbach/Abtsteinach, 08.03.2018

 

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Wald-Michelbach/Abtsteinach. Erst war die Enttäuschung sehr groß, doch schließlich konnten die A-Jugendfußballer des JFV Wald-Michelbach/Abtsteinach auch stolz über das Erreichte sein: Die Odenwälder schieden im Halbfinale um die süddeutsche Futsal-Meisterschaft in Ehingen unglücklich aus und wurden Vierter.

Mit dem Gewinn Hessenmeisterschaft in der Halle und damit dem größten Erfolg in der jungen Vereinsgeschichte des JFV Wald-Michelbach/Abtsteinach hatten sich die A-Junioren für die Süddeutsche qualifiziert. Nach einem 3:1-Sieg im ersten Spiel gegen den württembergischen Meister SV Zimmern war das Halbfinale erreicht, denn zuvor hatte die SG Kuppenheim ebenfalls gegen Zimmern gewonnen. So konnten die Überwälder die anschließende 1:3-Niederlage gegen den südbadischen Meister verschmerzen. Der Finaleinzug wäre mit der Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft Ende März in Dortmund gleichzusetzen gewesen, jedoch musste sich die Mannschaft in einem hochdramatischen Spiel, das nach der regulären Spielzeit 3:3 endete, im Sechsmeterschießen dem bayrischen Meister FC Gundelfingen geschlagen geben. Das Endspiel gewann dann der FV Eppingen.

„Wir waren spielerisch die mit Abstand beste Mannschaft“, sagte JFV-Trainer Amir Imsirovic, der das Team mit Rütger Alexander betreut. Daher sei das Ausscheiden schade gewesen. „Die Gegner haben viel auf Physis gesetzt. Das war teilweise wie Eishockey“, meinte Imsirovic. Mit den Top vier Thorben Weber, Etienne Imsirovic, Dominik Knauer und Luigi Crisafulli vor Torwart Nils Helfrich hatte der JFV herrausragende Spieler auf der Platte stehen. Doch bei 18 Minuten Spielzeit war Rotation wichtig, so kamen auch Leon Renzland, Timo Schröder, Majid Ismaeli und Maurice Engert zum Einsatz. „In der Halle kann man sich nicht verstecken“, lobte Imsirovic alle Schützlinge, die nach vorn und hinten gleichermaßen Klasse zeigten. Darüber hinaus steckten Imsirovic und Knauer 90 Minuten in der ersten ETW-Mannschaft gegen Ober-Roden am Tag zuvor noch in den Knochen, auch Crisafulli spielte fast eine Halbzeit lang. „Das merkte man den Jungs an, soll aber keine Ausrede sein“, sagte der Trainer.

Auch der Jugendförderverein gratulierte der Mannschaft. „Nicht nur die sportlichen Leistungen sind hervorzuheben, sondern auch das Auftreten der A-Junioren in der Öffentlichkeit. Die Spieler und das Trainerteam haben den JFV nach außen hin in allen Bereichen würdig vertreten“, sagte Klaus Reibold, der sportliche Leiter des JFV, der sich auch für das Engagement der Eltern bedankte. Als Anerkennung bekommt das Team einen Zuschuss von 300 Euro für die Mannschaftskasse.

Außergewöhnlicher Jahrgang

Rund um den 1999er-Jahrgang haben die Wald-Michelbacher einen außergewöhnlichen Talentschuppen zusammen, der bereits in der C-Jugend, dann auch in der B- und A-Jugend den Aufstieg in die Gruppenliga schaffte. Von diesen Spielern wird man sicherlich noch einiges hören, ist sich nicht nur Amir Imsirovic, seines Zeichens auch Sportkoordinator bei Eintracht Wald-Michelbach, sicher. Derzeit belegen die A-Junioren den fünften Platz in der Gruppenliga, im Fokus stehe aber die frühzeitige Einbindung bei den Senioren. „Acht, neun Spieler sind, vornehmlich in der zweiten Mannschaft, ständig im Einsatz“, sagte Imsirovic. So habe sich beispielsweise Maurice Engert, Sohn des langjährigen Reservetrainers Uwe Engert, in der Abwehr zu einer Bank in der Kreisoberliga entwickelt. „Wir haben derzeit 31 Spieler, die 18 oder 19 Jahre alt sind“, sieht Imsirovic seinen Verein für die Zukunft bestens aufgestellt. beg

 

 

 

 


Crisafullis Flanke findet Berk Kocahal

 

Wald-Michelbach, 05.03.2018

 

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Wald-Michelbach. Mit dem hart erarbeiteten 1:0-Heimsieg gegen den Tabellensechsten Germania Ober-Roden startete Eintracht Wald-Michelbach am Samstag die Aufholjagd in der Fußball-Verbandsliga. Das Tor des Tages erzielte in der 67. Minute der überragende Berk Kocahal. Die Vorbereitung leistete der kurz zuvor eingewechselte Neuzugang Luigi Crisafulli mit einer millimetergenauen Flanke aus vollem Lauf auf den am langen Pfosten stehenden Kocahal, der nahm den Ball gut an und drosch das Leder unter die Latte.

„Die Mannschaft hat totale Geschlossenheit gezeigt und alles für den Erfolg getan“, war ETW-Trainer Ralf Ripperger über die drei Punkte erleichtert. „Ober-Roden hat uns sehr offensiv angegriffen, weshalb wir gerade in der ersten Hälfte etwas Probleme hatten, unsere Struktur zu halten. Trotzdem haben wir kaum eine echte Chance zugelassen“, sagte Ripperger. Dabei spielte den Wald-Michelbachern etwas in die Karten, dass Ober-Rodens Torjäger Marco Christophori (schon 17 Saisontreffer) nicht nicht mit von der Partie war.

Die Gastgeber hätten eigentlich schon vor der Pause in Führung gehen können. Alleine der agile Rene Brunner hätte zum Matchwinner werden können, doch blieb der Stürmer diesmal im Abschluss glücklos. So scheiterte Brunner bereits in der 10. Minute nach einer schönen Kombination über Imsirovic und Bundschuh allein vor dem Torwart an Christoph Kahl, der zum besten Spieler der Gäste wurde. In der 34. Minute sorgte Brunner wieder für Gefahr, war schneller als Kahl am Ball, wurde aber noch abgedrängt und sein Schuss noch auf der Linie geklärt. Zwei Minuten später traf Tomizawa nach Brunner-Hereingabe den Ball aus Kurzdistanz nicht richtig. Nach einem Steilpass von Tomizawa schoss Brunner aus spitzem Winkel an die Latte (38.).

Mit einem 22-Meter-Kracher eröffnete Jens Bundschuh die zweite Hälfte (49.). Nach einer Kocahal-Flanke köpfte Tomizawa vorbei (62.). Für den gelb-rot gefährdeten Marco Fetsch, der wie immer großen Einsatz zeigte,, war in der 59. Minute David Schmidt gekommen. Von Beginn an spielte Dominik Knauer, der mit Luigi Crisafulli vom SV Waldhof gekommen war. Mit seinem tollen Flankenlauf zum 1:0 fügte sich der junge Birkenauer ebenfalls gut ein. Der Trainer hatte bei seinen Umstellungen das richtige Händchen. „Nach dem Führungstreffer hatten wir mehrere klare Torchancen“, musste Ripperger allerdings mitansehen, wie „leider die falschen Entscheidungen getroffen wurden.“ Ober-Roden warf alles nach vorne und brachte zwei neue Offensivspieler. Das gab der ETW Raum für Konter, doch Brunner scheiterte dreimal am Torwart (80./86./88.). „Ein großes Kompliment an die Mannschaft für diese aufopferungsvolle Leistung, die uns wieder einmal gezeigt hat, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, lobte der Trainer, dessen Mannschaft sich erst einmal auf den zwölften Platz verbesserte.
ET Wald-Michelbach: Jährling - Memic, Bundschuh, Imsirovic, Brunner, Besic, Fetsch (59. Schmidt), Schitz, Kocahal (78. Schwinn), Knauer, Tomizawa (66. Crisafulli).
Tor: 1:0 Kocahal (67.).
Schiedsrichter: Haase (Frankfurt). Zuschauer: 200. Beste Spieler: Kocahal, Imsirovic, Bundschuh - Kahl. beg

 


Neuzugänge Siby und Kanat sind verletzt

 

Wald-Michelbach, 02.03.2018

 

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Wald-Michelbach. Mit einer Woche Verspätung macht sich Eintracht Wald-Michelbach an die Aufholjagd in der Fußball-Verbandsliga – vorausgesetzt das Heimspiel am Samstag (16 Uhr) gegen den Tabellensechsten Germania Ober-Roden kann überhaupt stattfinden.

Auch die Gäste waren am vergangenen Wochenende noch nicht im Einsatz und werden sicherlich noch nicht wissen, wo sie stehen. Die Vorbereitung bei der ETW jedenfalls verlief „relativ ordentlich“, wie Trainer Ralf Ripperger meinte. „Wir konnten vier Testspiele bestreiten und darüber hinaus auch die Neuzugänge in die Mannschaft integrieren. Leider ist unser absoluter Härtetest gegen den Hessenligisten Viktoria Griesheim ausgefallen, aber wir haben dennoch das Beste daraus gemacht“, sagte Ripperger. Am vergangenen Samstag wurden einige Spieler aus dem Kader der ersten Mannschaft beim 0:0 der Reserve im Wald-Michelbacher Derby eingesetzt. Außer Boubacar Siby und Enes Kanat ist derzeit niemand verletzt, und der Trainer glaubt, dass seine Mannschaft in einem besseren Fitnesszustand als zu Beginn der Hinrunde sei: „Nun müssen wir am Ball bleiben.“

Die Winter-Neuzugänge haben sich gut integriert. Boubacar Siby überzeuge durch seine Körperlichkeit und ruhige Art. Die beiden ganz jungen Dominik Knauer und Luigi Crisafulli haben ebenfalls einen positiven Eindruck hinterlassen. „Sie leben das vor, was leider nicht mehr selbstverständlich ist bei jungen Spielern. Absoluter Einsatz. Die Jungs sind ehrgeizig und wollen uns beim Erreichen unserer Ziele helfen. Dafür haben wir sie verpflichtet und können darüber glücklich sein“, sagte Ripperger. Enes Kanat und Samir Amini hatten zwischenzeitlich mit Verletzungen zu kämpfen. Dennoch habe man immer wieder ihr Potenzial sehen können.

Germania Ober-Roden sei zum Auftakt eine Herausforderung. Die Gäste haben viele Tore erzielt und sich als Aufsteiger in eine sehr gute Ausgangslage gebracht. „Die Germania spielt aggressiven, offensiven Fußball. Das 3:3 im Hinspiel war für uns bitter, weil wir einen zweifelhaften Elfmeter in den Schlussminuten hinnehmen mussten. Aber wir wissen, dass wir uns vor niemandem verstecken müssen. Wir werden arbeiten und alles dafür tun, die drei Punkte zum Auftakt bei uns zu behalten“, sagte Ripperger. beg

 


Eintracht Wald-Michelbach - Anatolia Birkenau (Sonntag, 15.15 Uhr): Die absolute Zufriedenheit dürfte nach dem 0:0 im Ortsderby gegen die SG im Lager der Eintracht Wald-Michelbach II nicht ausgebrochen sein. Es steht also an, gegen Anatolia Birkenau nun die maximale Punkteausbeute einzufahren. Aufgrund der Tatsache, dass die Birkenauer am vergangenen Wochenende wegen der Unbespielbarkeit des Platzes passen mussten, darf man gespannt sein, wie die Truppe von Trainer Armin Smajic 2018 aus den Startlöchern kommt. gie


JFV gewinnt Hessenmeisterschaft

 

Wald-Michelbach/Abtsteinach, 28.02.2018

 

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Wald-Michelbach/Abtsteinach. Die Fußball-A-Junioren des JFV Wald-Michelbach/Abtsteinach sind in der Halle nicht zu stoppen und sind jetzt auch die beste Futsal-Mannschaft Hessen. Die Hessenmeisterschaft im Futsal fand im nordhessischen Frankenberg statt. Bei dem Turnier trat der JFV im Spielmodus jeder gegen jeden als Vertreter der Region Darmstadt gegen die besten Mannschaften der fünf anderen hessischen Regionen an.

Durch einen 3:1-Sieg im ersten Spiel gegen die SG Orlen gelang der Mannschaft der Trainer Amir Imsirovic und Rütger Alexander ein guter Start ins Turnier. Im zweiten Spiel traf man dann auf den Hessenligisten JFV Viktoria Fulda, den man ebenfalls mit 3:1 bezwingen konnte. In der dritten und vierten Partie besiegten die Überwälder die JSG Calden und die JSG Nidderau jeweils mit 3:0. Durch diese vier Siege standen die Überwälder bereits ein Spiel vor Schluss als souveräner Hessenmeister fest. In der letzten Begegnung des Tages musste man sich aufgrund einiger Nachlässigkeiten gegen den Verbandsligisten FC Ederbergland mit 0:1 geschlagen geben. Dies änderte am Ergebnis des Turnieres nichts. Ausgezeichnet haben sich die Überwälder vor allem durch ihre enorm dominante und kombinationsreiche Spielweise, für die die Spieler von allen Seiten Zuspruch ernteten.

Bereits nächsten Sonntag reisen die A-Junioren des JFV dann als Vertreter Hessens zur Süddeutschen Futsal-Meisterschaft in die Gemeinde Ehningen der Kreisstadt Böblingen. Bild: Hessischer Fußball-Verband

 


Die Defensive steht bombenfest

 

Wald-Michelbach, 26.02.2018

 

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Wald-Michelbach. Das Ortsderby zum Start ins neue Fußballjahr fand keinen Sieger. Die SG Wald-Michelbach und Eintracht Wald-Michelbach II trennten sich torlos. Allerdings sollten die 350 Zuschauer ihr Kommen nicht bereuen, denn sie sahen keinesfalls ein langweiliges 0:0, sondern den Beweis, dass die eine oder andere Begegnung durchaus seinen Reiz haben kann, obwohl das „Salz in der Suppe“ fehlt.

Dass sich die Partie zu einer sehr reizvollen Sache entwickelte, hatte nicht zuletzt auch damit zu tun, dass die „gastgebende“ SG eine exzellente Mannschaftsleistung zeigte und es so schaffte, gegen die sehr stark bestückte ET nicht viel zuzulassen. „Wenn man sieht, mit welchen Spielern die Eintracht angetreten ist, dann hätten wir vor dem Spiel sofort ein Unentschieden angenommen. Es ist ja auch cool, gegen einen solchen Gegner einen Punkt zu holen, doch irgendwie ist es auch schade, dass es uns nicht gelungen ist, die große Überraschung zu schaffen“, sagte SGW-Coach Sebastian Prasch nach dem Spiel.

Insbesondere bezog er sich dabei auf den Umstand, dass seine Truppe einen gelungenen Defensivauftritt zeigte. Lediglich einmal musste Torwart Lieberknecht eingreifen und einen Ball ablaufen. „Die Eintracht hatte zwar mehr Ballbesitz und spielte sehr sauber, aber sie kamen am Ende eben nicht durch“, lobte Prasch die Abwehrarbeit seiner Mannschaft.

Die besseren Chancen hatte die SG in der Anfangsphase, als zweimal Gero Lammer die Möglichkeit hatte, jedoch einmal den Ball nicht kontrollieren konnte und dann das Tor per Kopf knapp verfehlte. Ebenso hatte Florian Schmitt die Führung auf dem Fuß.

Kurioserweise resultierten all diese Szenen aus der Phase, als noch beide Mannschaften gleich stark besetzt waren. Das änderte sich in der 26. Minute, als ET-Akteur Brunner nach ausgiebiger Meckerei erst Gelb sah, sich aber immer noch nicht beruhigte, was er mit Gelb-Rot quittiert bekam. Taktisch spielte die SG aber auch in Überzahl nach bewährtem Muster weiter.
SG Wald-Michelbach: Lieberknecht - Reibold, S. Hien, D. Schmitt, F. Schmitt, G. Lammer, A. Nerabi, Andreas Rebscher (77. V. Loenko), Jahn, D. Loenko, Theobald.
Eintracht Wald-Michelbach II: Zinela - Kanat (29. Jaap/68. Helfrich), Brunner, Fetsch, Bundschuh, Kappes (46. Beisel), Knauer, D. Schmidt, J. Nerabi, Siby, Crisafulli.
Besonderes Vorkommnis: Gelb-Rot für Brunner (26./ET) nach Reklamieren. Beste Spieler: geschlossene Mannschaftsleistungen. Schiedsrichter: Wandinger (Münster) - Zuschauer: 350. gie 


A-Junioren des JFV Wald-Michelbach/Abtsteinach gewinnen die Futsal-Regionenmeisterschaft Darmstadt

Die A-Junioren des JFV Wald-Michelbach/Abtsteinach gewinnen nach der Futsal-Kreismeisterschaft nun auch die Futsal-Regionenmeisterschaft der Region Darmstadt. In der ersten Partie konnten sich die Überwälder einen 1:0 Erfolg gegen den Hessenligisten TS Ober-Roden erspielen. In der zweiten Partie traf man auf Germania Eberstadt. Die Darmstädter besiegte man mit 3:2. In der dritten Begegnung schlug man den Ligakonkurrenten und Tabellenführer der Gruppenliga Darmstadt SKV Büttelborn klar mit 4:1. Mit dem 1:1 Unentschieden im letzten Spiel des Tages gegen die JSG Michelstadt/Günterfürst machte die Mannschaft um Kapitän Torben Weber den ersten Platz perfekt und qualifiziert sich für die Futsal-Hessenmeisterschaft, die kommendes Wochenende im nordhessischen Frankenberg stattfindet. Für die Schützling der Trainer Amir Imsirovic und Rütger Alexander war dieser Erfolg bereits der sechste Titel in den vergangenen zwei Spielzeiten.

 



Titel erfolgreich verteidigt

 

Wald-Michelbach, 29.01.2018

 

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Wald-Michelbach. Nach der erfolgreichen Titelverteidigung des Kreispokals in dieser Saison, konnten die A-Juniorenfußballer des JFV Wald-Michelbach/Abtsteinach auch den Kreismeistertitel im Futsal verteidigen. Bei der Endrunde blieben die Überwälder als einzige Mannschaft ohne Niederlage und überzeugten mit dem gewohnt gepflegten Kombinationsfußball.

Während der Begegnungen blitzte immer wieder hohe Spielfreunde und auch Spielwitz auf. Nicht zuletzt deshalb konnte das JFV-Team einige sehr schön herausgespielte Tore bejubeln und kann sich nun auch in diesem Jahr verdient als Futsal-Kreismeister betiteln, schließlich wurden in der Finalrunde starke Konkurrenten wie der Verbandsliga-Fünfte JFV Alsbach-Auerbach, die Gruppenliga-Konkurrenten vom JFV Bürstadt und der Heppenheimer Starkenburgia sowie Kreisligist JFV Biblis/Nordheim/Wattenheim ausgeschaltet.

In der Vorrunde hatten sich die Überwälder souverän in ihrer Gruppe mit vier Siegen in vier Spielen durchgesetzt. Den Auftakt machte ein 3:1-Erfolg gegen den FSV Rimbach, dem die Truppe von Trainer Amir Imsirovic ein 5:2 gegen den JFV Alsbach-Auerbach II folgen ließ. Mit 5:0 wurde die JSG Fürth/Lörzenbach geschlagen und mit dem 2:0 stand Wald-Michelbach/Abtsteinach als Gruppensieger und Finalteilnahmer fest.

Durch den ersten Platz bei der Kreismeisterschaft qualifiziert sich die Mannschaft um Kapitän Torben Weber für die Regionalmeisterschaft des Kreises Darmstadt.

 


A-Jugend JFV Wald-Michelbach/Abtsteinach Krombacher-Kreispokal-Sieger  2017



Joker Ismaeli erfüllt seine Aufgabe

Wald-Michelbach, 27.11.2017
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27.11.2017 05:00
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Wald-Michelbach. „Der Punktgewinn war für uns durchaus etwas glücklich, doch das gehört eben auch manchmal dazu“, sagte Lothar Strusch, Pressewart von Eintracht Wald-Michelbach, nach dem 2:2 der zweiten Mannschaft im Heimspiel gegen die KSG Mitlechtern. Vor allem in den ersten 45 Minuten präsentierten sich die Gäste bärenstark, weshalb die Wald-Michelbacher mit dem 0:1-Rückstand zur Pause glimpflich davongekommen sind.

„Die Gäste standen in der Abwehr sehr stabil, haben kaum etwas zugelassen. In der Offensive verfügten sie mit Steffen Schmitt und Carsten Bitsch zwei Akteure, die immer wieder für Alarm gesorgt haben“, zeigte sich Strusch von der Leistung der KSG durchaus beeindruckt. Carsten Bitsch war es schließlich auch, der für das 0:1 in der 14. Minute sorgte: Nach einer Freistoßflanke von Eckert war der Angreifer mit dem Kopf zur Stelle und markierte den Führungstreffer.

In der 26. Minute hatte Steffen Schmitt die Gelegenheit, die Führung auszubauen, verfehlte jedoch das Tor ebenso wie Jonas Bitsch in der 38. Minute, der nur das Außennetz traf.

Nach der Pause ging die ETW II die Angelegenheit aber etwas aggressiver an und kam gleich besser ins Spiel. Dies trug in der 51. Minute Früchte, als Lennart Kappes nach einem Doppelpass mit Widera eiskalt den Ball zum 1:1 in den Maschen versenkte. Doch der nächste Jubel galt wieder der KSG: In der 70. Minute brachte Gerig den Ball in den Strafraum, wo Julian Schneider lauerte und den berühmten Tick schneller war als Eintracht-Keeper Zinela. Doch mit dem Auswärtssieg der Mitlechterner sollte es nichts werden, denn da hatte der nach der Pause eingewechselte Majid Ismaeli etwas dagegen, der eine lange Freistoßflanke von Müller unhaltbar mit dem Kopf ins Tor verlängerte und somit in der 85. Minute für den 2:2-Endstand sorgte. Eintracht Wald-Michelbach II: Zinela - Sarnowski (46. Jaap), Beisel, Bauer, Laudi (46. Widera), Müller, Engert, Kappes, D. Schmidt, Nerabi (46. Ismaeli), Kolcak. KSG Mitlechtern: Heckmann - J. Bitsch, Ripper, Tremper, Eckert, L. Schneider, S. Schmitt, Carsten Bitsch, G. Schneider, Christian Bitsch, J. Schneider. Eingewechselt: Gerig, Olad. Tore: 0:1 Carsten Bitsch (14.), 1:1 Kappes (51.), 1:2 J. Schneider (70.), 2:2 Ismaeli (85.). Beste Spieler: Müller, Engert, Kappes - Tremper, Carsten Bitsch. Schiedsrichter: Paul (Langen) - Zuschauer: 70. gie


Rene Brunner ist nicht zu halten

Wald-Michelbach, 25.09.2017
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25.09.2017 05:00
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Wald-Michelbach. Lang feierten Spieler und Fans von Eintracht Wald-Michelbach am Samstagabend noch auf dem Oktoberfest der SG Bruchköbel. Mit dem 4:2-Sieg beim Tabellenletzten im Rücken, schmeckte das Bier besonders gut - und einen ließen sie im Festzelt öfter hochleben: Rene Brunner war mit drei Toren der Mann des Spiels und gab die Komplimente artig an die Mannschaft zurück.

Teamgeist zeichnet die Mannschaft von Trainer Ralf Ripperger aus, die viele schon vor der Saison abgeschrieben haben. Doch immer, wenn es ganz wichtig ist, schlagen die Wald-Michelbacher zu. Sieben Punkte hatte ETW-Präsident Peter Bihn aus den Spielen in Bruchköbel und dann am kommenden Sonntag zu Hause gegen den 1. Hanauer FC und am 3. Oktober gegen FC 07 Bensheim gefordert, um am Tabellenende Luft zu bekommen. Drei sind schon im Sack, und der Vereinsboss selbst konnte am Samstag nach dem Spiel erst einmal beruhigt in Urlaub fahren.

In der Wald-Michelbacher Anfangsformation stand das erste Mal wieder der „Zweikämpfer“ Marco Fetsch, und auch der lange verletzte Dennis Schitz wurde in der zweiten Hälfte wie Melvin Schmitt eingewechselt. Gleich in der ersten Viertelstunde machten die Gäste viel Betrieb. Zweimal Brunner und Kolcak scheiterten aber am Bruchköbeler Torwart. Das 0:1 in der 16. Minute durch einen Kopfball von Aalaoui war dann eine kalte Dusche. Der starke Ozan Kolcak, der später angeschlagen aus dem Spiel musste, erzielte in der 34. Minute den Ausgleich: Eine hohe Flanke nahm er mit der Brust an, drehte sich um seinen Gegenspieler und schoss fast schon im Liegen ins lange Eck. Nach Pass von Imsirovic legte Brunner schnell die Führung nach (36.), doch Marra erneut per Kopfball glich nochmals aus (42.). Zum psychologisch wichtigen Zeitpunkt kam postwendend die erneute Wald-Michelbacher Führung durch Brunner, der aus vollem Lauf traf (44.). „Rene Brunner war einfach nicht zu halten“, kommentierte ETW-Pressesprecher Lothar Strusch.

Nach dem Seitenwechsel versuchte Bruchköbel alles, doch große Chancen waren Mangelware. Allerdings dauerte es auch bis zur 87 . Minute, ehe Brunner die Partie mit dem 4:2, seinem neunten Saisontreffer, endgültig entschieden hatte. Der eingewechselte Berk Kocahal hatte vorbereitet. Zuvor schoss David Schmidt nach einem Querpass von Brunner an die Latte (79.), und Brunner selbst war in der 82. Minute zu uneigennützig. „Er hätte noch mehr Tore erzielen können, wenn er etwas egoistischer gewesen wäre“, meinte Strusch. ET Wald-Michelbach: Jährling - Memic, Bundschuh, Imsirovic, Brunner, Darffour, Besic, Fetsch (64. Schmitt), Stojnic, Schmidt (80. Kocahal), Kolcak (64. Schitz). Tore: 1:0 Aalaoui (16.), 1:1 Kolcak (34.), 1:2 Brunner (36.), 2:2Marra (42.), 2:3, 2:4 Brunner (44./87.). Zuschauer: 200. Schiedsrichter: Urbanczyk (Würzburg). Beste ET-Spieler: Brunner, Fetsch, Darffour, Kolcak. beg


Sieben Punkte in drei Spielen

Wald-Michelbach, 22.09.2017
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22.09.2017 05:00
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Wald-Michelbach. Die SG Bruchköbel feiert am Samstag ihr Oktoberfest, und Spieler und Fans von Eintracht Wald-Michelbach feiern dann traditionell mit. Vor der zünftigen Party wird aber ab 16 Uhr Fußball gespielt, und in der Verbandsliga steht ein Kellerduell an. Die Gastgeber holten erst einen Punkt, während die ETW mit sieben Punkten auf dem 15. und damit auf einem Abstiegsplatz steht. „In dieser Klasse sagt es überhaupt nichts aus, wenn eine Mannschaft Tabellenletzter ist“, warnte ETW-Vorsitzender Peter Bihn, den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen.

Der Vereinsboss ist zufrieden mit der Entwicklung der neuformierten Mannschaft. „Ich habe damit gerechnet, dass es sieben oder acht Spiele dauert, bis wir uns zurechtfinden. Vielleicht geht es ja ein bisschen schneller“, sagte Bihn. Die Auswärtsspiele bei Rot-Weiß Frankfurt, Vatanspor und Ober-Roden hätten auch allesamt gewonnen werden können. Auch bei der jüngsten 1:3-Heimniederlage sei man nicht chancenlos gegen den neuen Tabellenführer gewesen, meinte Bihn: „Uns wurden drei Handelfmeter nicht gegeben. Beim Stand von 0:0 und 0:2 hätte es sonst vielleicht anders ausgehen können. Nichtsdestotrotz war der Sieg von Bad Vilbel verdient.“ Spielerisch laufe es schon recht ansehnlich, so Bihn, dass noch Fehler gemacht werden und etwas die Cleverness fehlt, sei nicht ungewöhnlich. Nach dem Spiel in Bruchköbel hat die ETW gegen den Hanauer FC (1.10.) und FC 07 Bensheim (3.10.) zwei Heimspiele in zwei Tagen. „Aus diesen drei Spielen müssen sieben Punkte her“, gibt Bihn eine „Marschtabelle“ vor.

Die personelle Lage bessert sich. So konnte zuletzt Dalio Memic das erste Mal über 90 Minuten spielen. In der zweiten Mannschaft überzeugten Marco Fetsch und Melvin Schmitt  zusammen mit dem 18-jährigen Etienne Imsirovic im Mittelfeld beim 4:0-Heimsieg gegen den FV Hofheim. Bihn: „Besser kann man das nicht spielen.“ Wieder zur Verfügung steht auch Malcom Darffour. beg


Joker stechen zweimal - 4:0

Wald-Michelbach, 18.09.2017
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18.09.2017 05:00
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Wald-Michelbach. Es hat zwar lang gedauert, ehe Eintracht Wald-Michelbach II gegen den FV Hofheim den Sack zugemacht hat, doch am Ende wurde es dann sehr deutlich. Mit 4:0 fertigte die Verbandsligareserve die Elf vom Rhein ab und holte damit drei wichtige Punkte, um im unteren Tabellenbereich ein wenig Luft zu bekommen.

„Zwar hat es lang nicht danach ausgesehen, doch wir haben zum Schluss doch noch ein Ergebnis bekommen, das gerecht ist und auch die Verhältnisse entsprechend darstellt“, sagte ETW-Pressewart Lothar Strusch und verwies auf die deutliche Überlegenheit, die die Gastgeber an den Tag legten. Diese hatte insbesondere damit zu tun, dass die Eintracht im mit Erstmannschaftsspielern ergänzten Mittelfeld ein deutliches Übergewicht hatte, das die Grundlage bildete, um die Offensivkräfte ein ums andere Mal in Szene zu setzen.

Schon in Durchgang eins beherrschte die Heimmannschaft die Szenerie, kam jedoch trotz guter Gelegenheiten zunächst zu keinem Torerfolg. Das sollte sich unmittelbar nach dem Seitenwechsel aber ändern, denn bereits in der 46. Minute traf der erst in der Pause eingewechselte Jonas Jaap in seiner ersten Aktion aus kurzer Distanz zum 1:0. In der Schlussphase legte die Eintracht dann richtig nach. Melvin Schmitt verwandelte in der 84. Minute einen umstrittenen Foulelfmeter. In der 88. Minute glückte Maximilian Gärtner nach Querpass von Jaap das 3:0, ehe in der Schlussminute der eingewechselte Jeremy Reuß für das zweite Jokertor des Spiels sorgte. Eintracht Wald-Michelbach II: Zinela - Imsirovic, Beisel, Laudi (46. Jaap), Schmitt, Fetsch, Schitz, Gärtner, Nerabi (88. Blessing), K. Kolcak (63. Reuß), Wierz. Tore: 1:0 Jaap (46.), 2:0 Schmitt (84., Foulelfmeter), 3:0 Gärtner (88.), 4:0 Reuß (90.). Beste Spieler: Imsirovic, Schmitt, Fetsch - Buzyer. Schiedsrichter: Sen (Groß-Gerau) - Zuschauer: 60. gie


Zinela ist Fels in der Brandung

Birkenau, 28.08.2017
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28.08.2017 05:00
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Birkenau. Wenn man es positiv sieht, kann man feststellen, dass Anatolia Birkenau auch im zweiten Spiel unter der Regie von Interimscoach Saban Atav ohne Niederlage geblieben ist. Ganz so positiv fällt der Blick von Atav selbst auf das 0:0 vor heimischem Publikum gegen Eintracht Wald-Michelbach II nicht aus: „Wir haben alles versucht, haben das Tempo hochgehalten, haben uns Chancen herausgespielt, doch uns hat in diesem Spiel irgendwie das Glück gefehlt. Trotz bester Chancen ist uns kein Treffer geglückt.“

Gerade in der zweiten Hälfte drängte die Anatolia vehement auf die Führung. Doch neben einer großen Portion Pech kam noch ein sehr gut aufgelegter Eintracht-Torwart hinzu: Joy Mathias Zinela, der das erste Spiel für die ET absolvierte, entpuppte sich als Fels in der Brandung und machte gleich mehrere Birkenauer Möglichkeiten zunichte.

„Da konnten wir uns schon in der einen oder anderen Situation bei unserem Torwart bedanken, der uns mit erstklassigen Reflexen im Spiel gehalten hat“, hatte auch Eintracht-Trainer Sascha Amend für seinen Schlussmann ein Extralob parat. In der heftigsten Drangphase der Anatolia ergaben sich bisweilen Konterchancen für die Überwälder. Zwar blieben diese allesamt ohne Ertrag, sorgten aber für die notwendige Entlastung.

Amend sah in dem torlosen Unentschieden ein gerechtes Ergebnis: „Die Anatolia war zwar schon überlegen und hatte gerade in der zweiten Hälfte etliche gute Chancen, doch wir haben zu jeder Zeit kämpferisch dagegengehalten.“ Auch Atav hatte ein Lob für die ET übrig: „Man muss schon sagen, dass sie das richtig gut gemacht haben. Sie haben alles hineingeworfen, um kein Tor zu kassieren.“ Anatolia Birkenau: Yozkoyunu - M. Yücel, Haklaj, Ö. Yücel, E. Atav, Gürsoy, Acik, Güner, Mertkaan Saglam, S. Atav, K. Yücel. Eingewechselt: Altandishli. Eintracht Wald-Michelbach II: Zinela - Blessing, Sarnowski, Jaap, Bauer, Otsato, Wideral, Beisel, Kolcak, Gärtner, Nerabi. Eingewechselt: Laudi, Müller, Cetinkaya. Beste Spieler: Haklaj, M. Yücel - Zinla, Sarnowski, Bauer. Schiedsrichter: Hildenbeutel (Steinbach) - Zuschauer: 80. gie


Aufwärtstrend nach der Pause

Friedberg, 14.08.2017
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14.08.2017 05:00
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Friedberg. „Es ist wieder deutlich geworden, dass wir einige Talente in der Mannschaft haben, die aber auch noch etwas Zeit brauchen“, sagte Lothar Strusch, Pressewart von Eintracht Wald-Michelbach, nach der deutlichen 2:6-Auswärtsniederlage im Spiel der Fußball-Verbandsliga bei Türk Gücü Friedberg.

Allerdings muss in diesem Zusammenhang angemerkt werden, dass es die nicht zu geringen Teilen neu formierten Überwälder mit einer bärenstarken Truppe zu tun hatten, der wohl nicht umsonst von einigen zugetraut wird, bei der Vergabe der Meisterschaft ein Wörtchen mitzureden. Vor allem in der ersten Hälfte sahen die Wald-Michelbacher kaum Land, weshalb es auch wenig verwunderlich war, dass sie zur Pause mit 0:4 zurücklagen. Baris Özdemir (6., 45.), Masse Bell Bell (12.) und Jonathan Tesfaldet (31.) erzielten die Treffer für die Platzherren.

Nach der Pause präsentierte sich die Eintracht aber wesentlich besser und ging mit mehr Aggressivität zu Werke. Der Lohn ließ nicht allzu lange auf sich warten: Brunner setzte sich über die Außenbahn durch und flankte auf David Schmidt, der unbedrängt zum Abschluss kam und erfolgreich abschloss (65.). Sollte da doch vielleicht noch ein wenig Hoffnung aufkeimen? Zumindest kam die ETW zu Gelegenheiten und hätte das Ergebnis durchaus noch enger gestalten können.

Doch Grund zum Jubeln gab es erst einmal wieder aufseiten der Friedberger. Zunächst gelang Alit Usic das 5:1 (80.), ehe Selim Aljusedic (86.) das halbe Dutzend für die Gastgeber vollmachte. Dennoch schlugen sich die Odenwälder im zweiten Durchgang sehr wacker, auch wenn es letztlich vom blanken Ergebnis her erst einmal ganz anders aussieht. Als einen kleinen Lohn für die deutliche Steigerung in den zweiten 45 Minuten gab es kurz vor dem Schlusspfiff noch den zweiten Treffer: René Brunner erlief einen Pass von Nerabi und schloss sicher ab, als die Friedberger sich im Zusehen übten (89.).

Eine Verstärkung für die Offensive hat die ETW noch in Melvin Schmitt gefunden, der vom Gruppenligisten SV Unter-Flockenbach in den Überwald wechselt und ab dem nächsten Spieltag spielberechtigt ist. „Wir waren schon länger an ihm dran und sind froh, dass er nun unterschrieben hat“, so Strusch. Eintracht Wald-Michelbach: Jährling - Bundschuh, Imsirovic, Brunner, Darffour, Besic, Stojnic, Artun (46. Weyrauch), Tomizawa, Schmidt (78. Schwinn), Kolcak (68. Nerabi). Tore: 1:0 Özdemir (6.), 2:0 Bell Bell (12.), 3:0 Tesfaldet (31.), 4:0 Özdemir (45.), 4:1 Schmidt (65.), 5:1 Usic (80.), 6:1 Aljusevic (86.), 6:2 Brunner (89.). Bester ETW-Spieler: Imsirovic. Schiedsrichter: Safi (Erlensee) - Zuschauer: 100. gie

Gerigs 16-Meter-Knaller sitzt

Mitlechtern, 14.08.2017
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14.08.2017 05:00
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Mitlechtern. „Die Mannschaft hat sich gut präsentiert. Das war sehr ansehnlich und weitaus besser als am vergangenen Sonntag“, freute sich Achim Tremper, Spielausschussvorsitzender der KSG Mitlechtern, nach dem 2:1-Heimerfolg gegen Eintracht Wald-Michelbach II, der die deutliche 0:6-Packung aus dem Gastspiel in Groß-Rohrheim aus der Vorwoche schon beinahe wieder vergessen machte.

Vor allem die erste Hälfte gehörte eindeutig den Mitlechternern. Sie gestalteten klar das Spiel und sorgten mit einem konsequenten Pressing dafür, dass die Verbandsligareserve gar nicht recht zur Entfaltung kam. Trotz der deutlichen Überlegenheit verpasste es die KSG allerdings, aus der Überlegenheit auch Profit in Form von Zählbarem zu schlagen. „Es kam bei den Offensivaktionen einfach nichts Zwingendes heraus“, stellte Tremper fest.

Das rächte sich, denn unmittelbar nach dem Seitenwechsel gelang Baris Saci mit der ersten richtig guten Gelegenheit die Führung für die ETW II (46.). Dabei profitierte er von Unaufmerksamkeiten in der KSG-Defensive, die sich gedanklich ganz offenbar noch in der Kabine befand. Allerdings machten die Platzherren schnell klar, dass sie nicht unbedingt geschockt waren. Sie drängten auf den Ausgleich und wurden dann auch belohnt. Andreas Schaab war es, der nach einer Eckballhereingabe zur Stelle war und den Ball mit einer schönen Direktabnahme im Wald-Michelbacher Gehäuse unterbrachte. Damit aber nicht genug: Nachdem Eckert in der 69. Minute noch die Latte traf, machte es Simon Gerig eine Minute später mit einem satten 16-Meter-Knaller besser und sicherte so den „Dreier“ - 2:1. KSG Mitlechtern: Krauß - J. Bitsch, Kiessler, Ripper, Tremper, Eckert, Gerig (89. Mohamed Mohamod), L. Schneider (75. C. Bitsch), Schmitt, G. Schneider (57. Schaab), J. Schneider. Eintracht Wald-Michelbach II: Blessing - Müller (46. Otsato/75. da Silva-Arnold)), Beisel, Kappes, Gärtner, Arnold, Steiger, Jaap, Widera (46. Sarnowski), Saci, Bauer. Tore: 0:1 Saci (46.), 1:1 Schaab (68.), 2:1 Gerig (70.). Beste Spieler: Schmitt - geschlossene Mannschaftsleistung. Schiedsrichter: Mucha (Sensbachtal) - Zuschauer: 90. Anatolia Birkenau - TV Lorsch 0:2: Anatolia Birkenau muss weiter auf die ersten Punkte in der neuen Saison warten. Zwar kam die Mannschaft recht gut gegen den TV Lorsch ins Spiel, doch zeichnete sich mit der Zeit ab, dass der Gegner durchaus gewillt war, etwas Zählbares mitzunehmen. In der ersten Hälfte hatten die Platzherren drei sehr gute Gelegenheiten, aus denen eigentlich die Führung resultieren muss. Unmittelbar nach dem Seitenwechsel bekamen sie für die Nachlässigkeit im Abschluss die Quittung. Bünyamin Kanarya war es, der bei einer unglücklichen Abwehraktion den Ball in den eigenen Maschen unterbrachte (46.).

Dieser Treffer wirkte wie ein Schock auf die Anatolia, bei der das Spiel nur noch dahinplätscherte. Nach einem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung nutzte schließlich Lars Hilman die fehlende Zuordnung, um den zweiten Treffer für die Klosterstädter zu erzielen. „Lorsch war spielerisch nicht unbedingt überzeugend, doch sie haben Willen gezeigt und sich die Punkte durch ihren Kampf auch redlich verdient“, würdigte Murat Cin, Sportlicher Leiter der Anatolia, den Auftritt der „Turner“. Anatolia Birkenau: Yozkoyunu - Kanarya (69. Acik), U. Yücel, Mete Saglam (46. Atav), Ö. Yücel, Haklaj, Gürsoy, Mertkaan Saglam (78. Eroglu), Özcan, Güner, K. Yücel. Tore: 0:1 Kanarya (46., Eigentor), 0:2 Hilman (72.). Beste Spieler: keine - Engelhardt, Arfai, Schmitt. Schiedsrichter: Kalyoncu (Hattersheim) - Zuschauer: 30. gie

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Rene Brunner explodiert mit zwei Toren

 

Wald-Michelbach, 07.08.2017

 

Leserbrief

 

Wald-Michelbach. Der Saisonstart von Eintracht Wald-Michelbach lässt hoffen: Mit 2:1 gewann die neuformierte Mannschaft am Samstag in der Fußball-Verbandsliga gegen den FC Alsbach. Das Derby war wie in den Vorjahren packend, drei Platzverweise und 330 Zuschauer brachten Stimmung in die Bude. Und am Ende jubelten die Spieler um Trainer Ralf Ripperger über einen verdienten Sieg, boten die Wald-Michelbacher doch gerade in der ersten Hälfte eine bärenstarke Leistung.

„Diese drei Punkte sind wichtig, gerade mit Blick auf die drei Auswärtsspiele in Folge“, sagte ETW-Pressesprecher Lothar Strusch. Insbesondere Stürmer Rene Brunner erlebte eine Leistungsexplosion und legte mit seinen beiden Toren den Grundstein. In der Innenverteidigung war auf Besic und Stojnic sowie außen über Bundschuh und Neuzugang Ozan Kolcak Verlass. Immerhin sieben Spieler aus dem Kader der Vorsaison standen in der Anfangself. Dabei gab es mit Marcel Weyrauch, der in der vergangenen Runde nur drei Spiele absolvieren konnte, und in der Vorbereitung nur zweimal im Training war, eine kleine Überraschung. Weyrauch überzeugte aber ebenso wie der erst 18-jährige Etienne Imsirovic aus der eigenen Jugend, der schon sehr abgeklärt spielte.

Mit viel Elan gingen die Wald-Michelbacher ins Spiel. Bereits in der 4. Minute zog Brunner nach Zuspiel von Bundschuh aus der Drehung ab - ein erster Warnschuss. In der 16. Minute stand es 1:0: Eine gefühlvolle Ecke von David Schmidt auf den kurzen Pfosten verlängerte Besic mit dem Kopf und Brunners Kopfball schlug unter die Latte ein. Spielwitz zeigte Schmidt, als er den Ball mit der Hacke auf Ryotaro Tomizawa legte, dessen Schuss noch auf der Linie geklärt wurde (22.). Bender hatte die erste Chance für die Gäste nach Gencer-Querpass. Doch das 2:0 machte die ETW: Im Liegen erkämpfte sich Imsirovic den Ball und legte auf Brunner, der aus vollem Lauf aus 15 Metern abschloss (39.). Nach einer Tätlichkeit musste Gencer mit der roten Karte vom Platz (42.), in Unterzahl kam Alsbach durch einen Freistoß von Sancak sowie Bender im Nachschuss noch einmal zu einer guten Möglichkeit.

Mit der gelb-roten Karte für Ozan Kolcak in der 59. Minute wegen wiederholten Foulspiels war es zahlenmäßig wieder ausgeglichen. Doch dann sah der kurz zuvor eingewechselte Juric wegen gefährlichen Spiels die rote Karte (74.). Jetzt war die ETW in Unterzahl und fing sich durch Philipp Ehmig mit einem Heber aus 20 Metern über den zu weit vor seinem Tor stehenden Marcel Jährling das 1:2 ein (86.). Die Partie wurde hektisch, zumal Weyrauch (69.) und Imsirovic mit Kopfball nach Artun-Freistoß (78.) zuvor das dritte Tor verpasst hatten. In der 88. Minute hielt Jährling mit seiner besten Tat gegen den freistehenden Engelhardt den Wald-Michelbacher Sieg fest. ET Wald-Michelbach: Jährling, Bundschuh, Imsirovic, Brunner, Besic, Stojnic, Artun (90.+1 K. Kolcak), Tomizawa, Schmidt (64. Juric), O. Kolcak, Weyrauch. Tore: 1:0, 2:0 Brunner (16./39.), 2:1 Ehmig (86.).

Zuschauer: 330. Schiedsrichter: Wensky (Neu-Isenburg). Beste Spieler: Brunner, Besic, Stojnic. beg

 


ETW II sorgt für Überraschung

Wald-Michelbach.Für eine Überraschung sorgte gestern die neu zusammengewürfelte zweite Mannschaft von Eintracht Wald-Michelbach, die zu Hause den Gruppenliga-Absteiger VfL Birkenau mit 2:1 besiegte. „Damit war wirklich nicht zu rechnen“, freute sich ETW-Pressesprecher Lothar Strusch über eine starke Leistung zum Auftakt in der Fußball-Kreisoberliga.

Bei einer besseren Chancenauswertung hätte das Ergebnis sogar höher ausgehen können, auf der anderen Seite ließ Marcel Jährling, der tags zuvor bereits im Tor der ersten Mannschaft stand, nur in der Nachspielzeit einen Treffer zu: Birkenaus neuer Co-Spielertrainer Florian Kneißl verkürzte, nachdem die ETW-Abwehr den Ball nicht wegbrachte. Kurz zuvor hatte Kevin Hiller aus 30 Metern ans Lattenkreuz getroffen, Kneißl schoss den Abpraller aus sechs Metern drüber.

Die Wald-Michelbacher dominierten die erste Hälfte. Schwinn legte auf Baris Saci, der aus zehn Metern freistehend vorbeischoss (13.). Schwinn (27.) und Steiger (39.) sorgten mit Kopfbällen für Gefahr, doch die Schlussphase der ersten Hälfte gehörte Birkenau: Jährling hielt zunächst einen Distanzschuss von Hannewald (42.) und dann auch einen eigentlich platziert geschossenen Strafstoß von Hiller (45.). In der Nachspieltzeit traf Morr die Latte - Jährling war noch mit der Hand dran. Hatten die Birkenauer das 1:0 erzielt, wäre die Partie möglicherweise anders ausgegangen. Stattdessen ging die ETW durch Saci in Führung, der mit der Pike den Ball unkonventionell genau ins Eck setzte (59.). Auf der Gegenseite scheiterte Manav aus zehn Metern (65.). Nach einer schönen Kombination und Querpass von Saci erhöhe schließlich Lars-Eric Schwinn auf 2:0 (66.). ETW-Kapitän Maximilian Gärtner vergab dann überhastet (74.) und schoss in der 80. Minute einen Foulelfmeter über das Tor. ET Wald-Michelbach II: Jährling - Blessing, Beisel, Jaap, Otsato (35. Engert), Saci (75. Cetinkaya), Schwinn, Müller (58. Imsirovic), Steiger, Gärtner, Nerabi. VfL Birkenau: Kahlenberg - Kohl, Manav (70. Eberle), Zink (61. Eberhard), Hiller, Morr, Dietrich, Klein, Kneißl, Schäfer (70. Haxhija), Hannewald. Tore: 1:0 Saci (59.), 2:0 Schwinn (67.), 2:1 Kneißl (90.+1). Zuschauer: 130. Schiedsrichter: Ayhan (Litzelbach). Beste Spieler: Jährling, Saci - geschlossene Leistung. FC Groß-Rohrheim - KSG Mitlechtern 6:0: „Mit so einer Leistung haben wir in Groß-Rohrheim nichts zu suchen“, sagte Mitlechterns Trainer Özcan Sahin. Zum Auftakt war noch viel Sand im KSG-Getriebe. Die Odenwälder machten zu viele Fehler im Spielaufbau. Zudem ging dem 0:1 eine krasse Fehlentscheidung voraus, so Sahin: „Sven Meyer legt sich den Ball an Andreas Schaab vorbei und tritt ihm in die Hacken und verschafft sich so einen Vorteil.“ Meyer legte in der 27. Minute quer und Malik brauchte nur noch einzuschieben. Bis zu diesem Zeitpunkt sei man noch gleichwertig gewesen, meinte der Trainer. Dem 2:0 durch Dolicanin ging ein Fehler in der Abwehr voraus (31.), der gleiche Spieler sorgte mit dem 3:0 mit einem schönen Sonntagsschuss für die Vorentscheidung (36.). Nach der Pause konnte die KSG nicht mehr viel entgegensetzen. KSG Mitlechtern: Kraus - Jonas Bitsch, Kiessler (41. Schmitt), Schaab, Tremper, Eckert, Laurin Schneider, Gerig, Carsten Bitsch (38. Ripper), Georg Schneider, Julian Schneider. Tore: Malik (27.), 2:0, 3:0 Dolicanin (31./36.), 4:0 Behlulaj, 5:0 Meyer (70.), 6:0 Yaz (87.). beg


Der dritte Titel in vier Jahren
Wald-Michelbach/Abtsteinach, 10.06.2017
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Wald-Michelbach/Abtsteinach. Durch die letzten beiden Siege sicherten sich die A-Juniorenfußballer des JFV Wald-Michelbach/Abtsteinach die Meisterschaft in der Kreisliga und komplettieren das „Triple“: Meisterschaft, Kreispokalsieg und Futsal-Hallenkreismeisterschaft. In den letzten beiden entscheidenden Spielen um die Meisterschaft zeigten die Überwälder keinerlei Nerven und besiegten den Tabellenvierten JFV Alsbach/Auerbach II 10:1 und den Drittplatzierten, die JSG Lörzenbach/Fürth/Reichelsheim, mit 11:0.

Resümee einer in allen Belangen überragenden Runde ist nicht nur Tabellenplatz eins, sondern auch ein Torverhältnis von 198:17 bei 30 Siegen, einem Unentschieden und lediglich einer Niederlage. Diese Erfolge sind Lohn harter Arbeit und einem Offensivfußball, der auf Ballkontrolle beruht und das Ziel hat, den Ball nach dem Verlust sofort wieder zu erobern. Diese Philosophie hat es möglich gemacht, dass sich jeder einzelne Spieler bestmöglich weiterentwickelt hat.

Für den JFV ist dies der dritte Aufstieg in die Gruppenliga, nachdem diese Generation bereits im C- und B-Juniorenbereich Kreismeister wurde. Seitdem Amir Imsirovic das Team im C-Juniorenalter übernommen hat, wurde jedes Jahr mindestens ein Titel geholt und so der Grundstein für die weiteren Erfolge, gelegt.

Hervorzuheben sind auch die jeweiligen Co-Trainer. In den letzten beiden Spielzeiten vermittelte Rütger Alexander der Mannschaft seine Erfahrungen und wurde diese Saison von Ralf Beisel beerbt, der ebenfalls eine hervorragende Arbeit leistete. JFV: Benedikt Arnold, Nino Arndt - Luca Bauer, Nils Helfrich, Timo Schröder, Leon Hintenlang, Maurice Engert, Lennart Brücher, Baris Saci, Ihsan Cetinkaya, Jonas Jaap, Yannic Beisel, Melvin Huber, Melis Ajdarpasic, Linus Maier, Marcel Getto, Moritz Spreng, Nico Falter, Oktay Karatas, Matheus Da Silva Arnold, Lennart Kappes, David Schmidt, Marco Amico, Torben Weber, Etienne Imsirovic.


Ein versöhnlicher Abschied
Wald-Michelbach, 29.05.2017
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Wald-Michelbach. Mit einem 4:0-Heimsieg gegen den Tabellenvierten TSV Vatanspor Bad Homburg beendete Eintracht Wald-Michelbach auf dem versöhnlichen sechsten Tabellenplatz eine aufregende Saison in der Fußball-Verbandsliga, wobei der Klassenerhalt letztlich schon frühzeitig geschafft wurde. Das letzte Spiel zeigte aber noch einmal, was unter Umständen mehr möglich gewesen wäre. So aber wird die ETW-Mannschaft in der nächsten Saison ein neues Gesicht bekommen. Vor dem Spiel wurden mit Sven Helfrich, Timo Fischer, Andre Roth und Jan Gebhardt sowie Kapitän Tobias Hastert, der wegen des Studiums nicht mehr regelmäßig trainieren kann, langjährige Spieler vom Spielausschussvorsitzenden Josef D’Apuzzo verabschiedet. Trainer Sebastian Haag wird einen Neuaufbau vornehmen müssen, wobei es auch neue Spieler und eine gute Perspektive gibt, meinte ETW-Pressesprecher Lothar Strusch. So habe ETW-Sportdirektor Amir Imsirovic zwei höherklassig erfahrene Torhüter verpflichten und eine Lücke schließen können.

Am Samstag mussten die Wald-Michelbacher ihre Innenverteidigung umstellen, denn Memic und Besic fielen aus. Timo Fischer und Srdan Stojnic übernahmen die Rolle, „und es war kein Bruch zu sehen“, lobte Strusch. In einem munteren Spiel hatten beide Mannschaften in der ersten Hälfte gute Chancen. Insbesondere Jan Gebhardt war hungrig nach einem „Abschiedstor“, das ihm aber erst mit dem vorentscheidenden 2:0 in der 71. Minute gelingen sollte. Brunner legte von der Torauslinie zurück, Weyrauch ließ durch und Gebhardt sagte Danke für seinen 18. Saisontreffer. Zuvor hatte Rene Brunner nach einem weiten Pass von Roth aus der eigenen Hälfte in der 52. Minute volley die Führung erzielt. In der Schlussphase schraubte die ETW das Ergebnis in die Höhe: Brunner legte uneigennützig quer auf Weyrauch, der zum 3:0 abschloss. Den vierten Treffer erzielte Brunner dann wieder selbst nach einer Kombination über Schmidt und Weyrauch (85.).

Dass es am Ende so deutlich ausgehen würde, damit war in der ersten Hälfte nicht zu rechnen. Die Gäste hatten durch Stoss (6./28.) oder auch König, der aus fünf Metern an Helfrich scheiterte, gute Chancen. Vatanspor operierte mit Abseitsfalle, die ETW hatte durch Gebhardt (2./10.), Strkalj (14.), sowie Darffour, dessen Nachschuss nach Freistoß von Hastert vor der Linie geklärt wurde, dennoch ihre Möglichkeiten. Tore sollten allerdings erst nach der Pause fallen. beg ET Wald-Michelbach: Helfrich - Fischer, Bundschuh, Brunner, Darffour (60. Weyrauch), Stojnic, Artun, Hastert, Roth (77. Kavak), Strkalj (68. Schmidt), Gebhardt. Tore: 1:0 Brunner (52.), 2:0 Gebhardt (71.), 3:0 Weyrauch (81.), 4:0 Brunner (85.). Zuschauer: 150. Schiedsrichter: Schröder (Frankfurt). Beste Spieler: Helfrich, Brunner, Roth, Gebhardt.


Keine Schützenhilfe für Neu-Isenburg
Wald-Michelbach, 22.05.2017
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Wald-Michelbach. Zu gerne hätte gestern Eintracht Wald-Michelbach das Zünglein an der Waage im Meisterschaftkampf der Fußball-Verbandsliga gespielt. Doch nach der 1:2-Niederlage beim Tabellenführer VfB Ginsheim bleibt es vor dem letzten Spieltag beim zwei Punkte Vorsprung der Ginsheimer auf Verfolger Spvgg. Neu-Isenburg. Besonders motiviert war ETW-Stürmer Jan Gebhardt, der in der kommenden Saison das Neu-Isenburger Trikot trägt. In der Schlussphase hatte Gebhardt nach Pässen von Darffour auch zwei Gelegenheiten und scheiterte aus spitzem Winkel an Torwart Langenstein, der mit dem Fuß rettete (84.) - vor 450 Zuschauern wollte der Ausgleich nicht fallen.

Im Mittelpunkt stand diesmal wieder Wald-Michelbachs Torhüter Sven Helfrich, der sich mehrmals auszeichnen konnte. Er verlässt den Verein am Saisonende ebenfalls. Helfrich wird mit den Sportfreunden Heppenheim in Verbindung gebracht.

In der 14. Minute war der ETW-Schlussmann bei einem Dropkick von Kwiaton aus 16 Metern aber machtlos. Einen Distanzschuss von Karabey boxte Helfrich dann von der Linie (30.), ehe er in der 34. Minute das zweite Mal geschlagen war: Nach einer Ecke köpfte Bednarz zum 2:0 ein (34.). Drei Minuten später unterlief Oliver Schmitt nach einer Gebhardt-Flanke beim Klärungsversuch mit dem Kopf ein Eigentor.

Nach dem Seitenwechsel brachte ETW-Trainer Sebastian Haag mit Marco Fetsch sowie die jungen David Schmidt und Lennart Kappes gleich drei neue Kräfte. Die Wald-Michelbacher waren auch zunächst am Drücker. So scheiterte Darffour aus 15 Metern (51.) und Gebhardt erlief sich einen Rückpass, ehe der Torwart mit einer Grätsche noch retten konnte (55.). Erst in der Schlussphase gab es dann wieder Chancen, wobei Helfrich gegen Görlich mit dem Fuß abwehrte (75.). ET Wald-Michelbach: Helfrich - Memic, Bundschuh, Brunner, Darffour, Stojnic, Artun (46. Schmidt), Hastert, Roth (46. Roth), Strkalj (46. Kappes), Gebhardt. Tore: 1:0 Kwiaton (14.), 2:0 Bednarz (34.), 2:1 Schmitt (Eigentor/37.). Beste ETW-Spieler: Helfrich, Bundschuh, Stojnic. Zuschauer: 450. Schiedsrichter: Glaser (Wiesbaden). beg


Torwart zieht gegen Brunner Notbremse

 

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Leserbrief

Wald-Michelbach. Eintracht Wald-Michelbach hat mit einem 4:1-Heimsieg gegen den FC 07 Bensheim den Klassenerhalt in der Fußball-Verbandsliga geschafft und gleichzeitig die Abstiegssorgen der Gäste zwei Spieltage vor Saisonende vergrößert. Vor 300 Zuschauern setzen sich die Überwälder deutlicher durch, als das Spiel eigentlich war.

In der 41. Minute ereignete sich die spielentscheidende Szene: Tobias Hastert hatte einen langen Pass auf Rene Brunner gespielt, der umkurvte den herauslaufenden Bensheimer Torwart Nino Suserski, der außerhalb seines Strafraums zur Notbremse griff und die rote Karte sah. Zu diesem Zeitpunkt stand es 1:1 und beide Mannschaften lieferten sich ein Spiel auf Augenhöhe mit Chancen auf beiden Seiten.

Für Eintracht Trainer Sebastian Haag war das letztlich die entscheidende Situation. „Klar, das hat das Spiel zu unseren Gunsten beeinflusst.“ FC 07-Spielertrainer Elton da Costa ärgerte sich mehr über den Ballverlust, der dem Gegner den Konter ermöglicht hatte, als über den Feldverweis. „Diese Fehler dürfen einfach nicht passieren.“

Die Bensheimer machten über die linke Seite mit dem überragenden da Costa, Budimir und Blüm viel Druck. So musste Jens Bundschuh bereits in der 3. Minute eine Grätsche gegen Budimir ausfahren. Nachdem da Costas Kopfball in der 28. Minute knapp vorbeiging, fand auch ein Flugkopfball von Schwerdt nichts sein Ziel. „Wir sind nicht so reingekommen, wie wir uns das vorgenommen haben. Bensheim hat das die ersten 25 Minuten sehr gut gemacht“, analysierte Haag. Etwas überraschend ging die ETW nach einer halben Stunde daher in Führung: Darffour legte bei einem Konter auf Brunner, dessen 15-Meter-Schuss an den Pfosten der aus der Abwehr mit aufgerückte Dalio Memic zum 1:0 abstaubte.

Bensheim bleibt aber gefährlich: Stojnic warf sich in einen Schuss von Schwerdt (33.), doch bei einem verdeckten 20-Meter-Aufsetzer von Zocco war Helfrich machtlos: 1:1 (35.). Kurz danach brannte es gleich mehrmals im Fünfmeterraum der ETW, Besic und Stojnic retteten aber mit vereinten Kräften gegen Schwerdt, Zocco und Wiesener, die im letzten Moment geblockt oder den Ball nicht richtig trafen. „Uns hat die letzte Entschlossenheit gefehlt, das Tor unbedingt machen zu wollen“, sagte da Costa mit Blick auf diese Chancen. „Wir haben die erste Halbzeit dominiert und hätten zur Pause vorne liegen müssen.“

Doch es kam anders. Bensheims zweiter Torhüter Florin Held war nach der roten Karte für Suserski kaum eingewechselt, da musste er schon hinter sich greifen. Nach einem Hastert-Freistoß verwandelte Almedin Besic schulmäßig mit einem Kopfballaufsetzer zum 2:1 (43.). „Das war ein gleich doppelter Nackenschlag für die Gäste“, sagte ETW-Pressesprecher Lothar Strusch.

Nach dem Seitenwechsel bäumte sich Bensheim durch da Costa (47.) und Yiltalo (51.), dessen 18-Meter-Schuss Helfrich hielt, zwar noch einmal auf. Doch mit zunehmender Spieldauer nutzten die Wald-Michelbacher den Platz: Jan Gebhardt blieb sein Tor bei einem 14-Meter-Kracher, den Held aus dem Winkel faustete, diesmal verwehrt (58.). Mit der Einwechslung von Artun und Fetsch entwickelte die ETW noch einmal neuen Druck. So legte in der 80. Minute Artun quer auf Fetsch, dessen Schuss Held zwar abwehrte, den Abpraller aber Ivan Strkalj mit einem sehenswerten halbseitigen Fallzieher zum 3:1 verwandelte. Der agile Brunner brauchte dann noch drei Anläufe, ehe er in der 83. Minute nach Pass von Artun mit einem Alleingang zu seinem verdienten Tor kam. Zuvor hatte der eingewechselte David Schmidt den Pfosten getroffen.

Mit drei Siegen und zuvor zwei Unentschieden in Folge legen die Wald-Michelbacher einen starken Endspurt hin. „Wenn wir nicht viel Pech und Verletzte gehabt hätten, könnten wir ganz woanders stehen“, meinte Strusch. Die beiden letzten Spiele beim Tabellenführer Ginsheim und zu Hause gegen den TSV Vatanspor kann die ETW aber jetzt ganz entspannt bestreiten. Eintracht Wald-Michelbach: Helfrich - Memic, Bundschuh, Brunner, Darffour (62. Fetsch), Besic, Stojnic, Hastert, Roth (46. Artun), Strkalj, Gebhardt (74. Schmidt). Tore: 1:0 Memic (30.), 1:1 Zocco (35.), 2:1 Besic (43.), 3:1 Strkalj (80.), 4:1 Brunner (83.). Zuschauer: 300. Schiedsrichter: Gonsior (Egelsbach). Bes. Vorkommnis: Rot für Suserski wg. Notbremse (Bensheim/41.). Beste Spieler: Hastert, Memic, Besic, Brunner - da Costa, Zocco, Budimir. beg/eh


Tobias Hastert sorgt für die Erlösung
Wald-Michelbach, 26.04.2017
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Leserbrief

Wald-Michelbach. Den ersten der erhofften drei Heimsiege in Folge hat Fußball-Verbandsligist ET Wald-Michelbach gestern Abend eingefahren: Mit 3:1 schlug die Eintracht den Zweitletzten SV Geinsheim und rückte dadurch zumindest bis heute Abend auf den sechsten Platz vor. „Wir haben uns in der zweiten Halbzeit das Leben selbst etwas schwer gemacht, der Sieg ist aber aufgrund der klaren Mehrzahl an Chancen vollauf verdient“, sagte ET-Pressewart Lothar Strusch und sprach von drei wichtigen Punkten angesichts des geringen Abstands auf die ersten Abstiegsplätze.

Die Eintracht begann mit derselben Aufstellung wie im vergangenen Spiel – „ich glaube, zum ersten Mal in dieser Saison“, fügte Strusch an – und übernahm gegen eine sehr defensiv eingestellte Gästemannschaft auch gleich das Kommando. Der erste Aufreger schon nach fünf Minuten: Jan Gebhardt setzte sich an der Torauslinie geschickt durch, passte vors Tor, wo den Geinsheimern fast ein Eigentor unterlaufen wäre, wenn Torwart Geißler nicht mit einer Blitzreaktion den Ball von der Linie gekratzt hätte.

In der 22. Minute dann aber doch die verdiente Führung, als Rene Brunner nach einem schönen Anspiel von Malcom Darffour den Ball am herauseilenden Geißler vorbei zum 1:0 einschob. Und die ET blieb am Ball. In der 36. Minute fast das 2:0: Gebhardt flankte genau auf Darffour, der den Ball fünf Meter vor dem Tor mit der Brust annahm und sehenswert aus der Drehung abzog, jedoch haarscharf über die Latte traf.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Eintracht zunächst überlegen und als dann Andre Roth in der 59. Minute eine perfekte Hereingabe von Brunner zum 2:0 über die Linie drückte, schien schon eine Vorentscheidung gefallen zu sein. Doch Geinsheim bäumte sich nun gegen die drohende Niederlage auf und nutzte einen Patzer der Abwehr der Gastgeber zum postwendenden 1:2 durch Raths (64.). „Da haben wir den Ball nicht aus der Gefahrenzone wegbekommen“, so Strusch.

Nun witterten die Gäste ihre Chance und öffneten ihre Abwehr, wodurch sich der ET dann aber zahlreiche klare Chancen boten. „Da hätten wir das Spiel frühzeitig entscheiden können“, kommentierte Strusch die ausgelassenen Möglichkeiten. So dauerte es bis zur 84. Minute, bis Tobias Hastert mit einem Elfmeter im Nachschuss nach Foul am stark aufspielenden Dalio Memic endlich den Deckel für die Wald-Michelbacher draufmachte. Am nächsten Mittwoch geht es dann gegen den VfR Fehlheim. ET Wald-Michelbach: Helfrich, Memic, Bundschuh, Brunner, Darffour, Besic, Stojnic (31. Ratkovic), Hastert, Roth, Strkalj, Gebhardt (46. Weyrauch). Tore: 1:0 Brunner (22.), 2:0 Roth (59.), 2:1 Raths (64.), 3:1 Hastert (84./FE). Schiedsrichter: Faulhaber (Bad Homburg). - Zuschauer: 80. - Beste ET-Spieler: Memic, Darffour, Brunner. jün


Bergstraße 22.04.2017

Effektive Eintracht II sorgt früh für klare Verhältnisse

FUSSBALL SG nach Derbypleite weiter akut gefährdet

WALD-MICHELBACH - (phs). Die Effektivität hat im Wald-Michelbacher Ortsderby gestern Abend den Unterschied ausgemacht. In der Fußball-Kreisoberliga setzte sich die Eintracht II bei der SG mit 4:0 durch. Das Ergebnis ging insgesamt in Ordnung, wenn es auch etwas zu hoch ausgefallen ist. „Neben den Toren hatte die Eintracht eine weitere Chance“, so SG-Pressewart Mathieu Knapp.

Der große Vorteil der Verbandsliga-Reserve im Derby war die Kaltschnäuzigkeit. Beinahe jeder Torschuss im ersten Abschnitt war ein Treffer. Der überragende Schmidt brachte die Gäste mit einem Doppelpack auf die Erfolgsstraße, Heckmann stellte die Weichen schon in den ersten 45 Minuten für ETW II auf Sieg.

Den Gastgebern fiel gegen eine gut gestaffelte Eintracht-Defensive auch im zweiten Durchgang nicht viel ein. So bleibt die SG mit 30 Punkten akut gefährdet. Nur drei Zähler liegt die Mannschaft vor dem Abstiegsrelegationsplatz. Die Eintracht II dagegen hat sich durch den Erfolg etwas Luft verschafft und rangiert nun auf dem sechsten Tabellenplatz.

Tore: 0:1 Schmidt (10.), 0:2 Heckmann (15.), 0:3 Schmidt (38.), 0:4 Heckmann (63.). – Schiedsrichter: Mucha (Sensbachtal). – Zuschauer: 350. – Beste Spieler: keine/Juric, Schmidt.


ET reist mit Zuversicht an

 

Wald-Michelbach, 21.04.2017

 

 
Leserbrief

 

 

Wald-Michelbach. Gerade einmal sechs Punkte trennen in der Fußball-Verbandsliga Süd den Tabellenfünften, SG Bruchköbel, und den VfR Fehlheim auf Rang 14. dem zweiten direkten Abstiegsplatz. So stecken zwei Drittel der Mannschaften noch im Abstiegskampf, was ein spannendes Saisonfinale verspricht. Mittendrin ist die Wald-Michelbacher Eintracht. Mit 35 Zählern ist die Elf von Trainer Sebastian Haag derzeit Elfter.

Am kommenden Sonntag müssen die Überwälder nach der Osterpause beim unmittelbaren Konkurrenten FC Kalbach (15 Uhr) antreten, der die selbe Punktzahl aufweist, aufgrund des besseren Torverhältnisses jedoch auf Rang neun liegt. Nach dem verdienten 1:1-Unentschieden beim Tabellendritten FV Bad Vilbel hofft die ET nun, auch aus Kalbach etwas Zählbares mit nach Hause nehmen zu können. „Durch die starke Leistung in Bad Vilbel hat sich die Mannschaft viel Selbstvertrauen geholt“, sagt dann auch ET-Pressewart Lothar Strusch. Weiterer Anlass für den Optimismus liefert auch die personelle Lage, die sich weiter verbessert hat. So stehen in der Offensive mit Jan Gebhardt, Malcom Darffour und René Brunner die Stammkräfte zur Verfügung, zudem ist Nachwuchstalent David Schmidt von seiner USA-Reise zurückgekommen und kann ebenfalls mit den Kader rücken. „Im Angriff sind wir gut aufgestellt, aber auch in der Defensive sieht es gut aus“, sagte Strusch auch im Hinblick darauf, dass Srdan Stojnic einen guten Test am Mittwoch bei der zweiten Mannschaft gegen den SV Fürth ablieferte.

„Wir wollen in Kalbach für eine gute Ausgangslage für die beiden kommenden Mittwoch-Heimspiele sorgen“, hofft Strusch, sich dann entscheidende Luft auf die Abstiegsränge verschaffen zu können. „Wir sind guten Mutes, aber die Mannschaft muss wieder 100 Prozent bringen, denn angesichts der Situation darf man sich keine unnötigen Punktverluste erlauben.“ jün


WmbETArc028_17_08_2016.jpgBild: Hofmann . OZS . 17_08_2016 . 17.08.2016 . Wald-Michelbach / Waldmichelbach . ET Waldmichelbach / Eintracht Wald-Michelbach gegen Usinger FC Fußball / Fussball . Dalio Memic (ET Wald-Michelbach) ist enttäuscht / enttaeuscht, niedergeschlagen, unzufrieden

Dalio Memic: Vom Pechvogel zum Helden

Bad Vilbel. Sechs Spiele in Serie hatte der FV Bad Vilbel in diesem Jahr gewonnen und damit den Anschluss an die Tabellenspitze der Fußball-Verbandsliga hergestellt, doch an der Wald-Michelbacher Eintracht biss sich der Drittplatzierte gestern Abend die Zähne aus. Die Gäste erkämpften sich nach 90 leidenschaftlichen Minuten ein 1:1, das verdient war, wie ET-Pressewart Lothar Strusch unterstrich: „Das war eine tolle Leistung gegen einen sehr starken Gegner.“

Schon in der ersten Halbzeit lieferten sich beide Mannschaften ein temperamentvolles, umkämpftes Spiel. Die Eintracht ging die Partie defensiver an und ließ so nur wenige Chancen zu, konnte aber mit schnellen Gegenstößen immer wieder für Gefahr sorgen. So verbuchten die Gäste auch die erste klare Möglichkeit, doch René Brunner zielte aus zehn Metern über das Tor. „Da hätten wir in Führung gehenkönnen“, sagte Strusch. In der 33. Minute hatte die ET Glück, dass ein Freistoß von Osman hauchdünn am Tor vorbei zischte. Vier Minuten vor der Pause zwang Jan Gebhardt den gegnerischen Schlussmann Robin Orband wie zuvor schon André Roth per Schuss aus der Drehung erneut zu einer Parade.

In der zweiten Hälfte machte Bad Vilbel viel Druck, doch die ET-Abwehr stand sicher. Dann wurde es turbulent. In der 78. Minute gab es Elfmeter für den FV nach einem Foul von Dalio Memic, doch Grüter traf nur den Pfosten. Sechs Minuten später ballerte dieser sich den Frust darüber mit einem 18-Meter-Knaller in den Winkel zum 1:0 von der Seele. Doch postwendend schlug die Eintracht zurück: Elfmetersünder Memic war nach einer Hastert-Flanke zur Stelle und köpfte zum umjubelten 1:1 ein (85.). Und in der Nachspielzeit wäre Jan Gebhardt fast noch das 2:1 geglückt. ET Wald-Michelbach: Helfrich, Fischer (57. Artun), Memic, Bundschuh, Brunner, Darffour, Fetsch, Hastert, Roth (75. Weyrauch), Strkalj (84. Kavak), Gebhardt. Tore: 1:0 Grüter (84.), 1:1 Memic (85.). Schiedsrichter: Ulbrich (Büdingen). Zuschauer: 100. - Beste ET-Spieler: Fetsch, Hastert. jün


Die Neuzugänge sind hungrig nach Erfolg
Wald-Michelbach, 04.07.2016
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Leserbrief
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Eintracht Wald-Michelbach stellte die Neuzugänge für die erste Mannschaft vor. Unser Bild zeigt von links Spielausschussvorsitzender Josef D`Apuzzo, Trainer Sebastian Haag, Giovanni Marino, Lennart Kappes, Goran Ratkovic, Johann Wogawa, Yunus Kavak, Simon Heckmann, Amir Imsirovic sowie Präsident Peter Bihn. Bild: Kopetzky

Wald-Michelbach. Die Vorfreude auf die neue Runde ist ihnen allen gemein. Und die Motivation, in der Fußball-Verbandsliga etwas reißen zu wollen, sich zu profilieren, Fuß zu fassen und sich dann möglicherweise für höhere Aufgaben zu empfehlen. Die Eintracht Wald-Michelbach stellte bei einem Tag der offenen Tür jetzt ihre Neuzugänge für die kommende Saison in der ersten und zweiten Mannschaft vor.

Als „kleinen, aber edlen Verein“ hatte zuvor Eintracht-Präsident Peter Bihn den Club charakterisiert. „Gegebene Zusagen werden bei uns eingehalten“, betonte Bihn. Um unter dem Schmunzeln der Anwesenden hinzuzufügen: „Wenn etwas vergessen wird, dann müsst ihr daran erinnern.“ Die Neuzugänge, die ihn bisher noch nicht kennen, „werden mich sicher bald kennenlernen“, fügte der Präsident mit dem ihm eigenen trockenen Humor an.

Gespannt auf die Runde

Er blicke gespannt und mit Freude auf die neue Runde, sagte er. Bihn erwähnte darüber hinaus die Verantwortlichen an vorderster Front beim SV Eintracht. Etwa den Spielausschussvorsitzenden Josef „Seppl“ D’Apuzzo, die beiden Trainer Sebastian Haag (Erste) und Uwe Engert (1b). Darüber hinaus aber auch Sportdirektor Amir Imsirovic, Torwarttrainer Michael Löb, Physiotherapeut Stefan Trautmann und Kassenwart Wolfgang Wojcik. Er gehe davon aus, so der Präsident, dass die ETW in der kommenden Saison sportlich weiterkomme und sich vielleicht auch etwas besser positionieren könne. Zwei Drittel des Teams spielten schon lange zusammen und bildeten ein festes Fundament. Jedoch, meinte Bihn, „ist die Klasse sehr ausgeglichen“. Die sportliche Leitung habe es sehr gut „hingekriegt“, lobte er, gute Leute zu verpflichten und sei dabei trotzdem den Vereinsprinzipien treu geblieben. Besonders freute es ihn, mit Goran Abdulrazzak den ersten Flüchtling in der 1b integrieren zu können.

Trainer Haag freute sich, mit einem breiteren Kader in die neue Saison gehen zu können. Drei Abgängen stünden sechs Neuzugänge gegenüber. Zu manchen von diesen sei der Kontakt aus früheren Zeiten nie ganz abgebrochen, andere Spieler habe man gezielt angesprochen, weil man von deren Wechselabsichten erfahren habe. Weitere wiederum seien auf die Eintracht zugekommen - etwa weil sie gerne einmal Verbandsliga-Luft schnuppern wollten. Wie Haag betonte, waren bei der Verpflichtung die Positionen auf dem Platz „erst einmal zweitrangig“. Vielmehr sei es dem Verein wichtig gewesen, „dass die Spieler menschlich reinpassen“. Der Rest werde sich geben. Unter den Neuen sind seinen Worten nach „ambitionierte Leute“. Die wenigsten kämen aus den oberen Klassen und seien damit „hungrig nach Erfolg“. Unter der Moderation von Seppl D’Appuzzo stellten sich die Neuzugänge vor. Der 27-jährige Johann Wogowa verdiente sich seine ersten fußballerischen Sporen in Wald-Michelbach und spielte dann acht Jahre in Unter-Flockenbach. „Es wurde jetzt Zeit für neue Herausforderungen“, begründete er seinen Wechsel. In der kommenden Runde wolle er sich in der ersten Mannschaft „oft einbringen“. Ebenfalls aus Unter-Flockenbach kommt der gleichaltrige Simon Heckmann, der sich auf die anspruchsvolle Aufgabe in der höheren Klasse freut. Er hat seine sportlichen Wurzeln bei der SG Wald-Michelbach.

Lennart Kappes aus Birkenau ist heiß auf die Herausforderungen, die ihn zusammen mit der Eintracht in der Verbandsliga erwarten. Der 23-jährige Yunus Kavak, ebenso wie Giovanni Marino aus Heddesheim, erhofft sich „viele Einsätze“ in der kommenden Runde. Marino wiederum, mit 32 Jahren der „Senior“ der Neuen, strebt eine „eine tolle und verletzungsfreie Saison“ an. Er wolle gerne den jungen Spielern seine Erfahrung weitergeben. Einer von diesen ist etwa der 20-jährige Goran Ratkovic, der von Arminia Ludwigshafen in den Überwald wechselt. In der 1b strebt Talha Erdogan, der vom FSV Erbach zur Eintracht kam, „eine gute Saison mit einer jungen Mannschaft an“. Tayfun Büyükodabasi kommt von Türkspor wieder zurück an seine alte Wirkungsstätte, wo er bereits in der Jugend aktiv war. Goran Abdulrazzak, der vor acht Monaten als Flüchtling von Syrien in den Überwald kam, spielte in seiner Heimat bereits Fußball, sagte er. tom